Windows 10 könnte künftig Anmeldung per Google-Konto unterstützen

Es hat viele Vorteile, sich bei Windows 10 mit einem echten Konto anzumelden, also mehr als nur ein lokales Konto zu nutzen. Bisher ist dafür in erster Linie ein Microsoft-Account vonnöten, dieser wird dann mit Passwort, PIN oder einer biometrischen ... mehr... Windows 10, Windows, Login, Anmeldung, Login Screen, Windows Anmeldung Bildquelle: Bleeping Computer Windows 10, Windows, Login, Anmeldung, Login Screen, Windows Anmeldung Windows 10, Windows, Login, Anmeldung, Login Screen, Windows Anmeldung Bleeping Computer

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Solang Google Chrome sogar auf die Akkulaufzeit drückt, während er nicht läuft, kann mir die alte Wanze mit ihren Überwachungshintergrundprozessen gestohlen bleiben.

Ist ja wohl klar, warum Google das nur in Verbindung mit Chrome erlauben will. Denn nur mit dem Login kommen keine ach so wichtigen Informationen zu Google.
 
@eshloraque: Die Ironie, dass du hier über Windows 10 sprichst, fällt dir hier gar nicht auf, gell?
 
@Niccolo Machiavelli: Haste wieder ne Nacht bei chip.de verbracht?
 
@Alexmitter: Man muss nich auf chip.de gehen, um zu wisssen, dass Windows 10 datenschutztechnisch haarsträubende Funktionalitäten hat.
 
@dpazra: Die wären?
 
@Alexmitter: Auswertung des Tippens, Auswertung von Kontakt- und Kalenderdaten, Tracking des Nutzers für Werbevermarkter durch gleichbleibende advertising ID, Versand von Ortsdaten an Microsoft und Partner, Auswertung besuchter Webseiten, automatische Verbindung mit Hotspots, automatisches Verbinden mit Netzwerken von Kontakten, Versand von Hard- und Softwaredaten an Microsoft, Zugriff für Apps auf Name und Profilfoto, Trackbarkeit von Usern durch starkes hervorstellen von Online-Accounts für das Login, ungefragte Updates sind die ganz offensichtlichen. Wie schnell klar wird, betrifft das nicht nur den User selbst, sondern auch seine Kontakte, über die Microsoft Informationen erhält, selbst wenn diese Kontakte selber gar kein Windows nutzen.

Weniger offensichtlich sind: Windows Update Dienste erlauben keine unabhängigen Mirrors (was durch kryptographische Signaturen kein prinzipielles Sicherheitsproblem wäre), also kann man Updates nicht herunterladen ohne dabei Microsoft seinen Anschluss zu offenbaren, Microsoft kriegt zwangsläufig Informationen über die Hardware des Nutzers durch die Zwangsaktivierung, alle Nutzer werden mit vorinstallierter Adware belästigt, die sie bei der Installation nicht abwählen können.

Und last but not least: Windows 10 ist proprietäre Software und kriegt proprietäre Updates. Inwiefern die Funktionalität tatsächlich den Angaben von Microsoft entspricht kann nicht effektiv überprüft werden, was noch läuft, ohne dass man es abstellen kann, ob abgestelltes wirklich vollständig abgestellt ist, was in Zukunft noch kommt und vielleicht abstellbar ist, aber nicht abgestellt wird, weil der Nutzer es gar nicht mitkriegt, obliegt allein Microsoft und ist für den Nutzer in keiner zuverlässigeren Art und Weise nach vollziehbar als das zu lesen. was von Microsoft nach eigenem Ermessen kommuniziert wird.
 
@dpazra: "Auswertung des Tippens"
Falsch, Auswertung der Häufigkeit des Nutzens bestimmter funktiones des Touch Keyboards.

"Auswertung von Kontakt- und Kalenderdaten"
Aha, ja. Ist auch schwer einen Email und Kalenderdienst ohne selbiges zu betreiben.

"Tracking des Nutzers für Werbevermarkter durch gleichbleibende advertising ID"
Simple sache, und noch Simpler zu Deaktivieren.

