Bezos steckt 2 Mrd. $ in Wohlfahrt, will "Schüler wie Kunden" behandeln

Amazon-Gründer Jeff Bezos ist der reichste Mann der Welt, sein privates Vermögen beträgt rund 150 Milliarden Dollar. Demnächst werden es zwei Milliarden Dollar weniger sein, denn Bezos hat angekündigt, dieses Geld in karitative Projekte zu stecken. ... mehr... Amazon, Ceo, Jeff Bezos, Bezos Bildquelle: Jeff Bezos/Twitter Amazon, Ceo, Jeff Bezos, Bezos Amazon, Ceo, Jeff Bezos, Bezos Jeff Bezos/Twitter

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Ich muss auch mal wieder mehr spenden, das Problem ist nur wohin. Bei den großen Organisationen hat man irgendwie das Gefühl dass das Geld dinfsch versickert. Anderen zu Helfen gibt einem ein gutes Gefühl, aber sas funktioniert halt nur wenn man ein unmittelbares Resultat sieht.
 
@FuzzyLogic: Besuch doch einfach ein paar Organisationen in deiner Stadt, wie Tafeln, Suppenküchen, Obdachlosenwohnheime, Vereine, .... Dann kannst du aussuchen, wen du am meisten unterstützungswürdig findest.
 
@eshloraque: ich wohne im Dorf, hier gibt es leider nur sehr wenige karikative Einrichtungen. Das Problem ist, dass mir wegen Beruf + Masterstudium derzeit einfach die Zeit fehlt mich auch noch tatkräftig irgendwo einzubringen, weswegen ich zum jetztigen Zeitpunkt lieber erstmal finanziell einbringen kann.
 
@FuzzyLogic: ich meinte auch eher: anschauen, auswählen, spenden. Die allermeisten freuen sich auch darüber, wenn sie etwas Geld bekommen. Und du bist nah dran und kannst anschauen, was die mit deinem Geld machen.
 
@FuzzyLogic: dazu braucht es "eigentlich" keine Organisationen... bzw. kommt drauf an wieviel du spenden willst... wenn es "weniger als 1000€" sind, ist das Geld meiner Meinung am besten bei den Menschen am besten aufgehoben die in deiner unmittelbaren Umgebung sind.

Kann mir nicht vorstellen, dass in deinem Freundes / Bekanntenkreis nicht Menschen sind die "Schicksalsschläge" hatten welche nicht so geil sind... und da geht es nicht nur um Geld. Ein Reiches Ehepaar welches evtl. Ihr Kind verloren hat oder die letzten Jahre eine schwere Zeit durchmachen mussten weil die Großeltern in eine "Anstrengende" Altersphase (Pflegebedürftigkeit...) gekommen sind, freuen sich sehr über eine Einladung über essen...

=> ich glaube, wenn jeder so handeln würde, bräuchte es nur "kaum" diese großen Organisationen (wobei ich die Forschung z.B. gegen Malaria welche zig Millionen verschlingen, natürlich auch äußerst Wertvoll erachte... aber ich kann dafür nur sehr sehr wenig tun)
 
@FuzzyLogic: Deine Einstellung finde ich sehr gut. Ich denke da ähnlich. Ich habe auch bedenken, dass das gespendete Geld irgendwo versickert. Ich habe für mich überlegt, direkt mit meiner Zeit irgendwie zu helfen. Das würde mir am besten gefallen. Irgendwo aushelfen oder sowas.
 
@FuzzyLogic: also ich spende immer bei awesome games done quickly
 
@FuzzyLogic:
Du kannst auch z.B. über Gofundme direkt an konkrete Personen spenden ;)
 
@FuzzyLogic: Ich spende gerne an örtliche Tierheime. Futterkrippen stehen in fast jedem Supermarkt. Einfach ein paar Dosen Tierfutter kaufen und in den Krippen ablegen.
Kein großer Aufwand und man weiß wo es landet.
 
Sorry aber leute mit so viel Geld sind für mich Kriminelle. Der könnte 150.000 Leute zum Millionär machen! Stell sich das doch mal jemand vor.
Und dann schlechte Arbeitsbedinungen und Bezahlung für seine angestellten.
 
@MOSkorpion: Entgegen Deiner kindlichen Vorstellung von Vermögen ist es mitnichten so, dass da 150 Mrd Taler auf einem Sparbuch rumoxidieren. Davon abgesehen macht es wenig Sinn, willkürlich 150.000 Leuten eine Million einfach so zu geben. Stattdessen macht er genau das Richtige, er fördert und gibt somit Hilfe zur Selbsthilfe.
 
