Kein externes Tracking: Dell zeigt Windows Mixed-Reality-Brille "Visor"
Mit der Windows-Mixed-Reality-Plattform macht es Microsoft Herstellern einfacher, ihre eigenen Brillen für VR- und AR-Anwendungen zu entwickeln. Im Vorfeld der IFA hat jetzt Dell angekündigt, dass man mit "Visor" ein Headset anbieten werde, das ebenfalls ohne externes Tracking auskommt.
Dells erstes VR-Headset heißt 'Visor'
Mit dem Namen "Visor" könnte dabei Dell für ein wenig Verwirrung sorgen, da unter diesem Begriff vor allem Brillen oder Masken zusammengefasst werden, die eine Durchsicht erlauben. Bei Dell Visor handelt es sich aber um eine VR-Brille wie die Modelle HTC Vice oder Oculus Rift, die die Umgebung völlig ausblendet. AR-Anwendungen wie bei Microsofts HoloLens sind damit zwar nicht möglich, da der Hersteller an der Front zwei Kameras integriert, sind aber Misch-Anwendungen denkbar - zum Beispiel entsprechend angepasste UWP-Apps.
Dell setzt beim Design des Visor im Hinblick auf Tragekomfort auf eine ähnliche Idee wie Sony mit seiner PSVR. Die Brille wird mit einem starren Ring auf der Stirn gehalten, ein Rädchen am Hinterkopf erlaubt die Feinjustierung der Größe. Nützlich: Da sich die Brille hochklappen lässt, muss diese nicht immer komplett abgesetzt werden, wenn ein Blick in die Realität nötig wird. Der Anschluss am PC erfolgt per HDMI und USB, die zwei quadratischen, LCDs mit 90 Hz maximaler Bildwiederholfrequenz bieten jeweils 1.440 × 1.440 Pixel.
Der Visor ist da
Microsoft hat zuletzt auf der diesjährigen Games Developers Conference viel Zeit darauf verwendet, die neue Entwicklungsplattform Windows Mixed Reality genauer vorzustellen. Dabei wurde auch verkündet, dass viele Hardware-Partner auf Basis der Plattform eigene Headsets entwickeln, die schon ab einem Preis von 300 Euro angeboten werden. Nachdem erste Geräte seit Anfang August verfügbar waren, hat jetzt Dell seinen Beitrag zur Windows Mixed Reality genauer vorgestellt.
Dells erstes VR-Headset heißt 'Visor'
Mit dem Namen "Visor" könnte dabei Dell für ein wenig Verwirrung sorgen, da unter diesem Begriff vor allem Brillen oder Masken zusammengefasst werden, die eine Durchsicht erlauben. Bei Dell Visor handelt es sich aber um eine VR-Brille wie die Modelle HTC Vice oder Oculus Rift, die die Umgebung völlig ausblendet. AR-Anwendungen wie bei Microsofts HoloLens sind damit zwar nicht möglich, da der Hersteller an der Front zwei Kameras integriert, sind aber Misch-Anwendungen denkbar - zum Beispiel entsprechend angepasste UWP-Apps.
Dell setzt beim Design des Visor im Hinblick auf Tragekomfort auf eine ähnliche Idee wie Sony mit seiner PSVR. Die Brille wird mit einem starren Ring auf der Stirn gehalten, ein Rädchen am Hinterkopf erlaubt die Feinjustierung der Größe. Nützlich: Da sich die Brille hochklappen lässt, muss diese nicht immer komplett abgesetzt werden, wenn ein Blick in die Realität nötig wird. Der Anschluss am PC erfolgt per HDMI und USB, die zwei quadratischen, LCDs mit 90 Hz maximaler Bildwiederholfrequenz bieten jeweils 1.440 × 1.440 Pixel.
Tracking ohne externe Hardware
Visor kann wie alle vollwertigen VR-Headsets die Position des Trägers im Raum bestimmen. Wie alle Windows Mixed-Reality-Geräte setzt Dell dabei auf Tracking, dass ohne externe Hardware auskommt. Neben Bewegungs- und Lagesensoren werden die an der Front platzierten Kameras dazu eingesetzt, diese Positionsbestimmung durchzuführen. Der Dell Visor wird im Rahmen der Microsoft-Konferenz auf der IFA am 01. September offiziell vorgestellt. Laut Dell wird das Headset ab Oktober für 350 Dollar angeboten - im Bundle mit Microsofts VR-Handcontrollern werden noch einmal 100 Dollar mehr fällig.
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