Die kurios bis absurden Regeln bei IBM, wenn die Chefin vorbeikommt

Ceo, Ibm, Präsident, Ginni Rometty Bildquelle: IBM
Die International Business Machines Corporation, besser bekannt unter ihrer Abkürzung IBM, ist einer der weltgrößten IT-Konzerne. Aus dem Blick der Öffentlichkeit ist IBM in den letzten Jahren aber weitgehend verschwunden, da man mit dem Consumer-Geschäft praktisch nichts mehr zu tun hat. Den Namen Virginia "Ginni" Rometty werden wohl nicht ganz so viele Menschen kennen wie jenen von Tim Cook, Jeff Bezos oder Satya Nadella, bei Big Blue, wie IBM seit jeher auch genannt wird, hat er aber natürlich enormes Gewicht. Und so mancher IBM-Mitarbeiter wird den Namen Rometty auch fürchten, denn ein Besuch der Chefin dürfte ein ziemlicher Staatsakt sein.

The Register hat nämlich eine interne Mail zugespielt bekommen, wie sich Angestellte zu verhalten haben, wenn die Präsidentin und CEO von IBM zu Besuch kommt. Und diese Regeln sind teilweise kurios. So hat Rometty vergangene Woche die IBM-Büros im texanischen Austin besucht und im Vorfeld haben die Angestellten dort eine Liste bekommen, wie sie sich zu verhalten haben und was sie zu unterlassen haben.


Nicht ansprechen!

So ist es beispielsweise verboten, "an Ginni oder die (Besuchs-)Gruppe heranzutreten, es sei denn sie treten an dich heran". Das bedeutet konkret: Man darf die Chefin nicht um Selfies bitten, sie "zufällig" auf dem Klo treffen, nicht im Aufzug oder am Wasserspender ansprechen.

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"Verhaltet euch normal! Ginni und das Team sind hier, um zu sehen, wie Austin wirklich ist. Das bedeutet: Zieht an, was ihr immer anzieht: Jeans, Sportsakko, Polo, was auch immer ihr bevorzugt", so die IBM-Vorgaben. Man versucht sich auch an einem Scherz: "Aber lasst bloß den Pyjama zu Hause!"

Zum Thema "wie Austin immer ist" hat das Management aber auch bestimmte Vorstellungen, da vor dem Besuch ein gründliches Putzen angesagt war: "Werdet allen Müll los." Das bedeutet dass Boxen, Poster, alte Marken-Gegenstände in den Müll mussten. Die gesamte fünfte Etage des IBM-Gebäudes wurde zum Sperrgebiet erklärt, wer ein Meeting abhalten wollte, dürfe keinesfalls einen Raum im fünften Stock verwenden. Dort dürfe man auch nichts anfassen, dazu zählen Schilder, TVs, Stühle und Tische, so das interne Regelwerk. Ceo, Ibm, Präsident, Ginni Rometty Ceo, Ibm, Präsident, Ginni Rometty IBM
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