Apple Watch und viele andere Gadgets landen auf US-Zoll-Liste
Der Markt für Smart Watches ist nie so abgehoben, wie die Branche hoffte, und bei den Fitness-Trackern ist der Hype längst vorbei. Und nun wird es den Herstellern noch schwerer gemacht: Sie werden direkt von den neuesten Strafzöllen betroffen sein, die die US-Regierung gegen Waren aus China verhängen will.
Insgesamt sollen von der neuen Welle Produkte betroffen sein, die mit einem Handelsvolumen von rund 200 Milliarden Dollar pro Jahr in die USA eingeführt werden, berichtete Reuters. Die Liste, die jetzt veröffentlicht wurde, um betroffenen Anbietern die Möglichkeit zur Stellungnahme zu geben, würde gemäß der jetzigen Planungen im Herbst in Kraft treten. Zu finden sind hier auch zahlreiche technische Gadgets, auf die dann eine Zoll-Gebühr in Höhe von 10 Prozent des Verkaufspreises fällig werden würde.
Es geht dabei keineswegs nur um Produkte von chinesischen Herstellern, sondern auch um solche, die US-Firmen bei Auftragsproduzenten in China fertigen lassen. Konkret benannt sind hier unter anderen Waren wie die Apple Watch, mehrere Fitbit-Systeme und die Play-Geräte von Sonos.
Zu vermuten ist, dass hinter dieser Maßnahme die Auseinandersetzung steht, warum die IT-Unternehmen die meisten Elektronik-Produkte in China und nicht in den USA fertigen lassen. Allerdings dürfte man sich nicht direkt an den Smartphone-Markt herantrauen, da hier wohl das Protestpotenzial zu hoch wäre. Bei den Gadgets sieht man hingegen wohl eher Chancen, mehr Druck aufbauen zu können, um eine Fertigung im Inland durchzusetzen.
Sonos hatte bereits reagiert und gegenüber den Anlegern klargemacht, dass die Einführung neuer Zölle Preissteigerungen unumgänglich machen würde, was dann sicherlich zu weniger Absatz führen würde. Auch wenn Experten nicht damit rechnen, dass beispielsweise die Apple Watch oder einige andere bekannte Produkte am Ende noch auf der Liste stehen werden, dürfte der Markt an sich aber doch betroffen sein, da vor allem kleinere Anbieter nur bedingt die Ressourcen haben, ihre Interessen in der Sache durchzusetzen.
Es geht dabei keineswegs nur um Produkte von chinesischen Herstellern, sondern auch um solche, die US-Firmen bei Auftragsproduzenten in China fertigen lassen. Konkret benannt sind hier unter anderen Waren wie die Apple Watch, mehrere Fitbit-Systeme und die Play-Geräte von Sonos.
Zu vermuten ist, dass hinter dieser Maßnahme die Auseinandersetzung steht, warum die IT-Unternehmen die meisten Elektronik-Produkte in China und nicht in den USA fertigen lassen. Allerdings dürfte man sich nicht direkt an den Smartphone-Markt herantrauen, da hier wohl das Protestpotenzial zu hoch wäre. Bei den Gadgets sieht man hingegen wohl eher Chancen, mehr Druck aufbauen zu können, um eine Fertigung im Inland durchzusetzen.
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