"Versand von Ortsdaten an Microsoft und Partner"
Bei nutzen der Wetter App im falle des Automatischen Erkennen des Ortes.
Partner ist in diesem fall der Anbieter der Wetter Daten.

"Auswertung besuchter Webseiten"
Und schon wieder reden wir nicht über Windows Selber. Hier reden wir über Bing.

"automatische Verbindung mit Hotspots, automatisches Verbinden mit Netzwerken von Kontakten"
Ja, eine sehr nette Funktion die Explizit Opt-In Aktiviert werden muss.

"Versand von Hard- und Softwaredaten an Microsoft"
Ja, diese Berümten Diagnose Daten.
Ist übrigends bei jedem OS und jeder mir bekannten Distro so, hilft einfach enorm beim Debuggen.

"Zugriff für Apps auf Name und Profilfoto"
Bei Expliziter Opt-In Abfrage...

"Trackbarkeit von Usern durch starkes hervorstellen von Online-Accounts für das Login"
Aha

"ungefragte Updates sind die ganz offensichtlichen"
Ja eine dieser vielen Schmerzhaften Kompromisse.
Updaten ist schlimm, ich weiß.

"Windows Update Dienste erlauben keine unabhängigen Mirrors"
Und genau warum sollte MS das erlauben?

"Microsoft kriegt zwangsläufig Informationen über die Hardware des Nutzers durch die Zwangsaktivierung"
Aha

"werden mit vorinstallierter Adware belästigt"
Du meinst das Userland, oder?

"Windows 10 ist proprietäre Software und kriegt proprietäre Updates."
Ah da sind wir also, ich wusste nicht das ich mit Stallman persönlich rede.
Offensichtlich bist du ein Fan von Freier Software, ich auch. Aber ich bin unterliege keiner Verblendeter Ideologie. Viel Spaß.
 
@Alexmitter: Manche fallen ja immer noch auf MS' Marketingmasche rein, sie würden weniger Daten als Google und Facebook sammeln. Eher mehr als weniger.
 
@Niccolo Machiavelli: Irgendwelche beweise?
 
"Es hat viele Vorteile" - Welche denn?
 
@DRMfan^^: Einige müssen sich nicht extra ein Konto bei MS registrieren um Game DVR in der tollen App, die man ohne Login nicht nutzen kann, zu deaktivieren. xD
 
@blume666: Ja brauchts ja auch um z.B. die Einstellungen im Store zu ändern :-(
 
@blume666: Wie? Ich kann Game DVR in den Einstellungen ändern, und den Store kann man komplett ohne Account nutzen (außer Bewertungen für Apps schreiben)
 
@Tom 1: Nein, das geht nur mit XBOX/MS-Account ansonsten muss man den weg über die Registry nehmen. Die XBOX-App lässt keine Einstellungen zu sofern man nicht angemeldet ist.
 
@DRMfan^^: Das habe ich mich auch sofort gefragt. Klar, es gibt einige Vorteile, aber ich persönlich bewerte die ebenfalls vorhandenen Nachteile so deutlich höher, dass ein MS-Konto für mich nicht in Frage kommt. Der größte Pluspunkt wäre vermutlich eh nur, dass die penetrante Gängelei von Win10 hin zu einem MS-Konto aufhört (incl. "Fehlermeldung" im Windows-Defender - eigentlich eine Frechheit).
In diesem Zuge zu Google zu wechseln wäre dann das sprichwörtliche "Vom Regen in die Traufe".
 
@DRMfan^^: war auch mein erster gedanke. aber immerhin vergisst man so nie sein ultrakryptisches passwort zum onlinekonto...
 
Ich werde mich weder mit Facebook noch mit Google irgendwo anmelden.
Wie bescheuert muss man denn sein, um sich diese Datenkraken ins Haus zu holen?
 
@LastFrontier: Der verkauf von Echo und Konsorten sprechen doch Bände.
Dann wären da noch die billigen Überwachungskameras bei denen man ein Onlinekonto beim Hersteller anlegen muss/soll.
Selbst so ne Logitech Fernbedienung programmieren geht ja nur online.
Die Menschen machens doch mit...

