Vivaldi-Gründer: Google missbraucht skrupellos sein Marktmonopol

Jon von Tetzchner, Mitgründer und Chef des Vivaldi-Browsers, ist als ehemaliger Macher von Opera ein Veteran des Browsergeschäfts und kennt dieses entsprechend gut. Und in diesem Business kommt man um Google nicht herum, von Tetzchner ist derzeit ... mehr... Browser, Opera, Vivaldi, Jon S. von Tetzchner Bildquelle: Vivaldi Browser, Opera, Vivaldi, Jon S. von Tetzchner Browser, Opera, Vivaldi, Jon S. von Tetzchner Opera

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Der Typ ist halt ein Querulant. Wenn er durch AdWords sein Geld verdient und durch die Google Chrome Engine seinen Browser realisiert, wirkt das einfach nur jämmerlich.
 
@kkp2321: Seh ich anders. Er hat berechtigte Kritik geäußert und dafür wurde ihm effektiv Einnahmen gestrichten. Ich find das nicht sonderlich fair.
 
@ThreeM: Auf der anderen Seite würde es ein Vivaldi ohne Google gar nicht geben, da das wesentliche des Browsers von Google realisiert wird.
 
@kkp2321: Und Google Chrome hätte es nicht ohne Safari gegeben, und Safari nicht ohne KHTML, und KHTML nicht ohne Opera und Mozilla. Heißt das jetzt das diese Firmen sich bei Fehlverhalten nicht mehr kritisieren dürfen?
 
@Patrickismyname: Ich verbiete niemanden das Kritisieren, aber auch Kritik muss kritisch hinterfragt werden. Wenn er gegen die AGB verstoßen haben sollte (ich weiß es nicht), dann hat Google legitim gehandelt. Wem die AGB nicht gefällt, darf keine Google Dienste in Anspruch nehmen.
 
@kkp2321: Na dann hinterfragen wir mal deine Kritik kritisch. Die ist nämlich so einseitig wie man sie von einem Google-Fanboy erwartet. ^^
 
@moribund: Ich erwarte deine Gegenargumente. Bis auf Gebashe kam ja erstmal nichts von dir ;)
 
@ThreeM: Google hat ja auch den Mitarbeiter entlassen, der berechtigte und wissenschaftlich bestätigte Kritik an der "political correctness" des Unternehmens geübt hat. Google kann mit Kritik nicht umgehen.
 
@eN-t: Du meinst aber nicht diese "Frauen sind nicht geeignet um zu Coden" Geschichte oder?
 
@ThreeM: Apropos, Einnahmen streichen. Google hatte mal einer Journalistin wegen einen googlekritischen Artikel einen "Maulkorb" verpasst und dafür gesorgt, dass sie ihren Job verliert. Quelle: http://mobil.derstandard.at/2000063477986/Drohungen-und-Anrufe-beim-Chef-Wie-Google-mit-Kritikern-umgeht
 
Aus dem Bauch heraus hat er sehr wahrscheinlich recht, Google ist eine Macht und weiß die Macht auch zu benutzen.

Dafür das Google diese Macht im Fall Vivaldi "bewusst missbraucht", bleibt er aber die Fakten schuldig. Schade.

Wenn ich mich an einen Werbepartner binde, der mich (ohne Wertung) ausschließt, was für mich Eistenzbedrohlich ist, da liegt der Fehler erst mal bei mir, weil meine Finanzielle Basis viel zu klein und unflexibel ist.
 
@Kribs: Wie soll denn so eine "finanzielle Basis" bei einem kostenlosen Browser aussehen?
 
@eMBee: Bei der Gründung von Vivaldi wurde das alles aus eigener Tasche finanziert.
Mittlerweile sollte durch die vorinstallierten Lesezeichen, Suchmaschinen und Startseiten etwas Geld rein kommen. Merchandise verticken die auch in ihren Online-Shop. Andere Einnahmequellen sind mir nicht bekannt.
 
@eMBee: Es gibt viele SEM, SEA oder SEO (um nur das gröbste abzudecken) Anbieter, Google ist zwar der größte und "bequemste" SEA Anbieter, aber wenn der wegfällt gibt es andere.

Muss ich jetzt wirklich erklären, wie ein Kostenloser Browser, für den Nutzer und auch nur was einen Entgeltlichen Kaufpreis betrifft, trotzdem durch seine Nutzer Einnahmen in die Kasse der Browserherstellers spült?
 
