Starker Gegner: IBM bringt Watson gegen Amazons Alexa in Stellung
IBMs Sprach-KI-System Watson hat die Öffentlichkeit schon beeindruckt, als von den inzwischen immer zahlreicher werdenden Sprachassistenten noch nichts zu hören war. Und nun bringt der IT-Konzern seine Technologie auch direkt gegen Produkte des Inzwischen-Marktführers Amazon in Position.
Allerdings sollte nun niemand in die Vorstellung verfallen, demnächst einen kleinen Plastikkasten mit dem Namen Watson ansprechen und den Wetterbericht abrufen oder die Musikwiedergabe starten zu können, teilten die IBM-Entwickler auf der Hauskonferenz Think mit. Denn BigBlue wird auch hier nicht in das Endkundengeschäft einsteigen. Der Watson Assistant soll vielmehr hinter den Kulissen als Business-Produkt arbeiten und die Intelligenz diverser Anwendungen bilden.
In einem ersten Projekt läuft das System beispielsweise auf dem Flughafen München und steuert einen Roboter, der Fluggästen den Weg zu ihrem Gate weisen und über Flugverbindungen Auskunft geben kann. BMW setzt die Technologie außerdem ein, um in den Autos einen Sprachassistenten bereitzustellen, so dass Fahrer beispielsweise unterwegs neue Routen planen können, ohne auf dem Display des Navigationssystems herumzudrücken.
In den vergangenen Jahren hat IBM verschiedene Felder für seine Watson-Technologie erschlossen - doch kommen Nutzer im Endeffekt noch immer ziemlich selten mit ihr in Berührung. Das soll sich aber ändern und man will auf keinen Fall zulassen, dass am Ende noch die wesentlich später erschienene Amazon-KI hinter den Sprachsteuerungen für tausende Geräte und Anwendungen steckt.
Siehe auch: Den normalen IT-Support in Firmen erledigt jetzt Watson
In einem ersten Projekt läuft das System beispielsweise auf dem Flughafen München und steuert einen Roboter, der Fluggästen den Weg zu ihrem Gate weisen und über Flugverbindungen Auskunft geben kann. BMW setzt die Technologie außerdem ein, um in den Autos einen Sprachassistenten bereitzustellen, so dass Fahrer beispielsweise unterwegs neue Routen planen können, ohne auf dem Display des Navigationssystems herumzudrücken.
Es muss nun schnell gehen
Ein ähnliches Business-Produkt hat Amazon auch schon für sein Alexa-System angekündigt. Allerdings ist dieses noch nicht größer in der Praxis angekommen. Daher hofft man bei IBM nun, rechtzeitig vor dem neuen Konkurrenten einen Fuß in die Tür zu bekommen - immerhin hat Big Blue auch weitaus mehr Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Firmenkunden als der Handelskonzern aus Seattle.In den vergangenen Jahren hat IBM verschiedene Felder für seine Watson-Technologie erschlossen - doch kommen Nutzer im Endeffekt noch immer ziemlich selten mit ihr in Berührung. Das soll sich aber ändern und man will auf keinen Fall zulassen, dass am Ende noch die wesentlich später erschienene Amazon-KI hinter den Sprachsteuerungen für tausende Geräte und Anwendungen steckt.
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