Praktisch niemand nutzt Amazons Sprachassistentin Alexa zum Shoppen
Amazons Sprachassistentin Alexa ist dank des Erfolges der Echo-Geräte in vielen Wohnungen zu finden. Amazon macht das aber natürlich nicht aus Spaß, der Versandhändler erhofft sich von der Funktionalität vor allem möglichst viele Bestellungen. Doch laut neuen Informationen passiert genau das nicht.
Amazon konnte mit dem Lautsprecher Echo und der mittlerweile zahlreichen Varianten davon einem riesigen und anfangs auch eher überraschenden Erfolg feiern. Doch laut einem Bericht von The Information (via Thurrott.com) hat Alexa ihr eigentliches Ziel bisher verfehlt: Denn bisher kauft praktisch niemand mit Hilfe der Sprachassistentin Waren bei Amazon.
Laut den The Information vorliegenden Zahlen hat bisher im Jahr 2018 gerade einmal zwei Prozent der Echo-Besitzer eine Bestellung mit Alexa-Hilfe aufgegeben. Zwar gibt es weltweit rund 50 Millionen Geräte, aber dennoch dürfte das eine für Amazon enttäuschende Zahl sein.
Diese Informationen, die sich auf internes Zahlenmaterial von Amazon stützen, sind noch viel geringer als die Schätzungen von Drittanbietern. Zuletzt hatte das Marktforschungsunternehmen Voicebot.ai errechnet, dass es 16 Prozent sein sollen, die per Alexa bestellen, das war aber allem Anschein nach eine deutlich zu optimistische Einschätzung.
Problematisch ist das auch im Hinblick auf die Voraussagen anderer Experten. Denn so mancher hat gemeint, dass sprachbasierten Bestellungen im Online-Handel die Zukunft gehört und das ein riesiger Markt ist bzw. sein wird. Die Realität ist aber offenbar eine andere.
Weitere neue Amazon Geräte der Alexa-Familie:
Amazon Echo Plus Amazon Fire TV 2017 Amazon Echo Spot
Laut den The Information vorliegenden Zahlen hat bisher im Jahr 2018 gerade einmal zwei Prozent der Echo-Besitzer eine Bestellung mit Alexa-Hilfe aufgegeben. Zwar gibt es weltweit rund 50 Millionen Geräte, aber dennoch dürfte das eine für Amazon enttäuschende Zahl sein.
Kein zweites Mal
Vor allem dürfte Amazon vom Nutzungserlebnis enttäuscht sein, denn die wenigen Anwender, die dieses Feature ausprobieren, machen das kein zweites Mal. In Zahlen bedeutet das eine Nicht-wieder-Rate von satten 90 Prozent. Immerhin fragen 20 Prozent der Nutzer Alexa nach neuen Angeboten oder wo eine zuvor (und vermutlich mit einem anderen Gerät aufgegebene) Bestellung bleibt, zum Bestellen werden Alexa und Echo aber nur in Ausnahmefällen eingesetzt.Diese Informationen, die sich auf internes Zahlenmaterial von Amazon stützen, sind noch viel geringer als die Schätzungen von Drittanbietern. Zuletzt hatte das Marktforschungsunternehmen Voicebot.ai errechnet, dass es 16 Prozent sein sollen, die per Alexa bestellen, das war aber allem Anschein nach eine deutlich zu optimistische Einschätzung.
Problematisch ist das auch im Hinblick auf die Voraussagen anderer Experten. Denn so mancher hat gemeint, dass sprachbasierten Bestellungen im Online-Handel die Zukunft gehört und das ein riesiger Markt ist bzw. sein wird. Die Realität ist aber offenbar eine andere.
Weitere neue Amazon Geräte der Alexa-Familie:
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