@Kribs: Um SEA betreiben zu können braucht Vivaldi erstmal eine Suchmaschine. Das hat nichts mit dem Browser zu tun. Geld kann aber durch anderes reinkommen (siehe meine Antwort weiter oben)

Übrigens ist SEA und SEM (Search Engine Marketing, Search Engine Advertising) dasselbe.
 
Google wird mir immer unsympathischer:

1. Suchergebnisse werden dreist manipuliert.
--> Was Google genehm ist wird gepusht. Was nicht genehm ist wird hoffnungslos nach hinten gereiht.

2. Videos auf Youtube werden immer stärker zensiert.

3. Wer Kritik an Google äußert verliert Werbegelder.

4. Kommentare, zB auf Youtube, werden so manipuliert, dass unerwünschte Meinungen erst gar nicht aufscheinen.

Eine bedenkliche Entwicklung.

--> Google has become evil. :(
 
@rw4125: Es zwingt dich ja niemand deren Dienste zu nutzen...
 
@unwichtig: Google hat aber de facto ein Quasi-Monopolstellung.

Wenn von einem derart dominanten Unternehmen gewisse Meinungen gepusht und dafür andere Meinungen unterdrückt werden, dann kann das durchaus einigen Einfluss auf die öffentliche Meinung haben.
 
@unwichtig: Denk mal an... In Deutschland nutzen 90% der Leute Google zur Websuche. Meiner Meinung nach ist das schon Meinungsbildend, wenn gewisse Zensuren durch Google durchgeführt werden.
 
Und wieder einmal ein guter Grund kein Chrome zu nutzen, zusätzlich zu dem offensichtlichsten Grund...
Vivaldi ist einfach besser als Chrome. Wer das nicht so sieht, darf gerne zum Optiker wandern. ;-)
 
@SuperSour: Sowohl die Engine als auch der Erweiterungsstore sind von Google. Sprich, mit dem Wechsel zu Vivaldi änderst du eigentlich gar nichts. Denn Vivaldi ist abhängig von Google und könnte ohne gar nicht existieren.
 
@kkp2321:

"Wechsel zu Vivaldi änderst du eigentlich gar nichts."
Das stimmt nicht. Ich habe es selber gemacht. Es ändert sich einiges, vor allem in der Optik und Bedienung. Was auch okey ist, ist ja auch teilweise das was sie auszeichnen soll.

Störender ist einfach, das Vivaldi deutlich langsamer ist und immer wieder den ein oder anderen Aussetzer hat.
 
@Andy2019: Meine Aussage ist eher politisch als haptisch gemeint. Wenn Vivaldi gute Umsetzungen hat, ist das in Ordnung.
Dennoch ändert es nichts an der Sache: Ohne Google, gäbe es kein Vivaldi.
 
@kkp2321: Ohne Google hätte Vivaldi halt eine andere Engine, das es ihn nicht gäbe kann man also gar nicht sagen.
 
@OttONormalUser: Vivaldi hätte ohne weiteres zu Mozillas Gecko greifen können. Haben sie aber nicht gemacht, da über Mozilla keine Gewinne einzufahren sind.
 
@kkp2321: Ändert aber immer noch nichts an der Tatsache, dass es Vivaldi auch auch ohne Google geben kann Oo
 
@kkp2321: Ohm nein. Vivaldi nutzt Chromium und damit OpenSource.
 
@ThreeM: und Chromium würde es ohne Google nicht geben.
 
@kkp2321: Und Chromium nicht ohne Safari, KHTML, Opera und Mozilla, also wen interessiert das?
 
@OttONormalUser: Es interessiert, sobald Geld und Forderungen im Spiel sind. Und das ist hier der Fall.
 
@kkp2321: Seh ich nicht, was soll die Engine mit dem Verhalten von Google und der Beschwerde von Vivaldi zu tun haben? Nix!
 
@OttONormalUser: Vivaldi benutzt Google Dienste und Software um das eigene Produkt zu realisieren und zu finanzieren. Es ist schon sehr relevant, insbesondere, wenn Vivaldi selbst sich nicht an die Regeln (AGB) hält.
 
@kkp2321: Richtig, aber erstens hat das was mit der Quasimonopolstellung von Google zu tun, und zweitens hält sich Google selbst nicht an Regeln, und legt diese immer wieder zu ihren eigenen Gunsten aus.
Die Engine hat also immer noch nix mit der Beschwerde zu tun.

Les mal hier: https://www.drwindows.de/news/vivaldi-von-tetzchner-kritisiert-monopol-von-google-scharf

Spiegelt die Tatsachen und auch meine Meinung recht gut wieder.
 
