Amazon-Gründer: Saudis sollen die Quelle für Beziehungs-Klatsch sein
In die Schmierenkampagne einer US-Boulevardzeitung gegen Amazon-Gründer Jeff Bezos kommt nun neue Bewegung. Das Blatt soll die privaten Nachrichten, die man als Grundlage der eigenen Veröffentlichungen nutzte, doch nicht vom Bruder des Unternehmers, sondern von Quellen aus Saudi-Arabien bekommen haben, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Vor einiger Zeit hatte die Boulevardzeitung National Enquirer begonnen, Details über eine Affäre des Amazon-Chefs zu berichten, die letztlich zur Trennung von dessen langjähriger Ehefrau geführt haben soll. Das Blatt soll auch versucht haben, Bezos mit den Informationen, die ihm vorlagen, zu erpressen. Eine wesentliche Rolle spielten dabei Textnachrichten vom Smartphone des Managers, die angeblich von dessen Bruder abgekauft wurden.
Wie sich nun herausstellt, könnte die Quelle aber an einer ganz anderen Stelle zu finden sein. Jetzt steht nämlich die Behauptung im Raum, die Bruder-Geschichte sei nur entstanden, um die wahre Quelle zu verschleiern. Ein Sicherheitsforscher kam nach eigenen Untersuchungen nun zu dem Schluss, dass Angreifer aus Saudi-Arabien in das Mobiltelefon eingedrungen seien, um die Nachrichten auszuspionieren.
Bereits im Februar war dies mal kurzzeitig im Gespräch, wurde aber von offizieller Seite zurückgewiesen. Und auch nach der Verfügbarkeit des neuen Berichts hielt sich die Botschaft des Landes bedeckt. De Becker ging hier auch nicht näher auf die Details ein, sondern erklärte lediglich, dass er die Erkenntnisse der Analysen inzwischen an die zuständigen US-Ermittlungsbehörden weitergeleitet habe.
Siehe auch: 25 Jahre und vier Kinder: Jeff Bezos lässt sich von seiner Frau scheiden
Wie sich nun herausstellt, könnte die Quelle aber an einer ganz anderen Stelle zu finden sein. Jetzt steht nämlich die Behauptung im Raum, die Bruder-Geschichte sei nur entstanden, um die wahre Quelle zu verschleiern. Ein Sicherheitsforscher kam nach eigenen Untersuchungen nun zu dem Schluss, dass Angreifer aus Saudi-Arabien in das Mobiltelefon eingedrungen seien, um die Nachrichten auszuspionieren.
Motiv ist unklar
Zu diesem Ergebnis sei nicht nur er, Gavin De Becker, gekommen. Auch mehrere unabhängige Experten würden seine These inzwischen stützen. Unklar wären in diesem Fall allerdings die Motive. Denn es lassen sich schwer Anhaltspunkte dafür finden, dass Saudi-Arabien irgendeinen Nutzen davon hätte, wenn das Privatleben des Amazon-Gründers in der Öffentlichkeit breitgetreten würde.Bereits im Februar war dies mal kurzzeitig im Gespräch, wurde aber von offizieller Seite zurückgewiesen. Und auch nach der Verfügbarkeit des neuen Berichts hielt sich die Botschaft des Landes bedeckt. De Becker ging hier auch nicht näher auf die Details ein, sondern erklärte lediglich, dass er die Erkenntnisse der Analysen inzwischen an die zuständigen US-Ermittlungsbehörden weitergeleitet habe.
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