Schluss mit Münzen und Scheinen: Gravis nimmt kein Bargeld mehr an

Kunden von Gravis müssen ab sofort auf Münzen und Scheine verzichten. Der Elektronikhändler nimmt kein Bargeld mehr an und setzt in seinen bundesweit 40 Filialen einzig und allein auf Kartenzahlung. Bargeldlose Zahlungen seien bei Einkäufen ... mehr... Geld, Zahlung, Euro, Bargeld, Geldscheine Geld, Zahlung, Euro, Bargeld, Geldscheine C. Dubovan / Unsplash

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Nun ja, wenn die meinen das so handhaben zu müssen, werden sie wohl auf den ein oder anderen Kunden verzichten müssen.
Denn Bargeld lacht, ist nicht nachvollziehbar und nur was ich in der Tasche habe, kann ich ausgeben. Bei Kreditkarten etc. ist halt die Gefahr doch bei vielen zu groß, daß sie was kaufen, was sie eigentlich gar nicht bezahlen können.
Man wird sehen, ob Gravis dabei bleibt.
Leider nehmen ja viele Geldinstitute für das einzahlen von Bargeld bei Geschäftskonten schon satte Gebühren.
 
@Revier-Engel: Immer wenn es mit "Nun ja" oder "Sorry" los geht weiss ich, dass etwas kommt dem ich hart widersprechen möchte. Bargeld ist tot und stirbt gerade mit jedem Boomer der dieses Universum verlässt.

Es ist sehr wichtig, dass wir uns alle für Datenschutz einsetzen.

Metallscheiben und dreckiges Papier als Zahlungsmittel ist aber durch. Es ist in den meisten Ländern nur noch eine Alternative falls die IT ausfällt, mehr nicht.
 
@Matico: Es ist krass wie viele Menschen die sich anscheinend für digitale Inhalte bei Winfuture interessieren, bei meinem Kommentar auf Minus klicken. Sie laufen zu Bankautomaten, auch im Regen, tragen Geld rum, tauschen und wechseln wie früher mit Muscheln und bei jedem Wechsel wird das Medium dreckiger, lassen Geld fallen, verlieren es, werden bestohlen, fassen sich ständig an die Hose um zu prüfen ob noch alles da ist - alles völlig unnötig. Aber Deutschland ist halt das Land des Bargelds und Faxgerätes. Dennoch verlangsamt das die Entwicklung vielleicht ein wenig, hält sie aber nicht auf.
 
@Matico: Bestohlen wurde ich zuletzt, als meine Kreditkarte, die zur Zahlung noch akzeptiert wurde (und später andernorts auch wieder) bei einer Rückbuchung von Pfand "zufällig" mehrmals hinetreinander nicht funktionierte. Da das Geschäft kein Bargeld akzeptiert und daher auch nicht verwendet, konnte ich nur entweder diesen Betrug akzeptieren, den Pfand wegschleppen oder Anzeige erstatten. Von mir bekommen die einfach nie wieder einen Cent.
 
@Matico: Also ich zahle ja auch (fast) alles per Karte oder Mobile Payment, aber ich glaube trotzdem, dass du unter irgendeiner Paranoia leidest. Ich habe nämlich parallel auch immer eine gewisse Menge Bargeld im Portemonnaie bei mir, bin davon aber weder jemals vergiftet worden, noch beklaut, noch bin ich ständig am Überprüfen, ob es nicht weg ist. Das liegt einfach so im Portemonnaie rum, und wenn ich mal einen trinken gehen oder einem Kumpel was leihen oder zurückzahlen will, dann hol ich das Geld da raus und gebe es demjenigen, fertig. Völlig stressfrei. Warum man da so eine ultraharte entweder/oder-Schiene fahren muss, erschließt sich mir nicht.
 
@DON666: Paranoia finde ich in dem Zusammenhang sehr hart. Ich überzeichne gerne und trigger mal. Bargeld ist für mich auch ein legitimes Zahlungsmittel. Wenn ich digital zahlen kann ist es mir eigentlich auch egal was andere tun.

Warum nur "eigentlich"? Weil ich mir Sorgen mache, dass die Deutsche Wirtschaft etwas verpasst. Und das geht halt bei solchen Themen los. Vielleicht sind unsere Stärken in 10 Jahren nicht mehr so gefragt wie heute und bei den dann wichtigen Themen haben uns andere überholt weil wir Veränderung so meiden.

Und daher finde ich das Gravis Statement ganz cool. Wenn man in andere europäische Länder reisst fühlt man wie sehr wir hinten dran sind bei diesen Themen.
 
@Matico: Ich gebe dir vollkommen Recht. Bargeld habe ich nicht mehr gesehen seit ich in die USA ausgewandert bin. Ich habe die Wallet von Apple die magnetisch am Handy klebt. Zwei Karten und der Ausweis passen rein, mehr nicht. Alle anderen Kreditkarten sind in der Wallet App. Hier zahlen die meisten mit Karte, weil nur mit Karte bekommt man Rewards und Cash Backs, bis zu 4% pro Zahlung, was bei Kreditkartenzahlungen von $2-3000 schon ein guter Betrag ist.
Geht man mit Freunden essen, zahlt einer mit Karte und sendet einen Request per Apple Cash direkt in iMessage oder per Venmo und die Freunde können unkompliziert per einem Klick ausgleichen. Kein "Kannst du wechseln", "ich hab's nicht ganz passend" oder was auch immer. Funktioniert einfach.
 
@Matico: Das Kartenlesegerät ist bestimmt genauso dreckig wie das Bargeld selber. Spätestens bei der PIN-Eingabe hätte ich auch mit Bargeld zahlen können und wäre min. genauso schnell gewesen. Bargeld ist das einzig wahre Geld, was mir nur durch Entwertung genommen werden kann. Deine Kreditkarte kann jetzt schon nicht mehr verfügbar sein. Und wenn es mal hart auf hart kommt, wirst du mit deiner Karte nicht weit kommen. Ich kann dann trotzdem zum Bäcker mein Brot kaufen, beim Fleischer mein Fleisch und bekomme beim Frisör meinen Haarschnitt und du?
Ich muss mir auch nicht ständig an die Hose fassen und prüfen ob meine Geldbörse noch vorhanden ist, in welcher auch meine Karten stecken. Ich hab tatsächlich bis jetzt 3x in meinem Leben Geld verloren, bin fast 40. Bestohlen wurde ich noch nie, man kann ja ein wenig auf sein Zeug aufpassen und Dreck stört mich nicht, wasche mir eh regelmäßig die Hände und bin noch die Generation die Keime ab kann.
Kurzum, du versuchst Bargeld schlecht zu machen, aber wirkliche Vorteile kann ich bei dir nicht erkennen.
 
@BuzzT.Ion: du kannst auch per Phone/Watch zahlen, dann gibst du den Pin wenn überhaupt nur dort ein. Hab selbst jedenfalls damit nie einen Pin in einem Fremdgerät eingeben müssen.
Zahlen dauert kontaktlos gerade mal 3 Sekunden. Mit Bargeld muss aber erstmal zusammengesucht werden, dann wird das nochmal vom cashier gezählt und dann wird das Wechselgeld zusammengesucht und ausgeändigt. Das soll alles in 3 Sekunden passieren??

