Microsoft-Umbau: Windows-Manager Belfiore übernimmt OneNote & Co
Microsoft konzentriert seine Kräfte im Rahmen der jüngst verkündeten erneuten Umstrukturierung offenbar weiter unter der Frührung einer recht überschaubaren Riege von Managern. Joe Belfiore, seines Zeichens Corporate Vice President und früherer Leiter des Windows Phone-Teams, bekommt nun ebenfalls noch mehr Verantwortung.
Wie Microsoft-Expertin Mary-Jo Foley berichtet, wird Belfiore im Rahmen des internen Umbaus bei dem Softwarekonzern nun auch die bisher separate Sparte unterstellt, in der man bisher die Bildungsprodukte, OneNote und Wunderlist bzw. To-Do zusammenfasste. Über die letzten Jahre wurde dieser Bereich von Eran Megiddo als Corporate Vice President geleitet.
Belfiore wurde im Rahmen der Umstrukturierung zuletzt zum Leiter des Windows Client Experiences Teams ernannt, das unter anderem für die Gestaltung der Oberfläche von Windows und den Microsoft-eigenen Browser Edge zuständig ist. Er berichtet direkt an Rajesh Jha, der als Executive Vice President der neu begründeten "Experience & Devices"-Sparte vorsteht.
Dass Belfiore nun auch die Verantwortung für OneNote und Wunderlist bzw. To-Do übernimmt, ist im Grunde ein logischer Schritt, denn die Redmonder hatten bereits im letzten Jahr angekündigt, dass man mit plattformübergreifenden Produkten auch auf mobilen Endgeräten relevant bleiben will. Es geht natürlich darum, "moderne" Produktivitätsszenarien zu ermöglichen.
Auch in anderen Bereichen wird weiter kräftig umgebaut. So soll Skype nun dem Outlook-Team untergeordnet worden sein, dem Gaurav Sareen als Corporate Vice President für Outlook, Yammer und Office 365 vorsteht. Angesichts der recht erfolglosen Neugestaltung von Skype im letzten Jahr, scheint die Rolle der VoIP- und Messaging-Plattform damit intern weiter zu schrumpfen.
Dass Rajesh Jha nun für ein breites Feld von Office bis hin zu Windows, Apps und der Microsoft-eigenen Hardware des Surface-Teams verantwortlich ist, soll Foley zufolge ein Zeichen für die Umsetzung von Plänen zum Ausbau von "Microsoft 365" sein. Dabei handelt es sich um das Paket aus Windows 10, Office 365 und Mobilitäts- und Sicherheitslösungen, das vor allem für Unternehmenskunden gedacht ist.
Microsoft hatte vor wenigen Wochen einen weitreichenden internen Umbau verkündet, durch den das Windows-Team jetzt in Server- und Client-Sparten aufgeteilt wurde. Der bisherige Windows-Chef Terry Myerson nahm dabei seinen Hut, während Microsoft sich damit verstärkt auf Unternehmenskunden konzentriert und die Bedeutung von Windows für Privatanwender innerhalb des Konzerns deutlich abnimmt.
Belfiore wurde im Rahmen der Umstrukturierung zuletzt zum Leiter des Windows Client Experiences Teams ernannt, das unter anderem für die Gestaltung der Oberfläche von Windows und den Microsoft-eigenen Browser Edge zuständig ist. Er berichtet direkt an Rajesh Jha, der als Executive Vice President der neu begründeten "Experience & Devices"-Sparte vorsteht.
Dass Belfiore nun auch die Verantwortung für OneNote und Wunderlist bzw. To-Do übernimmt, ist im Grunde ein logischer Schritt, denn die Redmonder hatten bereits im letzten Jahr angekündigt, dass man mit plattformübergreifenden Produkten auch auf mobilen Endgeräten relevant bleiben will. Es geht natürlich darum, "moderne" Produktivitätsszenarien zu ermöglichen.
Auch in anderen Bereichen wird weiter kräftig umgebaut. So soll Skype nun dem Outlook-Team untergeordnet worden sein, dem Gaurav Sareen als Corporate Vice President für Outlook, Yammer und Office 365 vorsteht. Angesichts der recht erfolglosen Neugestaltung von Skype im letzten Jahr, scheint die Rolle der VoIP- und Messaging-Plattform damit intern weiter zu schrumpfen.
Dass Rajesh Jha nun für ein breites Feld von Office bis hin zu Windows, Apps und der Microsoft-eigenen Hardware des Surface-Teams verantwortlich ist, soll Foley zufolge ein Zeichen für die Umsetzung von Plänen zum Ausbau von "Microsoft 365" sein. Dabei handelt es sich um das Paket aus Windows 10, Office 365 und Mobilitäts- und Sicherheitslösungen, das vor allem für Unternehmenskunden gedacht ist.
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