Kaspersky: IT-Security bringt keinen Gewinn, wird daher vernachlässigt
Eine Umfrage unter IT-Sicherheitschefs fördert überraschende Erkenntnisse zutage. So glauben 29 Prozent der von Kaspersky Labs befragten Sicherheitschefs, dass die größte Gefahr nicht von außen kommt, sondern aus den Reihen der eigenen Mitarbeiter. Um internen und externen Bedrohungen zu begegnen, fehle das Geld.
Infografik Oft gehört - nie genutzt: Schutzmaßnahmen im Internet
Überraschend ist jedoch, dass zwar 40 Prozent der befragten IT-Manager finanziell motivierte Cyberkriminelle als größte Gefahr ansehen, aber 29 Prozent auch die eigenen Mitarbeiter. Trifft professionalisierte Cyberkriminalität auf die Unterstützung von Angestellten, die mit dem Unternehmen noch eine Rechnung offen haben, ließen sich Attacken nur sehr schwer unterbinden.
Zwar steigen weltweit die Budgets, die für Cybersicherheit ausgegeben werden. Doch 36 Prozent der Sicherheitschef gaben in der Umfrage an, sich mit ihren Vorstellungen nicht durchsetzen zu können. 33 Prozent der Befragten sagen, dass Ausgaben für Digitalisierungs-, Cloud- oder andere IT-Projekte priorisiert würden, da diese eher einen Gewinn versprächen.
Darüber hinaus monieren Sicherheitschefs ihren mangelnden Einfluss. So sitzen nur 26 Prozent der befragten Manager in der Vorstandsetage, 25 Prozent der Befragten weltweit (in Europa 41 Prozent) glauben jedoch, dorthin zu gehören.
Siehe auch:
Infografik Oft gehört - nie genutzt: Schutzmaßnahmen im Internet
Kein Einfluss, kaum Budget
Einer Umfrage von Antiviren-Spezialist Kaspersky Labs zufolge sind den Verantwortlichen für die IT-Sicherheit in Unternehmen oftmals die Hände gebunden: Ohne Einfluss im Vorstand und mit zu geringem Budget könnten sie einer Umfrage zufolge zu wenig gegen drohende Hackerangriffe tun. Deswegen sehen 86 Prozent Datenlecks als unvermeidbar an.Überraschend ist jedoch, dass zwar 40 Prozent der befragten IT-Manager finanziell motivierte Cyberkriminelle als größte Gefahr ansehen, aber 29 Prozent auch die eigenen Mitarbeiter. Trifft professionalisierte Cyberkriminalität auf die Unterstützung von Angestellten, die mit dem Unternehmen noch eine Rechnung offen haben, ließen sich Attacken nur sehr schwer unterbinden.
Gefühlte Einzelkämpfer
Insgesamt fühlen sich die IT-Sicherheitschefs in Unternehmen oft auf sich allein gestellt: Weil die unmittelbar entgegenstehenden Umsatzzahlen fehlen, bleibt oft zu wenig Geld und auch zu wenig Einfluss für die firmeninternen Datenschützer. Dabei macht nicht nur jedem Zweiten die zunehmende Anzahl von Cyberangriffen Sorge, sondern 57 Prozent sehen auch neue Plattformen wie die Cloud und mobile Geräte als neue Einfallstore für Hacker.Zwar steigen weltweit die Budgets, die für Cybersicherheit ausgegeben werden. Doch 36 Prozent der Sicherheitschef gaben in der Umfrage an, sich mit ihren Vorstellungen nicht durchsetzen zu können. 33 Prozent der Befragten sagen, dass Ausgaben für Digitalisierungs-, Cloud- oder andere IT-Projekte priorisiert würden, da diese eher einen Gewinn versprächen.
Darüber hinaus monieren Sicherheitschefs ihren mangelnden Einfluss. So sitzen nur 26 Prozent der befragten Manager in der Vorstandsetage, 25 Prozent der Befragten weltweit (in Europa 41 Prozent) glauben jedoch, dorthin zu gehören.
Siehe auch:
Thema:
Neue Downloads
Videos zum Thema Sicherheit
- WhatsApp: Wie man ungewollte Gruppen-Einladungen vermeidet
- Super Bowl 2024: CrowdStrike sorgt im Wilden Westen für Sicherheit
- Super Bowl 2023: CrowdStrike zeigt, wie man echte Trojaner abwehrt
- DNS über HTTPS: So aktiviert man die Verschlüsselung im Firefox
- Netflix zeigt Doku über John McAfees irre Flucht und wildes Leben
Aus dem Sicherheits-Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Internet Security:
Neue Nachrichten
- Nach Flugzeugabsturz: Spielebranche trauert um Ubisoft-Gründer
- Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Leak enthüllt Design der neuen Smartwatches
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
- Apple M6-Prozessoren: TSMC liefert erste 2nm-Chips für neue Macs
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen