Bezahlen: Deutsche bewegen sich doch noch weg vom Bargeld

Fast schon schien es so, als würde man der Deutschen Liebe zu ihrem Bargeld niemals brechen können. Doch nun ist die Trendwende da. Erstmals lag das Zahlen mit Banknoten und Münzen im Einzelhandel in den vergangenen Monaten nicht an erster Stelle. ... mehr... Geld, Finanzen, Münzen Bildquelle: hamad M / Flickr Geld, Finanzen, Münzen Geld, Finanzen, Münzen hamad M / Flickr

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Also meine Sparkasse des Vertrauen zwingt mich gerade zum Bargeld.
Die Gebühren werden erhöht, damit kann ich leben aber da ich ein notorischer Bargeldhasser bin und gerne überall mit Karte zahle kommt mir das jetzt bald richtig teuer. Denn meine Sparkasse des vertrauen möchte von mir pro Lastschrift 2ct haben. Sorry aber das geht absolut nicht egal wie, nach 19 Jahre Kunde sein muss ich dann doch die Bank wechseln. Und dabei haben sie Ende letzten Jahres Kontaktlos eingeführt und bezahlen mit Smartphone.
 
@Odi waN: Einfache Lösung, Wechsel zur DKB. Konto ist kostenlos. Mit der enthaltenen Kreditkarte kannst du an jedem Geldautomaten kostenlos Geld abheben. Ist halt eine reine Onlinebank, aber ganz ehrlich, wie oft braucht man schon eine Filiale?
Die HVB (UniCredit) hat vor 2 Jahren bei mir auch gemeint sie müssten mein Konto in einen kostenpflichtigen Tarif umwandeln. Hab widersprochen und seitdem läuft das Konto kostenlos weiter... eine Kündigung hab ich bis heute nicht erhalten. Nutze aber schon seit Jahren die DKB, das Konto der HVB hab ich eigentlich nur noch um zu sehen wie lange es dauert bis die mir mal das Konto schließen ;-)
PS: Kontaktlos zahlen kannst du mit der Kreditkarte der DKB ebenfalls. Und mit Google Pay ja sowieso, dafür ist ja lediglich ein PayPal-Konto notwendig.
 
@auth0: Das DKB Konto wurde letzte Woche beantragt. ;)
Filiale find ich teilweise schon wichtig, habe ja nicht nur ein Girokonto sondern auch noch andere Sachen wie DEKA oder LBS. Ich wollte halt auch regional bei dem Institut Sparkasse bleiben da die sehr viel für den regionalen Sport machen aber unter diesen Umständen, nein danke.
 
@Odi waN: Vielleicht sollten die Sparkassen mal zur Abwechslung was für ihre Kunden tun.
 
@Link: Machen sie und wenn ich die Gebühren mal mit anderen Sparkassen vergleiche dann ist diese noch sehr günstig. Nur eben der Umstand für jede Transaktion zu zahlen ist für mich ein no Go.
 
@Odi waN: Gebühren? Dafür, dass die mein Geld investieren dürfen?
Sicher nicht.

Es gibt genug Banken, die kostenfreie Konten haben.
DiBa, Sparda, Postbank, ...
Sparkasse und Volksbank habe ich meiden gelernt.
 
@Odi waN: Gibts da nicht vielleicht auch unterschiedliche Kontenmodelle? Ich konnte mich entscheiden zwischen Online-Konto (jeder Zettel/jede Schalteraktion kostet) bis hin zu All-Inclusive-Konto und irgendwas dazwischen oder sowas.
 
@larsh: Ja gibt es Mobilekonto und Modulkonto wo alles drin ist aber egal welches Modell bei beiden werden für Lastschriften Geld verlangt.
 
@pcfan: Bei der Sparda Bank Hessen erging es mir ähnlich wie Odi waN!
In 2016 wurde ganz klammheimlich per "Mitteilung" die Einführung von Kontoführungsgebühren ab 2017 angekündigt. Diese Mitteilungen liest ja kaum jemand ... dachte ich ... also kündigte ich per Einschreiben mit Rückschein und selbst das wollte man einfach ignorieren ... die Drohung mit Ombudsmann / Schiedsverfahren und notfalls Zivilklage half dann die Kündigung doch zu akzeptieren!
Musste dann allerdings nicht sechs, sondern satte 18 Monate auf die Auszahlung des letzten Geschäftsanteils warten (Sparda's sind Genossenschaftsbanken).

Neuerdings lese ich, das die Großkotze von der Sparda Hessen ihre Girokonten wieder kostenlos anbieten ... da gab es wohl noch ein paar mehr Kündigungen, vermutlich vor allem von Leuten, die ihre Konten nicht permanent überziehen oder auf Null haben ...

Da zahlt man über Jahre als braver Kunde tausende von Euro ... Hypothekenzinsen, Provisionen / Ausgabeaufschläge für Wertpapiergeschäfte usw. und dann kommen die ihren Besten Kunden mit kleinkarierten Kontoführungsgebühren ... die hellsten sind da wohl nicht gerade die Entscheidungsträger! Aber so sieht es ja überall im Land aus.
 
@auth0: Hi, das Werbeversprechen der DKB hatte ich auch geglaubt. Im ersten Jahr war das auch so. Ab dem 2. Jahr 1,75 % Strafgebühr beim Auslandseinsatz und letzte Woche 4,95 Abhebegebühr. Anruf bei DKB - ja in den AGBs haben wir das zeitlich beschränkt!!
 
@gerhardt_w: Ja dann zieht man sein Geld wieder ab und die werden sehen was sie davon haben. Kunden hinters Licht führen hat noch nie lange gehalten und dank Internet ist diese Betrugszeit gewaltig weiter zusammengeschrumpft.
 
@gerhardt_w: Kannst du deine Aussage auch belegen? Ich habe im Preis- und Leistungsverzeichnis für Privatkunden nichts derart gefunden! Ich kann mir lediglich vorstellen, dass du kein Aktivkunde bist und daher Gebühren zu zahlen hast. Wer allerdings monatlich 700? oder 1000€ einzahlt, hat den Status des Aktivkunden. Der gilt auch unabhängig vom Geldeingang des 1. Jahres.

Das hat auch erstmal nichts mit irgendwelchen beschränkten AGBs zu tun, sondern ist ganz klar von vorne herein zu erkennen.
 
@Odi waN: du bist also ein notorischer Bargeldhasser? Vermutlich weil Bargeld Platz in der Tadche wegnimmt, weil es mühsam ist es rauszukrempeln beim Bezahlen, kurz gesagt: weil es bequemer ist, bargeldlos zu bezahlen? Die Wirtschaft und der IWF dankt.... ABER: angenommen dir würden aus irgendeinem Grund per Mausklick deine virtuellen Geldmittel gesperrt, sei es durch einen Irrtum der Bank, der Behörden oder durch Böswilligkeit von Hackern oder digitalen Schädlingen, die die Bankcomputer bzw. Server angreifen, oder wenn jemand durch Identitätsdiebstahl an alle deine digitalen Zahlungsmöglichkeiten käme... wie kannst du dir Essen kaufen, oder das Nötigste zum Überleben wenn du all dein Geld nicht in bar hast? Die Wahrheit ist doch, dass nur Bargeld wirklich dir gehört... das virtuelle Geld gehört dem System und du hast keine echte Kontrolle darüber. Wenns hart auf hart kommt kannst du nur hoffen dass du Bargeld hast... Große Krisen können immer passieren, was glaubst du warum z.B. die Griechen die Banken gestürmt haben, als die Krise offen ausgebrochen ist? Um Bargeld zu beheben, sofern es noch möglich war... Bargeld MUSS es immer geben, andernfalls sind wir auf Gedeih und Verderb dem Wirtschafts- und Finanzmoloch ausgeliefert...
 
@mmode7m8: Dann könnte ich immer noch kein Essen kaufen da ich kein Bargeld bei mir habe. Ich wüsste auch nicht, warum ich mir einen Bargeldvorat anlegen sollte.
 
@Ludacris: Aus den Gründen die ich genannt habe zum Beispiel. Als Sicherheit. Mit Bargeld überlebst du eher als mit Kreditkarte, denn die kann man dir aus welchen Gründen auch immer plötzlich sperren....
 
@mmode7m8: Verstehen manche nicht...am besten mal bei YT nach Dirk Müller und Bargeld suchen...der erklärt das dahinter liegende System sehr prägnant, kurz und verständlich...wer es dann noch nicht verstanden hat, hat es nicht besser verdient, als ihm den virtuellen Geldhahn abzudrehen.
 
@mmode7m8: das ist doch sehr unwahrscheinlich, dass alle Konten und Kreditkarten gleichzeitig gesperrt werden.. Da ist ein wohnungsbrand wahrscheinlicher, wo du dann von deinem Bargeld auch nur noch Asche hast..
 
@TobiasH: es genügt schon wenn die Bank irrtümlicherweise glaubt du wärst verstorben... dabei war es nur jemand anderer mit ähnlichem oder gleichem Namen. Solche Irrtümer gab es schon des Öfteren..
 
@mmode7m8: ja der Fehler kann bei einer Bank mal auftreten, aber nicht bei all meinen Konten von verschieden Banken und verschiedener Kreditkarten. Da ist die chance im Lotto zu gewinnen höher
 
@TobiasH: Du musst allerdings auch durch simples haben, im Zweifelsfall sogar per ständigem finanzieren bzw. im Nutzbarkeitszustand halten von mehreren Karten, zwangsweise die Chance erhöhen, das dir sowas nicht passieren kann. In meinen Augen und auf ein Jahr zusammen addiert kein kleiner Aufwand an Geld und Zeit. In der Zeit bin ich mit gängigen Münzen und Scheinen schon längs fertig, möchte ich behaupten..
 
@mmode7m8: Die Wahrscheinlichkeit ist unfassbar gering, klingt nach einem konstruierten Fall. Und selbst dann kontaktiert man die Bank und dann wird das korrigiert, wird kein großer Aufwand sein. Die Wahrscheinlichkeit für den Verlust von Bargeld durch Brand/Diebstahl/Verlieren ist sehr viel höher ... und da ist das Geld dann wirklich einfach weg.
 
@DerTigga: was denn für ein Aufwand? Für jedes Bankkonto und Kreditkarte gibt es eine App, wo ich genau sehen kann, wieviel ich zur Verfügung habe und wieviel ich ausgegeben habe.. Ich will ja nicht wissen, wie du so überlebst, wenn etwas Kopfrechnen schon zu viel für dich ist...
 
