 Am vergangenen Dienstag hat Google eine erste Betaversion des hauseigenen Browsers Chrome veröffentlicht. Seit seiner Veröffentlichung ist der Browser im Internet heiß diskutiert und auch umstritten.
Nun hat sich auch das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu Wort gemeldet und von der Nutzung des Google-Browsers abgeraten. "Google Chrome sollte nicht für den allgemeinen Gebrauch eingesetzt werden", erklärte BSI-Sprecher Matthias Gärtner.
Im Interview mit der Berliner Zeitung fügte er hinzu, dass Google Chrome zwar "bequem, aber kritisch" sei. Dies nicht nur wegen der Tatsache, dass es sich um eine Betaversion handelt, sondern auch wegen des fragwürdigen Umgangs von Google mit persönlichen Daten.
"Aus sicherheitstechnischen Gründen ist die Anhäufung von Daten bei einem Anbieter kritisch", fuhr Gärtner fort. Dabei nahm er Bezug auf die Kombination der Internet-basierten Google-Dienste wie E-Mail und Textverarbeitung mit Google Chrome.
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