Microsoft gewährt Beschäftigten in den USA jetzt unbegrenzt Urlaub

Microsoft wird seinen Mitarbeitern in den USA jetzt eine unbegrenzte Zahl von Urlaubstagen gewähren. Allerdings lässt sich diese Regelung nicht mit der deutschen Vorstellung eines Urlaubsanspruchs vergleichen - und gilt hier entsprechend nicht. mehr... DesignPickle, Notebook, Laptop, Mitarbeiter, Büro, Arbeit, Arbeitsplatz, Schreibtisch, Arbeiten, Pause, Brainstorming, unaufgeräumt, Kaffeepause, Teepause Notebook, Laptop, Mitarbeiter, Büro, Arbeit, Arbeitsplatz, Schreibtisch, Arbeiten, Pause, Brainstorming, unaufgeräumt, Kaffeepause, Teepause

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Ivh vergesse immer wieder wie gut es uns hier in DE geht, bezahlter Urlaub, auch wenn man Krank ist etc.
 
@FlatHack: Sag das mal den ganzen Meckerköpfen mit ihrer chronischen Unzufriedenheit.
 
@Knarzi81: Allgemein sind wir das Lebensqualität angeht auf Platz 7 noch. Schlecht ist das wenn man es so sieht wirklich nicht. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/732084/umfrage/top-20-der-laender-mit-der-hoechsten-lebensqualitaet-nach-dem-best-countries-ranking/
 
@FlatHack: In Europa halt etwas anderes. Man möchte trotzdem immer was besseres. In Schweden gibt es 36 Tage Urlaub im Jahr, in Dänemark 30 Tage in Niederlande, Tschechien, Finnland, Frankreich, Norwegen - 28 Tage. Hier gibt es weniger Urlaub. Die Arbeitsbedingungen sind nun mal unterschiedlich von Land zu Land. In einigen Ländern besser und in anderen schlechter. Wir haben nicht die schlechtesten jedenfalls, auch wenn wir von den besten noch ein gutes Stück auch entfernt sind wiederum.
 
@Rage87: Sind die 36 Tage in Schweden denn gesetzlich vorgeschrieben? Bei uns hängt es ja auch von der Anzahl Arbeitsstunden/Tage ab. In meinem Unternehmen gibt es auch 30 Tage Urlaub und wenn man unbezahlt mehr möchte, ist das auch kein Problem. Vieles ist eben auch Unternehmensabhängig.
 
@Rage87: In Dänemark und Schweden sind es 25 Tage nach dem Gesetz. Und dann gibt es teilweise je nach Betrieb 34 oder 37 Ferienstunden, je nachdem was der Arbeitswoche entspricht. Gruss aus Dänemark. Quelle: https://www.oresunddirekt.dk/dk/jeg-vil-soege-arbejde-i-sverige/ansaettelsesforhold/feriedage-i-en-svensk-ansaettelse
 
@Calippo: Laut Wikipedia sollte es mehr sein - daher auch die Daten. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Jahresurlaub . Allerdings wird bestätigt wenn man weiter googelt das deine Daten korrekt sind. Die Lebensqualität unterscheidet sich aber allgemein auch zu den Arbeitsbedingungen. Da sind wir nicht Top aber auch nicht Flop
 
@Rage87: Ich lebe seit 2007 in Dänemark deshalb musste ich es einfach klar stellen. Das gleiche wenn es um den angeblich so hohen Mindestlohn hier geht. Da muss ich auch den Leuten immer sagen, dass es gar keinen gesetzlichen Mindestlohn gibt. Wo Wikipedia die Informationen her hat weiß ich leider nicht.
 
