Erstes Brodeln: Vodafone findet neue 5G-Bedingungen "erschreckend"

Logo, Ifa, Vodafone, IFA 2014, Fahnen Bildquelle: Vodafone
Kurz nachdem die Bundesnetzagentur ihre Vorstellung hinsichtlich der Regeln für die Vergabe von Mobilfunk-Frequenzen veröffentlicht hat, regt sich bei ersten Netzbetreibern Widerstand. Vodafone teilt mit, dass die Bedingungen im Konzern für Erschrockenheit sorgen, man solle dringend nachbessern. Vor allem ein neuer Netzbetreiber macht Vodafone Sorgen - den begrüßt die Netzagentur aber.
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Vodafone äußert große Sorge

Unter der Überschrift "5G-Auktion: Im Mobilfunk könnte es bald sehr viel besser werden" konnten wir heute schon darüber berichten, welche Vorstellung die Bundesnetzagentur im Bezug auf die Vergabe neuer Mobilfunkfrequenzen in einem ersten Entwurf formuliert hat. Wie jetzt Golem berichtet, meldet sich Vodafone sehr schnell mit lauten Forderungen zu Wort, dass deutliche Anpassungen an den Plänen nötig wären.

Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter findet dabei gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sehr deutliche Worte: Sein Konzern sei schon jetzt davon überzeugt "Das Papier braucht eine Reparatur". "Einige Formulierungen, die man heute findet, erschrecken uns" so Ametsreiter weiter. Wie der Manager ausführt, mache man sich vor allem darum Sorgen, dass ein Viertel der zu vergebenden Frequenzen für lokale und regionale Anwendungen reserviert bleiben, ohne dass dafür ausreichende Bedingungen ausformuliert seinen.

Ametsreiter macht dabei keinen Hehl daraus, was seinen Konzern an dieser Tatsache am meisten stört: "Wenn das regionale Spektrum eine Hintertür wird für einen vierten Netzbetreiber, der kaum investieren muss, dann wäre das eine Fehlentwicklung, weil es die Investitionen der anderen komplett entwertet." Die Bundesnetzagentur hatte zwar klargemacht, dass man sich nicht zu tief mit eigenen Regelungen in den Markt einmischen wolle, dem Einstieg eines weiteren Netzbetreibers aber positiv gegenüberstehe.

Auflagen diskutieren

Die Auflagen, die die Bundesnetzagentur in seinem Entwurf zur 5G-Vergabe formuliert, sind nach Ansicht Ametsreiters durchaus eine Basis für Diskussionen. Für seinen Konzern müsse aber klar festgelegt werden, dass die Auflagen auch mit Investitionssicherheit verbunden sind. "Wenn man die nicht hat, dann kann man nicht auch noch eine erhöhte Auflage akzeptieren", so der Vodafonechef Deutschland. Man darf gespannt sein, wie sich die Debatte um die Frequenzvergabe weiter entwickelt. Logo, Ifa, Vodafone, IFA 2014, Fahnen Logo, Ifa, Vodafone, IFA 2014, Fahnen Vodafone
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