Dann gibts noch die die zwar alle möglichen Geräte haben aber nicht wissen was sie da treiben. Hab bei nem Bekannten in der Werkstatt Cams installiert. Auf denen ihrem Firmen PC (Ersatzteile/Rechnungen/Kundenverwaltung usw...) ist iTunes und aller Müll installiert.
Dann merkte ich das da private Bilder in OneCloud liegen und habe festgestellt das sie sich mit nem MS Konto anmelden. Auf meine Frage hin ob das Absicht ist wurde ich gefragt was das ist.
 
@LastFrontier: Stimmt schon aber leider geht Heute kaum noch ein Weg an denen Vorbei weil immer mehr ihre Login an die auslagern.
 
@Freddy2712: Diese Dienste einfach nicht nutzen.
Steht doch keiner mit der Peitsche da und zwingt einen.
 
@Freddy2712: Bislang ist mir noch kein Dienst untergekommen, der nur mit solchen Drittlogins nutzbar ist. Sollte dies jemals der Fall sein, würde ich nach Alternativen suchen und selbst wenn es keine passenden gäbe wurde ich niemals so einen Login verwenden. Da verzichte ich lieber auf den Dienst.
 
@LastFrontier: Man muss schon echt bescheuert sein, um sich eine Datenkrake ins Haus zu holen. Deshalb lache ich auch über Leute, die Windows 10 auf ihrem privaten Rechner installieren.
 
@dpazra: Was ist denn deine glorreiche Alternative? Ich möchte auch mal lachen.
 
@DON666: Die alternative für privatsphärebewusste Rechnernutzung ist z.B. Debian GNU/Linux.
- das Projekt ist nicht-kommerziell und komplett durch Spenden finanziert
- es werden keinerlei Daten aus der Nutzung an das Debian-Projekt gesendet, es sei dann man installiert als User explizit ein Paket für genau diesen Zweck (zur Beliebtheitsermittlung von Paketen), also können auch keine privaten Daten ausgewertet werden,
- die Paket-Verteilung läuft dezentral, also kann man sich aussuchen, wer überhaupt weiß, welche Pakete man herunterlädt (und dies jederzeit ändern), es gibt aber keine zentrale Stelle, die das nachvollziehen kann.
- Das gesamte System ist werbefrei
- Der Nutzer kann schon vor der Installation verhindern, dass nur ein einzelnes unerwünschtes Paket installiert wird
- Alle Projektentscheidungen werden transparent und demokratisch getroffen
- Wenn ein Entwickler eine böswillige Funktionalität einbauen würde, wäre es leicht zu ihm zurückzuverfolgen (Source Code liegt offen, die Entwickler signieren ihre Beiträge und die meisten Paketbuilds sind reproduzierbar)

TL;DR: Es gibt bei Debian niemanden, der von der Datensammelei profitieren könnte oder bei dem die Daten zentral ankämen, die Datensammelfunktionen existieren im OS nicht, wenn man sie einbauen wollen würde, wäre dies für das restliche Projekt sofort ersichtlich, die ganze Infrastruktur zum Tracken von Usern existiert nicht, eine maschinenübergreifende User-ID existiert nicht, das ganze Geschäftsmodell ist auf das Debian-Ökosystem nicht anwendbar und Debian läuft stabil seit 24 Jahren.
 
@dpazra: Das klingt ja alles schön und gut, und ich zweifle davon auch nichts an, aber zumindest ich will gerade zu Hause eine Kiste stehen haben, bei der ich ohne irgendwelche faulen Kompromisse alles nutzen kann, was mir so in den Kopf kommt, und dafür gibt es ein OS, das genau diese Ansprüche erfüllt. Ich erspare dir jetzt die erneute Nennung des Namens, denn ich will dir nicht unnötig wehtun, du weißt aber, was ich meine...
 
@dpazra: Mein privater Hauptanwendungszweck für einen PC sind Spiele, somit ist alles aus dem Bereich "Linux" für mich vollkommen sinnbefreit und Windows 10 alternativlos.
Aber hauptsache man hat anderen wieder erzählt was sie brauchen, auch wenn es am Bedarf vollkommen vorbei geht.
Warum man jetzt über Leute lachen muss, die Windows 10 haben, erschließt sich mir auch nicht wirklich, aber immerhin hast du dann verdammt viel zu lachen.
 