@FlatHack: Ich nehme die amerikanischen 10 Tage, wenn ich dafür deren Einkommenssteuersätze bekomme (am liebsten Arizona mit 4,54%)
 
@Petermüller: Trotzdem kommst schlechter weg, wenn du Krankenversicherung ect. zusammenrechnet....gibts Film von Moore dazu
 
@lubi7: Die 10 Tage sind ein Extrembeispiel, die es sicherlich gibt. Meine Firma gibt mir 22 bezahlte Urlaubstage, 11 Feiertage und 2 floating holidays. Zusammen als 35 freie Tage. Die meisten Unternehmen in der Gegend geben das. Krankenversicherung gibt es, habe ich aber abgelehnt. Ich bin nie krank, lohnt sich für mich nicht. In DE musste ich damals knapp 900€ im Monate zahlen (AN und AG) und musste meine Zahnreinigung alle 5 Jahre selber zahlen, neue Brille selber zahlen. Wenn ich die 9.000€ spare und anlege habe ich deutlich mehr davon.
 
@donald2603: und wenn du richtig krank wirst, darfst du einen Kredit aufnehmen um es zu bezahlen
 
@lubi7: Eher unwahrscheinlich das das in den nächsten 5-7 Jahren passiert.
Ist alles eine Frage der Risikoabwägung. Ist wie mit allen anderen Versicherungen. Private Haftpflicht hatte ich auch nie, habe sie aber auch nie gebraucht, gleiches gilt für Hausrat, Arbeitsunfähigkeit usw.
 
@donald2603: Dann hoffe ich deine Risikoabwägung trifft zu. Sonst bist du geliefert. U.a. Krebs kann jeden Treffen. Dem ist deine Risikoabwägung egal.

Aber das ist schlussendlich deine Entscheidung. Mir kann das egal sein.
 
@lubi7: Der Moore Film ist 20 Jahre alt...
Habe zuletzt mal mit Freunden aus den USA über deren Krankenversicherung gesprochen und musste dabei feststellen, dass es unterm Strich nur wenige Unterschiede in den Kosten gibt.
In Deutschland zahlst du sehr viel Geld vorab und hast dafür nur sehr geringe Zusatzkosten. In den USA zahlst du wenig Geld vorab und hast dann bis zum Erreichen des OOP Maximum (Our Of Pocket) Betrages (Eigenanteil) hohe Kosten. Danach übernimmt die Versicherung aber auch den Rest. Wer ohne Frage in den USA geschröpft wird sind Menschen ohne Versicherung (Sollte es in der Theorie aber nicht mehr geben) und Menschen die in der staatlichen Versicherung (Obamacare, Medicare,...) hängen, da es dort kein OOP Maximum gibt.
Solange man aber einen ordentlichen Job hat, steht man in den USA durch die höheren Gehälter bei gleichzeitig niedrigerer Steuer deutlich besser da.
 
@FlatHack: Grundsätzlich stimme ich Dir zu. Die Möglichkeit auch mal einen größeren unbezahlten Urlaub zu machen, fände ich trotzdem gut (auch in DE).
Ich muss dazu sagen, dass mein Arbeitgeber da nicht besonders kleinlich ist und ich durchaus die Möglichkeit habe mal ein paar Tage unbezahlten Urlaub zu machen. Aber "mal eben" einen ganzen Monat würde dann doch kritisch.
Dabei wäre es gehaltstechnisch durchaus drin und auch manchmal wünschenswert einfach mal einen Monat das Smartphone zur Seite zu legen und Pause zu machen.
Aber insgesamt geht es uns in Deutschland schon ganz gut? sieht man mal vom europäischem Vergleich beim Renteneintrittsalter ab? der größte Nettozahler denkt über die 69 nach während bestimmte Länder in der EU schon bei 65 den Generalstreik ankündigen.
69 freiwillig? mit einem gut bezahltem Beratervertrag? vielleicht (ich mag meinen Job eigentlich) Zwingen wird mich dazu keiner. Es wird Zeit dass es da mal eine europäische Lösung gibt.
 