@TobiasH: Und ich hatte was ganz anderes gemeint. Nämlich nicht das, was DU ausgibst zu überblicken. Sondern den Gesamtbetrag x aus mehreren Monaten penibel zusammenaddiert, den dir deine Bank einfach mal so in Rechnung stellt bzw. einmalig oder regelmäßig für x und weil du y 'benutzt' hast, abzieht und wogegen du nix gemacht kriegst, außer Kontokündigung / -auflösung. Da nunmal von Anfang an oder durch Änderung mittendrin: (frisch) so festgelegt von der Bank. Das ganze mal 2..3..4, eben pro einzelne Karte in deinem Geldbeutel / dahinter stehendem Konto. Also das, was von Kartenfans gerne mal per (R)Ausrede im Vergleich zu Bargeld untern Tisch gefallen lassen wird, a la na iss halt so, muss man nich so eng sehen, soviel muss man halt haben und sich gönnen, das einem solchen ständigen Verluste nix ausmachen...
 
@DerTigga: Meine beiden Bankkonten sind gebührenfrei. Ich Zahl nur für meine 2 Kreditkarten, dafür bekomme ich aber pro € Umsatz Prämien, wodurch ich sogar noch was daran verdiene.
 
@mmode7m8: schonmal was von Kreditkarte gehört? In einem solchen Fall, kannst du ein paar Monate locker überbrücken
 
@Odi waN: Welch Wucher!
Sagen wir einmal du bezahlst jeden Tag fünfmal mit der Karte. macht 10 Cent am Tag, dann sind das 36,5 € pro Jahr bzw. gewaltige rund 3 € pro Monat.
Da du ja auch gern weiterhin eine Filiale mit einem Ansprchpartner haben möchtest, solltest du dich fragen ob dieser Ansprechpartner umsonst arbeiten soll? Soll er womöglich auch noch einen Arbeitsplatz haben, der deinen Ansprüchen genügt, also mit PC, Tisch und wenn es länger dauert auch einem Stuhl. Soll das der Sparkassenmitarbeiter bezahlen? Wer eine Bank/Sparkasse mit persönlicher Beratung und Filialnetz haben möchte, sollte sich eigentlich bewusst sein, dass das auch Geld kostet. Früher wurde das mit höheren Kreditzinsen erwirtschaftet. In Zeiten von Niedrigzinsen erzielen Bankinstitute nun einmal nicht mehr genügend Gewinne, um das als Gratisleistung anzubieten.
Wer auf das alles verzichten kann und will, kann dann zur DKB gehen.
Meine Erfahrung als langjähriger Sparkassenkunde - ich glaube kaum dass man bei der DKB kurzfristig 10.000 oder 12.000 € als Kredit für ein neues Auto innerhalb von ein paar Stunden genehmigt bekommt. Bei meiner Sparkasse klappt das. Durch die Regionalstiftungen der Sparkassen werden örtliche Vereine und soziale Einrichtungen unterstützt. Macht das die DKB? Nee die bezahlt eher Stars um ins TV zu bekommen.
 
@Abzdef: Warum soll das ein Kontoinhaber mit Guthaben überhaupt bezahlen. Ich geben quasi den Banken ein Kredit von mir. Damit machen die wiederrum Kreditgeschäfte indem sie es weitervermitteln. Normalerweise holt man dort die Kosten auch wieder rein und ärger nicht den der die Kohle dafür zur verfügung stellt, sonst könnte der ja mal sein Geld wo anders investieren oder unters Bett legen. Dann sind die Banken nämlich gef* wenn kein Geld mehr kommt. Bei mir wandert auch niemals Bargeld wieder zurück aufs Konto! Banker ist schon immer ein Gangster gewesen, wird sich eh nie ändern. Früher hat man das alles mal in Maßen betrieben aber heute geht man bei jedem gleich aufs äußerste das kann nie gut gehen.
 
@MancusNemo:
Du hast soweit recht, nur eines ist anders:
"Damit machen die wiederrum Kreditgeschäfte indem sie es weitervermitteln."
Nee, die nutzen dein Geld zum zocken. Neue Kredite schaffen sie aus dem Nichts!
 
@Borghese: Ja das ist die noch extremere Variante und gehen dabei gerne Pleite, wird aber durch die Bankenrettungsschirme vertuscht!
 
@MancusNemo: Aufgrund der Zinspolitik der EZB. Banken zahlen mittlerweile Strafzinsen für Guthaben, deswegen sind Kredite auch so günstig. Die Strafzinsen, also negative Zinsen auf Guthaben sind bei Privatkunden bislang noch nicht angekommen und das wird denke ich auch so bleiben, deswegen nimmt man den Umweg über Gebühren, da man mit der reinen Vergabe von Krediten kaum noch etwas verdienen kann.
 
@RegularReader: Wenn den Leute klar wird das Banken in Zukunft Geld kosten, dann wird die Bankflucht beginnen und das Vertrauen in diese Institutionen nachhaltig beschädigt. Aber hey nicht mein Problem...
 
@Abzdef: "Durch die Regionalstiftungen der Sparkassen werden örtliche Vereine und soziale Einrichtungen unterstützt. Macht das die DKB?"

Die DKB ist eine Tochter der BayernLB, die wiederum zu 25 Prozent den bayerischen Sparkassen gehört (die restlichen 75 Prozent gehören dem Freistaat Bayern). Zudem ist ja im Gespräch, dass die DKB die Direktbank der Sparkassen werden soll, um so gegen N26 & Co. anzutreten.
 
@Abzdef: ich verstehe nicht ganz, ich habe doch gesagt ich zahle gerne Kontoführungsgebühren,nur eben nicht für jede Lastschrift.
Im übrigen mal schauen woher die DKB kommt und ja diese unterstützt lokal auch die Vereine, besonders unseren Handballverein und den Olympia Stützpunkt. Nur mal ganz so nebenbei ;)
 
@Odi waN: Jep, geht mir genauso. Inzwischen hab' ich am Monatsende bis zu 13,50 € "Transaktionsgebühren" auf der Rechnung stehen!
 
Endlich - naja warten wir mal ab. Island hat es vorgemacht. Bargeld gehört einfach abgeschafft. die Kosten die man damit spart... keine Druckereien mehr, keine Sorgen über Banknotenfälschungen und und und... eigentlich nur Vorteile.
So - und jetzt von allen die so gern dagegen reden: Ja ich weiß ihr macht euch sorgen dass eure Bank weiß wann ihr wo seid und wann ihr in welchem Geschäft was bezahlt - und? Das bringt den Banken übrigens nichts davon mal abgesehen dass das bei der Menge der Transaktionen auch keiner durchschaut.
 
@Thomynator: also ich bin auch ein Kartenzahler aber dein Argument, man könne aufgrund der vielen Transaktionen den überblick verlieren ist extrem lächerlich. Glaubst du, das macht ein Mensch?
 
@Thomynator: Es geht darum, dass du über dein Geld nicht verfühgen kannst, bzw andere Organe es können wenn sie es denn wollen. Sprich es kann dir in Falle aller Fälle vorgeschrieben werden wieviel du pro Tag oder Monat abheben bzw. verfühgen darfst. Es könnte auch per Gesetz einfach mal habliert werden. Bei Bargeld geht das halt nicht. Wenn du 10.000€ zuhause hast, kann dir keiner verbieten mehr als 50 pro Tag auszugeben. Noch dazu ist das Geld auf deinem Konto auch nicht wirklich Geld. Sondern nur ein Zahlenwert an Verbindlichkeiten in € die, die Bank dir gegenüber hat. Die Bank hat niemals so viel Geld in Bar wie sie auf allen Ihren Konten verbindlich stehen hat!
 
@daaaani: Selbst bei den größten Bargeld-Verfechtern geht es nur in den allerwenigsten Fällen darum, sein Vermögen zuhause in Form von Bargeld auch zu bunkern. Das ist nämlich einfach leichtsinnig - wenn irgendwas passiert, z.B. Einbruch, Wohnungsbrand etc., ist das ganze Geld danach unter Umständen schlicht weg. Wobei es sich um völlig reale, greifbare und allgegenwärtige Risiken handelt.

Außerdem: Sollten wir hierzulande jemals in die Situation kommen, dass Banken tatsächlich die Menge des abhebbaren Geldes stark einschränken oder dass Geldautomaten kein Geld mehr ausgeben, weil die Leute ihr Konto abräumen, kannst du dir sicher sein, dass dein zuhause gehortetes Bargeld eh nicht mehr zu viel mehr als zum Grill anzünden taugt. Denn die Wirtschafts-/Finanzlage, die einen solchen Schritt begründen würde, wäre verbunden mit einem immensen Wertverlust unserer Währung und damit auch deines Bargelds. Im Zweifel hilft dir der Stapel dann wertloses Papiergeld also auch nicht weiter.
 
@mh0001: Du scheinst in einer anderen Welt zu leben. In Grichenland wurde die Auszahlung eben genau so kontrolliert. In der der Türkei wurde eben Lira gegen andere Wärungen getauscht bei einen Wertverlusst um sich eben davor zu schützen. Das geht mit Online Geld eben nicht.

Wenn hier zulande diese Situation kommt, dann ziehe ich in ein anderes Land, und zwar mit meinem Geld. Bzw. einer ausreichenden Menge davon.

Und glaube mir Menschen die Geld haben, haben auch sehr viel davon Bar zuhause. Mehrere Hunterttausend oder gar Millionen sind da keine seltenheit. Gegen Feuer kann man Geld schützen.

Auf dein Konto kann es auch gestohlen werden.
 
@daaaani: "Wenn hier zulande diese Situation kommt, dann ziehe ich in ein anderes Land, und zwar mit meinem Geld. Bzw. einer ausreichenden Menge davon."
Die Frage ist nur, was in diesem Land das Altpapier, was du da anschleppst noch wert ist. Wenn nämlich Deutschland in so eine Lage wie Griechenland kommt, ist der Euro nix mehr wert. Und man kann auch online andere Währungen haben, das ist nicht wirklich ein Problem.
 
@Link: Dann nützt dir deine Plastekarte auch nix mehr, denn im Fall das der Euro nix mehr wert ist, macht die den auch nicht mehr wertvoll(er), bloß weil er von ner Karte aus in der Händlerkasse landet ?
 
@DerTigga: Richtig, nur hab ich dann nicht so viel Zeit investiert um nichts zu haben. Außerdem gibts öfters in Staaten mit moderater Inflationsrate Zinsen auf das Geld was auf dem Konto ist, welche die Inflation zumindest teilweise oder sogar ganz ausgleichen. Lagert man das Geld da zuhause, kann man es nach paar Jahren zum Kaminanzünden verwenden, während das Geld auf dem Konto durch die Zinsen wenigstens halbwegs erhalten bleibt.
 
@Link: was wohl, auf eine Zeitspanne von 2,1 Jahren durchgehendes aufheben hochgerechnet, einem mehr Geld wegnimmt? Inflation und ähnliches, oder doch eher Jahres, Transaktions oder hastenicht gesehen Zwangs-Zahlungen an die Bank, fürs in Betrieb halten, weiterhin benutzen dürfen und können einer oder gar mehrerer Karten? Falls ich da irgendwie zu uninformiert sein sollte, das es auch nach Ablauf einer solchen 2Jahresspanne immernoch zig.. ich nenns mal Kartenausgabestellen gibt, die das ganze weiterhin für lau machen, bin ich gerne bereit, meine Meinung zu ändern. Dinge wie EC bzw Kreditkartenhopping, um genau da möglichst wenig bis nichts zu zahlen, zählen allerdings nicht als Vergleich zum Geld, denn das ist Abzock bzw. massiv Assiverhalten.
 