@RegularReader: Naja, komplett sinnbefreit würde ich jetzt nicht sagen, ich weiß ja nicht von wann dein letzter Stand über Linux-Kompatibilität ist, aber vielleicht solltest du dir mal diese Webseite anschauen: https://spcr.netlify.com/

Das ist der Steam Play Compatibility Report, er zeigt an, welche Erfahrung Leute damit machen, Windows-Spiele im Kompatibilitätsmodus unter Linux laufen und etwa die Hälfte der Spiele konnte von einem Linux-Nutzer mit der Bewertung "Completely Stable" gestartet werden, darunter z.B. Age Of Empire II, Fallout 4, Dirt 4, GTA V... Aber keine Ahnung, was aktuell ist, ich zocke nicht mehr. Das ist übrigens eine Sache, die seit einer Woche einigermaßen öffentlich läuft, also ist dort noch mehr Entwicklung zu erwarten
 
@dpazra: Es wird aber immer Gefrickel bleiben, es werden nie alle laufen und sie können niemals die gleiche Performance wie unter Windows 10 erreichen, wenn die Entwickler das nicht offiziell für die Plattform veröffentlichen.
Wenn man will geht alles, man kann auch Windows 95 auf einer Apple Watch booten, trotzdem ist das noch lange nicht cool oder sinnvoll. :D

Der Anteil an Linux unter Privatanwendern ist einfach so dermaßen gering, dass sich eine Portierung dafür nahezu gar nicht lohnt.
 
@RegularReader: Ja, ist natürlich ein wahnsinniges Gefrickel, so bei Steam auf "Play" zu klicken und das Spiel im Hintergrund durch Proton ausführen zu lassen. Fast so, wie Windows 95 auf einer Apple Watch zu installieren. Und die Ports sind ein gewaltiger Aufwand, vor allem da die größten Game Engines schon lange Crossplatform-tauglich (inkl. Linux sind) sind (warum auch nicht, Vulkan ist seit Jahren auf dem Markt und vorher gab es OpenGL).

Dass du für dich selbst irgendwie Präferenzen formulieren kannst, die nur Windows 10 zulassen, ist mir schon klar, mir selbst wäre meine Privatsphäre mehr wert als 5 FPS und die 5 Minuten, die es braucht um einen Workaround nachzuschlagen, wenn mal einer nötig wird, selbst wenn ich noch Zocker wäre.

Es ging mir lediglich darum, dir darzulegen, warum die Behauptung, Windows 10 sei fürs Gaming alternativlos, im Jahr 2018 Bullshit ist.
 
@dpazra: Das ist zwar alles gut und schön - aber nicht realistisch.
Die meiste Software die ich z.B. nutze läuft nicht unter deinem System. Und diesen ganzen Emulationskack kannst grün anstreichen und den Hasen geben.
Alleine an den Games die ich zocke, gibts an Windows keinen Weg vorbei.
Genauso wie MS-Office.
Auch wenn mir einiges am WIN-Ökosystem nicht gefällt - damit macht nun mal 90% der Welt rum.
Privat empfehle ich keinem Linux. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass alle die damit angefangen haben recht früh genrvt kommen und wissaen wollen warum sie dies oder das nicht machen können. Und ich kenne niemanden der sich nur auf surfen, soziale Medien und Mails beschränkt. Für sowas tut es auch ein billiges Smartphone oder Alditablet.
Windows hat nun mal den Vorteil dass es wahnsinnig flexibel ist und du nahezu alles mit machen kannst.
Der Einsatz von Linux ist auf gewisse Bereiche beschränkt und eher für Insellösungen.
Windows ist die eierlegende Wollmilchsau. Ich kann aber auch dort verhindern dass Software ungefragt nach Hause telefoniert oder mich ausspioniert.
Und da wo die Datenkraken einen realen Account oder Telefonnummern haben wollen gibt es gerade unter Windows immer eine Alternative. WEr sich dafür interessiert und damit ein bischen beschäftigt wird immer ruckzuck fündig. Zudem es auch unter Windows massen an freier Progrämmchen gibt.
 
