Alexa zeichnete privates Gespräch auf und sendete es an Zufallskontakt
Amazons Alexa ist vor allem dank der überaus populären Echo-Geräte in zahlreichen Wohnungen und Häusern zu finden. Die Sprachassistentin des Versandhändlers wird durch das Aussprechen ihres Namens aktiviert, ansonsten beteuert der Anbieter, dass Alexa seine Besitzer nicht belauscht. Das klappt aber nicht immer.
Eine US-amerikanische Nutzerin aus Portland, Oregon namens Danielle hat eigenen Angaben nach Echo-Geräte sowie damit verbundene smarte Glühbirnen bei sich zu Hause installiert. Wie der lokale Sender Kiro7 (via The Guardian) berichtet, hat sie sich dabei wie wohl die meisten Echo-Nutzer darauf verlassen, dass ihre Privatsphäre gewahrt bleibt.
Sie wollte dem Bekannten zunächst nicht glauben, dann erzählte der aber, dass sie sich mit ihrem Mann über Parkettböden unterhalten habe, was auch der Realität entsprach. Danielle war natürlich entsprechend schockiert.
Zunächst hat sie ein Wort aus dem Gespräch für "Alexa" gehalten und sich aktiviert. Dann dachte sie "Sende Nachricht" gehört zu haben und fragte dann auch laut "An wen?" Die Echo-Besitzer hörten das aber wohl nicht und sprachen weiter, dann fiel auch der vermeintliche Name des späteren Empfängers bzw. das, was Alexa dafür hielt. Schließlich wollte Alexa auch noch bestätigt haben, dass der bestimmte Kontaktname gemeint ist und interpretierte ein weiteres Wort als "richtig".
Amazon meinte, dass das eine höchst unglückliche Verknüpfung an Zufällen war und es überaus unwahrscheinlich ist, dass sich das wiederholt. Man will aber dennoch Sorge dafür tragen, dass sich so etwas nicht wiederholt.
Weitere neue Amazon Geräte der Alexa-Familie:
Amazon Echo Plus Amazon Fire TV 2017 Amazon Echo Spot
Fehler, nicht Hack
Doch nun musste sich Danielle an den Versandhändler aus Seattle wenden und Amazon mitteilen, dass Alexa ein Gespräch aufgenommen hat und dieses an einen zufälligen Kontakt aus ihrem Adressbuch verschickt hat. Dabei handelte es sich um einen Kollegen ihres Mannes, dieser rief an und meinte, sie solle sofort alle Alexa-Geräte vom Strom nehmen, da diese gehackt worden sind, so die erste Vermutung.Sie wollte dem Bekannten zunächst nicht glauben, dann erzählte der aber, dass sie sich mit ihrem Mann über Parkettböden unterhalten habe, was auch der Realität entsprach. Danielle war natürlich entsprechend schockiert.
"Extrem seltenes Ereignis"
Amazon bestätigte den Vorfall, entschuldigte sich und ließ zunächst ausrichten, dass dies ein "extrem seltenes Ereignis" sei. Etwas später hat Amazon ein aktualisiertes Statement veröffentlicht und mitgeteilt, dass Alexa gleich mehrere Stichwörter missverstanden habe.Zunächst hat sie ein Wort aus dem Gespräch für "Alexa" gehalten und sich aktiviert. Dann dachte sie "Sende Nachricht" gehört zu haben und fragte dann auch laut "An wen?" Die Echo-Besitzer hörten das aber wohl nicht und sprachen weiter, dann fiel auch der vermeintliche Name des späteren Empfängers bzw. das, was Alexa dafür hielt. Schließlich wollte Alexa auch noch bestätigt haben, dass der bestimmte Kontaktname gemeint ist und interpretierte ein weiteres Wort als "richtig".
Amazon meinte, dass das eine höchst unglückliche Verknüpfung an Zufällen war und es überaus unwahrscheinlich ist, dass sich das wiederholt. Man will aber dennoch Sorge dafür tragen, dass sich so etwas nicht wiederholt.
Weitere neue Amazon Geräte der Alexa-Familie:
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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