Microsoft hat (noch) keine Angst vor Google Chrome

Microsoft Geht es nach Marktbeobachtern, so ist Googles neuer Browser Chrome entweder des "Ende von Windows" oder auch das "Ende von Firefox". Fragt man Microsoft aber selbst, gibt sich das Unternehmen zuversichtlich, dass man Chrome zumindest vorerst nicht fürchten muss.

Wie Tracey Fellows, Chefin von Microsofts australischer Niederlassung, während der derzeit stattfindenden Konferenz TechEd in Sydney verlauten ließ, lässt sich bisher nur schlecht abschätzen, welche Auswirkungen Googles Browser auf die Marktanteile von Internet Explorer, Firefox & Co haben wird.


Fellows geht davon aus, dass Googles Einstieg in den Browsermarkt aber zwar für einen Innovationsschub sorgen wird, aber zunächst keine konkrete Gefahr darstellt. Immer wenn es einen neuen Mitbewerber in einem Teil der IT-Industrie gebe, würden sich die anderen Anbieter ihrerseits ebenfalls um bessere Produkte bemühen, so Fellows weiter.

Tatsächlich braucht Microsoft Chrome wohl vor allem im Business-Bereich vorerst nicht fürchten, wie Google selbst bestätigte. Sundar Pichai, der bei Google für das Produkt mit verantwortlich ist, erklärte gegenüber australischen Journalisten, dass man Unternehmen und Regierungen wegen ihrer restriktiven IT-Infrastrukturen vorerst nicht ansprechen wolle.

Test & Download: Google Chrome
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... ok, kein thema über das momentan so heftig "geredet" und diskutiert wird, als Chrome... Aber bleiben wir doch mal auf dem Teppich: Es ist in erster Instanz ein neuer Browser :P Kein Grund zu verfrühten Windows-Untergangs-Firefox-Killer-Theorien...
 
@paddysteinmann: Aber echt, habe bislang noch keinen Browser erlebt dessen Veröffentlichung so heftig diskutiert wurde mit allen Vor- und Nachteilen ... und vor allen Dingen kam bislang noch kein Browser in sämtlichen Nachrichtensendungen im Fernsehen bzw. in sämtlichen Zeitungen. Nur weil Google das lange geheim gehalten hat und jetzt eher überraschend den Browser veröffentlich, rasten gleich alle aus ^^ Und einen "Windows-Untergang" seh ich noch lange nicht, dass sind Visionen aus sehr ferner Zukunft...
 
@paddysteinmann: Naja, sicherlich sollte man sich nicht zu früh zu "Windows-Untergangs-Firefox-Killer-Theorien" hinreißen lassen, aber bei Google würde ich eine ausnahme machen. Denn alles was Google anfässt, wird früher oder später zu Gold. Und ich glaube der MS IE, aber auch Firefox, müssen sich auf eine harte Bewährungsprobe einstellen. Aber wer weiß, rein nach dem (von mir abgewandelten) Spichwort, "wenn sich 3 Streiten, freut sich der 4. (Opera)". Selbst die Tageszeitungen (bei mir die "Berliner Zeitung") haben heute große Artikel zu Chrome und Google verfasst. In dieser wird (indirekt und zw. den Zeilen) u.a. auch auf die "Übernahme der Weltherschaft" durch Google eingegangen, welche im ganzen Internet (Foren, Blogs etc.) die Runde macht. Mir persönlich kommt Google eigentlich schon immer eher sympathisch rüber, aber wenn man das so liest bekommt man schon Angst.
 
@paddysteinmann: mmh... Alles was Microsoft angefasst hat wurde aber auch zu Gold. Und viele der großen IT-Unternehmen die sich an Microsofts Geschäftspolitik orientieren florieren auch. z.B. Google, Apple.
 
@paddysteinmann: Eben. Wenn das so einfach wäre, hätte Firefox das schon längst schaffen müssen...


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