@LastFrontier: Mit Verlaub, das ist eine etwas "Windows-zentrische" Sicht. Ich bin GNU/Linux-Nutzer seit 2006 und wundere mich schon etwas, wenn Windows als flexibel oder eierlegende Wollmilchsau bezeichnet wird. Aber ich schätze, wenn man nur Windows verwendet und folglich nur Dinge tut, die auf Windows alle funktionieren, dann erscheint Windows sehr flexibel.

Ich nutze seit 2006 GNU/Linux und würde nicht zurück wollen. Windows ist flexibel? Kann ich mein System auf einem USB-Stick mitnehmen und an fremden Computern nutzen? Ich glaube, mit Windows nicht.
Ich würde wissenschaftliche Literaturrecherche nicht mehr ohne einen Tiling Window Manager machen wollen, ich glaube das kann Windows nicht.
Es wäre sehr ärgerlich für meine Entwicklungstätigkeiten, wenn ich eine Bibliothek nicht in 10 Sekunden samt aller Abhängigkeiten mit dem Paketmanager installieren könnte und sie dann schon in meiner Umgebung zur Verfügung stünde, ich glaube unter Windows läuft das ein bisschen anders.
Es wäre sehr unpraktisch für das Testen von Software, wenn ich sie nicht mit zwei zusätzlichen Wörtern in der Befehlszeile für eine andere Sprachumgebung ausführen könnte.
Es wäre noch unpraktischer für Softwaretests, wenn ich keine Container nutzen könnte (virtuelle Maschinen sind da ein bisschen zu heavy).
Wenn Windows flexibel ist, warum spielt es dann keine Rolle auf einer anderen Plattform als dem PC? Ich sehe für Server oder IoT-Anwendungen kein Windows.
Mich nervt es auch ein bisschen, wenn man einen Windows-Nutzer in einer Projektgruppe hat, der die LyX-Dateien nicht öffnen kann, weil die LyX-Build für Windows gerne mal veraltet ist.
Kann Windows eigentlich inzwischen mit anderen Dateisystemen als NTFS und FAT umgehen? Ich finde es ganz gut, dass mein Dateisystem transparent lz4 verschlüsselt, das spart Zeit und Speicher.

Windows ist die eierlegende Wollmilchsau, wenn es um das ausführen von Windows-Software geht, und es flexibel in dem Sinne, dass es auf jede Art und Weise nutzbar ist, die einem Windows-Nutzer bekannt ist.

Was die Massen an freien "Progrämmchen" betrifft: frei, wie in Freibier oder wie in Freiheit? Mein Repository listet mir ein paar zehntausend freie Programme, die frei wie in Freiheit sind.

Ein Wort aber noch zur "Emulation". Ich weiß nicht, von welcher Emulation du sprichst, WINE kann jedenfalls nicht gemeint sein. Das klingt vielleicht, wie eine technische Spitzfindigkeit, ist aber ziemlich wichtig, denn Emulation würde ganz schön viel Performance kosten. Tatsächlich werden die x86-Anweisungen genauso nativ ausgeführt, wie unter Windows, wenn man ein Programm unter Wine startet, und die .NET-Code läuft genauso nativ unter Mono, wie unter Windows (nämlich überhaupt nicht nativ).

Das gerade die Zocker Windows als alternativlos bezeichnen, hört man öfter, ich kann es persönlich nicht nachvollziehen, weil ich kein Zocker bin, aber wisse, dass gut zwei Drittel der Titel in der Steam-Bibliothek unter GNU/Linux ausgeführt werden kann, mit einer Funktion, die erst seit einer Woche öffentlich getestet wird (und demnach wohl noch Verbesserungen erfahren wird). Es könnte also sein, dass deine Meinung über Linux Gaming und die "Emulation" ein bisschen out-of-date ist. Mehr dazu hier: https://spcr.netlify.com/
 
