Zu unsportlich für Olympia? - E-Sports könnte bald dabei sein!
Das ging schnell: Der seit einigen Jahren immer stärker professionalisierte Bereich des E-Sports ist in das Visier der weltweit größten Sportverbände gerückt. Dadurch rückt es jetzt in den Bereich der Möglichkeiten, dass die Maus-Athleten demnächst mit zum Aufgebot der Landesmannschaften bei Olympischen Spielen gehören.
In nicht einmal einem Monat soll es ein erstes Treffen geben, bei dem sich die verschiedenen Beteiligten erstmals zusammensetzen und über mögliche Formen einer enger werdenden Kooperation sprechen. Das Internationale Olympische Komitee IOC und der globale Dachverband der internationalen Sportverbände GAISF haben Profi-Gamer, Publisher, E-Sport-Teams, Medienvertreter, Sponsoren und Turnierveranstalter zum ersten E-Sports-Forum ins schweizerische Lausanne eingeladen.
"Wir wissen, dass der Sport niemals stillsteht", erklärte GAISF-President Patrick Baumann. Das zeigt sich auch daran, dass über die Jahre immer wieder neue Sportarten mit in die olympischen Turniere aufgenommen wurden. Zuletzt kamen hier beispielsweise Golf und Rugby mit hinzu. Irgendwann könnte es also auch olympisches Gold für jene geben, die sich in den dann aktuellen Turnier-Spielen durchsetzen.
Auf jeden Fall ist somit nicht damit zu rechnen, dass noch in diesem oder im kommenden Jahrzehnt bei den Spielen E-Sports-Turniere zum offiziellen Programm gehören werden. Denn selbst wenn irgendwann die Entscheidung fällt, E-Sports olympisch werden zu lassen: Von da an vergehen dann auch nochmal mindestens sieben Jahre, bis die ersten entsprechenden Spiele stattfinden können. Und bevor dies geschehen kann, bedarf es auch erst einmal eines internationalen Dachverbandes, den es aktuell noch nicht gibt.
Siehe auch: "Absolute Verarmung" - DFB-Chef wettert gegen E-Sport und Gamer
"Wir wissen, dass der Sport niemals stillsteht", erklärte GAISF-President Patrick Baumann. Das zeigt sich auch daran, dass über die Jahre immer wieder neue Sportarten mit in die olympischen Turniere aufgenommen wurden. Zuletzt kamen hier beispielsweise Golf und Rugby mit hinzu. Irgendwann könnte es also auch olympisches Gold für jene geben, die sich in den dann aktuellen Turnier-Spielen durchsetzen.
Veränderungen ja, aber mit Bedacht
Baumann führte E-Sports als ein Beispiel der kontinuierlichen Evolution des Sport-Geschehens an. Aktuell gehe es für die Vertreter der beiden Verbände aber erst einmal darum, ein tiefergehendes Verständnis für diesen schnell wachsenden Bereich zu entwickeln - und dafür, wie er sich in Zukunft weiterentwickeln soll. Aufgrund dieses Lernprozesses will man dann prüfen, wie man zukünftig erst einmal stärker zusammenarbeiten kann.Auf jeden Fall ist somit nicht damit zu rechnen, dass noch in diesem oder im kommenden Jahrzehnt bei den Spielen E-Sports-Turniere zum offiziellen Programm gehören werden. Denn selbst wenn irgendwann die Entscheidung fällt, E-Sports olympisch werden zu lassen: Von da an vergehen dann auch nochmal mindestens sieben Jahre, bis die ersten entsprechenden Spiele stattfinden können. Und bevor dies geschehen kann, bedarf es auch erst einmal eines internationalen Dachverbandes, den es aktuell noch nicht gibt.
Siehe auch: "Absolute Verarmung" - DFB-Chef wettert gegen E-Sport und Gamer
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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