Shadow of the Tomb Raider auf Steam für Preissenkung abgestraft

Derzeit wird Shadow of the Tomb Raider auf Steam massiv per Nutzer-Reviews abgestraft. Grund dafür ist aber nicht ein Bug oder die Qualität des Spiels, sondern die Preispolitik von Publisher Square Enix. Denn Vorbesteller sind sauer, dass das Spiel gut einen Monat nach Veröffentlichung in Aktion ist.
Tomb Raider, Lara Croft, Shadow of the Tomb Raider
Selbst schuld oder berechtigte Kritik? Das ist die Frage, die man sich derzeit beim so genannten Review-Bombing von Shadow of the Tomb Raider stellt. Denn Käufer und Vorbesteller des neuesten Abenteuers von Lara Croft strafen das Spiel derzeit massenweise mit Negativkritiken ab. Denn das Mitte September veröffentlichte Spiel gab es damals bzw. bis jetzt für 60 Euro zu kaufen (via VG24/7).

Etwas mehr als einen Monat später ist Shadow of the Tomb Raider auf Steam um ein Drittel reduziert zu haben und kostet 39,59 Euro. Dabei handelt es sich zwar um eine temporäre Aktion, diese dauerte aber eine Woche lang und entsprechend lange konnten sich jene das Spiel besorgen, die es noch nicht haben. Die Shadow of the Tomb Raider Croft Edition ist sogar für etwas mehr als die Hälfte des regulären Preises zu haben, statt rund 110 Euro zahlt(e) man im Rahmen der Aktion knapp 60 Euro.


Review-Bombing

Die Vorbesteller fühlen sich aber, man kann es nicht anders umschreiben, verarscht. Denn eine Preissenkung nach einem Monat empfinden viele als unverschämt und reagieren entsprechend verärgert. Es regnete negative Reviews und der Gesamtschnitt rutschte von "Größtenteils positiv" auf "Ausgeglichen".

Der Steam-Algorithmus ist für so etwas vorbereitet und in der Lage, eine "hohe Anzahl negativer Reviews" festzustellen. Wer durch die Kritiken stöbern will, der bekommt einen Hinweis angezeigt, dass es zuletzt ungewöhnlich viele Verrisse gegeben hat. Derartiges "Review-Bombing" kommt immer wieder mal vor, entsprechend ist Steam grundsätzlich darauf vorbereitet.

Es gibt aber auch Kritiker der Kritiker, diese verweisen darauf, dass solche raschen Preissenkungen vorhersehbar sind und die Leute, die vorbestellen, selbst schuld seien, da Preise für Spiele immer schneller verfallen.
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