@dpazra: Alter Schwede - wieder so einen Linux-Messias erwischt.
WINE ist der gleiche Mist. 90% der Games laufen damit nicht. Auch WINE ist nicht nativ. Und das mit dem Durchreichen von Befehlen ist ein feuchter Wunschtraum. Spätestens dann wenn Games oder Programme die Funktionen von Grafikkarten nutzen, ist auch bei WINE Schicht im Schacht.
Wargaming hat ja World of Tanks in einer WINE-Umgebung auf Mac OS laufen. Und das kannst definitiv in die Tonne treten.
Linux hat durchaus seine Berechtigung. Aber nicht für den Alltagsgebrauch und im Massenmarkt.
Wäre Linux so, wie es die Linuxer immer propagieren, hätte es definitiv eine andere Akzeptanz am Markt.
Geht doch schon bei so popeligen Sachen wie Videokonvertierung los. Da hat man mächtige Tools mit tollen Funktionen und dann schläft der Rechner beim Konvertieren ein, weil die Programme die Grafikkarte nicht nutzen. Bis ich unter Linux eine 45 Minuten Episode konvertiert habe, habe ich mit Windows und einer popeligen nvidia eine ganze Serie durchgeschossen.
Und das mit Steam ist auch so eine Sache. Wird man erst mal abwarten müssen. Glaube aber nicht, dass das was berauschendes wird.
Ich weiss gar nicht was es da zu diskutieren gibt oder warum da immer krampfhaft versucht wird für Linux zu missionieren.
Die reale Welt sieht nun mal anders aus als die Linuxer sich das immer einbilden.
Versuch mal einem Bildbearbeiter, Grafiker, Werbefritzen, Zocker, Lehrern und Schülern Linux Schmackhaft zu machen. Die lächeln dich bloss an und zeigen dir den Vogel.
Linux ist zu technokratisch und keineswegs dass was man sich unter der Bedienung eines Computers vorstellt. Und so schaut es auch aus. Altbacken, verkrustet, umständlich. Ist zwar schon besser geworden aber immer noch 20 Jahre hinter dem Zeitgeist her.
 
@dpazra: Glaube nahezu keiner deiner angesprochenen Punkte, in denen Linux so unfassbar toll ist, interessiert irgendeinen normalen Privatanwender oder Gamer.
Das du keine Spiele spielst merkt man sofort, denn dann würdest du sicherlich nicht empfehlen, Spiele in irgendwelchen Emulationsumgebungen auszuführen anstatt sich unter Windows laufen zu lassen. Und der Unterschied ist weitaus größer als "5 fps" (auch wenn es nicht emuliert ist).
Das es unter Linux OpenGL oder Vulkan gibt ist ja schön und gut, sehr weit verbreitet ist aber DirectX.
Und ja, Steam stellt eine extrem begrenzte Anzahl an Spielen auf beiden Plattformen zur Verfügung, überwiegend die eigenen Titel (Valve). Damit hätte man einen einfachen Zugriff auf einen geringen Teil der Steam Bibliothek, die aber auch noch lange nicht alle Spiele umfasst, es fehlen dann noch UPlay (Ubisoft), Origin (EA), Blizzard und alle anderen Spiele, die auf eigene Launcher setzen. Die verlinkte Liste ist gemessen an dem was aktuell auf dem Markt ist und ich zurzeit spiele leider mehr als traurig.

Es freut mich, dass du mit Linux so zufrieden bist und dich damit besser fühlst, ist ja jedem selbst überlassen. Deswegen muss man nun aber nicht auf Krampf versuchen andere zu "bekehren", obwohl das System für den anderen vollkommen ungeeignet ist. Linux hat seine Stärken, ich sehe die vor allen Dingen im Serverbereich, aber für Privatanwender eher nicht. Ja, es geht irgendwie alles, aber nicht wirklich gut und mit weitaus mehr Aufwand als unter Windows oder macOS.
Jeder hat andere Anforderungen, für jede Anforderung gibt es passende Hardware/Systeme. Weil man das eine nutzt, sind nicht alle anderen "dumm" oder muss "über sie lachen", das sieht mir sehr nach Tunnelblick aus.

Du kannst ja mal einen normalen Privatanwender fragen, wie er mit dem fehlenden Tiling Window Manager umgeht und was er dazu sagt, dass nur NTFS und FAT32 unterstützt werden ... dir werden ganz sicherlich nur Fragezeichen entgegen kommen. :D

Abschließend: "Wenn Windows flexibel ist, warum spielt es dann keine Rolle auf einer anderen Plattform als dem PC? Ich sehe für Server oder IoT-Anwendungen kein Windows." --> Ich habe häufig mit Windows Servern zu tun und Windows IOT existiert auch.
 