@DerTigga: Gratiskonten mit Gratiskarten gibts gerade in Deutschland wie Sand am Meer, habe selbst eins bei der Commerzbank. Wo ist das Problem?
 
@Link: Es ging um den Punkt: ist das auch nach Ablauf von 2 Jahren Istzustand, haste das überlesen? Davon ab traue ich keiner Bank zu, sowas zu bringen, ohne das es längerfristig und auf 49 Monate Betriesdauer gesehen auf dem Kundenrücken abgeladen wird, zu finanzieren. Die wären ja bescheuert, da Verlust zu machen bzw. sich nicht vorher auszurechnen, ob und das eben auch 69 'Erhebungen bzw. Einziehungen von Sonder-Kleinkleckerbeträgen (die bei anderen Kontoarten / sonst nicht anfallen) ' für Gewinn auf Bankseite sorgen. Und selbst wenn es 120 wären, umso besser, denn umso schlechter merkt es bzw. sich der Kunde und reagiert mit rechtzeitiger bzw. für die Bank verlustreicher Flucht..
 
@DerTigga: Ich habe das Konto bereits seit 12 Jahren, also ja, ist dauerhaft, auch nach 49 (?) Monaten, einzige Voraussetzung ist, dass man jeden Monat 1200€ Geldeingang hat (können auch mehrere kleine Eingänge sein).

"ob und das eben auch 69 'Erhebungen bzw. Einziehungen von Sonder-Kleinkleckerbeträgen"
Bitte was? Kannst du auch mal einen verständlichen Satz hinkriegen, auch für alles, was danach kam?
 
@Thomynator: Das hört sich ja alles ganz clever - aber völlig uninformiert an.
2017 lag die Schadenshöhe durch falsche Münzen und Banknoten in Deutschland bei 3,4 Millionen €. Im Euro-Raum, also mit weiteren 18 Ländern, betrug der Schaden 31,4 Millionen €.
Die Betrugssumme durch betrügerische Zahlungen mit Karten aller Art betrug: 1,8 Milliarden €!
Geil - wie sicher ist das denn??
Vielleicht solltest du dich fragen welche Lobby dahinter steht, dass oft und ausführlich über Falschgeldkriminalität berichtet wird, während es kaum noch Berichte über Kartenbetrügereien gibt die einen fast 60-mal so hohen Schaden verursacht? Genau deshalb bist du nämlich so falsch informiert.
Aus dem EZB-Bericht dazu geht dann auch noch eine ziemlich interessante Einzelheit hervor. 12,4 % der Schadenssumme fällt an Bargeldautomaten an.... Nur Bares ist wahres und der Kartenbetrüger holt lieber richtiges Geld?
Übrigens nein - ich benutze zum Zahlen fast ausschließlich EC bzw. AMEX und habe keine Angst davor das jemand weiß wo ich einkaufe. Aber eine Abschaffung des Bargelds wäre die Abschaffung einer Alternative und man sollte das ganze auch durchaus als eine Freiheit der persönlichen Entscheidung betrachten.
Es gibt auch ganz einfach Sachen, für die man keine Karte benutzen will oder kann. Trinkgeld beim Frisör oder für den Pizzaboten z.B.
 
@Abzdef: Natürlich gehen Betrüger an den Bargeldautomaten. Es ist halt einfacher Bargeld abzuheben und zu verschwinden, das kannst du dann in Ruhe problemlos ausgeben. Deswegen gehören diese Fälle schonmal komplett zu den durch Bargeld verschuldeten Betrugsfällen. Es ist halt schwieriger auf digitalem Weg an das Konto zu kommen und dann das Geld so zu verschieben, dass es am Ende nicht mehr zurückverfolgt werden kann. Betrug wird ohne Bargeld sehr viel schwieriger.
Und das man den Frisör oder Trinkgeld nicht bargeldlos zahlen kann liegt einfach an der unfassbar traurigen Rückständigkeit Deutschlands in diesem Bereich. In vielen anderen Ländern ist das problemlos möglich und wird auch so genutzt.
 
Da wird auch wieder was gepusht... wenn ich in Zukunft ein Auto von Privateperson zu Privatperson verkaufe, muss ich das Geld immer erst überweisen, Flohmärkte würden dann fast unmöglich. Kinder bekommen dann kein Taschengeld mehr sondern ein eigenes Konto oder wie?
Mal ganz davon abgesehen das ich gerne weiss wie viel Geld ich ausgebe und nicht immer erst per Onlinebanking oder Kontoauszug nachsehen möchte.
 
@Dr. Mabuse: Sorry, die vermeintliche Kostenkontrolle ist doch nur ein vorgeschobenes Argument, oder? Einfach den Dispo auf 0 setzen lassen, dann kannst du das digitale Geld genauso ausgeben wie das reale Geld. Bis halt nix mehr da ist. Und so schwer ist die Kostenkontrolle mit Onlinebanking bzw. Apps heute ja auch nicht mehr. Hat sogar wesentlich mehr Vorteile, weil die Banking-Apps durch die History sogar vorausplanen können, welche Kosten ggf. noch kommen und wie viel Geld du noch ausgeben kannst.
Es gibt einfach zu viele Nachteile die den wenigen Vorteilen des Bargelds gegenüberstehen.
 
@Dr. Mabuse: Kartenzahlungen gibt es jetzt wie lange? 20-30 Jahre? Da sollte doch wohl heutzutage trotzdem jeder in Lage sein einen Überblick darüber zu haben was man ausgibt.

Für Flohmärkte könnte sich die Verkäufer auch z.B. iZettle anschaffen.
Kostet halt 0,95% Gebühren bei Girocard und 2,75% bei anderen Karten, aber die würde ich eher zahlen als ständig mit Bargeld rumlaufen zu müssen. Und mal ehrlich 1% ist für sowas wirklich nicht zuviel. In kleinen Geschäften sind die Beträge ja eh nicht so hoch.
 
@DennyK: Wieso Provision zahlen? Auf dem Flohmarkt, PayPal Familie/Bekannte nutzen. Du bist ja vor Ort. Ob du dem Händler am Flohmarkt das Geld jetzt physikalisch oder digital gibst, dürfte egal sein. Am Ende will der nur den vereinbarten Betrag (sicher) haben.
Es muss sich einfach nur mal ein Standard durchsetzen, obwohl PayPal hier ja schon sehr gute Arbeit leistet und es wirklich gut funktioniert....
 
@auth0: erstens hat nicht jeder PayPal, zweitens dauert eine Zahlung auch länger als einfach nur die girocard/KK an ein Terminal zu halten.
 
@DennyK: Das stimmt, nicht jeder hat PayPal. Aber noch weniger haben iZettle!
Letztendlich wird sich das durchsetzen was funktioniert und kostengünstig/kostenlos ist und schnell funktioniert. Die Dauer beim Geld senden/empfangen mit PayPal dauert wenige Sekunden. Weiß nicht wo ein Terminal hier "schneller" sein soll.
 
@auth0: Naja, das Terminal muss der Verkäufer ja kaufen, der Kunde braucht nur seine normale Karte. Der Verkäufer stellt den Preis ein, Kunde hält seine Karte dran und fertig. Es ist kein Austausch von QC-Barcode oder E-Mailadresse für die PayPal Zahlung nötig. Weiterhin ist PayPal Friends ist auch nicht für diese Art der Zahlungen gedacht, man darf z.B. auch nicht unbegrenzt Geld damit empfangen. Für nen Verkäufer somit eigentlich nicht die beste Lösung. Und für eine normale PayPal Zahlung fallen deutlich höhere Gebühren als die 0,95% bei iZettle mit Girocard an.
 
@DennyK: Das mag alles sein, aber du wirst doch nicht glauben, dass sich ein Verkäufer am Flohmarkt so ein Terminal hinstellt, wenn es auch günstiger mit PayPal geht. Doch, genau dafür ist PayPal Friends gedacht. Um Geld direkt an das Gegenüber zu überweisen. Die Provision einer normalen Transaktion ist für einen Käuferschutz. Stehe ich am Flohmarkt vor dem Verkäufer, kann ich mir das sparen. Und ist das Konto bei PayPal verifiziert, gibt es auch hier kein Limit. Weder beim Senden, noch beim Empfang!
Ich persönlich würde jedenfalls als Verkäufer hier nicht auf die Lösung iZettle setzen. Auf Käuferseite ist es mir relativ egal. Hauptsache ich kann mit Karte oder Smartphone zahlen. Egal wie.
 
@auth0: Du kannst nicht mit PayPal Friends unbegrenzt Geld empfangen, hatte das Problem selbst schon mal. Somit kommt es für Verkäufer, welche darüber Geschäfte abwickeln einfach nicht in Frage. Und es hat ja auch nicht jeder PayPal, somit muss es eigentlich rausfallen, wenn man die breite Masse erreichen will.
So ein Terminal kostet einmal ca. 30€ und das war es dann.
 
@DennyK: Ich weiß jetzt nicht von welchen Summen wir hier sprechen, aber so ein Tag am Flohmarkt wird sicherlich nicht das Limit eines PayPal-Kontos sprengen. Wenn du natürlich den Flohmarkt mit dem Autohandel verwechselst und hier dann am Tag 20k€ empfängst, dann glaube ich schon auch, dass man hier sein PayPal Konto auf Business umstellen sollte ;-)

Ich jedenfalls habe schon einige Transaktion im höheren 3-stelligen Bereich gemacht und noch nie ein Problem damit.
 
@auth0: Ein Großteil der Verkäufer macht das gewerblich. Da wird Paypal Friends eher scheitern.
Aber was macht der 12-jährige Pimpf, der auf dem Flohmarkt sein altes Lego, Kinderbücher und ein paar Spiele verkaufen will? Bekommt der ein Paypal Konto?
Was macht jemand der nach 20 Jahren den Keller aufräumt und noch reichlich Sachen hat, die man verkaufen kann. Der bezahlt aber immer alles mit AMEX oder VISA - no Paypal. Darf der nicht mehr verkaufen? Was ist mit dem Käufer der kein Paypal hat?
Und was meinst du wohl wenn Paypal ein Monopol haben sollte. Glaubst du dann gibt es da noch was gratis? Die werden dich ausnehmen wie eine Weihnachtsgans, damit die Aktionäre sich an hohen Dividenden und Aktienwertsteigerungen erfreuen können.
 
