Bis das Kupfer platzt: DSL-Pionier will Terabit-Durchsatz schaffen

Einer der Pioniere der DSL-Technologie gibt eurem Netzbetreiber neue Argumente an die Hand, warum es weiterhin nicht zwingend erforderlich ist, eine Glasfaser bis in eure Wohnung zu verlegen. Er will in der Lage sein, demnächst Terabit-Bandbreiten über ... mehr... Internet, Daten, Router, Netzwerk, Dsl, Kabel, Ethernet Bildquelle: secretlondon123 / Flickr Internet, Daten, Router, Netzwerk, Dsl, Kabel, Ethernet Internet, Daten, Router, Netzwerk, Dsl, Kabel, Ethernet secretlondon123 / Flickr

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FTTH gibts in Deutschland dann erst, wenn wir den Mars kolonisiert haben.
 
@hurt: Naja, du meinst flächendeckend, denn es gibt schon ein paar FTTH Anschlüsse. Flächendeckend wird es aber sowieso kein FTTH geben, da viele Immobilienbesitzer den Anschluss nicht haben wollen.
 
@FatEric: Gerade Immobilienbesitzer, die ja bekanntlich ihren Immobilienwert steigern wollen, würden sich über FTTH freuen.
 
@Balticsyndikat: für Besitzer die ihr Objekt alleine nutzen und in nächster Zeit auch nicht verkaufen wollen kein wirklich Argument.

Es ist halt oft eine Kostenfrage und man wird es schwer haben gerade Immobilienbesitzer, die schon mit VDSL oder Kabel mit für sie ausreichende Geschwindigkeit versorgt sind zu überzeugen.

Zumal je nach Aufwand so ein Neuanschluss richtig ins Geld gehen kann und nicht jeder hat es.
 
@Balticsyndikat: Deswegen sieht die Realität ja auch ganz anders aus. Selbst wenn man den Anschluss kostenlos bekommt, sagt die Hälfte der Leute nein! Weil dazu muss man am Haus buddeln und das macht ja Dreck. Und jetzt?
 
@hurt: Dazu muss es dann erst ne echte Mondlandung geben:-)
 
@hurt: Ich bestreite das entschieden. Elon Musk ist verdammt schnell. Da kommen wir in D nicht hinterher. .
 
@hurt: Warscheinlich hat selbst dann erst der Mars flächendeckend FTTH.
 
@hurt: Es gibt einen Anbieter, leider eher Lokal, der FTTH bewerkstelligt.
Deutsche Glasfaser
 
@hurt: Also die Telekom baut in unserem Dorf (13 Wohnhäuser) gerade FTTH im Zuge des Breitbandausbau Bayern. Die sagen, dass es das nicht bringt, den Kabelverzweiger bei uns zu erneuern. Ab Dezember 2017 heißts dann: FTTH 200
 
Ich weiß gar nicht warum man bei diesem Artikel soviel Sarkassmus einbauen muß. Angesichts der heutigen Ressourcenverschwendung auf der Welt ist es doch löblich, wenn man mit den vorhandenen und bereits verbuddelten Kabeln und neuen verbesserten Technologien versucht, eine bessere Leistung zu erzielen... nur meine Meinung.
 
@pappkamerad: die ressourcen "verschwendet" man früher oder später eh. wenn nicht heute, dann morgen. was hat man da gewonnen?

wenn man bedenkt, dass man dadurch immer step für step näher an den kunden muss, da sich bei jeder geschwindigkeitssteigerung die reichweite verringert, wäre es vielleicht sogar schonender gleich komplett auszubauen in einem zug und nicht 10x anfangen.
 
@pappkamerad: Bei uns wird alle vier Jahre die Straße aufgerissen um einen weiteren Meter Glasfaser zu legen damit der Telekomverteiler noch näher an das Haus heranrücken kann. Ich kann jedesmal sehen wo mein Hauskabel herauskommt. Würde man das einfach gegen Glasfaser austauschen könnten sie die Straße die nächsten Jahrzehnte zulassen - sollten sie mal auf die intelligente Idee kommen Leerrohre zu verlegen, vermutlich noch deutlich länger.
 
@Stamfy: Röhren mit Luft drinnen verlegen? Erklär das mal den Sesselfurzern in der Vorstandetage. Die sehen nur das hier und heute und was das alles kostet.
 
@pappkamerad: Ressourcen verschwenden? Sowohl Kupfer als auch Glas sind auf der Erde reichlich vorhanden und sie lassen sich zu 100% recyceln ...
 
