Bezos steckt 2 Mrd. $ in Wohlfahrt, will "Schüler wie Kunden" behandeln
Amazon-Gründer Jeff Bezos ist der reichste Mann der Welt, sein privates Vermögen beträgt rund 150 Milliarden Dollar. Demnächst werden es zwei Milliarden Dollar weniger sein, denn Bezos hat angekündigt, dieses Geld in karitative Projekte zu stecken. Das war schon länger bekannt, nun gab der Multimilliardär bekannt, was er machen will.
Infografik: Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten...
Jeff Bezos hat bereits vor einem Jahr über soziale Netzwerke die Öffentlichkeit gefragt, welche Ideen es gibt, wie er am besten und auch schnellsten mit Geld und entsprechenden Initiativen und Projekten helfen kann. Vor allem "schnell" war ihm ein Anliegen, das sei, so schrieb der Amazon-Chef im Juni 2017, das Gegenteil von dem, wie er normalerweise arbeitet, nämlich mit langfristigen Zielen. Seine Philanthropie soll Menschen aber am besten "hier und jetzt helfen", so Bezos.
Außerdem will Bezos bereits bestehende Organisationen unterstützen und finanzieren, die obdachlosen Familien helfen, indem sie Wohnraum und Essen bereitstellen. Beide Initiativen sollen vom Bezos Day One Fund mit Geld versorgt werden.
Der Bezos Day One Fund gliedert sich in zwei Unterbereiche: Day 1 Families Fund und Day 1 Academies Fund. Letzterer ist der für die Schulprojekte zuständige, damit sollen "hochwertige" und von Montessoripädagogik inspirierte Einrichtungen entstehen.
Bezos will diese Schulen direkt kontrollieren, da er diese wie Amazon führen und auch die Prinzipien des Versandhändlers dort umsetzen will. Das bedeutet vor allem eine "aufrichtige und intensive Kunden-Obsession", das "Kind soll der Kunde sein", so Jeff Bezos in einer Serie an Bildern mit Texten auf Twitter.
Infografik: Wenn Sie 1997 in Amazon investiert hätten...
Jeff Bezos hat bereits vor einem Jahr über soziale Netzwerke die Öffentlichkeit gefragt, welche Ideen es gibt, wie er am besten und auch schnellsten mit Geld und entsprechenden Initiativen und Projekten helfen kann. Vor allem "schnell" war ihm ein Anliegen, das sei, so schrieb der Amazon-Chef im Juni 2017, das Gegenteil von dem, wie er normalerweise arbeitet, nämlich mit langfristigen Zielen. Seine Philanthropie soll Menschen aber am besten "hier und jetzt helfen", so Bezos.
Zwei Standbeine
Nun hat er aber das Ergebnis seiner mehr als einjährigen Ideenfindung und Vorbereitung präsentiert. Das zentrale Projekt ist die Schaffung eines Netzwerks gemeinnütziger Vorschulen, die in einkommensschwachen Gemeinschaften entstehen und Schüler kostenfrei aufnehmen sollen.Außerdem will Bezos bereits bestehende Organisationen unterstützen und finanzieren, die obdachlosen Familien helfen, indem sie Wohnraum und Essen bereitstellen. Beide Initiativen sollen vom Bezos Day One Fund mit Geld versorgt werden.
Der Bezos Day One Fund gliedert sich in zwei Unterbereiche: Day 1 Families Fund und Day 1 Academies Fund. Letzterer ist der für die Schulprojekte zuständige, damit sollen "hochwertige" und von Montessoripädagogik inspirierte Einrichtungen entstehen.
Bezos will diese Schulen direkt kontrollieren, da er diese wie Amazon führen und auch die Prinzipien des Versandhändlers dort umsetzen will. Das bedeutet vor allem eine "aufrichtige und intensive Kunden-Obsession", das "Kind soll der Kunde sein", so Jeff Bezos in einer Serie an Bildern mit Texten auf Twitter.
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