@Abzdef: Ja, welche Alternativen hat der 12-jährige denn dann deiner Meinung? Außer Bargeld bleibt dieser Gruppe ja nichts. Den Technologieverweigerern ja sowieso nicht ;-)

Oder soll sich der 12-jährige jetzt das Terminal von iZettle holen? Das wird er auch nicht bekommen. Also macht es keinen Unterschied
 
@Dr. Mabuse: In anderen Ländern klappt das ohne Probleme. Da gibt es Flohmärkte und da wird von Handy zu Handy bezahlt. Und Kinder können heute mit Bargeld auch immer weniger anfangen, bzw. tauschen ist recht schnell in etwas um, womit man Online bezahlen kann. Zumindest ist das bei meinen Neffen und Nichten so ab 12 Jahren der Fall.
Und man wird nie besser wissen, wann man wie viel Geld mit wem wo ausgetauscht hat, als in einer App. Wie oft habe ich schon den Geldbeutel geöffnet und mich gefragt, wo ist das Geld hin? Heute morgen hatte ich doch noch nen 50€ schein drinnen. Bis mir dann wieder eingefallen ist, klar in der Kantine hab ich den Essenschip aufgeladen, was auch so eine Transaktion Bargeld -> Bargeldloses Zahlungsmittel ist.
 
@FatEric: Zumal ist es wichtig, dass gerade die heutige Jugend eben lernen muss mit digitalem Geld umzugehen. Neben dem "tauschen" ist auch Diebstahl ein gutes Thema. Wo man früher mal aus dem (fremden) Geldbeutel XX DM/€ geklaut hat, wird das bei digitalem Geld schon etwas schwieriger. Wer prüft heute aktiv das Wechselgeld an der Kasse. Ein Geübter Verkäufer lässt einfach mal 1€ weg und schon hat er am Ende des Tages einen kleinen Überschuss. Dem Kunden fällt das nicht auf. Auch ein Risikofaktor weniger :-)
 
@auth0: Kinder sind es ja auch gewesen, die ihren Eltern das Internet erklärt haben und den Umgang damit, was auch geklappt hat. Witzig dabei ist eher, dass heute viele Eltern fordern, dass man den Kindern den Umgang mit dem Internet in der Schule beibringt ^^
 
@auth0: "Wer prüft heute aktiv das Wechselgeld an der Kasse." Sollte jeder machen, zumindest grob. Bringe ich meinen Kindern bei, mache ich selbst. Genauso schaue ich auf den Betrag am Terminal, bevor ich meine PIN eingebe. Gehört schlicht dazu. Große Beträge bezahle ich mit Karte, kleinere noch mit Bargeld. Unsere Kantine nimmt nichmal Karte, wenn man nicht >10€ bezahlt. Ist in velen Läden in unserer Stadt so.
 
@larsh: "wenn man nicht >0€ bezahlt"
Weniger habe ich auch noch nie versucht zu bezahlen...
 
@larsh: Ja, sollte man natürlich machen, aber zwischen Theorie und Praxis liegen halt dann doch immer noch Welten. Brauchst doch die Leute beim Rückgeld nur Fragen ob sie Punkte sammeln oder einen Kassenzettel brauchen und schon ist die Aufmerksamkeit weg. Und im Notfall sagt der Kassierer "ups, da hab ich mich vergriffen, statt 2€ hab ich nur 1€ rausgenommen" ;-) Genau darum geht es. Wenn ich mein Smartphone oder Karte an den Leser hinhalte, schaue ich tatsächlich auch auf die Summe, was mir aber generell ja nichts bringt, weil ob das ganze jetzt 46,17€ "wert" ist oder 47,99€ kann ich auch nicht sagen. Da vertraue ich mal auf das Kassensystem. Solange nicht 479,99 dran steht ist alles gut. Das ist der wesentliche Punkt, ich muss mich nicht um ein korrektes Rückgeld kümmern.
 
@Link: Ich wollt >10€ schreiben, richtig :-D
 
@FatEric: Wenn ich 50€ einstecke, gebe ich 50€ aus,mehr ist ja nicht da. Sobald ich mich daran gewöhnt habe mein Konto jederzeit zu belasten, gebe ich eventuell mehr aus als ich wollte. Meine Nichte (unter 12) kauft sich auch schon mal nach der Schule ne Süssigkeit oder was weiss ich, für ein paar Cent oder 1,20€ soll ich meinen Kindern jetzt irgendwelche digitalen Zahlungsmittel an die Hand geben?
 
@Dr. Mabuse: Kleiner Tipp: Auf dem Zahlungsterminal steht der Betrag, den du gerade mit Karte bezahlst, auch drauf. Sollte man darauf achten, bevor man diesen mittels PIN etc. authorisiert. Wenn du das immer erst weißt, wenn du am Ende des Monats auf den Auszug guckst, läuft da irgendwas grundsätzlich falsch bzw. stellt ein Sicherheitsrisiko dar.
 
@mh0001: Ich hätte bei so fliegenden Händlern Sorgen wegen Skimming und da gibt es dann natürlich auch Geräte mit falscher Anzeige.
 
@mh0001: Es geht nicht um den Auszug, wenn ich 200€ in der Tasche habe kann ich nur 200€ Ausgeben... wieviele Leute zücken einfach ihre Karten und wundern sich hinterher das sie statt geplanten 200€ doch 350€ beim Shoppen ausgegeben haben... viele!
 
@Dr. Mabuse: "Mal ganz davon abgesehen das ich gerne weiss wie viel Geld ich ausgebe" aha, du findest es also schwerer kurz in die app zu gehen, als dein ganzes Bargeld zu zählen..
 
@Dr. Mabuse: Stimmt, bargeldlose Zahlungen von Privatperson zu Privatperson sind ja unmöglich, ganz vergessen. Und was nutzt es Kindern die Umgang mit einem untergehenden Zahlngsmittel beizubringen? Wenn die dann 10 Jahre später mal Urlaub in Schweden machen, werden die nur komisch angeguckt wenn die irgendwo Münzen oder Scheine vorlegen. Wahrscheinlich wird dann sowieso Deutschland das letzte Land sein, in dem das so noch möglich ist. Viel wichtiger ist es doch den Kindern den Umgang mit den Technologien der Zukunft beizubringen, damit sie eben nicht zwingend Bargeld benötigen, um die Kontrolle über ihre Finanzen zu behalten.
 
Ich bezahle grundsätzlich nur mit Bargeld. Plastikgeld ist für mich kein Zahlungsmittel.
 
@Simlock: Du wirst es schwer haben in Zukunft. Und heute schon außerhalb Deutschlands.
 
@Simlock: lol, damit stehst du dann bald ganz alleine da und wirst dir nur noch im Tante Emma Laden um die Ecke was kaufen können.

Bargeld gehört verboten und abgeschafft.
 
@DennyK: Irgendwie seid ihr beide Extremisten. Natürlich ist Plastikgeld ein Zahlungsmittel (ich nutze das beim Einkaufen seit Jahren ausschließlich), aber "verboten und abgeschafft" ist auch kompletter Unsinn. Mit Bargeld kann ich z. B. problemlos beim Biertrinken ein Trinkgeld an die freundliche Bedienung geben, ohne dass der raffgierige Chef das für sich einsackt. Und das ist jetzt nur ein Beispiel.
 
@DON666: Zugegeben wird man immer einen Grund finden um weiterhin Bargeld zu nutzen, aber doch nur weil es bisher keine bessere Lösung dafür gibt.

In den USA kannst du das Trinkgeld/Tip ja auch direkt mit der Kreditkarte zahlen.
Ich war schon in New York und das klappte immer sehr gut.
 
@DennyK: Das mache ich auch hier schon, man kann dem Kellner ja einen Betrag sagen der höher als der auf der Rechnung ist. Von denen, die ich persönlich kenne, haben auch alle bisher gesagt, dass das bei ihnen im Betrieb kein Problem ist - da wird auf die Differenz zwischen Rechnung und der Zahlungsquittung geschaut und dann kriegt der Kellner das auch als Trinkgeld.
Da wo mir der Kellner sagt, dass das bei ihnen nicht geht, tut es mir dann eben Leid, weil ich kein Bargeld dabei hab. Das ist aber meiner Erfahrung nach nur in den wenigsten Fällen so.
 
@DennyK: Mit dem Tip-Feld ist das aber schon wieder nicht "am Chef vorbei".
 
@floerido: Solls ja auch nicht. Kellner müssen auch das Trinkgeld abrechnen (habe ich mir sagen lassen).Sie kriegen es auch ausgezahlt, aber die Firma muss es glaube versteuern. Bin nicht ganz sicher, weiß das jemand genauer?
 
@DennyK: "In den USA kannst du das Trinkgeld/Tip ja auch direkt mit der Kreditkarte zahlen."
In Schweden z.B. ist das auch ganz normal, man bekommt das Terminal in die Hand und tippt den Betrag einfach selber ein. Immer mehr Restaurants nehmen auch gar kein Bargeld mehr an.
 
@DON666: Und von diesem Trinkgeld würde auch gerne die Einkommenssteuer etwas abhaben. Somit ist Trinkgeld politisch eher ein Argument gegen Bargeld.
 
@floerido: Was? Wenn ich dem Taxifahrer oder der Bedienung was schenke, was interessiert das das Finanzamt? Wir leben hier ja nicht in den USA, wo das Trinkgeld "Pflicht" ist, weil es quasi zum festen Gehalt dieser unterbezahlten Menschen gehört.

Ach so, selbst wenn die sich dafür interessieren sollten, wäre mir das egal, ich will ja, dass derjenige sich das ungekürzt selbst in die Tasche stecken kann, das ist doch der Sinn der Sache.
 
@floerido: Trinkgeld ist kein Einkommen... Es ist eine Außerbetriebliche, privates Geschenk des Kunden an den Mitarbeiter. Eine Privatangelegenheit zwischen Kunden und Mitarbeiter. Sobald die Rechnung bezahlt ist, ist die Firma und der Staat da raus. Wäre ja noch schöner wenn der Fiskus da auch noch die Hand aufhalten könnte...

Ps: auch in den USA ist das Trinkgeld steuerfrei. Dankt der extremen Korruption und entsprechenden Schmiergeldern kann die Branche damit auch schön weiter machen (also Minilöhne die ein Trinkgeld nötig machen, um zu überleben, ich glaube im Gaststättengewerbe liegt der Mindestlohn irgendwie bei 1,20 - 2$ je nach Bundesstaat. Den Rest müssen sich die Arbeiter vom Kunden schenken lassen), obwohl dem Staat Milliarden Dollar an Einkommenssteuer durch die Lappen gehen. Das System funktioniert -.-
 
@DON666: Es ist rechtlich für das Finanzamt ein Unterschied ob das Geld direkt gegeben wird oder der Chef es als "Bonuszahlung" ausgibt.
 
@DON666: Ganz deiner Meinung.

Ich zahl gerne mit der Karte im Supermarkt, mit PayPal im Internet, usw.

