Mobilfunk: Soviel Datenvolumen gibt es hier und anderswo für 30 Euro
Deutsche Mobilfunknutzer bekommen für ihr Geld ziemlich wenig geboten. Wer bereit ist, 30 Euro im Monat auszugeben, kann im besten Fall mit 15 Gigabyte Datenvolumen im LTE-Netz rechnen. In vielen anderen Ländern, teils auch unter ziemlich ähnlichen Voraussetzungen, bekommt man wesentlich mehr geboten.
In Großbritannien und Frankreich, die sich weder hinsichtlich der Landschaft, der Kaufkraft noch der Bevölkerungsdichte wesentlich von Deutschland unterscheiden, kann man für das gleiche Geld bis zu 100 Gigabyte an monatlichem Datenvolumen bekommen. Auch in Schweden und Israel bewegt man sich in diesem Bereich.
Noch besser haben es die Nutzer in Littauen, Irland, Finnland und Bulgarien - dort bekommt man für die 30 Euro dann gleich eine Flatrate gebucht. Insgesamt gibt es derzeit aber nur in 23 der 41 Märkte, die in der Untersuchung begutachtet wurden, überhaupt die Möglichkeit, eine Flatrate oder zumindest ein 100 Gigabyte-Paket zu buchen. In allen anderen Ländern muss man sich - egal wie viel man auszugeben bereit ist - auf ein überschaubares Volumen beschränken.
Erhoben wurden die Daten vom finnischen Beratungshaus Rewheel. Dieses berücksichtigte Tarife bei Netzbetreibern und auch den Discountern, bei denen man Zugang zum LTE-Netz und Bandbreiten von mindestens 3 Megabit pro Sekunde erhält. Voraussetzung waren außerdem mindestens tausend Gesprächsminuten inklusive, was in den meisten Fällen inzwischen ohnehin über Telefonie-Flatrates abgedeckt ist.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
Noch besser haben es die Nutzer in Littauen, Irland, Finnland und Bulgarien - dort bekommt man für die 30 Euro dann gleich eine Flatrate gebucht. Insgesamt gibt es derzeit aber nur in 23 der 41 Märkte, die in der Untersuchung begutachtet wurden, überhaupt die Möglichkeit, eine Flatrate oder zumindest ein 100 Gigabyte-Paket zu buchen. In allen anderen Ländern muss man sich - egal wie viel man auszugeben bereit ist - auf ein überschaubares Volumen beschränken.
Es geht schlimmer
Es gibt aber auch User, die deutlich schlechter dran sind - auch in Europa. Weniger Datenvolumen als bei uns bekommt man für 30 Euro unter anderem in Norwegen und Portugal. Gleiches gilt für die USA, wo man es auch noch mit relativ schlechten Netzen zu tun bekommt. Wenige Gigabyte bekommt man auch im Breitband-Mekka Südkorea - dafür hat man dort aber eben auch fast überall feste Glasfaser-Anbindungen in Reichweite.Erhoben wurden die Daten vom finnischen Beratungshaus Rewheel. Dieses berücksichtigte Tarife bei Netzbetreibern und auch den Discountern, bei denen man Zugang zum LTE-Netz und Bandbreiten von mindestens 3 Megabit pro Sekunde erhält. Voraussetzung waren außerdem mindestens tausend Gesprächsminuten inklusive, was in den meisten Fällen inzwischen ohnehin über Telefonie-Flatrates abgedeckt ist.
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Christian Kahle
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