Qualcomm Snapdragon 845 Launch:
Alle Infos zum neuen High-End-SoC
Der US-Chipkonzern Qualcomm hat den neuen Snapdragon 845 endlich offiziell gemacht und verspricht wie üblich eine Steigerung von Leistung und Energieeffizienz. Der neue Octacore-SoC soll natürlich zuerst in High-End-Smartphones zu finden sein, wird mittelfristig aber auch in Windows-basierten Geräten wie Tablets und Laptops landen. Hier haben wir alle Details zu dem neuen Chip für euch.
Qualcomm ist weltweit wohl der wichtigste Lieferant von Prozessoren für Smartphones, die nicht Teil des Apple-Ökosystems sind - entsprechend groß sind die Erwartungen an den neuen Snapdragon 845. Der Chiphersteller betont vor allem Neuerungen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und Virtual Reality, tatsächlich dürfte der auch als SDM845 bezeichnete Chip aber bei Smartphones seine wichtigste Rolle spielen, schließlich wird er unter anderem im Samsung Galaxy S9 seinen Dienst tun.
So sieht der neue Qualcomm Snapdragon 845 aus
Konkret hat der Snapdragon 845 acht sogenannte "Kryo 385" CPU-Kerne integriert, während eine "Adreno 630" für ordentlich Grafik-Power sorgen soll. Die Fertigung erfolgt auf Basis einer Strukturbreite von 10 Nanometern, wobei Qualcomm auf den Samsung 10nm LPP FinFET Prozess setzt - der koreanische Elektronikgigant übernimmt also erneut die Fertigung für Qualcomm und verdient entsprechend mit.
Snapdragon 845
Erst vor wenigen Tagen hatte Samsung den Beginn der Massenfertigung auf Basis dieser neuen Produktionstechnologie bekannt gegeben. Dabei wurde ein Plus von jeweils 10 Prozent in Sachen Performance und eine Reduktion der Leistungsaufnahme um 15 Prozent des bisher verwendeten Verfahrens zur Herstellung von 10-Nanometer-Chips in seinen Werken genannt. Qualcomm verspricht aber, dass man durch diverse Optimierungen und Anpassungen beim Snapdragon 845 bis zu 25 Prozent mehr Leistung bieten will als beim Vorgänger Snapdragon 835.
So ist der Snapdragon 845 im Innern aufgebaut
Im Snapdragon 845 stecken jeweils vier stromsparende und vier auf Leistungsfähigkeit getrimmte Rechenkerne, wobei dank ARMs DynamIQ keine Trennung der beiden unterschiedlichen CPU-Architekturen in eigene Cluster erfolgt. Stattdessen sorgt die Integration beider Architekturen in einen gemeinsamen Cluster dafür, dass die zu bewältigenden Aufgaben besser verteilt werden und auch der Speicher effizienter verwaltet wird.
Die neue Qualcomm Adreno 630 Grafikeinheit
Die Bildwiederholraten dürften entsprechend stark zulegen, ohne dass dafür mehr Strom nötig wäre. Offiziell werden Displays mit bis zu 2400x2400 Pixeln unterstützt, wobei bis zu 120 Hertz Bildwiederholrate kein Problem sein sollen. Neu ist, dass Qualcomm hier Support für das sogenannte Foveated Rendering bietet, bei dem die Auflösung außerhalb des Blickpunkts des Nutzers reduziert wird, um bei Virtual-Reality-Systemen mehr Leistung zu ermöglichen. Erstmals in einem mobilen Chip bietet man hier außerdem Unterstützung für "6-Degrees-of-Freedom"-Tracking, sodass bessere mobile VR-Headsets realisierbar sind.
Auf der nächsten Seite erfahrt ihr alles zu den neuen KI-Fähigkeiten, dem schnelleren LTE-Modem des Snapdragon 845 und wie Qualcomm Smartphones dank Quick Charge 4+ in nur 15 Minuten auf 50 Prozent laden will.
