SpaceX-IPO: Rekordbewertung von 1,75 Bio. $, aber Analysten warnen
SpaceX peilt bei seinem geplanten Börsengang eine gigantische Bewertung von 1,75 Billionen Dollar an. Analysten warnen jedoch vor einem Einstieg, da der Konzern hohe Verluste schreibt und Elon Musk fast alle Stimmrechte behält.
Der geplante Aktienverkauf unterscheidet sich jedoch von klassischen Börsengängen. Es handelt sich um eine reine sogenannte Primäremission. Das bedeutet, dass ausschließlich neue Aktien zu einem anvisierten Stückpreis von 135 Dollar (etwa 116 Euro) ausgegeben werden. Altaktionäre dürfen ihre Anteile vorerst nicht veräußern. Sämtliche Einnahmen fließen somit direkt in das Unternehmen, um das weitere Wachstum zu stützen. Das Unternehmen plant, die eingeworbenen Gelder zügig in den Ausbau der Produktionsstätten zu investieren. Infografik: SpaceX-Börsengang
Finanzanalysten schätzen den realen Wert des Konzerns deutlich geringer ein. Berechnungen zufolge liege dieser bei lediglich 780 Milliarden Dollar (etwa 670 Milliarden Euro) und damit bei weniger als der Hälfte der Zielmarke. Analysten bewerten besonders die Pläne, in Kooperation mit dem Startup xAI orbitale Rechenzentren aufzubauen, als wirtschaftlich und wissenschaftlich unsicher.
Unabhängig von den Bedenken der Analysten bereiten sich die Angestellten auf den Börsengang vor. Über 1000 aktuelle und ehemalige Mitarbeiter, darunter viele Ingenieure der Raketenentwicklung, haben sich zusammengeschlossen, um bei Finanzinstituten günstigere Konditionen für die Verwaltung ihres künftigen Vermögens auszuhandeln. Viele von ihnen könnten durch den Aktienverkauf erhebliche Gewinne erzielen.
Was haltet ihr von der Bewertung für SpaceX? Seht ihr das Potenzial oder überwiegen die Risiken? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren mit uns.
Börsengang von SpaceX geplant
Das Raumfahrtunternehmen SpaceX plant für Mitte Juni an der Technologiebörse Nasdaq den bisher größten Börsengang der Finanzgeschichte. Unter dem Ticker SPCX sollen frische Mittel in Höhe von 75 Milliarden Dollar (etwa 64 Milliarden Euro) eingesammelt werden. Das Unternehmen strebt dabei eine Gesamtbewertung von 1,75 Billionen Dollar (etwa 1,5 Billionen Euro) an, um künftige Projekte in den Bereichen Satellitenkommunikation und künstliche Intelligenz zu finanzieren.Der geplante Aktienverkauf unterscheidet sich jedoch von klassischen Börsengängen. Es handelt sich um eine reine sogenannte Primäremission. Das bedeutet, dass ausschließlich neue Aktien zu einem anvisierten Stückpreis von 135 Dollar (etwa 116 Euro) ausgegeben werden. Altaktionäre dürfen ihre Anteile vorerst nicht veräußern. Sämtliche Einnahmen fließen somit direkt in das Unternehmen, um das weitere Wachstum zu stützen. Das Unternehmen plant, die eingeworbenen Gelder zügig in den Ausbau der Produktionsstätten zu investieren. Infografik: SpaceX-Börsengang
Kritik an der Firmenbewertung
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, gibt es an den Zielen jedoch Kritik. Zwar gilt das Satellitennetzwerk Starlink als profitabel, doch das Gesamtunternehmen verzeichnete im Jahr 2025 bei einem Umsatz von 18,67 Milliarden Dollar (etwa 16,04 Milliarden Euro) einen Nettoverlust von 4,94 Milliarden Dollar (etwa 4,25 Milliarden Euro). Die Ausgaben für stetige Raketenstarts belasten die Bilanz schwer.Finanzanalysten schätzen den realen Wert des Konzerns deutlich geringer ein. Berechnungen zufolge liege dieser bei lediglich 780 Milliarden Dollar (etwa 670 Milliarden Euro) und damit bei weniger als der Hälfte der Zielmarke. Analysten bewerten besonders die Pläne, in Kooperation mit dem Startup xAI orbitale Rechenzentren aufzubauen, als wirtschaftlich und wissenschaftlich unsicher.
Machtstruktur als Risiko
Neben der finanziellen Lage bereitet auch die Unternehmensführung potenziellen Investoren Sorgen. Eine spezielle Aktienstruktur würde dem Vorstandschef Elon Musk rund 85 Prozent der Stimmrechte sichern. Das stellt ein Risiko für freie Aktionäre dar, da kritische Entscheidungen kaum blockiert werden können.Unabhängig von den Bedenken der Analysten bereiten sich die Angestellten auf den Börsengang vor. Über 1000 aktuelle und ehemalige Mitarbeiter, darunter viele Ingenieure der Raketenentwicklung, haben sich zusammengeschlossen, um bei Finanzinstituten günstigere Konditionen für die Verwaltung ihres künftigen Vermögens auszuhandeln. Viele von ihnen könnten durch den Aktienverkauf erhebliche Gewinne erzielen.
Was haltet ihr von der Bewertung für SpaceX? Seht ihr das Potenzial oder überwiegen die Risiken? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren mit uns.
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