Beim Friseur zahle ich obrigens online wenn ich einen Termin ausmache.

Und warum sollte man das "Geldbörsenproblem" das du beschreibst nur bei Karten haben? Wo bewahrst du denn dein Bargeld auf?
 
@The Developer: Wenn das Geschäft dieses Zahlungsmittel unterstützt, dann mag das gehen. Wenn dein Gerät dies unterstützt, dann auch.
Ich zahle bar in ca. 10 Sekunden. Geld rausgesucht geht flott, die an der Kasse sind auch flott, Geld erhalten geht auch flott, Prüfung geht auch flott und ein kleiner Smalltalk ist auch noch drin. Ganz ehrlich, wer solche Probleme hat, dass es ihm um Sekunden geht...sorry! :-)
Schön wenn du beim Frisör online buchen/bezahlen kannst. Nicht jeder hat eine Webseite oder bietet solche Möglichkeiten. Und nochmal, wenn es hart auf hart kommt, dann würdest du jetzt keine Termine mehr bekommen oder könntest nicht mehr bezahlen. Ich schon! :-)
Gab doch erst vor einiger Zeit den Fall, als NUR Bargeld akzeptiert wurde.
 
@BuzzT.Ion: German Angst. Wenn es mal hart kommt?du glaubst du kannst ganz normal einkaufen während alles Kopf steht? Du glaubst Bargeld funktioniert länger als ein paar Stunden ohne Strom bzw. ist irgendwas wert?

Ich hab doch nix dagegen, dass jeder Bargeld für den Notfall bunkert. Macht doch alle, mache ich ja auch. Hat aber Null mit dem Alltag zu tun.

Digital zahlt man heute völlig berührungslos, auch ohne PIN. Kassen im Supermarkt funktionieren auch bald vollautomatisch da will dann auch keiner mehr dein Bargeld.
 
@Matico: Auch die automatischen Kassen fressen Bargeld, allerdings ist auch hier die Wartung sehr teuer.

Ich kenne inzwischen keinen Fall mehr wo nur Bargeld akzeptiert wird. Selbst auf dem Wochenmarkt und Flomarkt kann man inzwischen mit Karte zahlen seit Apple letztes Jahr das iPhone auch zum Terminal in den USA gemacht hat.
Davor hat man halt einfach per Venmo oder Paypal bezahlt.
Am Ende soll jeder machen wie er es möchte, aber das Argument Bargeld sei besser weil die Karte nicht überall genommen wird zieht halt nicht mehr.
Ohne Strom laufen übrigens auch die Kassen und damit die Bargeldzahlungen nicht.
Ergänzend: Wenn mir jemand tatsächlich mein Wallet klauen sollte, wäre das Bargeld weg. Bei der Kreditkarte bin ich aber für Zahlungen nicht verantwortlich, bei der Debit-Karte schon. Auch ein weiterer Grund nur die Kreditkarte dabei zu haben.
 
@donald2603: Die Leute wollen das tatsächlich nicht hören, du hast natürlich recht. Wie ich schon mehrfach erwähnt habe, Veränderung, die ungewollte, bringt das schlimmste im Menschen hervor. Irrationales Handeln und das durcheinanderwerfen von Fakten.

Die Leute meinen hier, dass im Katastrophenfall, vielleicht mit Stromausfall, mit Geld alles sauber läuft, während ich mit der Karte weinend am Strassenrand sitze.

Davon ab, dass ich für den Katastrophenfall ja gerne Geld Zuhause haben kann bin ich auch nicht sicherer, wenn ich Morgen und jeden anderen Tag mit Bargeld die Brötchen hole. Als wenn mein tägliches Handeln an einem schönen Sommertag irgendwas mit dem Katastrophenfall zu tun haben könnte. Davon ab braucht man, wie von dir beschrieben, Kassensysteme und Transportmittel um Geld wegzubringen, zu tauschen, zu wechseln und überhaupt ist in einem längeren Katastrophenfall Geld eh sehr schnell nichts mehr wert.

Für mich gibt es einen wirklich legitimen Grund für Bargeld. Datenschutz. Und da hatte ich ja erwähnt, dass wir alle mehr um digitalen Datenschutz kämpfen und ringen sollten. Das ist wichtig.

Alle anderen Argumente kann ich nicht nachvollziehen. Psychologisch bleiben die Reaktionen interessant, da nehme ich meine eigenen nicht aus.

Mittlerweile glaube ich, dass Menschen die reisen bei sehr vielen Themen immer ein Stück voraus sind. Wenn du musst dann machst du halt und dann kommt nach so langer Zeit auf einmal die Erkenntnis, dass Deutschland hinten dran ist und du Jahre etwas getan hast das irgendwie keinen Sinn macht.

Ich kenne Leute die sich ewig davor gedrückt haben, im Supermarkt mit dem Handy zu bezahlen, einfach weil sie dachten das geht schief, dann sind viele Leute hinter dir an der Kasse, unangenehm. Wenn sie es aber einmal getan haben machen sie nichts anderes mehr.

Ich bringe noch ein Beispiel. Wenn man einmal mit einem smarten Einkaufswagen im Supermarkt war ist das erst einmal komisch. Machst du es 10x und wechselst dann den Supermarkt dann stehst du an der Kasse, legst deine Waren aufs Band und kommst dir dabei total merkwürdig vor. Ich meine du legst Dinge in den Einkaufswagen, dann auf ein Band, dann wird es nochmal angefasst, dann vom Band wieder in den Wagen und dann ins Auto. Merkwürdig. Nur OK weil so trainiert, sehr lange.

Ich bin gespannt wo Deutschland mit dieser Attitüde landet. Bei uns ist das alles sehr ausgeprägt.
 
@Matico: Als letztens keiner mehr mit Karte zahlen konnte, konnte ich ohne Probleme an der Kasse mein Bargeld zücken und alles war wie immer. War schon toll nicht auf Technik angewiesen zu sein. Bargeld lässt sich auch komplett ohne Technik verwalten, es braucht nur Papier, einen Stift und jemand der rechnen kann. Schön wenn man von jeglicher Technik unabhängig ist. Bargeld kann sehr lange ohne Strom funktionieren.

Wenn ich "Hart auf Hart" schreibe interpretiert ihr den Stromausfall hinein, nicht ich! :-)
Aber, es reicht ja schon, wenn die Gerät nicht funktionieren, schon schaut ihr in die Röhre.

@donald2603: Wie schon erwähnt. Papier, Stift, Mensch der rechnet. Mehr braucht es nicht um mit Bargeld umgehen zu können. Einnahmen und Ausgaben lassen sich so einwandfrei erfassen.

Wenn mal wieder eine Bankenpleite bevorsteht, seid ihr alle am rumschreien. Und kommt mir bitte nicht mit Einlagensicherung! :-) Wer glaubt, dass er Geld bekommt bei einem Finanzcrash lebt in einer Traumwelt.