Aber für kleine Transaktionen, beim Bäcker, Straßenstände, Trinkgeld oder für 10 € von der Oma fürs Rasenmähen ist das immernoch gern gesehen.
GANZ abschaffen wird man Bargeld so schnell nicht.
Wenn man aber die digitalen Möglichkeiten vereinheitlicht und vereinfacht, kann man für die Leute, die es möchten auf jeden Fall den Umstieg vereinfachen.

Allerdings wird da meist eine Transaktionsgebühr fällig (z.B. PayPal) die man bei Bargeld nicht hat.
Also grade für Kleinbeträge nicht immer sinnvoll.
 
@DON666: Genau, warum diese Schwarzmalerei? Einfach das digitale Zahlen überall ermöglichen. Gleichzeitig muss man nicht das Bargeld verbieten, warum auch? Wer unbedingt möchte, soll halt weiterhin mit Bargeld zahlen, aber ich will wiederum gerne überall auch mit Karte oder Smartphone zahlen wollen. So, wie es eben im Ausland schon geht.
 
@kffeee: Gerne!
 
@Simlock: Nix Plastikgeld, Handy! Karten sind doch eigtl. schon wieder out. Smartphone und NFC-Zahlung ist die Zukunft! Seit Google Pay - Einführung nehme ich in vielen Fällen weder Bargeld noch Karten mit.
 
@mh0001: Sehr praktisch! Dann kannst du immer deine Kumpels zahlen lassen, weil du zwar "Geld" dabei hast, es aber leider kaum irgendwo akzeptiert wird. Sehr schlau! ^^
 
@DON666: Geht ja überall wo Karten genommen werden ;) Ich sag eigtl. nie irgendwas an mit Google Pay, Handy usw. (dann hört man gelegentlich Zweifel oder es heißt erstmal, das ginge evtl. nicht), sondern immer einfach "mit Karte". Und wenn der dann mit Gerät kommt, halte ich ihm das Handy dran. Es gibt nämlich keine halbwegs aktuellen Kartengeräte mehr, die keine kontaktlos-Funktion integriert haben.
Und da sich Google Pay schlicht als VISA/Mastercard ausgibt, denkt das Gerät ja auch nur, es hat ne Kreditkarte vor sich.

In einer Kneipe hatte der so ein komisches stationäres Kartenlesegerät, wo weder ein Kontaktlos-Zeichen drauf war, noch eine Sensorfläche irgendwie markiert war. Bin dann einfach mit dem Handy das Gehäuse von dem Kasten abgefahren, und irgendwo rechts unten an der Seite hat es auf einmal vibriert und die Zahlung ging durch :D
In Zukunft weiß der Kellner nun, wie das bei ihm geht mit kontaktlos ;)
 
@DON666: Auch das ist kein Problem, das Geld kann dann ja sofort zu dem Kumpel verschoben werden. :)
 
@Simlock: In manchen Bars und Clubs im Ausland kann man mit Bargeld gar nicht mehr zahlen. Da sind Kreditkarten und Mobile Payments Standard. Das wird sich hier auch noch ändern, wenn auch sehr sehr langsam. Deutschland ist ja generell immer hinterher.
 
@noneofthem: Ui, gerade da, wo getrunken wird, kram ich ehrlich gesagt lieber meine Scheine oder Münzen aus der Hosentasche, als nachts um 3 nach etlichen Drinks noch was am Smartphone zu versuchen... ;)
 
@DON666: Also ich wurde da eigentlich nicht versuchen Bargeld abzuzählen, da könnte vieles davon auf dem Boden landen, die Karte ans Terminal zu halten krieg ich da noch eher hin.
 
@Link: Die Karte ja.
 
@noneofthem: Solln se machen, haben se halt n Kunden weniger^^
Ich niemanden Geld für überteuerte Getränke hinterher werfen. So kann man einem das Sparen auch versüßen.
 
Ich werde so lange Bargeld benutzen wie es möglich ist, Bargeld ist dass einzig wahre.
 
@Andre Passut: Bargeld ist einfach nur nervig.
Geld vom Automaten holen, ständig drauf achten wieviel man noch dabei hat.
Überall an der Schlange dauert es länger weil irgendwer wieder nach seinem Kleingeld kramt, oder die Verkäuferin muss passenden Rückgeld zusammensuchen.

Das kostet alles Zeit und damit auch selbst Geld.
Total unnötig dieses Bargeld.
 
@DennyK: Und wenn die App mal abkackt, internetverbidnung ausfällt, oder der Chip der Karte verkratzt ist, steht man plötzlich dumm da.

Bei Bargeld kann man wengistens SICHER sein, dass es funktioniert.
Daher habe ich gerne immer Bargeld in der Tasche. Damit fühle ich mich einfach sicherer.

Ich stand einmal mit der Karte an der Kasse, die plötzlich nicht mehr ging und das war WIRKLICH peinlich.
Die Bank musste mir dann eine neue Karte senden.
Das möchte ich nicht wieder erleben.
 
@pcfan: Akku leer wäre das einzige Szenario, das ich akzeptieren würde. App-Absturz ist sehr unwahrscheinlich (nie passiert), eine Internetverbindung ist nicht notwendig und der NFC-Chip eine Karte kann nicht zerkratzen. Auch ohne kontaktlos habe ich noch nie einen "zerkratzten Chip" erlebt, das kenne ich nur vom mittlerweile nicht mehr relevanten Magnetstreifen.
Zahle eigentlich immer bargeldlos, habe aber auch Apple Pay, girocard und Kreditkarten von zwei Banken als Alternativen. Das alles ausfällt ist sehr unwahrscheinlich.
 
@DennyK: Ich finde es eher nerviger, den Arbeitskollegen, der in der Mittagspause essen gekauft hat, das Geld zu überweisen. Für kleine zwischenmenschliche Zahlungen ist Bargeld nützlich.
 
@floerido: Für sowas gibt es auch geeignetere Möglichkeiten als eine Überweisung oder das Abzählen von Cent-Stücken.
 
@Link: A: "Hast du die Zahlungs-App..?"
B: "Ne, aber diese...",
A: "Ok, dann mache ich mir da jetzt einen Account. Mist, mein Konto muss erst freigeschaltet werden."
B: "Ach, las stecken, nächstes Mal zahlst du."
 
@floerido: Ja, ich weiß, in Deutschland wird alles komplizierter als auf dem Rest dieses Planeten gesehen, aber mal ehrlich, wenn sowas regelmäßig vorkommen sollte, wird man sich schon auf eine App einigen können. Für einmalige solche Ereignisse kann man dann auch die Überweisung nehmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man da den passenden Betrag in Bar hat, dürfte eher überschaubar sein.
In Schweden, wo ich wohne hat sich "Swish" als Standard etabliert, haben die meisten und auch kleinere Läden oder (einfachere) Restaurants bieten das an. Die Pizzeria hier bei mir in der Nähe hat z.B. vor ca. einem halben Jahr die Annahme von Bargeld komplett eingestellt und bietet nur noch das als Alternative zur Karte an.
 
@Link: Also läuft der komplette Zahlungsverkehr durch die Hände eines nicht standardisierten Unternehmen. Entweder muss man dann die Aktivitäten bezahlen oder die Firma verdient anders Geld mit dem Wissen über dich.
Die Sparkassen haben mit "Kwitt" so einen Dienst versucht zu etablieren, aber weil es zu einfach war haben sich Kriminelle schnell die Vorteile zu nutzen gemacht.
 
@floerido: "Also läuft der komplette Zahlungsverkehr durch die Hände eines nicht standardisierten Unternehmen."
Es geht praktisch wie eine Debit-Karte direkt über dein Bankkonto, Swish stellt nur den Dienst bereit, wie z.B. VISA oder MasterCard (Maestro) die Karte. Man beantragt das auch genau wie eine solche Karte bei der eigenen Bank. Eigentlich ist das nichts weiter als eine andere Form der Debitkarte, nur ohne Karte und spezielles Lesegerät, was das ganze für einfache Geldtransfers auch innerhalb der Familie oder zwischen Freunden/Bekannten oder sogar Fremden tauglich macht. Meine Schwester hat damit z.B ihr erstes Auto bezahlt, einfach die Telefonnummer des Autohändlers eingegeben, fertig. Oder wenn man unterwegs ist und irgendwo am Straßenrand vom Bauer Honig kaufen will, die haben meistens Swish weil die wissen, das es immer mehr Leute hier ganz ohne Bargeld gibt.
 
@Link: Also wie Kwitt in Deutschland.
 
@floerido: Ja, mit dem Unterschied, dass hier Swish vom ersten Tag an von allen großen Banken unterstützt wurde und die meisten (oder vielleicht inzwischen auch alle) kleineren bald nachgezogen haben, so dass inzwischen 6,5 Millionen Leute das verwenden, in einem Land mit 10,2 Millionen Einwohnern.
Das da sieht hingegen eher übersichtlich aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Kwitt#Teilnehmende_Banken, speziell wenn man berücksichtigt wie viele Banken es in Deutschland gibt. Natürlich kann das so nicht funktionieren, die Hälfte der Banken in der Liste kenn ich nicht mal und die meisten großen fehlen.
 
Es würde mir für den Anfang schon reichen wenn das Kupfergeld abgeschafft wird.
 
@fazeless: Ja, das Schrottgeld kann gerne weg, das nervt mich auch immer.
 
Ging es nach mir, würde ich alles nur noch Bardgeldlos bezahlen. Der Alltag in Berlin zeigt aber, das man hier nur in den wenigstens Fällen etwas mit Karte bezahlen kann. Selbst große Lebensmittelketten verlangen Einkäufe in Höhe von 5,00€, bevor sie eine Kartenzahlung aktzeptieren. Gute 90% aller kleineren Läden streichen sogar komplett die Kartenzahlung und nehmen nur Bardgeld an. Besagte Läden meide ich daher mittlerweile komplett - Wer mein Geld nicht möchte, der kriegt es dann auch nicht. :)

Nach einigen Auslandsreisen habe ich anschließend immer mehr das Gefühl, hier in der digitalen Steinzeit zu leben. in anderen Ländern kann man selbst bei mobilen Hot Dog Ständen problemlos mit Karte zahlen...und damit habe ich noch nicht mal das katastrophale Mobilfunknetz erwähnt...
 
@Dante2000: Hier verweigern viele irgendwas neues. Mobilfunkmasten? Nein! Bargeldlos? Nein! Schnelles Internet? Nein! Ökostromtrasse? Nein!

In Berlin habe ich aber auch die Beobachtung gemacht, dass in vielen Spätis die Kassierer den Einkauf erst gar nicht in die Kasse eintippen. Klarer Fall von Steuerhinterziehung, was mit Kartenzahlung halt schwierig wird.
 
@Dante2000: Das Problem ist, dass bei Kartenzahlung die Läden eine Gebühr zahlen müssen.
Kaufst du nun einen Kaugummi für 1 € und zahlst den mit Karte, kommen da schnell mal 30 cent Mindestgebür drauf.

Darum einen Mindestbetrag.