@FlatHack: krank sein ist kein Urlaub, das vergessen manche leider
 
@FlatHack: Das kommt immer auf den Job an. Nicht bei jedem ist es egal, ob er arbeitet, oder nicht. Schließlich wurde man eingestellt, weil es im Unternehmen gewisse Arbeiten zu erledigen gilt. Wenn einer von 2 Admins ausfällt, dann kann das bei Störungen für den verbleibenden schon mal stressig werden. Bei einem Handwerker könnte der Schaden beim Kunden länger nicht behoben werden...
 
@Roehre: Nein. Einfach nein. Wenn du angestellter bist, dann hat dein Arbeitnehmer dafür Sorge zu tragen, dass es auch in deiner Abwesenheit weiter geht. Krank ist krank und leider denken viele Arbeitnehmer: ich kann doch niemanden im Stich lassen und viele Arbeitgeber denken: ach der macht das auch wenn er krank ist?

Richtig ist: An ist krank und erholt sich um danach 100% Zu geben und der AG miss entweder die Stelle so besetzen dass mal jemand ausfallen kann oder wird auf lange Sicht jemanden haben der öfter krank ist.
 
@flatsch: Davon kann ich ein Lied singen. Wenn ich 1 Tag fehle siehts am nächsten Tag aus als hätte ne Bombe eingeschlagen.
Konnte diesen Sommer (2022) auch nur 1 Woche Urlaub nehmen (rechtlich würden mir 4 zustehen, 2 davon darf ich aussuchen) weil mehr geht nicht.... Direkt am ersten Tag in der Früh, pünktlich 8 Uhr hat das Telefon geklingelt weil sich keiner genug auskennt um mich zu ersetzen.
An meiner Rückkehr war hier komplettes Chaos und ich konnte viele Stunden nacharbeiten um das zu beheben.
gleiches bei Krankheit - ich hau mir lieber was runter und geh arbeiten anstatt Chaos beseitigen zu können...
 
@flatsch: Um Krankheit oder Schwangerschaft ging es nicht, sondern um unbegrenzten unbezahlten Urlaub. Damit ist Deine Leistung für das Unternehmen nicht mehr kalkulierbar. Sowas geht vielleicht bei Programmierern ohne Zielvorgabe, Finanzdienstleistern oder bei Sachbearbeitern für Förderanträge aber nicht im produzierenden Gewerbe mit spezialisierten Fachkräften oder in kleinen Handwerksbetrieben.
Ein Unternehmen ist kein Sozialamt, es beschäftigt Leute, weil es bestimmte Aufgaben zu erledigen gilt. Da nutzt es auch nichts, wenn es den Arbeitnehmer bei Nichterscheinen nicht bezahlen muß, weil die Arbeit liegen bleibt bzw. ein Zeitarbeiter angelernt werden muß.
 
@flatsch: Urlaub nicht, aber du kriegst weiter Gehalt.
 
Um das besser zu verstehen, empfehle ich dieses Video:
https://www.youtube.com/watch?v=MNgtXDzdPqE
Es gibt in den USA eine ganze Reihe von Unternehmen, die "unbegrenzten" Urlaub anbieten, was aber nicht heißt das der Amerikaner das auch in Anspruch nimmt.
 
@KnolleJupp: Kein Wunder. Wenn diese Tage halt unbezahlt sind, wird das in den USA auch beinhart, wenn man sich mal ansieht, was dort mittlerweile das normale Leben kostet, und ich will noch nicht mal von den Mieten reden, die exorbitant sind, sondern eben auch normale Dinge des Alltags, wie ein Becher Kaffee oder eine Packung Eier oder so.
 
@DON666: Nicht nur das.
Man kann soweit mir bekannt jederzeit grundlos in den USA gefeuert werden und selbst kündigen ("Hire & Fire" Prinzip). Das wird bei genügend auch Angst schüren, dass Vorgesetzte einen dann vor die Tür setzen oder man bei Entlassungswellen "bevorzugt" wird, wenn man zu viele Urlaubstage nimmt - ob es nun tatsächlich stattfindet oder nicht.
 