Und nun noch ein ganz wichtiger Satz, angesprochen wurde es. Datenschutz. Ja, ihr könnt euer Kaufverhalten gerne jedem preisgeben, ich tu dies nicht. Nennt mich paranoid, aber wer weiß wofür mein Handeln in Zukunft mal gut ist. :-)
 
@BuzzT.Ion: Ich stimme dir in fast allen Punkten zu. Aber ich verstehe nicht wieso man ständig umständliches Bargeld benutzt wenn man es nur im Notfall braucht.

Das ist ungefähr so als würde ich jeden Tag eine Regenjacke anziehen, auch wenn die Sonne scheint denn es könnte ja regnen. Dem widerspricht überhaupt nicht, eine Regenjacke für den Notfall Zuhause zu haben.

Mit diesen weisen Worten von mir ist das Thema auch beendet, zumindest für mich und in diesem Thread.

Wenn ich mich von aussen sehe während ich etwas mit Bargeld bezahle dann sieht das für mich aus wie jemand der mit eckigen Reifen Auto fährt. Wenn ich den reinen Prozess wie ich zu Geld komme und es dann ausgebe mit dem berührungslosen *biep* vergleiche dann fällt es mir schwer, eine andere Erklärung als Gewohnheit zu akzeptieren. Aber Gewohnheit ist irgendwie auch was schönes, ich mag auch Traditionen sehr.
 
@Matico: Ich kann dir sagen, dass es hier nicht nur der Notfall ist, da lange nicht jedes Geschäft Karten annimmt. Bratwurstbude, der eine Bäcker gar nicht, der andere ab 20 Euro, der Metzger, der Bauernhof, Sonderveranstaltungen wie z.b. das Feuerwehrfest nebenan und ein paar weitere.
Klar könnte man jetzt sagen, dann kauf ich da eben nicht mehr bzw. geh da nicht mehr hin - das heisst aber eben auch, Umwege von ein paar Kilometern in Kauf zu nehmen, und zudem auf die Produkte zu verzichten, die teils echt gut sind und die ich nicht missen möchte.
Da ist mir dann auch egal, dass ich für die ab und an beim Einkauf im Laden eben mal Bargeld mitnehmen muss.
 
@Breaker: Auch dir stimme ich natürlich komplett zu. Mein absoluter Lieblingsbäcker nimmt meine Karte nicht, ich müsste bekloppt sein, woanders zu kaufen. Die Brötchen dort sind der Hammer, echte Handarbeit. Dafür gehe ich sogar zum Geldautomaten ;)
 
@Matico: Nun Ja (xD) Ich wurde noch nie vergiftet, ich schleppe keine Muscheln mit mir rum und ein Boomer bin ich auch nicht. Ich zahle GERNE mit Karte, habe aber ebenso gerne eine Alternative parat.

Warum du dich hier so aufregst, verstehe ich nicht.

Du kannst Bargeld nutzen oder Bergeldos zahlen, wie du willst.
Ob Bargeld weiterhin als Alternative da ist, kann dir also egal sein.

Mache was du willst und lasse andere Ihre Sache machen, solange es dir keinen Schaden zufügt, und zwing anderen nicht deine Werte auf.

Gilt für das Thema hier genauso wie für Religion.

Übrigens noch ein kleines Beispiel: Trinkgeld für Essenslieferanten Digital oder Bar.
Es ist inzwischen weit und breit bekannt, dass Geschäftsinhaber digitales Trinkgeld gerne mal selbst einsacken und der Bote keinen Cnet davon sieht.

Hier ist Bargeld ein Segen.

Klar könnte der Bote nun sowas wie Venmo haben oder so, aber schnell par Münzen in die Hand drücken ist wesentlich schneller und funktioniert abslut perfekt.

und ja könnte man auch sagen, das ist illegal, sollen die Boten doch klagen gegen den Chef. Das ist aber nicht immer so leicht, wie man denkt und kann sich eine laaaange Zeit hinziehen.
 
@pcfan: Anscheinend führt mein Überzeichnen als Stilmittel dazu, dass es sich so liest als wenn ich mich aufregen würde. Daran arbeite ich mal. Das war nicht der Fall :)
 
@Matico: Jemand der sich genötigt fühlt, ein solches Stilmittel derart intensiv zu nutzen, und so viel zu argumentieren, erscheint halt emotional sehr involviert, vor allem, wenn der Tonfall wegfällt, wie es bei geschriebneem Text nunmal der Fall ist.

Ist wie mit Sarkasmus, der geschrieben oft nicht rüber kommt.
 
@Matico: Ich zahl fast alles mit Karte, außer Kleinsbeträge beim Döner, Baäcker usw.

ABER ich mag das Gefühl, Bargeld in der Tasche zu haben, falls was schief geht.

Und es GING schon öfter was schied.

Sei es dass das Terminal ausfällt bei denen, oder die Karte plötzlich den Geist aufgibt.
Es ist mein absoluter Alptraum, an der Kasse zu stehen und nicht zahlen zu können.

Das ist mir mit 18 EINMAL passiert und ich träum da heut noch davon.

In einem Laden in dem ich nicht die OPTION auf Bargeldzahlung habe, würde ich nicht einkaufen, solange mir eine andere Wahl bleibt.

Ich bin außerdem der Meinung, dass es ein Gesetz gibt, dass ein Geschäft verpflichtet, Bargeld als gültiges Zahlungsmittel zu aktzeptieren, bin aber kein Jurist, also eher nicht ganz sicher.

EDIT:

"Einzelhändler dürfen Barzahlungen nicht ablehnen, es sei denn, Käufer und Verkäufer haben sich auf die Nutzung anderer Zahlungsmittel geeinigt. Nicht ausreichend sind Schilder oder Aushänge mit dem Hinweis, dass der betreffende Einzelhändler Barzahlungen oder Banknoten einer bestimmten Stückelung nicht akzeptiert."

Quelle: https://www.ecb.europa.eu/euro/cash_strategy/html/cash-faq.de.html
 
@pcfan: Ich akzeptiere deine Meinung und Bargeld als Backup finde ich vernünftig. Wenn du einen Laden der das anders siehst boykottieren willst dann ist das auch ok. Ich glaube die meisten Gravis Kunden sind Apple User. Es gibt für alles ne Zielgruppe. Und Apple User stehen halt auf Wireless, zahlen viel mit der Uhr, nutzen keine SD Karten oder Kabel mehr, sind viel in der Cloud. Es geht nur um Tendenzen. Sicher gibt es auch andere Apple User.

Wenn du bei Gravis was kaufen willst und deine Karte zieht nicht, ist das wirklich ein Albtraum? Also für mich nicht. Aber ok, da ist jeder unterschiedlich.
 
@Matico: Die Sache ist halt wie immer: Wenn einer es vormacht, machen es alle anderen nach.
Nur weils mich bei Gravis nicht interessiert, kann ich also trotzdem Bedenken haben, dass es indirekt Auswirkungen auf mich hat.

Ansonsten wärs mir in der tat egal bei denen.

Was sagst du denn zu meinem Zitat der Zentralbank?