Wäre dann Nachbesserungbedarf des Systems und nicht unbedingt des Ladens.
 
@pcfan: In der EU sind die Gebühren gedeckelt. Kreditkarten 0,3%, Debitkarten 0,2% oder 5 Cent wenn dieses nicht mehr als 0,2% des Wertes sind.
 
@pcfan: Dann hat man den falschen Anbieter.
 
@Dante2000: Full Agree. Meine 2 Wochen im Januar in Singapur haben mir gezeigt, wie weit wir mittlerweile zurück liegen. Ich konnte sogar im hintersten Kiosk mit Karte/Smartphone etc. zahlen.

Von Bahn bis Handynetz bis hin zu bargeldlosem Zahlen sieht es in Deutschland hingegen sehr bescheiden aus. Traurig und nervig zugleich für ein Erste-Welt-Land.
 
@kffeee: Wenn du Bezahlmöglichkeiten mit dem Lebensstandard misst, dann muss ich warnen, dass du auch in der Schweiz wirst du enttäusch sein wirst.
 
@Dante2000: Welches Land wäre denn das bitte? In der Schweiz sicherlich nicht.
 
@h2o: USA. New York.

Ich gehe davon aus das es bei zahlreichen anderen Metropol-/Weltstädten ebenfalls der Fall sein wird. Ähnliches habe ich zumindest auch von Touristen gehört, welche in Tokio gewesen sind. Nur das es dort noch "schöner" ist, da man dort auch in den 400 KMH Zügen keinerlei Verbindungsabbrüche mit deren LTE Netz hat.

Alle Länder die Technisch nicht komplett hängen geblieben sind, scheinen da bereits weiter als Deutschland zu sein.
 
Die die hier die Abschaffung des Bargeldes fordern - sind das die selben die sich gegen Überwachung aussprechen?

Und natürlich gibts hier nur rechtschaffene Bürger die noch niemals nicht schwarz was gemacht haben.
 
@Paradise: Es wäre schon mal ein Anfang, wenn man überall mit Karte zahlen könnte. Ganz ehrlich, kontaktloses bezahlen ist so unkompliziert und ich würde das am liebsten überall machen. Beim Bäcker einfach 3,73 € mit der Karte zahlen, indem man die kurz ans Terminal hält und gut ists. Wer weiterhin Bar bezahlen will, bitte, der soll das machen, aber für mich ist diese "Technik" überholt.
 
@FatEric: Und dem Bäcker bleibt noch weniger von den 3,73€ und wieder muss er die Preise erhöhen.

Hier im Getränkemarkt hängt ein Schild das Zigaretten erst ab 3 Päckchen mit Karte bezahlt werden können. Grund ist das die Gebühren höher sind als der Gewinn von einem oder zwei Päckchen.

Fand Barzahlung noch nie kompliziert oder nervig. Ist einfach was alltägliches was man so nebenbei macht ohne aufzufallen.
Aber vielleicht gibts deshalb heute so viele mit Burnout - weil bezahlen schon so anstrengend ist ;-p
 
@Paradise: Das hat mit anstrengend sein nichts zu tun. Es ist einfach umständlich.
Die Sache mit den Gebühren ist je nach Anbieter auch unterschiedlich, da muss man halt was anderes Suchen. Im übrigen kostet Bargeld auch Geld. Es muss am Ende gezählt werden (Kassensturz), es muss zur Bank gebracht werden, es sollte gegen Diebstahl versichert sein, Falschgeld und und und. Ich glaube kaum, dass bargeldlose Systeme mit dem richtigen Anbieter so viel teurer sind.
 
@FatEric: Ich habe immer wieder den Eindruck, dass viele Leute immer noch glauben, dass der Ladenbesitzer das Geld selber "gratis" zur Bank trägt oder dass so ein gepanzerter Geldtransporter mit zwei Leuten drin, der teilweise täglich das Bargeld abholt, nix kostet.
 
@Link: Der Leiter im Getränkemarkt hat sein festes Gehalt und macht abends die Kasse. Fährt soviel ich weiß bei der Bank vorbei und wirft es ein.

Mein Onkel hat ne Tankstelle. Meine Tante sitzt Abends Zuhause, macht Kasse und fährt am nächsten Tag bei der Sparkasse vorbei.

Ich rede von kleinen Läden wo nicht kalkuliert wird das auf die Bank gehen oder Kasse machen Zeit (Geld) kostet.

Auch heutzutage ist nicht alles ein multimillionen Dollar Unternehmen wo jeder Cent (jede Minute) berechnet wird.
 
@Paradise: Sorry auch kleine Läden sollten das einkalkulieren. Zumal auch dein Onkel eine Versicherung Zahlen muss für das Bargeld sonst würde er bei einem Überfall ziemlich doof da stehen. Auch der Weg zur Bank kostet Geld vor allem wenn er mit dem Auto erledigt wird. Wer wirklich erst ab 3 Päckchen Kippen ne Kartenzahlung erlaubt der hat sowas von den Falschen Anbieter... zumal gebühren in der EU gedeckelt sind auf ein paar %...
 
@Eagle02: wenn das hier stimmt, sind es nicht paar %, sondern Bruchteile von einem: https://winfuture.de/comments/thread/#3314364,3314422
 
@Link: Du solltest lieber mal glauben das die Meisten ihr Geld selber zur Kasse bringen, das ist nämlich die Normalität!
 
@Paradise: Andersrum, die sich hier FÜR Bargeld aussprechen, meinen sie wären damit wirklich anonym. Wo genau findet denn die Überwachung beim bargeldlosen Bezahlen statt? Es wird nur die Gesamtsumme übermittelt. Der Laden bekommt keine Info von mir und der Zahlungsanbieter nur die Gesamtsumme und den Betreff welcher Laden es war. Also an dieser Stelle brauchst du das Argument mit der Überwachung nicht bringen :-)
 
@auth0: Jein, so ganz korrekt ist das (soviel ich weiß) nicht.
Bei Apple Pay oder Google Pay bekommt der Verkäufer zwar nur eine virtuelle ID übermittelt worüber keine Rückschlüsse auf den Käufer möglich sind, bei normale Kartenzahlung mit Girocard/Kreditkarte ist es aber anders. Da wird ja die originale Kartennummer verwendet und somit könnte man da schon Rückschlüsse ziehen.
 
@auth0: Der Laden kennt deinen Namen und kann eindeutig zuordnen wie oft du was kaufst (selbst wenn er nur die Kontonummer/ID kennt), der Zahlungsanbieter weiß wo du zum Zeitpunkt des Einkaufs warst und kann korrelieren wo du dich so bewegst. Bezahlst du bar, hat der Laden höchstens ein Bild auf der Überwachungskamera von dir, sonst nichts. Keinen Namen, keine Kontonummer oder entsprechend anderes. Das ist schon ein Unterschied.
 
@James8349: Kannst du deine Aussage bitte belegen? Besonders den Teil mit dem "Namen". Dieser wird meines Wissens nicht übertragen, lasse mich hier allerdings gerne eines besseren belehren (allerdings wäre hierfür eine Quelle notwendig wo das steht).
 
@auth0: Wer was weiß, das kommt auf die Methode an. Bei EC-Karte und Unterschrift ist eindeutig das der Laden es weiß. Bei anderen mindestens der Zahlungsanbieter. Bargeldlos weiß mindestens einer mehr wann du wo etwas gekauft hast als mit Bargeld. Nur das *wer* unterscheidet sich. Mal ist es der Laden und die Bank, mal Apple oder Google. Frag dich einfach warum weder Apple- noch Google Pay eine Zusatzgebühr erheben und du wirst dir denken können warum.
 
@James8349: Das beantwortet nicht meine Frage. Du behauptest hier etwas, was du nicht belegen kannst. Natürlich kennt Google/Apple meinen Namen, dort hab ich ja schließlich ein Konto. Die Bank kennt ja auch meinen Namen, weil ich dort ein Konto habe. Du sagst aber, der Laden kennt meinen Namen und das ist falsch! Selbst bei einer Unterschrift wird diese, wenn überhaupt, mit der Unterschrift auf der Karte gegengeprüft. Ein Namensabgleich erfolgt hier meines Wissens nicht. Also Aluhut absetzen und mal mehr nach Fakten als nach dem Bauchgefühl gehen. Weniger Behauptungen und mehr Beweise wären schön!
 
@auth0: Himmel... Selbst wenn der Name nicht übermittelt wird, so ist er leicht in Erfahrung zu bringen. Und er ist nicht mal nötig um ein Profil von dir anzulegen, da reicht eine eindeutige Kennzeichnung und da reicht sowohl die alte BLZ/Kontonummer als auch die IBAN für aus.

Darüberhinaus bleibt der Beleg mit Unterschrift bei einer so autorisierten Lastschrift beim Laden, somit hat er mindestens deinen Nachnahmen in halbwegs lesbarer Form, sonst wäre es keine Unterschrift...

Ansonsten: Einmal an einem Bonusprogramm teilgenommen oder was liefern lassen -> Name und Anschrift bekannt und problemlos korrelierbar bei einem klassischen Konto. Dann ist da noch die möglichkeit der Schufa-Auskunft die bei Barzahlung ebenfalls nicht greift.
 
@James8349: Ne ne, das ist eben nicht so leicht in Erfahrung zu bringen. Wäre mir zumindest neu.
Und ich wette, wenn du meine Unterschrift auf einem Beleg siehst, leitest du hier keine Nachnamen ab. Das ist doch alles Paranoia, sorry.

Und ja, wer an einem Bonus/Cashback-Programm teilnimmt, der gibt wirklich alle Daten Preis, und ist Trackbar (ist ja auch sinn der Sache). Was aber mit dem Thema hier nichts zu tun hat. Die bargeldlose Bezahlung ist sehr wohl in einem anonymen Rahmen. Mag sein, dass man mit Bargeld noch einen Ticken anonymer ist, weil es darüber keine Aufzeichnung gibt, wo man wann das Geld ausgegeben hat, das wars dann aber auch schon mit dem Vorteil.
 
@Paradise: Auf der einen Seite hast Du sicher Recht, auf der einen Seite habe ich die letzten Jahrzehnte keinen großen Skandal mitbekommen, wo es fortwährend um die Sicherheit und Datenschutz via Kartenzahlung ging. Von daher kann man dahingehend wohl noch vertrauen das hier alles mit rechten Dingen zu geht.
 
Also von mir aus kann Bargeld abgeschafft werden. Andere Länder zeigen wie es geht. Zahl überwiegend mit Karte, Bargeld verliere ich nur laufend.^^
 
@TuxIsGreat: Deshalb kostet der Becher Kaffee in anderen Länder auch 4.-€, weil davon schon 0,50€ an Transaktionsgebühren weg gehen. Ist der Markt erst mal voll beim bargeldlosen Zahlen angekommen, wird die Gebührenschraube angezogen.
Schöne neue Welt.
 