@call_me_berti: mag sein, wird aber nicht gemacht. hab erst kürzich einen bericht gesehen zu den thema. deutschland ist wohl führend beim kupferrecycling in der welt. die quote liegt dennoch nur bei 43%. im rest der welt sieht es noch schlimmer aus. stattdessen wird fleissig weiter mit umweltverschmutzender technik die lagerstätten ausgebeutet. neuestes ziel: manganknollen am tiefseeboden, in 1-2 jahren soll es losgehen, obwohl man sich der folgen für tier- und pflanzenwelt noch nicht 100% bewußt ist und abschätzen kann, was passiert, wenn man in der tiefe den meeresboden "abgrast".
 
@pappkamerad: einfach eine statstik genommen und auf alles anwenden, das liebe ich. denkst du wirklich, es werden nur 43% der kabel recycelt und mit dem rest die umwelt in irgend einer from verschmutzt? gerade bei etwas das sich so leicht recyceln lässt mit riesen gewinne?
 
@Mezo: das denke nicht ich, das war die aussage in der reportage am so im zdf. planet-e kannst du gerne in der mediathek nochmal nachsehen. dort ging es um den abbau und das recycling allgemein. ich weiß nicht, woher diese zahl stammt, aber ich würde sie definitiv nicht als unrealistisch ansehen. allein der ganze elektroschrott, der in irgendwelche afrikanischen länder illegal exportiert wird. allein der ganze abfall der in verbrennungsöfen vernichtet wird...
 
@pappkamerad: Prinzipiell hast Du recht, aber leider nur prinzipiell. Kupfer ist eine austerbende Technologie, weil langristig ungeeignet. Das ist bekannt. Ist wie eine Postkutsche. Man kann die Technologie noch weiter in Grenzbereichen ausreizen, aber das ändert nichts an der langfristigen Tatsache. Mehr Pferde für die Postkutsche machen es besser, aber langfristig gewinnt der LKW. - Irgendwann haben wir extrem viel in die alte Technologie investiert, um dann festzustellen, dass wir am Ende sind und alle anderen auf moderne Technologien umgestiegen sind. Mehr als 8-10 Pferde gehen nicht vor die Postkutsche. Alle anderen haben starke und leistungsfähige LKWs und wir stehen dumm da, weil wir viel Geld in Pferde gesteckt haben. Die telekom will 6 Milliarden in Vectoring investieren, obwohl die DSL-Technologie weitgehend am Ende ist. In ein paar Jahren hat man das Geld ausgegeben, aber kann die Technologie rausreißen und wegschmeißen, weil sie nicht mehr reicht. Alle anderen sind dann (naja, eigentlich heute schon) moderner und leistungsfähiger als wir.
 
@Nunk-Junge: Das verstehe ich ja alles, und es ist auch nicht so, dass ich neue Technologien verteufele und mich ihnen verweigere. Ich habe lediglich kritisiert, dass man so einen spöttischen Artikel darüber schreibt, dass es Leute gibt, die sich zumindest Gedanken machen, wie man die vorhandene Technik weiter nutzen kann. Ich finde daran nichts verwerfliches.
 
@pappkamerad: Da gebe ich Dir recht. Wenn man die Entwicklung als Forschung sieht, dann ist es auf jeden Fall zu begrüßen. Wenn man das als Empfehlung für ISP sieht, dann ist das wenig sinnvoll.
 
@Nunk-Junge: dito, das ganze klingt ja auch eher nach grundlagenforschung
 
Es zeigt ja auch dass FTTH nicht unbedingt nötig ist. Ich finde den Artikel sehr interessant. Hätte man damals bei den ersten DSL Techniken nicht dran gedacht wie weit man mit dem Kupferkabel noch kommt. Für die letzte Meile scheint das gute alte Kupfer ja durchaus noch weiteres Potential zu haben...
 
@DasGuteA: Als man mit DSL anfing, hatte man mit OPAL bereits eine FTTB-Infrastruktur, die hätte man mit etwas (nicht aus Amiland importiertem) Hirnschmalz als GPON internettauglich machen können.
 
Man kann auch auf Steinstraßen versuchen mit 300km/h zu fahren. Aber wozu wenn man schöne Aspahlt Straßen haben kann ?
 
@Nandemonai: Autovergleiche sind meistens schlecht. Hier auch.
Ob du jetzt 1 Gbit/s über Glasfaser oder Kupfer bekommst, merkst du als Anweder gar nicht.
Kupfer hat dann den Vorteil, dass es schon liegt und nicht viel umgebaut werden muss. Denn das verlegen des Kabels ist extrem aufwendig. Damit meine ich nicht die Arbeit selber, sondern dafür die Genehmigung zu bekommen.
 