Aber zumindest muss man keine Angst habe, dass Supermärkte bald kein bargeld mehr akzeptieren:

Zitat:

"Öffentliche Anbieter von Grundversorgungsleistungen für die Bevölkerung dürfen die Annahme von Bargeld nicht ohne triftigen Grund begrenzen oder ganz verweigern. Dies würde den Status der Euro-Banknoten und ‑Münzen als gesetzliches Zahlungsmittel untergraben, der durch EU-Recht geschützt wird."

https://www.ecb.europa.eu/euro/cash_strategy/html/cash-faq.de.html
 
@pcfan: Ich sage das gleiche wie vor vielen Jahren (ich bin alt) bei der digitalen Fotografie. Oder heute bei den elektrischen Autos. Viele Bedenken sind begründet. Und es ist längst noch nicht alles super.

Aber anstatt sich für Bargeld einzusetzen sollten sich Leute konstruktiv für Datenschutz und alternative digitale (anonyme) Bezahlmethoden einsetzen anstatt einem System hinterher zu weinen das nichts ist als Gewohnheit. Unser Geld, bestehend aus Papier und Metall, würde heute niemand einführen oder vermissen wenn es nicht schon ewig da gewesen wäre. Menschen mögen keine Veränderungen und die Deutschen sind da drin Weltmeister.

Die digitale Fotografie ist so viel besser geworden, keiner will zurück. Ich denke das passiert auch beim Bargeld in der Form wie wir es kennen. Am Ende weiss nicht mal mehr irgendwer warum man sich so aufgeregt hat.

In Deutschland gibt es ja sogar Leute die die manuelle Schaltung am Auto vermissen würden oder Automatik verweigern. Muss man sich mal vorstellen. D rührt man wie bei einem Kuchenteig die ganze Fahrt an so nem Ding rum, da kommt die Alternative und die Leute wollen sie nicht. Siehe oben. Menschen und Veränderung.

Natürlich müssen wir an alte Menschen denken und dürfen das nicht alles von heute auf Morgen machen. Natürlich gibt es noch viel zu tun bei dem Thema.

Aber das zurück zum Bargeld ist keine Option, davon bin ich überzeugt.
 
@Matico: Ich denke nciht, dass man diese Zwei Dinge überhaupt vergleichen kann.

Der Mensch hatte schon IMMER das Bedürftnis zu handeln und dafür ein Zahlungsmittel einzuführen.

Schafft man physisches Geld ab, wird halt wieder mit Zigaretten als Währung gehandelt, oder mit Gold, oder sonst was.

Fotografie hingegen ist kein "essentieller" Bestandteil des Lebens.

Ich MAG digitales Geld, aber ich will einfach nur ein Fallback haben, welche ICH unter Kontrolle habe und ich nicht auf das wohwollen einer dritten Partei angewießen bin.

Es kam durchaus schon vor, dass eine Bank das Konto einer zufälligen Person einfach eingefroren hat, z.B. aufgrund einer Verwechslung mit einem Vebrecher oder so.

Wenn man dann nicht mal mehr nen bisschen Bargeld in der Hinterhand hat, um zumindest für einige Tage noch Essen zu kaufen, bis man das kären kann und die Karte deine EINZIGE Option ist, ist man ziemlich am A*.
 
@Matico: Erstmal will ich mich deinen Ausführungen vollumfänglich anschließen.
Zum Thema - Wie ich schon mehrmals geschrieben habe, bin ich sehr oft in Irland. Die sind dort nicht nur "digital" viel weiter als wir in Deutschland, auch mit den Zahlungsmitteln ist es sehr viel anders als in DE. Dort gibt es praktisch kein Bargeld mehr, was Leute einsetzen würden. Selbst ein Eis auf die Hand für 1,60 € wird mit Karte bezahlt, auch Kaffee to go usw.! In Irland geht man in die Gaststätte, OHNE zu Fragen, ob man hier mit Karte bezahlen kann. Nur beim Stadtbus in den größeren Ortschaften muss man mit passenden Münzen bezahlen, wenn man nicht die Leap - Karte hat, die überall mit Wert aufgeladen werden kann - mit Karte natürlich, an jeder Straßenbahnhaltestelle und an vielen anderen Möglichkeiten.
Übrigens - besonders bei gelernten DDR-Bürgern heißt es: "Nur Bares ist Wahres" und "Bargeld lacht", muss wohl was Historisches sein.
 
@pcfan: Dir ist es einmal passiert, dass du nicht mit Karte zahlen konntest? Das ist doch extrem selten. Wie oft ist es den bitte schon vorgekommen, dass man nicht genug Bargeld dabei hatte? Man geht spontan noch irgendwohin Essen. Hey kannst du mir Bargeld leihen? Oder man ist in einem Laden und entdeckt ein tolles Angebot. Ach Mist, nur 50€ dabei, reicht nicht. DAS! sind die realen und häufigen Probleme mit Bargeld. Außer man rennt natürlich immer mit 300€ im Geldbeutel rum. Das ist etwas, das mir nicht einfallen würde.
 
@FatEric: Ich bin kein spontaner Mensch und ich bestelle NUR was zu essen in einem Restaurant, wenn ich vorher in meinen Geldbeutel geschaut habe und sicher bin, dass ich dafür bezahlen kann, auch wenn Karte nicht aktzeptiert wird.

Ich zahle dann trotzdem mit Karte, damit ich nicht gleich wieder neues Bargeld holen muss, aber ich möchte trotzdem das Gefühl haben, einen Ersatzplan bereit zu haben.

Ist vielleicht ein Tick von mir, aber ich bin sicher, ich bin damit nicht komplett alleine.

Übrigens, erinnerst du dich noch an den massiven Ausfall von Zahlungsterminals (war das letztes Jahr) wo man in viele Läden mehrere Tage nicht mehr mit Karte zahlen konnte?

Stell dir so was mal vor, wenn es kein Fallback auf Bargeld gäbe.
 
@pcfan: Du bist also nach Hause gegangen, wenn du nicht genug Geld dabei hattest für eine spontane Aktion? Glaube ich nicht. Und dann mit Karte zum Geldautomaten zu gehen, um dann kurze Zeit später Bar bezahlen zu können ist irgendwie, naja.
Und ja, natürlich erinnere ich mich an den Ausfall. Strom kann auch ausfallen, deswegen verzichtet man trotzdem nicht darauf. Und ja, ich war dann nicht mehr im dm einkaufen sondern hab das Zeug bei Aldi gekauft. Es gab also einen Fallback.
Bei Stormausfall wirds übrigens auch mit Bargeld schwierig.
 
@FatEric: Nope, ich mache wie gesagt nur sehr selten spontane Aktionen und wenn, ich überhaupt das Haus verlasse, dann immer mit genug Bargeld.
 
@FatEric: PS: mir ist einmal passiert, dass ich nicht mit Karte Zahlen konnte UND kein Bargeld dabei hatte.

Daher hab ich seiter immer Bargeld als Versicherung dabei.

Dass die Karte nicht ging, kam so 5-6 mal vor, aus verschiedensten Gründen.
 