@LastFrontier: Also bitte, das korrekte Wort um die Position des Gegenübers ohne Fakten als "religiös" zu diskreditieren ist "Jünger", das lernt man ja wohl im Internet. Abgesehen davon, ist der Messias Richard Stallman, Friede und Segen seien auf ihm, er isst sogar vom eigenen Fleisch, wie Jesus Christus.

Davon abgesehen, sollte für das Jünger-Argument die eigene Position in der Realität fußen. Zum Beispiel behauptest du 90% der Spiele würden unter WINE nicht laufen, dabei wurde dir bereits eine Statistik verlinkt, die zeigt, dass zwei Drittel der Spiele von Steam (nicht nur diejenigen, die Linux ohnehin vom Hersteller aus unterstützen) unter WINE funktionieren (ein Steam-Feature, das seit einer Woche im öffentlichen Test ist, kann sie direkt unter WINE starten, daher kommen die Zahlen).

Ich denke in deinem Bild von der Linux-"Technokraten"-Community, verkennst du völlig, dass ein Marktanteil in der Größenordnung von 2% (NetMarketShare) immer noch eine Userzahl bedeutet, die im 8-stelligen Bereich liegt. Natürlich gibt es darunter auch Medienprofis aller Art (ebenso, wie einiges an professioneller, proprietärer Filmsoftware, die u.A. in Hollywood verwendet wird, für die GNU/Linux-Plattform bereitgestellt wird). Was meinst du, wer die Zielgruppe von Aftershot Pro, digikam, Darktable und co. ist? Du erweckst den Eindruck von jemandem, der seine Kenntnisse aus den 2 GNU/Linux-Usern, die er kennt, und dem heise-Forum auf ganze FOSS-Welt projiziert.

Und deine GNU/Linux-Erfahrung klingt sehr nach "Linux-is-not-Windows"-Syndrom. Eine in WINE ausgeführte Software hat also nicht erkannt, dass GPU-Beschleunigung nutzbar ist. Wer unter GNU/Linux Videos konvertiert, der benutzt dafür natürmalerweise ffmpeg. ffmpeg unterstützt nicht nur hunderte Codecs/Formate/Filter, sondern auch alle größeren Arten von CPUs und eine Menge Schnittstellen für Hardwarebeschleunigung (darunter natürlich auch die von nVidia, AMD und Intel).

Die User-Experience von GNU/Linux ist nicht akkurat dargestellt, von der User-Experience "Ich versuche genau das, was ich unter Windows gemacht habe, mit der selben Software durch WINE auszuführen." Die GNU/Linux-Welt hat ihre eigene Software. Benutzeroberflächen in GNU/Linux sind nicht umständlich, das einzige was umständlich wäre, ist seine Windows-Bedienung auf GNU/Linux anwenden zu wollen. Was 20 Jahre dem Zeitgeist hinterher ist, ist deine Kenntniss der FOSS-Welt.

Ich habe hier an keiner Stelle für GNU/Linux missioniert. Ich habe nur gesagt, dass es unlogisch ist, Windows 10 für ein privatsphärefreundliches OS zu halten und widerspreche fehlerhaften Aussagen über GNU/Linux dort, wo das Gegenteil leicht an Zahlen belegar ist.

Ich weiß nicht, was angeblich propagiert wird (wahrscheinlich im Kommentarbereich von heise und golem), aber vom Initiator des GNU OS und des freien Softwarebegriffs wurde folgendes Mission-Statement propagiert: Es soll eine Alternative für PC-Nutzer geschaffen werden, die ein anderes Verständnis von Nutzerrechten, Privatsphäre, Mitbestemmungsmöglichkeiten etc. haben, als es dem Konzept von proprietärer Software innewohnt. Es ist kein Versuch eine 1:1-Kopie von Windows zu produzieren.
 
@dpazra: Viel Geschreibsel für noch mehr heisse Luft.
 
@dpazra: Den kram kannst doch deaktivieren. Ubuntu sammelt jetzt auch optional Daten. Müssen wir jetzt alle panisch umherrennen?
 