@New_world_disorder: Das ist mir schon klar, ich wollte einfach nur beispielhaft zeigen wie viel das eigentlich ist.

Da stellt sich mir die frage wer hier kindlich ist wenn du anscheinend jedes Wort für ernst nimmst.
 
@MOSkorpion: real talk! so sehe ich das auch! und dann immer diese scheinheiligen "Hilfsaktionen"...bin der Meinung, wer wirklich helfen will- der macht das einfach und stellt sich dabei nicht zur Schau "schaut mich an, ich mache dies und das"...klar, dass es bei so bekannten Personen gleich in der Presse landet...für mich im Endeffekt alles nur PR, mehr nicht.
 
@patron76: ich glaube, das ist in heutiger Zeit nötig. Für die 2 Milliarden wird er eine nicht kleine Zahl Amazon-Aktien abstoßen müssen. Da ist schon besser, wenn die Öffentlichkeit weiß, dass es nicht deswegen ist, weil er nicht mehr hinter Amazon steht.
 
@patron76: am Ende zählt die Tat und nicht die Motivation
 
@MOSkorpion: Aber denk doch mal durch, was dann in der Praxis passieren wird. Die Vorteile, ein Millionär zu sein, bestehen eben prinzipiell immer nur solange, wie es nur ganz wenige Millionäre gibt.
Bei den Multimilliardären liegt 99% ihres Kapitals wohl ungenutzt eh auf irgendwelchen Konten oder Depots rum. Persönlich würde die das wohl nicht kratzen, wenn sie einen Großteil ihres Geldes mit der Gießkanne in der Menschheit verteilen würden.
ABER was passiert, wenn jeder oder auch nur ein Viertel der Bevölkerung eine Million auf dem Konto hat?
Die Händler passen selbstverständlich die Preise nach oben an, da jeder mit ner Million auf dem Konto sich das Brot nicht nur für 3€, sondern auch problemlos für 300€ leisten kann. Am Ende gibt es eine gigantische Inflation und keiner kann sich mehr leisten als vorher.
Sämtliche Vorzüge daran, reich zu sein, gelten eben nur solange die anderen es nicht sind. Das viele Geld bringt einem nur was, wenn die Preise der Dinge, die man davon kaufen möchte, gleich (niedrig) bleiben. Nur dann kann man sich von dem Geld auch wirklich MEHR leisten als vorher. Und das geht eben nur, wenn >95% der Bevölkerung sich höhere Preise nicht leisten können, und die Preise dadurch auf niedrigem Niveau halten.
 
@MOSkorpion:
Ich kann dir den Roman "Eine Billion Dollar" bzw. "One Trillion Dollars" empfehlen, da wird diese Fragestellung auch diskutiert...
 
@MOSkorpion: Aha, erstens ist Bezos nicht kriminell. Den größten Teil seines Vermögens ist in Aktien gebunden. Dass die Aktien so viel Wert haben, hängt aber an den Aktionären, die den Wert treiben. Dafür kann Bezos recht wenig.
Und was bringt es 150.000 Menschen 1 Mio zu geben? Ich will mir das gar nicht vorstellen. Wie wird da ausgewählt? Und es ist nichts neues, dass viele Menschen mit plötzlichen Geldregen nicht umgehen können. Die leben dann zwar 2-3 Jahre in saus und braus, danach kommt der Soziale abstieg umso schneller. Also ist es richtig, das Geld gezielt auszugeben.
 
@FatEric: Es ging nur darum die Geldmenge zu veranschaulichen.
 
Schüler wie Kunden behandeln, damit sie dann bei ihm anfangen zu arbeiten, damit er sie dann wie Dreck behandeln kann
 
@Wuusah: lass gut sein
 
@Wuusah: wo er recht hat, hat er recht...
 
Der Steuerberater hat vermutlich gesagt dass er was machen muss um den Steuersatz zu drücken... Ich hoffe er verhungert nicht...
 
@Wolfi_by:
Ich rieche den bestalischen Gestank von Neid in deinem Kommentar...
 
@GRADY: nö... Aber durch ehrliche Arbeit kann ein derartiges Vermögen nicht angehäuft werden
 
@Wolfi_by:
"Ehrliche Arbeit", ergo Bezos hat "unehrlich" bzw. illegal sein Vermögen aufgebaut? Dann schnell zur Polizei und Anzeige erstatten, ist ja scheinbar nicht so schwer den Straftatbestand zu nennen...
 