@pcfan: Hatte das auch einmal bei WholeFoods, weil die nur Visa nehmen und meine Mastercard nicht. Hab daher inzwischen diversifiziert und habe heute 2 Visas, 2 Mastercards, eine Discover Card und ne American Express. Selbst wenn eine nicht geht, irgendeine wird schon gehen?
 
@Matico: "Kartenzahlung ab x Euro" oder "keine Zahlung mit Kreditkarte" - Bargeld ist tot, alles klar. Während in Schweden alles mit Karte gezahlt werden kann, braucht es in Deutschland zwei Karten und Bargeld um nicht Gefahr zu laufen, die Produkte an der Kasse stehenlassen zu müssen. Bedenken hin oder her, universell ist in Deutschland keine Zahlungsart mehr. Dann lieber im Netz bestellen und liefern lassen, ist wesentlich einfacher.
 
@Revier-Engel: Bargeld hab ich nur noch dabei, wenn ich zum Döner-Laden um die Ecke gehe, der sich "noch" weigert, ein Kartengerät zu installieren. Alles andere wird inzwischen über die Karte bezahlt. Selbst die Kinder bekommen ihr Taschengeld aufs eigen Konto.
 
@Nobel-Hobel: Es gibt kostenfreie Taschengeldkonten? Hast du da mal einen Tipp? Ich habe bisher nur noch Konten mit Kontoführungsgebühren gefunden und da schrumpft das Taschengeld der Kinder ja fast schneller, als es drauf kommt.
 
@Mitsch79: Taschengeldkonten gab es schon früher (vor 25 Jahren) bei den lokalen Sparkassen udn Volksbanken.

Dort musst du mal nachfragen, die ganzen onlinebanken haben das wohl kaum.

Ich hab damit aber sehr schlechte Erfahrungen gemacht als jugendlicher (bei Sparkasse) und meine Schwester ebenfall (bei Volksbank).
 
@Mitsch79: Comdirect hat sowas bspw.
 
@Mitsch79: https://www.sparkasse.de/unsere-loesungen/privatkunden/rund-ums-konto/schuelerkonto.html
 
@Revier-Engel: Warum sollte Gravis nicht dabei bleiben? Es betrifft nur einen sehr kleinen Anteil an Kunden der aktuell noch mit Bargeld zahlt, von diesem Anteil wird vermutlich nur ein noch kleinerer Teil aufs Zahlen mit Karte verzichten. Die wenigsten Kunden werden große Beträge bar bezahlen, also bleibt nur ein sehr sehr kleiner Anteil Kunden der niedrigpreisige Produkte mit Bargeld kaufen würde. Auf diesen Anteil Kunden kann Gravis sicher verzichten, vor allem wenn dem gegenüber die laufenden Kosten für das Vorhalten von Bargeld und Transport von diesem stehen.
Wird sich sicher auch bei anderen Läden durchsetzen, in der Regel macht ja ein Laden den Anfang und dann zieht es seine Kreise.
 
@Revier-Engel: Die Verwaltung von Bargeld ist teuer. Das ist etwas, was viele immer noch übersehen. Früher waren auch Kartenzahlungen teuer, weil man hier halt abschöpfen wollte, aber die gebühren sind inzwischen sehr niedrig, weswegen immer mehr auf Kartenzahlung umstellen, weil es billiger ist.

BTW: Online kannst du praktisch nur Bargeldlos bezahlen, außer irgendwelche exotischen Nachnahme Möglichkeiten. Online hat sich deswegen trotzdem durchgesetzt, insofern kann ich dir versichern, dass das kein Grund für Gravis sein wird, Probleme zu bekommen.
 
@FatEric: Also ein Geschäft vor Ort mit dem Onlinehandel zu vergleichen, hinkt aber gewaltig (zumindest beim bezahlen).
Davon abgesehen wird Bargeld künstlich verteuert! Beispiel lokale Sparkasse. Früher (vor ein paar Jahren) konnte man sein Kleingeld gerollt in Papier zur nächsten Filiale bringen und in Scheine umtauschen oder aufs Konto einzahlen, Gratis!
Dann kam ein schlauer Manager auf die Idee, daß das ja ein externer Dienstleister (dessen Hauptgesellschafter eben jene Bank ist (ein Schelm der Böses denkt)) besser und für die Bank günstiger sei. Damit wurde aber ein Münzzähler (nur in den Hauptstelle) aufgestellt und das Einzahlen nur noch für Kunden möglich und gegen Kohle und pro Geldbeutel 5€ Kosten belegt.
Wenn also größere Mengen Kleingeld angehäuft wurden (Sparschwein oder so), kann man heute sein Kleingeld als Privatmann eigentlich nur noch zur nächsten Bundesbank bringen und eintauschen. Denn 1. kostenlos und 2. schnell direkt in bar!
Wenn nun Geschäfte meinen, sie müssten nur Karte akzeptieren, meinetwegen. Ich geh dann woanders hin. Ein Bäcker in der Nähe meinte das auch machen zu müssen, nach 3 Wochen war Bargeld lieber gesehen! Denn die Kosten für Kartenzahlung für den Geschäftsinhaber sind nicht ohne! Und die wegbleibenden Kunden mit Bargeld waren reichlich und das war es dann nicht wert.
Wer übrigens meint, die Menschen würden einen Computer für 3000€ nicht bar zahlen, davon gibt es reichlich! Ebenso die Leute, die angebissenes Obst im Handybereich kaufen. Da gibt es reichlich Barzahler.
Ist irgendwie cool, an der Kasse solche Beträge bar zu zahlen.
Ich hab meine Kamera und Objektiv im letzten Jahr im Fachgeschäft auch bar bezahlt. 2500€ auf den Tresen zu legen und dafür einen Gegenwert zu bekommen, hat schon was!
Einfach mal ausprobieren, wer es kann.
 
@FatEric: Bargeld ist nur dann teuer, wenn es wenige Kunden nutzen. Es gab noch 2019 eine Studie, dass Bargeld sowohl das schnellste als auch das günstigste aus Händlersicht ist. Die Schnelligkeit hat sich durch das weglassen der PIN bei Kleinbeträgen allerdings halbwegs erübrigt. Das daraus entstandene Sicherheitsdefizit wird/wurde erstmal von den Banken bzw. VISA & Co getragen, das wird sich aber früher oder später umkehren - und dann läuft eben der Taschendieb mit einem Kontaklos-Terminal durch die Menschenmenge und klaut so das Geld, da ja keine PIN gefordert wird. Naja, oder man gibt neben seiner Bank und VISA/Mastercard auch noch Google und Apple weiter, was man wo kauft, dann ist das über Pincode/Biometrie geschützt.

Hat sich kostenseitig seit 2019 was getan? Scheint mir nicht so, wenn Paypal weiterhin 0,39€ + 3% verlangt.

"Online bar bezahlen" gibt es sehr wohl, etwa PaySafeCard, barzahlen.de oder diverse Guthabenkarten (Amazon, Spotify, Nintendo .....). Da letztere allerdings inzwischen in der Regel an der Kasse generiert bzw. aktiviert werden ist das auch nicht mehr Datensparsam. Welche Infos barzahlen.de bekommt bzw. an den Händler weitergibt weiß ich nicht.
 
