Bundesbank: 2018 wird das Jahr der 10-Sekunden-Überweisung
Die Zeiten, in denen Überweisungen erst nach Tagen beim Empfänger ankommen, könnten demnächst der Vergangenheit angehören. Angesichts erfolgreicher Payment-Dienste im Netz werden die Banken den dafür geschaffenen Standard wohl schnell umsetzen, ist Carl-Ludwig Thiele vom Vorstand der Bundesbank überzeugt.
"Ich bin zuversichtlich, dass Echtzeitzahlungen auf mittlere Sicht ein Erfolg werden", erklärte dieser gegenüber der Nachrichtenagentur DPA. Bei den Nutzern rennt man mit dem neuen Verfahren namens Instant Payments ohnehin offene Türen ein. Und auch die Banken werden sich mit der Einführung beeilen - denn sie müssen immer stärker mit Payment-Diensten wie PayPal konkurrieren, bei denen Transaktionen in Echtzeit stattfinden.
Bisher dauern Überweisungen insbesondere zwischen verschiedenen Banken oft noch immer einige Tage. Buchungen noch am gleichen Arbeitstag passieren manchmal dann, wenn der Empfänger zumindest beim gleichen Institut sein Konto hat. Zwar sind die schnelleren Online-Payment-Dienste noch nicht in allen Bereichen eine wirkliche Alternative, der Druck auf das klassische Banken-System ist aber da.
Thiele geht davon aus, dass binnen der kommenden Monate diverse andere Insitute nachziehen werden. Unter anderem sollen die Sparkassen, aber auch verschiedene Banken an der Integration arbeiten. "Zunächst bedeutet das einen nicht unerheblichen Investitionsaufwand für die Kreditinstitute, aber die Bereitschaft, zu investieren, ist vorhanden", führte der Bundesbank-Vorstand aus.
Bisher dauern Überweisungen insbesondere zwischen verschiedenen Banken oft noch immer einige Tage. Buchungen noch am gleichen Arbeitstag passieren manchmal dann, wenn der Empfänger zumindest beim gleichen Institut sein Konto hat. Zwar sind die schnelleren Online-Payment-Dienste noch nicht in allen Bereichen eine wirkliche Alternative, der Druck auf das klassische Banken-System ist aber da.
2018 starten viele Banken
Der Standard, durch den Überweisungen binnen zehn Sekunden von einem zum anderen Konto gebucht werden sollen, wurde erst vor einigen Wochen offiziell im SEPA-System eingeführt und parallel von der HypoVereinsbank für Deutschland in die Praxis umgesetzt. In der Finanzbranche wird das Verfahren als "SCT Inst" bezeichnet, was für den allgemeinen Umgang etwas zu kryptisch sein dürfte. Daher verwendet man nach Außen den Begriff Instant Payments.Thiele geht davon aus, dass binnen der kommenden Monate diverse andere Insitute nachziehen werden. Unter anderem sollen die Sparkassen, aber auch verschiedene Banken an der Integration arbeiten. "Zunächst bedeutet das einen nicht unerheblichen Investitionsaufwand für die Kreditinstitute, aber die Bereitschaft, zu investieren, ist vorhanden", führte der Bundesbank-Vorstand aus.
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Christian Kahle
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