@OttONormalUser: In dem Artikel versucht man den Konflikt mit Vivaldi mit anderen Konflikten zu rechtfertigen (youtube, Monetarisierung usw.
Ich habe nirgendwo behauptet das Google ein lupenreines Unternehmen ist. Aber der von dir verlinkte Artikel ist weder rational noch objektiv und erklärt in der Sache selber nichts.
 
@kkp2321: Doch, er erklärt es ganz genau.
Das du das nicht verstehst, sieht man daran, dass für dich die Engine eine Rolle spielt, was völliger Unfug ist.
Du siehst die ganze Sache mal wieder völlig oberflächlich, wie die meisten anderen hier auf WF auch, wenn es um Wettbewerbsklagen/beschwerden/ etc. geht, das bin ich schon gewohnt.
Aber lange Rede kurzer Sinn, ICH geb auf, und du hast Recht. ;)
 
@OttONormalUser: es ist keine Sache des recht habens. Unsere Standpunkte wurden ausgetaus, jeder hat da seinen und gut is :)
 
@SuperSour:
Sehe ich wie du. Bin schon seit Wochen mit Vivaldi am arbeiten...muss aber gestehen das es beim ausprobieren bleiben wird.
Ka was die Jungs da machen, obwohl sie eigentlich das selbe Grundgerüst benutzen, ist Chrome deutlich performanter.
So gerne ich Chrome linksliegen lassen würde, so muss ich aber auch eingestehen das Chrome einfach der beste Browser zurzeit ist.
 
@Andy2019: Bei mir ist es der Hauptbrowser und läuft wesentlich flüssiger als Chrome.
 
@SuperSour: Bei mir auch. allerdings hat er, wie oben schon jemand schreib "aussetzer" wo er plötzlich sau langsam ist.
Deshalb bleibe ich auch erstmal bei Edge, der mir nebenbei noch Cortana-Integration bietet.
 
@Bautz: Von solchen Aussetzern höre ich das erste Mal, nutze aber auch die x64 Dev Version. Die rennt ohne Ende...
 
Direkt mal Vivaldi installiert. Gefällt mir gut :)
 
Gibit schon weitere News, warum sie gesperrt wurden: "More detail on this. According to Vivaldi, Google suspended their AdWords until they'd added a license agreement to their site. So they did" Alle Details bis dato: http://www.wired.co.uk/article/google-blocking-vivaldi-browser-monopoly
 
Wenn das so stimmt ist Google wohl etwas übers Ziel hinausgeschossen - aber jede Medialle hat zwei Seiten...

Und zum Browser Thema allgemein...

Erst war Microsoft schuld wenn keiner andere Browser wollte - jetzt ist eben Google Schuld... Irgendeiner findet sich immer...

Und Firefox will wohl auch bald keiner mehr - liegt aber eher daran dass er seit länger Zeit ziemlich instalbil ist....
 
@Stefan1979: Instabil kann ich nicht bestätigen. Firefox ist bei mir superstabil. Lahm ist er aber, grottenlahm, und das leider schon seit 4.0 vor etlichen Jahren. Damalige Kritik am Tempo hat Mozilla stets mit Tempoversprechen zum jeweils nächsten größeren Update gekontert, schneller ist er aber gefühlt nie geworden, der Firefox ist einfach träge, man merkt es schon beim Öffnen, und auch die weitere Navigation nach dem Öfnen ist nicht flink, zwischen Google Chrome (den ich ansonsten überhaupt nicht mag) und dem Firefox liegen Welten. Selbst der vielgehasste IE11 ist schneller, Opera, ebenfalls, Vivaldi hab' ich noch nicht probiert.

Redet man allerdings mit Linuxern, dann sagen die, das der Firefox nur unter Windows lahm ist, aber unter Linux richtig spurtet. Keine Ahnung, ob das stimmt, und wenn ja, weiß ich nicht warum.
 
@departure: Bei mir ist er anfangs schon schnell und wird dann langsamer... Aber lass ihn mal nach dem "lahm werden" noch etwas länger laufen und irgendwann geht gar nichts mehr...

Liegt aber wohl auch an meiner Art der Nutzung - der Browser ist auch mal ein paar Tage offen... Chrome ist da um einiges stabiler...
 
jede Firma versucht am besten dazustehen und Gegner (Konkurenten) auszuschalten...

und wer immer noch denkt Google ist eine besonders freundliche Firma...glaubt auch noch an den Klapperstorch und den Weihnachtsmann

sobald Geld im Spiel ist..ist aus mit der Freundschaft...ob bei Firmen oder bei Freunden/Bekannten/Verwanden...
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