8K-TVs machen sich bereit - doch machen Kunden mit? (Spoiler:
Nein)
Die IFA startet diese Woche und ein großes Thema auf der Berliner Messe für Unterhaltungselektronik werden zweifellos 8K-Fernseher sein. Diese werden seit Jahren angekündigt bzw. in Aussicht gestellt, bisher handelte es sich dabei aber vor allem um Prototypen. Nun soll es aber tatsächlich losgehen, erste Consumer-Geräte sollen noch dieses Jahr im Handel landen.
Ultra-HD- bzw. 4K-Fernseher sind mittlerweile Standard. Das bedeutet aber nicht, dass diese auch tatsächlich in den meisten Wohnzimmern stehen. Im Gegenteil: Die meisten dürften noch den guten "alten" Full-HD-TV mit 1080p-Auflösung zu Hause haben - und damit immer noch glücklich sein.
Doch die Hersteller versuchen immer wieder Neues auf den Markt zu werfen, vor allem deshalb, weil dieser übersättigt ist. Warum soll man sich auch einen neuen Fernseher kaufen, wenn der alte immer noch brav seinen Dienst versieht? Deshalb versuchen die Großen des Geschäfts sich immer neue Kaufanreize einfallen zu lassen, so manches verschwindet aber schnell wieder in der Versenkung, siehe 3D-Fernseher oder Curved-TVs.
Samsung wird damit sicherlich auch den Startschuss für andere Hersteller geben, 2019 könnte und dürfte es eine regelrechte Flut an 8K-Geräten geben. Kunden, die einen neuen TV kaufen wollen oder müssen, werden sich dann die Frage stellen, ob sie sich ein 4K- oder nicht vielleicht doch gleich ein 8K-Gerät kaufen sollen.
Die Technik-Seite Cnet beschäftigt sich aktuell mit diversen Fragen rund um 8K und kommt eindeutig zum Schluss: Nein, es gibt derzeit keinen zwingenden Grund, zu einem 8K-Gerät zu greifen. Das liegt an diversen Faktoren, darunter der (Nicht-)Verfügbarkeit von Inhalten oder der Unfähigkeit des menschlichen Auges, solche Auflösungen tatsächlich im vollen Umfang sehen zu können. Denn schon bei 4K muss man entweder sehr nahe am Fernseher sitzen oder ein großes Gerät haben, um etwas von dieser Auflösung zu haben.
Es gibt zwar bereits Filme, die in 8K gedreht wurden. Der erste war "Guardians of the Galaxy Vol. 2", dennoch ist das etwas, das in Hinblick auf die Kinofassungen gemacht wird und nicht für das Heimkino. Denn Drehen in 8K erfordert neue Kameras, viel Rechenleistung und vor allem Speicherkapazität. Zudem gibt es bis jetzt keinen einheitlichen 8K-Standard, von Übertragung und Streaming ganz zu schweigen. 4K ist bei Netflix und Amazon noch verhältnismäßig am Anfang, an 8K ist da noch gar nicht zu denken.
Die gute Nachricht an 8K: Sollten die Hersteller das tatsächlich intensiv pushen, wird für sie "normales" 4K weniger interessant, was wiederum die Preise zum Purzeln bringen könnte. Deshalb kann man als Kunde den Herstellern nur raten: Macht nur, 8K ist eh super.
Doch die Hersteller versuchen immer wieder Neues auf den Markt zu werfen, vor allem deshalb, weil dieser übersättigt ist. Warum soll man sich auch einen neuen Fernseher kaufen, wenn der alte immer noch brav seinen Dienst versieht? Deshalb versuchen die Großen des Geschäfts sich immer neue Kaufanreize einfallen zu lassen, so manches verschwindet aber schnell wieder in der Versenkung, siehe 3D-Fernseher oder Curved-TVs.
7680 x 4320 Pixel
Nun ist 8K an der Reihe und auf der IFA werden wohl etliche Hersteller den tatsächlichen Marktstart von Fernehern mit einer Auflösung von 7680 x 4320 Pixeln bekannt geben. Samsung wird auf der IFA mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine neue Reihe an QLED-8K-Fernsehern vorstellen, diese wird man wohl noch dieses Jahr kaufen können.Samsung wird damit sicherlich auch den Startschuss für andere Hersteller geben, 2019 könnte und dürfte es eine regelrechte Flut an 8K-Geräten geben. Kunden, die einen neuen TV kaufen wollen oder müssen, werden sich dann die Frage stellen, ob sie sich ein 4K- oder nicht vielleicht doch gleich ein 8K-Gerät kaufen sollen.
Die Technik-Seite Cnet beschäftigt sich aktuell mit diversen Fragen rund um 8K und kommt eindeutig zum Schluss: Nein, es gibt derzeit keinen zwingenden Grund, zu einem 8K-Gerät zu greifen. Das liegt an diversen Faktoren, darunter der (Nicht-)Verfügbarkeit von Inhalten oder der Unfähigkeit des menschlichen Auges, solche Auflösungen tatsächlich im vollen Umfang sehen zu können. Denn schon bei 4K muss man entweder sehr nahe am Fernseher sitzen oder ein großes Gerät haben, um etwas von dieser Auflösung zu haben.
"KI"-Upscaling
Bei Inhalten versuchen die Hersteller wie Samsung, Upscaling mit Hilfe von Stichworten wie "Künstliche Intelligenz" aufzumotzen. KI oder nicht, es bleibt Hochrechnen, das mit nativer Auflösung nicht mithalten kann.Es gibt zwar bereits Filme, die in 8K gedreht wurden. Der erste war "Guardians of the Galaxy Vol. 2", dennoch ist das etwas, das in Hinblick auf die Kinofassungen gemacht wird und nicht für das Heimkino. Denn Drehen in 8K erfordert neue Kameras, viel Rechenleistung und vor allem Speicherkapazität. Zudem gibt es bis jetzt keinen einheitlichen 8K-Standard, von Übertragung und Streaming ganz zu schweigen. 4K ist bei Netflix und Amazon noch verhältnismäßig am Anfang, an 8K ist da noch gar nicht zu denken.
Die gute Nachricht an 8K: Sollten die Hersteller das tatsächlich intensiv pushen, wird für sie "normales" 4K weniger interessant, was wiederum die Preise zum Purzeln bringen könnte. Deshalb kann man als Kunde den Herstellern nur raten: Macht nur, 8K ist eh super.
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