@FatEric: Glasfaser ist weniger Störanfällig.
 
@FatEric: Von der Theorie her geb ich Dir Recht u. auch besser als Ressourcen zu verschwenden.

Aber die 5 km zum nächsten Ort, damit ich auch Inet kriege,
werden damit nicht überbrückt, und Tkom ist es egal.
 
@FatEric: Bei den Technologien musst Du beachten, ob die vergleichbare Download-Geschwindigkeiten bekommst (ja, vielleicht) oder auch vergleichbare Upload-Geschwindigkeiten (nein, definitiv nicht) und ob das Medium geteilt wird. DSL ist langfristig keine Option!
 
Selbst bei nur 1 Gbit/s Leitungen wäre es ja eine irre Geschichte, für die meisten jedenfalls. Wobei ich dann schon die entsprechenden Tarife sehe: Ultraschnelles 1 Gbit/s im besten Netz mit bis zu 10 GB Volumen im Monat für 49,95 Euro ;) Weiteres Volumen 1GB = 10 Euro Dafür aber Ultraschnell.... ;)
 
die frage ist auch - braucht man überhaupt 1Tb/s ?

welcher server gibt denn so schnell die daten raus und zudem welcher rechner kann die daten so schnell lokal ablegen?

bei 1Gb/s datendurchsatz braucht man schon mindestens i7 CPU + SSD ...
 
@stf: Dafür brauchst weder i/ nochh SSD. 1 Gbit ist gerade mal die Geschwindigkeit die huete jeder Ethernetanschluss hergibt.
Der Rechner könnte mehr - aber die Schnittstelle nicht.
Zum verständnis: DSL 100 ist gerade mal 10% von Ethernet.
DSL 1000 wäre dann Ethernetspeed. Also reale Übertragungsdaten von ca, 90 MB/sec.
Das schafft man auch jetzt ganz locker mit Standard-HDD.
Bei DSL 1000 könnte man dann die Cloud wirklich wie eine Festplatte nutzen; zumindest vom Speed.
Dann erst machen ajuch geräte sinn, deren OS und Apps hauptsächlich in der Cloud liegen.
 
@LastFrontier: ein freund von mir wohnt in rumänien. dort haben die schon einen 1 Gb/s anschluss. (finde gerade den link nicht aber) der provider schreibt expliziet dabei, das die volle bandbreite nur mit i7 + SSD funktioniert... (daher meine aussage). aber vieleicht bin icn technisch gesehen schon nicht mehr auf den neusten stand...
 
-deleted- da lastfontier das erklärt hat-
 
@stf: Auch ein Dualcore schafft Gbit locker.
Ich habe ein MBP mit und ein Sony Vaio mit C2D. Beide um die 6 Jahre alt. Beide Gbit-Ethernet. Klappt einwandfrei. Dass ein i7 Voraussetzung ist, ist unsinn. Da hat vielleicht jemand was missverstanden. Die Prozessorleistung ist für Ethernet sekundär bzw. nicht relevant.
 
@LastFrontier: mag sein, steht aber trotzdem da. (siehe link + google translate)

http://www.rcs-rds.ro/internet-digi-net/fiberlink?t=internet-fix&pachet=digi_net_fiberlink_1000

"Um eine maximale Geschwindigkeit von 1000 Mbps zu erreichen, muss Ihr Computer ausgestattet sein mit:

-Procesor: Intel I7 2,2Ghz (4 CORE) (oder gleichwertig)
-Memorie RAM: 4GB
-Hard Disk: SSD"

egal... will jetzt keine diskussion lostreten und ja, ihr habt ja recht. abwarten was in 20 jahren ist :)
 
@stf: In meinem IPFire-Router sitzt ein Pentium G3220T
Routerdurchsatz: 967Mbit
CPU-Auslastung: 20-30%
Soviel zu i7 und SSD...
DSL ist jetzt schon am Ende. In 10 Jahren werden alle über diese Technik schmunzeln ;-)
 
@LastFrontier: Du hast aber nicht 1 Rechner. Du hast 1 PC, Deine Frau hat 1 PC, Deine Kinder 3 Tablets, alle haben Handys, Dein Fernseher, BluRay-Player, Stromzähler, Lichtanlage, Kühlschrank gehen ins Internet. Alle schauen abends fröhlich gleichzeitig 4K-Videos, alle Geräte sichern parallel in der Cloud von Google, Amazon, Microsoft, Spiele ziehen mal eben 50 GB Updates, ... Das gleiche bei allen Deinen Nachbarn. Immerhin teilt Ihr Euch die Leitung. Und schon ist Deine Internet-Anbindung tot!
 
