Abzocke im Namen der DSGVO: Fax-Abofalle funktioniert wieder

Betrug, österreich, Innenministerium, Online-Kriminalität, Betrugsfälle, Telefonbetrug, Internetkriminalität Bildquelle: Bundesministerium für Inneres
Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) scheint nun Betrüger, die per Fax operieren, wieder zu Hochleistungen auflaufen zu lassen: In den vergangenen Tagen wurden immer mehr Fälle bekannt, bei denen Firmen, Freiberufler und Einzelunternehmen in eine teure Abo-Falle getappt sind. Mit einer altbekannten Masche versucht aktuell eine angeblich in Malta ansässige Firma arglistig leichtgläubige Unternehmen in eine Abo-Falle zu locken, berichtet unter anderem das Portal Anwalt.de. Dabei versenden die sich "Datenschutzauskunft-Zentrale" (kurz DAZ) nennenden Betrüger an ihre Opfer ein Informationsschreiben per Fax. Darin heißt es, die angeschriebenen Unternehmen müssten nun ihrer Verpflichtung nach der neuen europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nachkommen und innerhalb einer Frist das Fax zurück an die "Datenschutzauskunft-Zentrale" senden. Infografik: Viele Deutsche Unternehmen waren vor Inkrafttreten nicht DSGVO-ReadyDeutsche Unternehmen überwiegend nicht DSGVO-Ready

"Eilige Fax-Mitteilung"

Dabei, heißt es, handele es sich um eine "eilige Fax-Mitteilung zur Erfassung der Gewerbebetriebe zum Basisdatenschutz nach EU-DSGVO":

"Um Ihrer gesetzlichen Pflicht zur Umsetzung des Datenschutzes nachzukommen und die Anforderungen der seit 25.05.2018 geltenden europäischen Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) zu erfüllen, bitten wir sie, das angeheftete Formular auszufüllen und bei Annahme unterschrieben bis zum 9. Oktober 2018 gebührenfrei an die EU-weite zentrale Fax-Stelle 00800/7700777 zu senden." Alternativ wird eine Postadresse in Oranienburg genannt.

Bestellung im Kleingedruckten

Im Kleingedruckten findet sich dann verklausuliert eine Bestellung für ein sogenanntes "Leistungspaket Datenschutz", das Muster und Formulare zur Umsetzung der DSGVO enthalte. Wer das Fax-Formular ausgefüllt zurücksendet, bestätigt damit eine Bestellung des dubiosen Leistungspakets für volle drei Jahre als Abo für schlappe 498 Euro plus Mehrwertsteuer im Jahr.

Handwerkskammern, Ministerien und Polizei warnen jetzt vor der Fax-Betrugsmasche, die früher auch als "Kölner Masche" bekannt war. Durch den behördlichen Charakter des Schreibens sollen die Betrüger eine hohe Erfolgsquote haben.

Anwalt.de rät Betroffenen auf keinen Fall zu zahlen und sich an einen Anwalt zu wenden.

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