@DRMfan^^: Sicherheit ist ja wohl kein Argument, Bargeld hat überhaupt keine eingebaute Sicherheit. Bei Kontaktlos gibts wenigestens die Banken die noch einspringen können und bei NFC Kartenzahlung am Handy ist es viel viel sicher, da funktioniert die Zahlung nämlich nur, wenn das Handy entsperrt ist...
 
@tedstriker84: Es wird aber gerade behauptet, kontaktlos sei sicherer und man könne dir dein Geld ja nicht klauen - und das stimmt eben nicht. Unter Umständen kann man dir eben sogar Geld klauen *obwohl* dein Portmonai niemals deine Tasche verlässt. An der Stelle wäre es sogar unsicherer als Bargeld - denn es hat sehr wohl "eingebaute Sicherheit": Man kann es nicht duplizieren oder durch feste Materie hindurch "ausschleusen".

Abgesehen davon wäre mir viel lieber, jemand klaut mir mein Portmonai mit 50€ drin, als jemand klaut mir mein Handy - und dabei bin ich nichtmal jemand, der vierstellig für sein Gerät löhnt.
 
@DRMfan^^: Wer klaut heute noch Handys? Die Dinger sind doch gelockt, kann man außer Ersatzteile nichts mit machen.
Wenn mein iPhone geklaut wird gehe ich zu Apple und bekomme dank Apple Care nen neues und nach 4 Minuten in der Cloud ist es wie vorher.
 
@Revier-Engel: "werden sie wohl auf den ein oder anderen Kunden verzichten müssen"

Auf einen kleinen einstelligen Prozentbereich an Kunden. Und vermutlich das auch bei eher niedrigeren Geldbeträgen, weil wer geht schon mit tausenden von Euros in der Brieftasche einkaufen.
 
@Revier-Engel: Ich finde andersrum wird eher ein Schuh draus. Wie viele, die keine Kartenzahlung anbieten, gehen Kunden flöten. Bargeld ist doch nur noch ein Backup.
 
Ist das in Sachen EU Recht überhaupt erlaubt?
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32010H0191&from=EN
 
@ThomasK13: Naja, es steht ja ganz obem im Dokument... "Empfehlung". Da müsste man wohl nationale Gesetze konsultieren, aber ich vermute, das Hausrecht überwiegt.
 
@ThomasK13: Auf einer anderen IT-Seite wurde zum Thema und der Frage kommentiert, dass es wohl erlaubt sei wenn a) explizit darauf hingewiesen wird und b) es mindestens eine andere kostenlose Möglichkeit für den Kunden zum bezahlen gibt.

Ob das aber rechtlich so stimmt, vermag ich nicht zu beurteilen.
 
@ThomasK13: Ist erlaubt. Bargeld gilt als annehmbar bis auf Wiederruf. Alles andere gilt als inakzeptabel bis es als annehmbar ausgewiesen wird.
 
@ThomasK13: Es war schon immer erlaubt. Jedes Geschäft kann selber entscheiden, welche Zahlungsmittel es annehmen will. (§ 14 Abs. 1 Satz 2 Bundesbankgesetz) Anders sieht es bei öffentlichen Stellen aus, aber das ist hier ja nicht das Thema. Es muss dem Kunden aber klar gemacht werden, wie er zahlen kann. Es gibt zum Beispiel schon immer mehr Cafes und Restaurants die kein Bargeld mehr nehmen und auch Städte in denen der ÖPNV in Bussen kein Bargeld mehr nimmt (Mainz, Berlin, denmächst Hamburg, ...). Bargeld ist leider teuer für Unternehmen (siehe als Beispiel https://www.abendblatt.de/wirtschaft/article227820057/Erstes-Hamburger-Restaurant-nimmt-kein-Bargeld-mehr.html), von daher wird es wahrscheinlich kommen wie in vielen anderen Ländern wo Bargeld immer weniger eine Rolle spielt, z.B. Schweden, Dänemark, Niederlande, England, Australien, Südkorea, Kongo, ...
 
Ich wünschte ich könnte hier in Nürnberg mit Karte zahlen!
Es gibt immer noch sooo viele Geschäfte, in denen ich NUR mit Bargeld bezahlen kann! In vielen Bäckereien oder in der Fußgängerzone z.B. an den vielen Brezenständen ist es an keinem einzigen möglich mit Karte zu zahlen! In Nürnberg! Einer Touristenmetropole!
(Ich wollte jetzt noch schreiben "Weltstadt mit Herz" ;-)
Aber das wäre wohl zu dick aufgetragen gewesen...)
 
@karlo73: Tja, wer keine Kartenzahlung anbietet der kann mich als Kunden halt nicht bedienen.
 
@FatEric: So sehe ich das auch. Ich habe mittlerweile meine gesamten Einkäufe daraufhin ausgelegt, dass ich bargeld nicht mehr brauche. Da sind ein paar Läden eben rausgefallen.
 
@ger_brian: Es ist ja irgendwie auch total dämlich, erst mit Karte irgendwo Geld abzuheben, dass man ggfs. verlieren kann. Dann kann man doch gleich mit Karte zahlen.
 
@FatEric: Was mich hauptsächlich am Bargeld gestört hat, waren die ganzen Münzen, kam mir manchmal vor wie ein Schrotthändler.
 
@FatEric @ger_brian @Link: @The Developer
Volle Zustimmung! Wer immer noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen ist wird wohl auf mich als Kunde verzichten müssen!
Thema Klimpergeld: Ich hab das bis Corona Jahrelang in einer Flasche gesammelt und wollte es dann zu meiner Bank bringen... Ja, Pustekuchen! Die Gebühr wäre in etwa soviel gewesen wie ich insgesamt an Münzen hatte... Im Real-Markt gab es einen Automaten, der hat es dann für eine sehr kleine Gebühr dann sehr gerne genommen! Das war auch mit ein Grund, warum ich mich dann von Bargeld verabschiedet habe!
 
@karlo73: Wobei ich bis heute nicht verstanden habe, warum manche die Münzen in Flaschen oder wo auch immer sammeln statt sie immer so weit wie möglich auszugeben, wie ich das früher gemacht habe. Allerdings konnte ich früher auch Münzen über einen Bankomat auf mein Konto einzahlen, genauso wie Geldscheine ohne Gebühr, war aber auch keine halbe Tonne davon, sondern hab bei Gelegenheit einfach mal die Brieftasche entleert als ich Scheine einzahlen wollte.
 
@karlo73: ist das so?
Ich zahle seit 3 Jahren nur noch mit Karte bzw. Phone und alle Bäckerreien bei denen ich kaufe bevorzugen sogar kontaktloses Zahlen. Es gibt nur ein paar Ausnahmen, wie eben in der Fussgängerzone wie du schreibst. Aber da kauf ich halt nix. Im Einkaufsbahnhof ist Kartenzahlung überall möglich. Ich find Bargeld einfach nur unhygenisch.
 
Genau da zeigt sich das Problem. Wenn der Anteil der Kartenzahler (aka Datenkraken-fütterer) ein gewisses Maß übersteigt, dann rentieren sich die Fixkosten für Bargeld nicht mehr. Das "es hat ja jeder die Wahl" - Argument trifft also einfach nicht mehr zu.