@bebe1231: Deswegen kannst bei einigen Händler auch nicht mit Kreditkarte bezahlen, da sind die Gebühren für die Händler um ein vielfaches höher. 4€ für ein Becher Kaffee halte ich auch nicht für hochgegriffen, schliesslich wollen die Leute auch zurecht bezahlt werden, vielleicht sogar noch so das sie von Leben können.
 
@TuxIsGreat: Ja klar, 4.-€ für braunes heisses Wasser, wenn ein Brot von dem man locker 2 Tage satt wird, 3.-€ kostet, dann ist Weltuntergang.
 
@bebe1231: Die Plörre sollte 10 Euro pro Tasse kosten, selbst das ist noch zu wenig, wenn man bedenkt welche Enorme Schäden an Natur und Menschen der Kaffeeanbau mittlerweise verursacht.
 
Wer keine Zahlung mit karte anbietet bekommt keinen cent von mir, so einfach. Geh mit der zeit oder geh.
 
@Alexmitter: Ich geh sogar noch nen Schritt weiter. Wo kein Kontaktloses Zahlen geht da kauf ich nix. Hab fast nur noch das Smartphone dabei zum Zahlen. Karte ist nur noch so ein absolutes "Notfall Backup" System. Bargeld hab ich schon seit Jahren keins mehr in der Hand gehabt.
 
@Eagle02: Google zwingt mich ein Passwort zu wählen um diese Funktion nutzen zu können. Deswegen nutze ich es nicht.
 
Wird auch endlich Zeit. Wenn man ins Ausland geht, kann man beinah überall mit Handy/Karte und sonstwas bezahlen. Und das selbst in südost-Asien und Ländern, die finanziell weitaus schlechter dar stehen.
 
@kffeee: Irgendwie blicken Leute wie du nicht, was eine Welt ohne Bargeld bedeuten würde und welche Konsequenzen es hätte. Wir leben dann in einem Überwachungsstaat. Wer nicht spurt, dem wird einfach der Geldhahn abgedreht. Der Wirtschaft geht es schlecht? Dann wird einfach ein Negativzins auf dein Guthaben eingeführt und du kannst nichts vom Konto abheben. Nichts aus Snowden und Griechenland gelernt?! Es kann doch nicht sein, dass wir aus "Bequemlichkeit" unsere Freiheit aufgeben...
 
@WieAusErSieht: Ohwei.., wenn ich so etwas schon lese..

Höre ich jetzt nicht so oft, dass bspw. in Singapur, wo man 90% der Zahlungen digital/schnell/unkompliziert überweist, Negativzinsen reingedrückt bekommt oder die Menschen dort von einem Überwachungsstaat sprechen. Was ist die Konsequenz? Aus Angst und Sorge vor der Zukunft beim altbewährten bleiben und sich nicht weiter entwickeln?

Auch Deutschland wird irgendwann soweit sein, dass wir alles bargeldlos zahlen. Die Frage ist nur noch WANN.
 
@kffeee: Tja, dann bist du ganz offensichtlich nicht informiert. Es geht hier nicht um Singapur. Was ist mit China, Türkei, etc.? China ist eine blütenreine Diktatur samt Überwachungsstaat. Wer dort anderer politischer Meinung ist, bekommt nicht mal mehr einen Kredit oder gar eine Bus-Fahrkarte. Mit nur einem Klick können da die Konten von Abweichlern gesperrt werden, dann kannst du ohne Bargeld nicht mal ein Brötchen kaufen. Sogar dein Liebesleben kann genau verfolgt werden. Vielleicht sollte man mal etwas weiter denken und seine "Bequemlichkeit" ablegen. Genau diese Naivität bringt uns dann wieder an den Punkt wo es irgendwann heißt: "Das konnte doch keiner ahnen." - DOCH, das konnte man!
 
@WieAusErSieht: Ich sage ja nirgends, dass das Bargeld unbedingt abgeschafft werden muss. Aber in Deutschland sollten wir genauso mit allen neuen Möglichkeiten zahlen können, wie es auch im Ausland möglich ist.

Warum vergleichst du Deutschland mit China? Mein Beispiel passt da um einiges besser oder seit wann leben wir im Kommunismus und haben neuerdings sogar Score-Listen für jeden einzelnen Bürger?
 
@kffeee: Warum ich Deutschland mit China vergleiche? Ganz einfach: Weil es der Worst Case ist - deswegen! Wer sagt denn, dass es hier kein Scoring geben könnte? Es gibt doch jetzt schon Versicherungen mit entsprechenden "Tarifen" für Leute die sich tracken lassen bzgl. ihrer Lebensgewohnheiten (Bewegung, Ernährung, etc.).

Zu den Negativzinsen: Einfach mal den Welt-Artikel von Kenneth Rogoff (Bargeld-Abschaffungsbefürworter!) lesen: "Star-Ökonom für Minuszinsen von bis zu sechs Prozent". Und dann stehst du da mit deiner Kreditkarte und versuchst irgendwie deine Kohle zu retten. Aber wie? Jetzt mal ernsthaft: Denkt doch mal weiter als nur bis zum Bezahlterminal. Bargeld ist FREIHEIT. Ich habe nichts gegen bargeldloses bezahlen, aber Bargeld MUSS bleiben!
 
@WieAusErSieht: Ah okay und was ist dann, wenn eine Inflation wie in Venezuela aufkommt?

"Die Inflationsrate betrug 2016 rund 800 Prozent, im Jahre 2017 über 2000 Prozent und 2018 80.000 %." (Wikipedia)

Was machst du dann mit deinem Geld? Kannst dir eigentlich damit nur noch den Allerwertesten abwischen.

Wenn du schon von Wertaufbewahrung/-erhaltung sprichst, dann nenn lieber Gold oder andere Wertgegenstände, die nicht in Krisen einfach mal den kompletten Wert verlieren können.

Ich glaube übrigens auch nicht daran, dass Bargeld einfach so mal komplett verschwindet. Es wird irgendwann nur noch von sehr wenigen/ängstlichen Menschen genutzt werden.
Bargeldloses Zahlen ist der nächste vernünftige Schritt und es wird sich auch in Deutschland verbreiten. Nur scheinbar viel langsamer aufgrund von einigen Sturköpfen.
 
@kffeee: Guter Einwand, aber... bei einer Inflation kann ich immer noch damit bezahlen, auch wenn der Wert langsam nachlässt. Und es ist schon ein Unterschied ob man eine Inflation von 6% hat, die über das Jahr verteilt ist oder dir einfach auf einen Schlag 6% weggenommen werden, damit die Wirtschaft angekurbelt wird. Außerdem könntest du einfach EUR gegen CHF tauschen.

Wenn dir das Konto gesperrt wird, dann ist Feierabend. Es muss ja nicht mal eine Diktatur sein. Es reicht ja schon, wenn du eine Sperre vom Arbeitsamt bekommst, nur weil du einen 1-Euro-Job nicht annimmst. Es sind tausend Möglichkeiten von Sanktionen denkbar - ob sozial- oder politisch motiviert. Wir müssen wachsam sein! Sich hinzustellen nach dem Motto "Ach, es wird schon nciht so schlimm kommen" gab es schon 2x in Deutschland binnen 80 Jahren. Ohne Bargeld hätten die Widerständlicher damals sicherlich keine Chance gehabt - also sag niemals nie, besonders in der aktuellen Welt-Situation.

Nochmal: Es geht hier nicht um Sturköpfe - es geht um Freiheit! Und ja, Papier mag zwar nicht so "hipp" zu sein, aber: ES FUNKTIONIERT. Ohne Überwachung, ohne anfälliger Technik, ohne Sanktionsmöglichkeiten!
 
@WieAusErSieht: Achso, ich dachte wir gehen vom Worst Case aus? :-D
Jetzt scheinst du dich wiederum an die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands zu klammern.

Es gibt bislang kein demokratisches Land, in dem nur noch bargeldlos bezahlt wird. Und auch nirgends steht, dass dies demnächst so werden soll. Du malst dir hier eher vorsorglich eine Dystopie zurecht..
 
@kffeee: Selbstvertständlich ist China das Worst Case ... du fingst jetzt mit Venezuela an. Bleiben wir doch bei China für Worst Case als Paradebeispiel für eine Dikatatur und einen Überwachsstaat - das macht es einfacher ;-) Zu einem demokratischen Land: Schweden, in dem es kaum noch Bargeld gibt? Da sind sogar die Gehälter und finanziellen Verhältnisse jeden Bürgers öffentlich. Will man das? Also ich nicht - geht IMHO niemanden etwas an.

"Du malst dir hier eher vorsorglich eine Dystopie zurecht." - ich sage mal so: Vorbeugen ist besser als zurücklehnen. Man muss immer wachsam sein, denn ehe man sich versieht, kann es zu spät sein. Bargeldloses Bezahlen wird dir als "Konfortgewinn" verkauft - in Wirklichkeit geht es aber um etwas ganz etwas anderes und das weißt du selbst! Die Unternehmen und der Staat wollen wissen, was der Bürger so treibt. Der Bürger soll sein Geld nicht für den Ruhestand zurücklegen, sondern ausgeben - deshalb auch die Nullzinsen und erhofften Negativzinsen. Der Rubel muss rollen und damit die Bürger sich diesem Spiel nicht entziehen können, wird Ihnen eben das Bargeld weggenommen. Bitte, bitte, bitte ... informier dich - es wird DEINE Generation betreffen!
 
@kffeee: Inflation betrifft aber auch das virtuelle Geld, weil es kaum noch Konten mit Zinsen gibt.
 
@kffeee: "Die Inflationsrate betrug 2016 rund 800 Prozent, im Jahre 2017 über 2000 Prozent und 2018 80.000 %."
Achso und die Menschen dort hatten also alle nur Bargeld und kein Giralgeld!?
Bei einer Inflation ist es völlig hupe ob es Bargeld oder Giralgeld ist.
Kostet das Brot im Laufe des Tages 100% mehr, wirst du trotzdem nicht 100% mehr Geld auf deinem Konto haben.

Einzig sichere Währung ist die, die vom Staat(!!!) ausgegeben wird, einen reellen(!) Gegenwert besitzt(idR Gold) und NICHT gegen Zins verliehen wird.

Aktuell haben wir genau das Gegenteil: Das Buchgeld wird aus dem Nichts erschaffen, ist durch nichts als leerer Versprechen gedeckt und wird obendrein gegen Zins verliehen. Das geht so lange gut, wie die Wirtschaft im gleichen Umfang wie die Zinsen wächst. Problem: Es kann kein unendliches Wirtschaftswachstum geben.
 
@bLu3t0oth:
Das mit Venezuela bezog sich auf Bargeld, welches eben deswegen in diesem Zusammenhang keine besondere Sicherheit ggü. Giralgeld hat, da es genauso von einer Inflation getroffen wird. Daraufhin habe ich dann Gold als wirklichen Wertaufbewahrungsgegenstand.