@Nunk-Junge: Ich wiess ja nicht was du für ein Internet hast - aber eine 50er Leitung kriegst du nicht so schnell tot. Schon gar nicht eine 100er oder 1000er.
Bei mobilen Geräten liegt das Problem einfach darin, dass die meisten User überhaupt kein AAC-WLAN haben. Weder die Geräte noch die Router.

Ich habe hier bei mir 100% Gbit-Netz. Sowohl LAN als auch WLAN.
3-Desktop
2-Laptop
1 Tablet
2 Smartphones

Funzt bestens ohne Lags oder sonst was.
Musst halt Geld ausgeben für potente Hardware und alles auf den gleichen Stand bringen.

Wenn du auf der Autobahn 250 fahren willst, brauchst auch Autos die das können.
Viele haben zwar die Autobahen, aber nicht die Fahrzeuge dazu.
 
@LastFrontier: Vielleicht hättest Du meine ganze Nachricht lesen sollen. Was Du in Deiner Wohnung hast, interessiert gar nicht. Das ist Dein Privatvergnügen. Es geht um die Internetanbindung. Und ziemlich sicher ist das KEINE symmetrische 1GBit/s-Verbindung. Vermutlich hast Du eine DSL- oder Kabeltechnologie. Das schränkt sehr ein. Und da ist es nicht wichtig wieviele Geräte Du am Internet hast, sondern was die tun. Die Anzahl der Geräte verursacht keinen Traffic, sondern der Betrieb. Dazu sind die Technologien nicht exklusiv, sondern geteilt. Wenn also - wie ich oben geschrieben habe - bei Dir 5 Leute 4K-Videos schauen und bei den Nachbarn das gleiche, dann hast Du keinen Spaß mehr. Rechne es Dir durch!
 
@Nunk-Junge: Also mein DSL Privatvergnügen resultiert daraus, dass es hier ein Problem ist einen Anschluss UNTER 50 k zu bekommen.
Ich habe hier permanent vollen Speed - egal was die Nachbarn machen. Und bei mir sind ajuch immer ca. 70% der Geräte online und werden auch benutzt.
Hier sind aber auch keine 5 Internetjunkies am werkeln.
 
@stf: Hätte man vor 20 Jahren gedacht, dass man mal VDSL 50 braucht? In den 90ern war 56kbit/s voll modern und niemand dachte an Streaming und 4K Videos oder das man sich ein Windows 10 Image von 4GB Größe runterladen wollen würde. Ein Teiberpaket mit 80MB galt schon als unverschämt. Wer weis was die nächsten Jahre noch bringen werden. In 20 Jahren wird man über VDSL 50 wohl nur noch müde lächeln und wenn die Beamtechnologie endlich weit genug vorangeschritten ist wird TBit/s wohl noch zu langsam sein.
 
@Memfis: Ich erinnere mich noch an Zeiten, da waren Patches zu Spielen sogar noch auf Zeitschriften-CDs. Nix mit runterladen.
 
Ich habs schonmal gesagt, mit Minushagel, und sags nochmal. Mir als Endkunde ist völlig egal wie es bei mir ankommt.
 
@picasso22: Du kannst ohne Internet überleben? Das es so etwas noch gibt, Wahnsinn. (Achtung, Ironie)
 
@Nunk-Junge: Ergibt halt keinen Sinn deine Ironie. Wieso muss ich denn auf Internet verzichten nur weil mir egal ist wie es hier ankommt? Merkste selbst ne?
 
@picasso22: Gut, dann bekommst Du das: Internet Protocol over Avian Carriers. Zu weiteren Info: Standardisiert in RFC 1149, ergänzt um Quality of Service im Standard RFC 2549 und IPv6-fähig mit dem Standard RFC 6214.
 
@picasso22: PS: Ich hoffe, Du erkennst, dass Deine Aussage daher keinen Sinn hat.
 
irgendwie kommt mir der artikel ehr als entschuldigung der monopolsicherung der telekom vor.
man muß nicht komplizierter werden...die technik und wege müssen EINFACHER werden.

alle paar jahre andere stadards..damit letzendlich nur wieder was an die leute verhöckert wird.
das ist kein fortschritt, das ist stillstand und rückwärtsgewannt.
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