Riot, Blizzard, Twitch und andere wollen "toxisches" Gaming bekämpfen
Mit der seit Jahren boomenden Popularität des Spiele-Streaming hat auch ein bestimmter Typ an Beliebtheit gewonnen: das gemeine Arschloch. Anders gesagt: Prominente Spieler, die es sich zum Markenzeichen gemacht haben, möglichst beleidigend und lautstark aufzutreten. Nun will sich die neue Fair Play Alliance des Problems annehmen.
Der Fair Play Alliance gehören zahlreiche namhafte Spiele- und Plattformanbieter an, darunter Riot, Blizzard, Twitch, CCP und Epic. Diese haben sich bisher schon selbst zur Aufgabe gemacht, ihre Spiele zu säubern, allerdings mit beschränktem Erfolg. Nun will man das Problem mit gebündelten Kräften angehen und hofft, "zerstörerisches Verhalten" eindämmen zu können.
Man will im Wesentlichen, dass dieselben Verhaltensstandards für alle Entwickler gelten. Voll gibt dabei zu, dass ihr Unternehmen Riot, das nun die Rolle des Zugpferds einnimmt, in Vergangenheit bei League of Legends selbst viele Fehler diesbezüglich gemacht hat.
Grund für die Schaffung der Fair Play Alliance ist auch die Tatsache, dass sich immer mehr Spieler über solches toxisches Verhalten beschweren. Dabei müsse man aber auch beachten wer gerade mit wem spricht, so Voll. So kann es zwischen engen Freunden schon einmal grober zugehen, obwohl diese das dann aber nicht ernst meinen. Wenn es zwischen Fremden so harten "Trash Talk" gibt, dann ist das aber natürlich etwas anderes.
Riot will Fehler wie beim als besonders schlimmen Rüpel bekannt gewordenen Tyler1 vermeiden. Dieser wurde nach schweren Verstößen für zwei Jahre vom Spiel ausgeschlossen, nach Ablauf dieser Zeit kam er als eine Art Star zurück.
Gemeinsame Verhaltensstandards
Gegenüber Kotaku erklärte Kimberly Voll, Senior Technical Designer bei Riot, wie das gelingen soll: Man will einen einheitlichen Satz an Verhaltensstandards schaffen, die für alle beteiligten Unternehmen gelten. Dadurch soll auch ein gemeinsames Verständnis für die darunterliegenden Probleme, die in den Communitys solches Verhalten verursachen, geschaffen werden.Man will im Wesentlichen, dass dieselben Verhaltensstandards für alle Entwickler gelten. Voll gibt dabei zu, dass ihr Unternehmen Riot, das nun die Rolle des Zugpferds einnimmt, in Vergangenheit bei League of Legends selbst viele Fehler diesbezüglich gemacht hat.
Grund für die Schaffung der Fair Play Alliance ist auch die Tatsache, dass sich immer mehr Spieler über solches toxisches Verhalten beschweren. Dabei müsse man aber auch beachten wer gerade mit wem spricht, so Voll. So kann es zwischen engen Freunden schon einmal grober zugehen, obwohl diese das dann aber nicht ernst meinen. Wenn es zwischen Fremden so harten "Trash Talk" gibt, dann ist das aber natürlich etwas anderes.
Riot will Fehler wie beim als besonders schlimmen Rüpel bekannt gewordenen Tyler1 vermeiden. Dieser wurde nach schweren Verstößen für zwei Jahre vom Spiel ausgeschlossen, nach Ablauf dieser Zeit kam er als eine Art Star zurück.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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