@dpazra: Also gar keinen Rechner nutzen? Eine Vernünftige Alternative gibt es ja leider nicht. Ich bezweifle das MacOS da besser ist.
 
@dpazra: Ich schüttel nur den Kopf, wenn solche Sprüche kommen. Es zeigt, dass technologische Laien sich einfach zu wenig Gedanken machen. Du schreibst hier und führst Dich allein damit schon ad absurdum. Hier werden ca. 2 Dutzend Tracker eingesetzt und das macht Deine Argumentation lächerlich. Würdest Du Deine eigenen Sprüche ernst nehmen, dann würdest Du weder Google zum Suchen nutzen, noch irgendwelche Portale bei denen Du Dich einloggen musst und auf keinen Fall ein Handy mit Android oder iOS (keine Ahnung was dann noch sinnvoll bleibt). Traurig ist nicht, dass Du Microsoft oder Google als Datenkrake ablehnst, sondern dass Du offensichtlich mit dem Thema nicht vertraut bist. - Ich weiß, dass ich überwacht werde. Nicht nur von Microsoft und Google, sondern von ganz vielen anderen auch. Ich gebe mir ein wenig Mühe das zu reduzieren, aber nehme trotzdem wegen Bequemlichkeit vieles in Kauf, nur sollte man sich dessen bewusst sein. Ich nutze Win10 und habe vieles abgeschaltet, habe zwar einen Microsoft-Account, aber nutze einen lokalen Account zum Login. Ich habe ein Android-Handy und habe viele Apps beschnitten (viele funktionieren dann nicht mehr). Ich habe auch einen Google-Account, aber nutze kein Auto-Login. Meine Browser speichern keine Logins und Passwörter. Nichts macht ein Backup in irgendeine Cloud. usw usw. Trotzdem würde ich nicht so einen Trollspruch machen wie Du ihn von Dir gegeben hast.
 
@Nunk-Junge: Wenn du den "bescheuert"-Spruch meinst, ein Blick den Kommentarbaum hoch verrät dir, dass es eine Retour auf das Eröffnungsstatement ist, dass die zukünftigen Nutzer dieses Features für bescheuert erklärt. Der Hintergrund ist eher gewesen, jemandem, der andere pauschal als bescheuert bezeichnet, zu zeigen, wie schnell man selbst als bescheuert bezeichnet werden kann.

Dass du mich als Laien bezeichnet, ist sehr lustig, da du überhaupt nicht weißt, wer ich im realen Leben bin. Vielleicht kennst du mich ja und schätzt meine technische Expertise. Du untermauerst es indem du mir Dinge erzählst, von denen du annimmst, sie wären neu für mich, aber ich gehe kurz drauf ein.

Die ca. 2 Dutzend Tracker Schätzung von dir ist nicht schlecht, es schwankt so zwischen 15 und 19 je nachdem, welche Seite man lädt. Das weiß ich, weil ich Tracker natürlich blockiere (wobei es nicht so ist, dass ich von meinen Browsing-Sessions allzu viel übrig lassen würde, nachdem ich den Browser schließe). Das Tracking ist nichtmal mehr ein gorßes Geheimnis, seitdem das DSGVO es ein wenig sichtbarer gemacht hat, dürften es sogar einige Laien mitkriegen.

Da du ja ein Experte bist, ist dir sicher bekannt, dass sogar viele Laien DuckDuckGo und Startpage kennen, deine pauschale Annahme darüber ob oder wie ich Google nutze ist also ziemlich mutig.

Ich muss auch eine kleine Korrektur anbringen, nicht Android ist das System, dass man auf keinen Fall nutzen sollte, sondern die Kombination aus Android und den Google Play Diensten (der Store, das Framework, etc.). Android ist freie Software und die Google Play Services kann man zum Beispiel mit MicroG ersetzen. Da du ja meintest, dass du dir Mühe gibst, deine Privatsphäre zu schützen, interessiert dich diese Alternative vielleicht: https://microg.org/ .
 
@LastFrontier: Ich nutze mittlerweile überall wo es geht entsprechende Logins. Keine Lust auf gefühlt 350 Plattformen Accounts zu verwalten.
 
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