@Tical2k: Das kommt ja auch noch oben drauf. Insofern kann ich diejenigen, die so scharf drauf sind, in die tollen USA auszuwandern, tatsächlich nicht beneiden, sondern nur bemitleiden. Das normale Leben ist dort finanziell und absicherungstechnisch schon ziemliche Vorhölle. Ich könnte da jedenfalls keine Nacht beruhigt durchschlafen, wenn ich noch nicht mal sicher sein kann, dass mich am nächsten Morgen nicht direkt der Sicherheitsdienst aus dem Büro schmeißt.
 
@DON666: Das ist bei Jobs die eine höhere Qualifikation verlangen aber auch alles Verhandlungssache. Natürlich kannst Du Dir eine Kündigungsfrist und eine Abfindung in den Vertrag schreiben lassen (genau wie Kranken und Rentenversicherung.
Tauschen möchte ich trotzdem nicht mit den Leuten (und auswandern schon gar nicht? das hängt aber weniger mit dem Arbeitsmarkt zusammen sondern mit dem politischen Kaspertheater).
 
"Bezahlt wird die freie Zeit normalerweise nicht und Arbeitnehmer haben meist nur zehn Tage Anspruch darauf, nicht an ihrem Arbeitsplatz erscheinen zu müssen."

Hmm...immer diese "Halbwahrheiten"...Ich lebe selbst seit 15 Jahren in the USA und 80% meiner Jobs hatten bezahlten Urlaub (habe in 5 Bundesstaaten gelebt und so einige Arbeitgeber gehabt). Hatte selbst 5 Jahre bei Microsoft verbracht und bezahlten Urlaub gibts da reichlich. Die einzige Vorraussetzung war bei meinen Jobs immer, dass die Urlaubsstunden erstmal "angesammelt" werden muessen mit jedem gearbeiteten Tag. Das braucht natuerlich am Anfang ein bisschen Zeit.

Im Moment lebe ich in Cali und habe 420 Stunden bezahlten Urlaub, den ich nehmen koennte. Bei diesem Vollzeitjob (7h/Tag in meiner Firma) koennte ich theoretisch 12 Wochen (3 Monate) am Stueck frei nehmen, was mein Arbeitgeber natuerlich nur unter bestimmten Bedingungen erlauben wuerde. Der maximale Urlaub, den man bei vielen meiner Firmen nehmen kann ist 3-4 Wochen am Stueck - mit spezieller Genehmigung vom Boss.
 
@Germerican12: Überstunden sind kein Urlaub. Urlaubszeit ist freie bezahlte Zeit, auf die man einen Anspruch hat, ohne dass man dafür im Vorfeld Mehrarbeit geleistet haben muss oder so etwas. Und er ist unabhängig von Krankheit.

In Deutschland hat jeder Arbeitnehmer gesetzlichen Anspruch auf 20 Tage (also vier Wochen) Urlaub im Jahr. Ist man drei Wochen krank, hat man immer noch Anspruch auf vier Wochen Urlaub und nicht etwa nur auf eine, weil man als Arbeitnehmer drei Wochen Urlaub für die Krankheit verbrauchen muss. Und die Zeit der Krankheit wird natürlich auch voll bezahlt und ist nicht etwa unbezahlt. Besser noch: nimmt man zwei Wochen Urlaub und wird dann in dieser Zeit nachweislich krank (nachgewiesen über eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt), ist es grundsätzlich möglich, den Urlaub wieder gutschreiben zu lassen und später zu nehmen.

Das ist schon ein gewaltiger Unterschied zu dem, was in den USA typisch ist.
 
Land der Gegensätze!
Bei Microsoft gibt es jetzt unbegrenzt Urlaub und bei Elon Musk unbegrenzte Arbeitszeit. ;)
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