Microsoft führt erneut weitreichende interne Restrukturierung durch
Das Redmonder Unternehmen hat in den vergangenen Monaten und Jahren immer wieder diverse Restrukturierungen durchgeführt. Blickt man auf den aktuellen Marktwert des Unternehmens dann haben sich die Maßnahmen auch bezahlt gemacht. Nun ist es wieder einmal so weit.
Microsofts internes Geschäftsjahr nähert sich seinem Ende und das ist auch ein guter Zeitpunkt, um Restrukturierungsmaßnahmen durchzuführen. Wie diese aussehen, hat die wie immer bestens informierte Mary Jo Foley erfahren. Die Microsoft-Insiderin schreibt auf ZDNet, dass das auch deshalb jetzt durchgeführt wird, weil sich der Staub von der letzten Maßnahme dieser Art (im März) mittlerweile gelegt hat.
Die Edge-Entwickler gehen zurück zum Experiences and Devices-Team. Das dürfte auch eine nachvollziehbare Entscheidung sein, da Edge nun eine Anwendung ist, die für mehrere Plattformen bereitsteht. Dazu kommt, dass das Design-Team (von Albert Shum) sowie das Windows Insider-Programm (Dona Sarkar) nun Joe Belfiores Windows Client Experience Team zugeordnet wurden.
Microsoft Edge, Design und Windows Insider
Die Maßnahmen wurden bisher nicht nach außen kommuniziert, sondern nur intern. Die aktuelle Reorganisation hat zwei Eckpfeiler: Die Microsoft Edge-Entwickler-Teams und die New Experiences and Technology (NeXT)-Gruppe, die unter anderem für Mixed Reality-Anwendungen zuständig ist.Die Edge-Entwickler gehen zurück zum Experiences and Devices-Team. Das dürfte auch eine nachvollziehbare Entscheidung sein, da Edge nun eine Anwendung ist, die für mehrere Plattformen bereitsteht. Dazu kommt, dass das Design-Team (von Albert Shum) sowie das Windows Insider-Programm (Dona Sarkar) nun Joe Belfiores Windows Client Experience Team zugeordnet wurden.
Windows NeXT
Die zweite große Umstrukturierung betrifft das NeXT-Team: Dessen bisheriger Chef, Corporate Vice President Kudo Tsunoda, der den Job erst seit März hat, wird vermutlich intern versetzt. Grund dafür ist aber wohl, dass Microsoft die ganze NeXT-Gruppe nach nur wenigen Monaten wieder auflöst. NeXT war für Mixed-Reality-Anwendungen wie Story Remix für HoloLens und Co. zuständig. Ob und welche Folgen das für diese Technologien, also MR und HoloLens, selbst hat, ist aktuell nicht klar.
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