@Wolfi_by: Angenommen, der Steuersatz würde dadurch tatsächlich runtergehen. Glaubst du wirklich, dass er dadurch mehr als die 2 Mrd spart, die er jetzt spendet?
Soll das eigentlich heißen, dir wäre es lieber, es würde gar nichts gespendet?
 
@TiKu: du weisst dass Spenden von den Steuern absetzbar sind? Wer bezahlt also die Spenden?
 
@Wolfi_by: Aha, wenn ich 2 Mrd spende, bekomme ich also 2 Mrd Steuerrückzahlung?
 
@Wolfi_by: Du hast noch nicht oft die Einkommenssteuer gemacht, oder? Ich spende z.b. jeden Monat fix per Dauerauftrag 25€ an unsere örtliche Tierhilfe, hinzu kommen auch so noch einige weitere Spenden. Ich habe bisher noch nie am Jahresende 600€ (oder gar mehr) von der Steuer zurückerhalten.
Absetzbar sind übrigens (im Regelfall) 20 % des Gesamtbetrags der Einkünfte. Bei jährlichen Einnahmen von 50.000 Euro also maximal 10.000 Euro, auf die keine Steuer zu zahlen wäre. Bei einem angenommenen Steuersatz von 30% zahlt man also normalerweise 15.000 Euro, wenn man die vollen 10.000 Euro spenden würde dementsprechend 3000€ weniger, also nur 12.000 Euro.
Endrechnung: Bei 50.000 Euro Jahresgehalt zahlt man ohne Spende 15.000 Euro Einkommenssteuer, es bleiben 35.000 € für einen selbst.
Wenn man jetzt 10.000 Euro spendet zahlt man "nur" 12.000 Euro Steuer, hat aber nach Steuer dennoch anstatt 35.000 Euro am Ende nur 28.000 Euro in der Tasche, immerhin hat man ja die 10.000 zusätzlich weggegeben.
Fazit: Am Ende hat es dennoch Geld gekostet. Man selbst hat zwar nicht ganz so viel weggegeben wie man vielleicht zuerst dachte, aber leerer ist der Geldsäckel trotzdem. Und das Beste: Der, an den man gespendet hat erhielt dennoch genau das, was man sagte, nämlich die 10.000 Euro.

Das Steuerrecht in den USA ist wiederum dann doch etwas anders als unseres hier. Nach kurzer Suche kommt man recht schnell darauf, dass maximal 50% des bereinigten Bruttoeinkommens steuerabzugsfähig ist (frag mich bitte nicht was das "bereinigte" bedeutet ...), meist sogar nur 20-30%. Genaueres hier: https://www.irs.gov/charities-non-profits/charitable-organizations/charitable-contribution-deductions
Das bedeutet, wenn man es kurz mal durchrechnet: Er müsste 4 Milliarden Dollar Einkommensteuer bezahlen, um sich dann die 2 Milliarden einsparen zu können (vorausgesetzt er spendet nur an Organisationen, die 50%-berechtigt sind).
Mal ganz davon abgesehen, dass er dann trotzdem immer noch die Hälfte der Einkommenssteuer, nämlich 2 Milliarden Dollar gezahlt hat.
Ergo, egal wie man es dreht oder wendet: Die Spende hat den Wert von 2 Milliarden Dollar, und sie kostet 2 Milliarden Dollar. Und das mindestens. Spätestens wenn er nämlich keine 4 Milliarden Dollar Einkommenssteuer zu zahlen hat (was sehr unwahrscheinlich wäre bei einem Einkommenssteuersatz von 5-8%, je nach Bundesstaat, selbst bei 8% hätte er immerhin 50 Milliarden Dollar an sich selbst ausbezahlen müssen), zahlt er deutlich mehr.

Ob diese Rechnung so zu 100% stimmt oder nicht hab ich ehrlich gesagt keine Ahnung, im groben stimmt es. Steuerrecht ist aber nicht umsonst ein Studienfach, und ich habe es nicht studiert. Ich habe gerade mal die Menge an Ahnung, die man braucht um seine eigene Einkommenssteuer einigermassen ordentlich abzugeben, vieles von meinem Wissen basiert dabei auf Nachfragen bei meinem Steuerberater. Da das ein recht trockenes Thema ist möge man mir dort kleinere Unachtsamkeiten und dadurch entstandene Fehler verzeihen, danke :)
 
Wenn wir alle keine Steuern zahlen würden könnten wir zusammen das Tausendfache Spenden und nicht nur Peanuts.
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