Ups, wo sind die denn hin? Bank verliert Daten von 20 Millionen Konten
Es gibt kaum einen Bereich, wo man sich mehr wünscht, dass die Daten sicher sind als bei Banken. Doch einer australischen Bank ist das Schlimmstmögliche passiert, denn sie hat die Daten von zwölf Millionen Kunden und 20 Millionen Konten verloren. Das Problem: Die Verantwortlichen haben keine Ahnung, was mit diesen Daten passiert ist.
Die Commonwealth Bank ist das größte Geldinstitut Australiens, weltweit steht man laut Forbes Global 2000 auf Platz 21. Kurzum: Eine kleine Bank ist das nicht. Umso schlimmer, was dem Unternehmen mit Sitz in Sydney vor wohlgemerkt bereits etwa zwei Jahren passiert ist: Denn die Commonwealth Bank hat nämlich verschwiegen, dass man Kundendaten in Millionenhöhe verloren hat und dass man auch nicht weiß, wo diese gelandet sind.
Wie BuzzFeed News berichtet, war dafür ein Subunternehmer verantwortlich. Dieser sollte im Auftrag der Commonwealth Bank mehrere Magnetbänder mit den Daten zerstören. Diese Entsorgung war notwendig, nachdem ein Datenzentrum stillgelegt worden ist.
Das Unternehmen Fuji Xerox hat die Datenträger dort abgeholt, diese haben ihr Ziel aber möglicherweise nie erreicht, so das mit der Untersuchung des Vorfalls beauftragte unabhängige Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG. Dort stellte man fest, dass die Magnetbänder beim Transport möglicherweise verlorengegangen worden sind, man spricht buchstäblich von "vom Lastwagen gefallen".
Eine weitere Möglichkeit ist es, dass die Zerstörung der Daten nicht ordnungsgemäß erfasst worden ist. Das hält KPMG auch für die wahrscheinlichste Erklärung, beweisen lässt sich das aber dennoch nicht. Für die Commonwealth Bank ist die Angelegenheit auch aus einem weiteren Grund unangenehm: Denn man hat zwar die zuständige Behörde über den Verlust informiert, nicht aber seine Kunden.
Kontoauszüge eines Jahrzehnts
Der Datenverslust ist alles andere als klein, denn man hat die Kontoauszüge seiner Kunden verloren, und zwar aus dem Zeitraum von 2004 bis 2014. Diese beinhalteten Namen, Adressen, Kontonummern und Kontobewegungen. Die Bank versichert, dass Passwörter, PINs oder ähnlich sensible Informationen nicht dazuzählten.Wie BuzzFeed News berichtet, war dafür ein Subunternehmer verantwortlich. Dieser sollte im Auftrag der Commonwealth Bank mehrere Magnetbänder mit den Daten zerstören. Diese Entsorgung war notwendig, nachdem ein Datenzentrum stillgelegt worden ist.
Das Unternehmen Fuji Xerox hat die Datenträger dort abgeholt, diese haben ihr Ziel aber möglicherweise nie erreicht, so das mit der Untersuchung des Vorfalls beauftragte unabhängige Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG. Dort stellte man fest, dass die Magnetbänder beim Transport möglicherweise verlorengegangen worden sind, man spricht buchstäblich von "vom Lastwagen gefallen".
Eine weitere Möglichkeit ist es, dass die Zerstörung der Daten nicht ordnungsgemäß erfasst worden ist. Das hält KPMG auch für die wahrscheinlichste Erklärung, beweisen lässt sich das aber dennoch nicht. Für die Commonwealth Bank ist die Angelegenheit auch aus einem weiteren Grund unangenehm: Denn man hat zwar die zuständige Behörde über den Verlust informiert, nicht aber seine Kunden.
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