Letztes Jahr gab es bei einer gigantischen Menge an Kartenterminals Probleme - man stelle sich diesen Fehler in einer Welt vor, in der Bargeld praktisch verdrängt wurde.

Ich finde sehr bedenklich, dass offenbar etliche arogante "Kiddies" die Beständigeit von Bargeld in D auf die Digitalverweigerung/-unfähigkeit von "Boomern" schieben (ich bin weder u20 noch ü60...). Digitalisierung bringt Effizienz und zwar für legitime ebenso wie illegitme Nutzung. Solange wir ganz offensichtlich nicht in der Lage sind, Daten ordentlich zu schützen, hilft es nur, Datensammlung zu vermeiden. Leider setzen Banken durchaus vorhandene anonyme Konzepte zur bargeldlosen Zahlung nicht um. Begründet wird das gerne mit möglicher Geldwäsche bei anonymen Zahlungen - tatsächlich erfolgt Geldwäsche aber durch Restaurants und Spielhallen mit Pseudo-Umsätzen und durch zwielichtige Makler und Notare, die beim Immobilienkauf die Herkunft des Geldes nicht hinterfragen - das ginge ja bei Bargeld genauso wie bei digitalem Geld auch.
 
@DRMfan^^: "Das "es hat ja jeder die Wahl" - Argument trifft also einfach nicht mehr zu."
Das Argument trifft auch bei Händlern nicht zu, die nur Bargeld annehmen, nur wird daraus nicht so ein Problem gemacht, wie bei Händlern, die nur Kartenzahlung und ggf. andere digitale Bezahlmöglichkeiten akzeptieren.
 
@Link: Tatsächlich schlimm finde ich ja solche Krämerläden (wie z. B. der eine Tabakshop bei mir in der Fußgängerzone), die heutzutage noch immer ein Schild am Tresen kleben haben: "Kartenzahlung erst ab 20 €". Da fühle ich mich dann auch in die Steinzeit der EC-Karte zurückversetzt, als das alles noch so "neumodischer Kram" war... ;)

Ist fast so "schön" wie "Draußen nur Kännchen"...
 
@DON666: Wobei ich bei solchen Läden öfters den Eindruck nicht loswerde, dass da aus "buchführungstechnischen Gründen" Bargeld bevorzugt wird. ;-)
 
@Link: Kann natürlich auch sein... ;)
 
@DON666: Schau dir einfach mal die Tarife der Zahlungsdienstleister an. Meistens sind die Transaktionsgebühr + prozentualer Anteil. Die relativen Kosten sind bei Kleinstbeträgen dann so lächerlich hoch, dass sehr gut nachvollziehbar ist, wieso Kartenzahlung erst ab 10 oder 20€ gemacht wird. Die Alternative wäre eine Zahlungsmittelgebühr, bei der du zum einen sicher auch jammern würdest und was zum anderen seit 13.01.2018 durch § 270a BGB (bzw. die dadurch umgesetzte EU-Richtlinie) verboten ist.

Paypal nimm eine Festgebühr von aktuell 39 Cent, von 1 € bleiben dem Händler insgesamt 58 Cent.

Bei Bargeld hat man im wesentlichen Fixkosten, bargeldlos hat man Transaktionsgebühr + Fixkosten (etwa Terminalmiete oder Grundgebühr). Bargeldlos rentiert sich also nur dann, wenn man es auch sowohl viele Kunden nutzen (Fixkosten) als auch man halbwegs hohe Beträge hat (Transaktionegebühren) - oder vielleicht, wenn man entsprechend groß ist, dass man Sonderkonditionen verhandeln kann (etwa 1€-Shop-Ketten).

Abgesehen davon muss man sich "erstmal damit beschäftigen", evtl das alte Kassensystem austauschen usw.
 
@DRMfan^^: Gibt doch Anbieter wie SumUp die als erstes bei der google Suche aufpoppen. 0,9% für Debitkarten und 1,9% für Kreditkarten. Da sind keine weiteren versteckten Kosten.... https://www.sumup.com/de-de/3g-kartenlesegeraet/
 
@DRMfan^^: Ich war jetzt - da das bargeldlose Zahlen ja nun heutzutage wirklich nix Spezielles mehr ist - davon ausgegangen, dass da natürlich KEINE exorbitanten Gebühren seitens der Geldinstitute mehr anfallen, wie das halt früher mal war.
 
@tedstriker84: Das Gerät kommt allerdings noch oben drauf. Wenn die Angabe bzgl Transaktionskosten aber tatsächlich stimmt und der Anbieter seriös ist, wie kann Paypal sich dann derartig höhere Gebühren erlauben? Wieso bindet dann überhaupt noch ein Händler PayPal ein?
(Danke für das Gegenbeispiel, echt interessant)

btw: Selbst wenn die Kosten jetzt günstig sind: Wenn in 5 Jahren das Bargeld verdrängt ist, was hält die Zahlungsdienste davon ab, diese fleißig zu erhöhen? Bargeld kann man zur Not in der Schublade lagern - solange das keiner weiß kaum ein Problem.
 
@DON666: ein Girokonto ist auch "nix spezielles mehr" und dennoch zahlt man bei diversen Banken lächerliche Kontoführungsgebühren. Es mag sein, dass PayPal tatsächlich nicht repräsentativ ist, aber deine Begründung finde ich schwierig.
 
@DRMfan^^: Nö, ich wusste halt - da ich nur ein normaler Angestellter im öffentlichen Dienst bin - einfach nicht, was da nach wie vor scheinbar im Einzelhandel abgeht. Immerhin kann ich problemlos beim Edeka eine Packung Blättchen per Karte bezahlen...
 
@DON666: PayPal kann es sich leisten weil es halt bequem ist und viele nutzen. Meist erstell ich bei diversen Händlern im Internet gar kein Konto mehr wenn die PayPal haben. Die Kaufrate für die Händler wird mit PayPal sicherliche signifikant höher sein, sonst würden sie es nicht anbieten...
 
@DON666: Edeka hat eine gigantische Marktmacht. Du kannst sicher sein, dass die bessere Konditionen bekommen als die Imbissbude um die Ecke.
 
@DRMfan^^: Das Interbankenentgelt wurde 2015 von der EU geregelt (darauf baut der von Dir zitierte §270a BGB auf). Danach gilt:
Für alle Kreditkartenzahlungen, ob national oder international, gilt eine Gebühren-Obergrenze von 0,3 Prozent des Transaktionswertes.
Für Debitkartenzahlungen, ebenso bezogen auf inländische bzw. grenzüberschreitende Transaktionen, gilt ein Interbankenentgelt in Höhe von 0,2 Prozent des Transaktionswertes.
Ausnahmen sind American Express, Diners und auch PayPal.
 
@Nunk-Junge: Das betrifft das Interbankentgeld. Das ist eine von wievielen Gebührenarten? Kreditinstitute sind da ja sehr kreativ (Fremdwährungsgebühr, "geschönte" Wechselkurse, nicht-EWR-Gebühr usw. usw.) usw.

