Online-Werber befürchten nach iOS-Update massive Umsatzeinbußen
Wenn man die Reaktionen der Online-Werbebranche anschaut, hat Apple mit den neuesten Verbesserungen zum Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer aus deren Sicht wohl vieles richtig gemacht. Einer der größten Dienstleister für Online-Werbung hat seine Umsatzprognose in Folge der neuesten Updates deutlich nach unten korrigiert.
Hierbei handelt es sich um die französische Firma Criteo. Diese sorgt sich aktuell ohnehin um ihr Geschäft und rechnete damit, dass im kommenden Jahr zwischen 9 und 13 Prozent Umsatzeinbußen zu befürchten seien. Hintergrund dessen dürfte allerdings vor allem die Verlagerung der Nutzung des Webs auf mobile Endgeräte sein, wo die US-Konzerne Facebook und Google das Werbegeschäft klar dominieren.
Als nun allerdings Apple mit dem iOS-Update auf die Version 11.2 einen verbesserten Tracking-Schutz ausliefert, schwammen den Werbevermarktern bei Criteo die Felle so richtig davon. Das Unternehmen veröffentlichte jetzt eine neue Prognose, laut der damit zu rechnen ist, dass die Umsätze im kommenden Jahr sogar um 22 Prozent einbrechen werden.
Wie Criteo nun ausführte, arbeite man in Reaktion auf die neuen Methoden Apples an verbesserten Verfahren, um wieder besser ins Geschäft zu kommen. Aktuell ist aber noch völlig offen, ob und in welchem Umfang diese funktionieren werden. Und es ist gut möglich, dass Apple kurz nach der Implementierung des neuen Trackings auch dieses direkt wieder ausbremst.
Apple setzt seit dem Safari in iOS 11.2 nicht mehr auf die altbekannten starren Blocklisten oder Filter. Stattdessen arbeitet im Hintergrunde eine eigene KI, die Domains ausfindig machen soll, mit denen die Bewegung des Nutzers durchs Web getrackt wird.
Als nun allerdings Apple mit dem iOS-Update auf die Version 11.2 einen verbesserten Tracking-Schutz ausliefert, schwammen den Werbevermarktern bei Criteo die Felle so richtig davon. Das Unternehmen veröffentlichte jetzt eine neue Prognose, laut der damit zu rechnen ist, dass die Umsätze im kommenden Jahr sogar um 22 Prozent einbrechen werden.
Apple zieht intelligente Schranken hoch
Apple hat wie verschiedene andere Anbieter von Plattformen und Browsern auch in der letzten Zeit einiges getan, um das überbordende Tracking von Webnutzern zu Werbezweckein einzudämmen. Die bisherigen Schutzverfahren hatte die Werbebranche aber recht gut umgangen. Seit iOS 11.2 funktioniert das allerdings nicht mehr.Wie Criteo nun ausführte, arbeite man in Reaktion auf die neuen Methoden Apples an verbesserten Verfahren, um wieder besser ins Geschäft zu kommen. Aktuell ist aber noch völlig offen, ob und in welchem Umfang diese funktionieren werden. Und es ist gut möglich, dass Apple kurz nach der Implementierung des neuen Trackings auch dieses direkt wieder ausbremst.
Apple setzt seit dem Safari in iOS 11.2 nicht mehr auf die altbekannten starren Blocklisten oder Filter. Stattdessen arbeitet im Hintergrunde eine eigene KI, die Domains ausfindig machen soll, mit denen die Bewegung des Nutzers durchs Web getrackt wird.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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