
Der Suchmaschinenbetreiber Google überraschte in dieser Woche die Fachwelt mit der Veröffentlichung eines eigenen Browsers, der auf den Namen Chrome hört. Nachdem wir die Betaversion bereits auf
Herz und Nieren getestet haben, folgt nun eine Zusammenstellung der wichtigsten Tipps und Tricks.
Neben den offiziellen Funktionen, die über einen Button oder einen Menüeintrag zu erreichen sind, gibt es auch noch einige praktische Übersichten, die nicht dokumentiert wurden.
Inhalt:
Undokumentierte Funktionen
Über die Adresszeile von Google Chrome, der so genannten Omnibox, lassen sich diverse Funktionen aufrufen, die der Hersteller nirgends erwähnt. Wie auch bei der Konkurrenz aus dem Hause Firefox, ist dazu der Befehlt "about:" nötig, gefolgt von der gewünschten Funktion.

about:stats
Mit
about:stats ruft man beispielsweise eine Seite auf, die verschiedene Statistiken beinhaltet. Dazu gehören diverse Zähler, beispielsweise wie oft die letzte Session wiederhergestellt wurde und viele weitere nützliche und weniger nützliche Informationen.
about:histograms beinhaltet ebenfalls Statistiken, jedoch in grafischer Form. Diverse Balkendiagramme zeigen durchschnittliche Ladezeiten und viele weitere Fakten. Ebenfalls interessant ist die Funktion
about:network. Mit einem Klick auf den Button "Start I/O Tracking" überwacht der Browser seinen eigenen Netzwerkverkehr und gibt detailierte Informationen dazu preis. Dazu gehören auch die unterschiedlichen Anfragen, die beim Aufrufen einer Webseite gesendet werden.
Undokumentierte Funktionen
Eine Übersicht der installierten Plug-Ins erhält man mit dem Befehl
about:plugins. Solllten bestimmte Inhalte auf einer Webseite einmal nicht geladen werden können, kann man auf dieser Seite nachschauen, ob überhaupt die benötigte Erweiterung vorhanden ist. Zu den weiteren About-Pages gehören
about:memory,
about:internets,
about:dns,
about:cache sowie
about:version.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Tastenkombinationen den Umgang mit Chrome erleichtern.