So sieht der neue Qualcomm Snapdragon 845 aus
CPU mit neuen Kryo 385 Kernen, Adreno 630 GPU
Die Qualcomm Snapdragon 845 Mobile Platform, so die offizielle Marketing-Bezeichnung, nutzt erneut ein angepasstes ARM-Design, wobei es sich wie schon beim Vorgänger wohl nicht um ein vollständig von Qualcomm modifiziertes Design handelt, sondern um eine in diversen Bereichen veränderte und ergänzte Variante dessen, was ARM als Architektur-Lieferant in Form der auf der Computex 2017 offiziell präsentierten ARM Cortex-A55- und Cortex-A75-Kerne als Grundlage bereitstellt.Konkret hat der Snapdragon 845 acht sogenannte "Kryo 385" CPU-Kerne integriert, während eine "Adreno 630" für ordentlich Grafik-Power sorgen soll. Die Fertigung erfolgt auf Basis einer Strukturbreite von 10 Nanometern, wobei Qualcomm auf den Samsung 10nm LPP FinFET Prozess setzt - der koreanische Elektronikgigant übernimmt also erneut die Fertigung für Qualcomm und verdient entsprechend mit.
Snapdragon 845
Erst vor wenigen Tagen hatte Samsung den Beginn der Massenfertigung auf Basis dieser neuen Produktionstechnologie bekannt gegeben. Dabei wurde ein Plus von jeweils 10 Prozent in Sachen Performance und eine Reduktion der Leistungsaufnahme um 15 Prozent des bisher verwendeten Verfahrens zur Herstellung von 10-Nanometer-Chips in seinen Werken genannt. Qualcomm verspricht aber, dass man durch diverse Optimierungen und Anpassungen beim Snapdragon 845 bis zu 25 Prozent mehr Leistung bieten will als beim Vorgänger Snapdragon 835.
Angepasste Cortex-A55- & Cortex-A75-Kerne in DynamIQ-Cluster
Qualcomm spricht ausdrücklich davon, dass man eine angepasste Variante des von ARM entwickelten neuesten Designs verwendet - ohne dabei konkret die Cortex A55- und A75-Architekturen zu nennen. Dass tatsächlich die sogenannte ARM DynamIQ-Technologie und damit auch die genannten Architekturen als Basis dienen, legt Qualcomms Angabe nahe, dass man hier wie in ARMs Spezifikation vorgegeben auf zwei Megabyte Shared L3-Cache setzt.
So ist der Snapdragon 845 im Innern aufgebaut
Im Snapdragon 845 stecken jeweils vier stromsparende und vier auf Leistungsfähigkeit getrimmte Rechenkerne, wobei dank ARMs DynamIQ keine Trennung der beiden unterschiedlichen CPU-Architekturen in eigene Cluster erfolgt. Stattdessen sorgt die Integration beider Architekturen in einen gemeinsamen Cluster dafür, dass die zu bewältigenden Aufgaben besser verteilt werden und auch der Speicher effizienter verwaltet wird.
Bis zu 2,8 Gigahertz Taktrate
Die vier stromsparenden Cortex-A55-Kerne des Snapdragon 845 laufen mit maximal 1,7 Gigahertz, während die vier High-End-Cores auf Basis der ARM Cortex-A75-Architektur sogar bis zu 2,8 Gigahertz erreichen können. Zur Taktrate der Adreno 630 GPU machte Qualcomm bisher keine Angaben, verspricht aber eine um bis zu 30 Prozent gesteigerte Leistung und ebenso 30 Prozent weniger Energiebedarf.
Die neue Qualcomm Adreno 630 Grafikeinheit
Die Bildwiederholraten dürften entsprechend stark zulegen, ohne dass dafür mehr Strom nötig wäre. Offiziell werden Displays mit bis zu 2400x2400 Pixeln unterstützt, wobei bis zu 120 Hertz Bildwiederholrate kein Problem sein sollen. Neu ist, dass Qualcomm hier Support für das sogenannte Foveated Rendering bietet, bei dem die Auflösung außerhalb des Blickpunkts des Nutzers reduziert wird, um bei Virtual-Reality-Systemen mehr Leistung zu ermöglichen. Erstmals in einem mobilen Chip bietet man hier außerdem Unterstützung für "6-Degrees-of-Freedom"-Tracking, sodass bessere mobile VR-Headsets realisierbar sind.
Auf der nächsten Seite erfahrt ihr alles zu den neuen KI-Fähigkeiten, dem schnelleren LTE-Modem des Snapdragon 845 und wie Qualcomm Smartphones dank Quick Charge 4+ in nur 15 Minuten auf 50 Prozent laden will.
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