Aber ist auch total egal, was wir hier diskutieren. Bargeldloses Zahlen wird so oder so kommen, ob man es mag oder nicht.
 
@kffeee: Keiner hat was gegen bargeldloses Bezahlen, sondern dagegen die Option Bargeld abzuschaffen.
Soweit muss man schon differenzieren.
 
@bLu3t0oth: Das habe ich oben mit meinem Gesprächspartner bereits getan, bevor du in die Diskussion "gejumped" bist. ;)
 
@kffeee: wo denn?
Ich sehe immer nur, dass du von Sturköpfen redest, die nicht bargeldlos bezahlen wollen...
 
@bLu3t0oth: lies noch einmal.
 
Nur Bares ist Wahres. Eine Bargeldabschaffung wäre der vollständige Schritt in Richtung Überwachung, Bevormundung, Gängelung und ein absoluter Einschnitt in die Demokratie und Freiheit. Freiheit und Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit (siehe z.B. Türkei und China). Schon ein kleiner Schritt in Richtung Autoritäter Staat wie in den Beispielen würde für jeden Bürger, der nicht der Meinung des "Staates" ist, das sofortige finanzielle Aus bedeuten. Oppositionen können mit nur einem Klick mundtot gemacht werden. Negativzinsen könnten ohne Zustimmung der Bürger eingeführt werden, ohne dass sie das Geld von der Bank holen könnten. Wollen wir das wirklich? Ich denke... NEIN! Bequemlichkeit darf nicht zu mentaler Trägheit führen. Lieber geh ich 1x die Woche zur Bank als in einem Überwachungsstaat zu leben!
 
@WieAusErSieht: Die ständige Angst der Überwachung, die es heute bereits gibt. Das bisschen Bargeld was jeder abheben kann ist die einzige vermeintliche Freiheit. Sämtliche Überweisungen werden überwacht, größere Bargeldabhebungen musst du anmelden und angeben für was du das Geld brauchst. Was bringen dir die paar % deines Bargelds noch wirklich, wenn doch eh schon alles überwacht wird? Und solange es Bargeld noch gibt (und das wird es sicherlich noch länger geben) kannst du das ja auch machen. Ich werde den Komfort der Karten/Smartphonezahlung nutzen und damit den Trend in Richtung Kartenzahlung weiter vorantreiben :-)
 
@WieAusErSieht: Ja Opi, Leg dich wieder hin.
 
Bei meinem lieblings Dönerladen kann ich nicht mit Karte zahlen. Bei meinem Dorfbäcker auch nicht. Und auch nicht beim Fleischer hier in der Stadt. Nur einer von 14 Bringdiensten bietet die Möglichkeit der Kartenzahlung an. Beim Kiosk am Bahnhof gibt es natürlich auch keine Kartenzahlung usw...

Will sagen:

Bei Rewe und co. zahle ich aus Bequemlichkeit manchmal auch mit Karte. Bei allem anderen, Einkäufe in kleinen Läden wird immer Bar bezahlt. Und einen 50er habe ich immer als "Notfallgeld" dabei, falls es ungeplant und dringend nötig ist.

Abschaffung des Bargelds bedeutet auch Abschaffung aller Betriebe die die Umstellung nicht schaffen. Und das dürften einige sein. Die Omi die hier den Bahnhofskiosk schmeißt, hat noch ne mechanische Kasse....
Aber in der schönen neuen Welt einiger, haben diese Menschen wohl einfach keinen Platz mehr.
 
@Speggn: Zumal die Omi auch froh ist das sie hier und da mal was nicht über die Kasse laufen lassen muss.

Wie ich weiter oben schon schrieb: Hier gibts nur rechtschaffene.
Solange man Hoeneß heißt und so was im großen Stiel betreibt wird man trotzdem noch gefeiert.
Bei dem kleinen Handwerker oder der Friseuse die sich nebenbei etwas verdienen um über die runden zu kommen ist so was natürlich ganz schlimm.
 
"Denn vor allem bei den viel häufiger vorkommenden kleinen Geldbeträgen greifen die deutschen Verbraucher doch eher selten zur Karte."

Was sich allerdings auch schwierig betrachten lässt, da bei den hierfür üblichen Situationen ähnlich selten überhaupt Alternativen zum Bargeld angeboten werden.
 
Ob früher die Muscheltauscher auch so geheult haben, als das Geld eingeführt wurde?
 
@spoover: Die Deutschen Muscheltaucher ganz bestimmt. gg
 
Finde ja, einen effektiven Mix aus beiden Lagern da ja als am sinnvollsten.
Habe in meiner Handyhülle meine Karte, meine Gesundheitskarte und meinen Beitrittslegitimationsausweis, daß ich meinen Arbeitsplatz betreten darf und einen Not-Fuffi. Das Handy ist ja mein ständiger Begleiter und bei jeden noch so kleinen Betrag mit Funkterminal halte ich nur die Karte dran, ohne, die aus der Hülle zu nehmen, weils einfach am schnellsten geht. Brauche ich Bargeld, hole ich das im Supermarkt beim Bezahlvorgang gleich mit.

Daß Coffee2Go im Plastikbecher für 4€ die Öko-Hipster nur Bargeldlos zu bezahlen wünschen und alles andere meiden, ist ja genau mein Humor.

Ich z.B. kauf aber vieles eben auch im Hofladen, oder unterstütze meine lokalen Betriebe wo es nur geht, wie meinen Getränkehändler bzw. Eierdealer, Bäcker und Metzger. Da wäre es mir viel zu lästig, jedesmal die Karte rauszuholen, reinzuschieben, weil nix Funk, sondern nur EC, und meine Pin da einzutippen, und die Karte wieder einzusortieren. Da bin ich schneller, mit einem Schein oder einem Zwickel, und gebe da Grundsätzlich "Trinkgeld" auf die nächsten 50ct. Daheim habe ich eine Tasse stehen, wo ich dann die nervigen Münzen reinwerfe.

Wenn im Supermarkt mal wieder ein Geldbeutel ausgeleert wird und die Kassierin sich den Betrag dann selber zusammensuchen darf, macht mich zumindest das irre.

Genauso gibt es die, die erstmal alles gemütlich im Einkaufswagen oder Tasche verstauen, dann in der Tasche den Geldbeutel suchen müssen, die Karte suchen, Mindestens 1x falsch ins Terminal stecken, dann die Brille aufsetzen, um dann auf dem PIN-Terminal, die Zahlen zu suchen, die sie für die PIN brauchen.
 
Letztens beim aufs klo gehen an der Autobahn noch die überall die Werbung gesehen "Jetzt auch kontaktlos bezahlen", gut dachte ich, hab eh kein Kleingeld einstecken. Nach der Zweiten Karte und dem 10. Versuch hat mich dann der Klomann reingelassen und meinte nur, das geht nicht. An einer anderen Raststätte das gleiche.
Ich versuche mich schon langsam daran zu gewöhnen aber wenn es eben nicht klappt, lässt man es das nächste mal.
 
Immer weniger Geldautomaten bzw. Bank Filialen und teilweise sogar noch extra Gebühren wenn man sich Geld abheben will.
Also wird hier doch mit Kraft versucht die Leute zum Plastikgeld zu bringen.
 
@Balder: Mein nächster Bankautomat steht in Berlin und ich wohne im schönen Schwabenländle. Wer braucht die schon, heute nimmst Du Kohle bequem beim Einkaufen bei Rewe, DM und Co mit. ;)
 
@TuxIsGreat: Versteh' auch nicht, warum das bei vielen nicht auf dem Schirm ist, vorallem, weil es eben Egal ist, bei welcher Bank Du bist. Gefühlte 10 Jahre gibt es das schon, wenn nicht noch länger? Mindestkaufpreis, mittlerweile sogar schon ab 10€ Einkauf und man nimmt sich bis zu 200€ mit.
 
@Candlebox: weil du dann spontan nicht wirklich mal was einkaufen kannst. Sonst könnte man ja schnell Geld abheben, aber so muss man erst noch einkaufen gehen um dann Geld zu bekommen.
 
@Balder: Diese Logik soll verstehen, wer will. Also bei uns im Schwabenländle geht das. Wenn ich spontan einkaufen gehe und kein Geld mit habe, zahle ich eben mit Karte. Wenn ich merke das Bargeld geht zur neige, ziehe ich Bargeld nicht an einem Bankautomaten sondern beim nächsten geplanten Enkauf im Supermarkt.
Wenn man meint, alles Bar zahlen zu müssen und man nur für ein gewisses Zeitfenster Bargeld abgehoben hat, kann man eben auch nicht spontan einkaufen gehen, weil man entweder die Barmittel dazu hat bzw. die Liquidität besitzt. Desweiteren hab ich immer einen 4-Stelligen Betrag in der Wohnung.
Naja, manche verkomplizieren immer alles unnötig. Sieht man täglich an den Kassen.
 
@Balder: Gut da habe ich vielleicht das Glück, nicht der spontanste Mensch auf Erden zu sein und da lieber Pläne. Aber wenn ich das wüsste, hätte ich halt immer einen fuchziger oder so im Schrank. Rewe hat bei uns bis 22 Uhr geöffnet (ob man das nun gut heissen sollte steht wieder auf einen anderen Blatt) aber ich denke das dem spontansten es so möglich ist, jederzeit Geld zu holen und wenn ich dazu einen kleinen Einkauf machen muss im Einzelfall, dann nehme ich eben mit was man ohnehin braucht und nicht schlecht wird (Klopapier, Zahnpasta, Duschgel oder was auch immer, 20 Euro hast da schnell beisammen). Ich sehe zumindest für mich da kein Problem.
 
Diese ganzen Diskussionen um Abschaffung des Bargeldes hat nur einen Zweck: Sämtliche Geldströme aller Bürger zu verfolgen, um dem Staat und den Banken noch mehr Einnahmen zu generieren.
Ein vollkommenes nackig machen, so wie es Hartz IVer jetzt schon kennen.
Vor allem die illegalen Geldströme des organisierten Verbrechnes, Schwarzarbeit etc. will man damit unterbrechen.
Nicht mehr und nicht weniger.
 
@PiaggioX8: Mein bester Freund ist Revisor einer Bank: Mich schauerts ein bisschen was für Kontrollmöglichkeiten die haben und das ist nur der Anfang. Er programmiert Algorithmen um Ungereimtheiten zu erfassen und dem nachzugehen. Und kommt mir bitte nicht mit dem "Ich habe nichts zu verbergen" -Mist.
 
@h2o: das Problem ist das "Lieschen Müller" die Zusammenhänge gar nicht erfassen kann.
Und jene die mit der Materie vertraut sind, weil sie damit eben arbeiten, denen glaubt man nicht.
Es sind nicht nur die Banken die da immense Möglichkeiten haben.
Auch die Jobcenter und vor allem Finanzämter haben nahezu ungehinderten Zugriff auf diese Finanzdaten der Bürger.
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