Wie kann es überhaupt sein, dass AmEx, Diners und PayPal von dieser Regelung nicht umfasst sind? Das ist doch wettbewerbsverzerrend?!
 
@DRMfan^^: "Wie kann es überhaupt sein, dass AmEx, Diners und PayPal von dieser Regelung nicht umfasst sind? Das ist doch wettbewerbsverzerrend?!" - ja, sehr strange, aber leider so ist das Gesetz. Da kann man schon fragen, wer in wessen Bett gehüpft ist.
 
@DRMfan^^: "Solange wir ganz offensichtlich nicht in der Lage sind, Daten ordentlich zu schützen, hilft es nur, Datensammlung zu vermeiden. Leider setzen Banken durchaus vorhandene anonyme Konzepte zur bargeldlosen Zahlung nicht um."

Was soll da vermieden werden? Wenn man, z. B. 200 € mit Karte zahlt muss die Bank sowieso folgendes wissen:
- Wer? / Welches Konto?
- Wo ?
- Wann ?
- Wie viel Geld?

Damit sie die entsprechende Zahlung veranlassen können. Ich mein es muss ja von dem verwendeten Konto abgebucht werden, und an den Verkäufer eingezahlt werden.

Ist ja im Grunde genommen auch nichts anderes wie Bargeld..
Man nimmt die 200 € aus dem Geldbeutel (Abbuchung vom Konto) heraus und übergibts der Kassiererin (Bank), die es in die Kasse packt. (Einzahlung beim Verkäufer)
 
@Hideko1994: Natürlich geht das. Deine Bank muss nicht wissen, wo du das Geld ausgibst. Auch eine Online-Prüfung ist im Prinzip optional. Sie kann dir im Prinzip Wertmarken ausstellen, die der Händler einlösen kann. Das müsste bei der Geldkarte, die man nicht mehr bekommen kann, auch so gewesen sein. Es gibt aber noch cleverere Konstrukte, etwa von David Chaum und zwar schon 1983: https://en.wikipedia.org/wiki/Ecash - was sich am Markt aber auch nicht durchgesetzt hat. Einfache Konstrukte mit Wertmarken-Nummer können natürlich dann leicht deanonymisiert werden, wenn der Händler die Wertmarke direkt einer Bank gibt und nicht selbst weiter verwendet.

Natürlich kann dann nicht verhindert werden, dass Transaktionen, die nicht "deinem Muster" entsprechen, blockiert werden (was wiederum aber auch ein Vorteil sein kann, wenn du etwa im Ausland kein Geld bekommst, weil das deiner Bank komisch vorkommt)

"Wer" wird deine Bank immer wissen (Gesetzliche Vorgabe). Wieviel du einzahlst/abhebst ebenso (auch bei Bargeld). Wann, wo und an wen du welchen Teil der ausgezahlten Summe zahlst hingegen nicht.
 
Hm....wenn sie hauptsächlich Apple-Produkte anbieten, wird da schon ordentlich Geld umgesetzt. Und bei den Preisen, die für die Artikel aufgerufen werden, wird kaum einer mit mehreren hundert Euro (Ausnahme Kleinkram für Preise unter 100,-) in der Tasche rumlaufen, sondern mit Karte oder dergleichen zahlen. Da ist es fast schon klar, dass sie sich die Arbeit mit Kasse, Bargeldverwaltung usw. sparen wollen.
 
Gibt es etwas geileres als mit Applepay (oder vergleichbare Anbieter) zu bezahlen? Smartphone oder Watch hinhalten und fertig. Scheiß Kleingeld.
 
Mal schauen, ob nun bottom-up versucht wird, die Nutzung von Bargeld zu unterdrücken. Verbieten wird es keiner, dafür werden dann immer weniger Geschäfte Bargeld annehmen, schon hat man dasselbe Resultat, nur ohne Verbot.
 
Gerne mehr davon, ich habe schon seit Jahrzehnten so gut wie nie Bargeld mit dabei und bis Heute überlebt. Bargeld ist mir schlicht zu kompliziert, ich verlier es oder kauf irgendwelchen Mist, wenn ich doch mal zehn Euro im Geldbeutel habe. Ich würde es wohl nicht vermissen, von daher dürfen die gerne Vorreiter für viele andere sein.
 
Bei Läden mit zweifelhafter Daseinsberechtigung wie diesem hier kann's einem wirklich schnuppe sein. Solange Supermärkte diesem Beispiel nicht folgen. Ist gar nicht so lange her, wo ein Kartenzahlungsdienst über Tage nicht funktioniert hat. Und in der Zombie-Apokalypse ist ne Handvoll Münzen in ner Geldkatze ne respektable Verteidungungswaffe, mit ner Handvoll funktionsloser Plastikkarten oder ner Armbanduhr mit leerem Akku sieht man dann ziemlich lächerlich aus.
 
@meesha: "Kartenzahlungsdienst über Tage nicht funktioniert hat" - Hmmm, was meinst Du bloß... sorry, dass ich Dir etwas Nachhilfe geben muss. Deine Vorstellung ist falsch. Nein, es war kein Kartenzahlungsdienst der nicht funktionierte, sondern es waren Kartenterminals, also die Endgeräte. Mit anderen Terminals gab es überhaupt kein Problem zu zahlen. Das ist so, als wenn plötzlich eine Kasse im Supermarkt nicht mehr geht... Du hast durch Dein mangelndes Wissen ein wunderschönes Argument geliefert. Supermärkte wären nämlich bei einem Ausfall der Endgeräte gar nicht mehr in der Lage Bargeld anzunehmen. Selbst erlebt bei einem Stromausfall... Und wer den größten Apple-Händler (von Apple ausgezeichnet als "Premium Service Provider") als zwielichtes Unternehmen bezeichnet, der zeigt einfach dass er nichts als Trollen will. Geh Du nur und verteidige Dich mit Münzen gegen Zombies...
 
@Nunk-Junge: Irgendwie hast Du meinen Beitrag nicht richtig gelesen und trollst mich dann toxisch an, prima. "Fragwürdige Daseinsberechtigung" ist nicht gleich "zwielichtig". Warum ein Kartenzahlungsdienst nicht funktioniert (Hardware/Software) ist erstmal irrelevant, Fakt ist, es hat nicht funktioniert. Und bei deinem Erlebnis mit nem Stromausfall, wie war es da mit deiner Kartenzahlung? Ironie ist nicht so deins, soviel ist klar. Viel Spaß noch mit deinem "Premium"-Laden.
 
"Bargeldlose Zahlungen seien bei Einkäufen ein­fa­cher, schneller und sicherer."

Dass aber der *Händler* dabei jede Menge Vorteile hat und zusätzlich spart,
(z.B. Bargeldlogistik, Kassenfehlbeträge, Kosten für Wechselgeldbeschaffung, die gute alte Anker-Kasse usw.)
wird natürlich nirgends erwähnt...
Der Kunde muss ja schließlich auf seine eigenen riesigen Vorteile hingewiesen werden!
Gewinnmaximierung nach dem Motto "Der Kunde hat es so gewollt!"
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