Geräte mit Windows 10 mit ARM: Erste Tests sind ziemlich ernüchternd

Windows 10, Prozessor, Cpu, Chip, Arm, Qualcomm, SoC, Snapdragon, Windows 10 on ARM Bildquelle: Microsoft
An Windows 10 für ARM-Chips wird schon seit einer ganzen Weile gear­bei­tet, die Anzahl der dafür angekündigten Geräte ist bislang noch über­sicht­lich. Nun ist mit Asus und dem NovaGo das erste Gerät tatsächlich verfügbar und die ersten Tester haben auch ihre Artikel dazu ver­öffent­licht. Die sind aber eher durchwachsen. Windows 10 für ARM wird auch mit dem Begriff "Always connected" zusammengefasst, denn diese neue Geräteklasse soll vor allem per Internet funktionieren, ganz ähnlich wie es bei Googles Chromebooks der Fall ist. Die ARM-Chiparchitektur soll dafür sorgen, dass dabei die Akkulaufzeit mehr als zufriedenstellend ist. So jedenfalls die Theorie.

Das Technikblog The Verge hat nun einen ersten Test zum Asus NovaGo mit acht Gigabyte RAM veröffentlicht und darin findet sich zwar auch Lob, aber vor allem auch einiges an Kritik. Eine Entwarnung kann man aber bereits im Vorspann geben, nämlich dass Windows 10 für ARM-Geräte "glücklicherweise kein zweites Windows RT" ist.


Probleme mit x86-Anwendungen

Dabei kann man eine Akkulaufzeit von etwa elf Stunden vermelden, was nur etwa 50 Prozent mehr ist als die sieben Stunden des Surface Pro LTE und deutlich weniger als die versprochenen 22 Stunden.

Als gut beurteilt The Verge die Performance bei modernen Universal Windows Platform (UWP)-Apps und über LTE. Deutlich schlechter wird aber die Performance von 32-Bit- bzw. x86-Apps bewertet. So ist es zwar möglich, von Windows 10 S auf Windows 10 Pro umzustellen und beispielsweise den Chrome-Browser zu installieren, man rät aber nicht dazu. Die Performance von Chrome auf einem Snapdragon-PC ist "ziemlich schlecht", das betrifft Ladezeiten, ruckeliges Scrollen und langsamen Wechsel zwischen Tabs.

Bei Anwendungen, die mit einem Web-wrapper erstellt wurden oder Elctron-basierten Apps wie Slack ist die Performance indes "unterirdisch und frustrierend". Dazu kommen diverse Kompatibilitätsprobleme, denn 32-Bit-Unterstützung bedeutet nicht, dass auch tatsächlich alle Apps funktionieren.

Nicht oder nur schlecht

Das Laptop Mag hat nicht nur das Asus NovaGo, sondern auch das HP Envy x2 getestet und auch dort kommt man zu einem ernüchternden Fazit: Die meisten Anwendungen, die der Autor des Artikels für den Job braucht laufen gar nicht oder nur schlecht. Unter anderem verwendet er Photoshop Elements zum Bearbeiten von Bildern, doch das gibt es nur in 64-Bit.


Wir selbst hatten das Asus NovaGo schon einmal in der Hand und zwar auf der CES. Wir konnten da aber vor Ort nur die Windows 10 S-Variante ausprobieren und die erwähnten Probleme treten erst nach dem Upgrade auf Windows 10 Pro auf. Erste Eindrücke zu Hard- und Software kann man aber im Video dennoch bekommen.

Siehe auch:

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