Aufgeblähter iPad-Akku: Drei Leichtverletzte im Apple Store Amsterdam

In Amsterdam musste am gestrigen Sonntag der Apple Store Leidseplein nach einem Vorfall mit einem iPad-Akku evakuiert werden. Soweit bekannt ist, war eine iPad-Batterie ausgegast. Durch die Entwicklung von giftigen Dämpfen wurden drei Personen ... mehr... Apple, Store, Apple Store, Apple Retail, Amsterdam Bildquelle: Apple Apple, Store, Apple Store, Apple Retail, Amsterdam Apple, Store, Apple Store, Apple Retail, Amsterdam Apple

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Vielleicht sollte man die Zeichen der Zeit einmal erkennen und diese extrem kompakte Bauform bleiben lassen. Wenn die Hersteller selbst keine Konsequenzen ziehen, muss es der Gesetzgeber machen. Früher flogen einem die Handys, Game Boys und Walkmans auch nicht ständig um die Ohren.
 
@Memfis:
Ich bin wahrlich kein Fanboy von Apple, wenn aber mal ein Gerät von Millionen ein Problem entwickelt sehe ich noch kein Problem.
Wenn jetzt 1% der Fertigung thermisch aktiv wird sieht es anders aus.
 
@Mixermachine: Ich finde etwas dicker dürfen die Geräte auf jeden Fall sein, dann können die Akkus auch mehr Kapazität haben können.
 
@CodeZero1990: ähm, wenn mit der dicke die Kapazität steigt, hat man keine Sicherheit gewonnen...
 
@Lulu2k: Das ist/kann richtig sein. Ich bin kein Experte.
 
@Mixermachine:
Mal ein Gerät von Millionen ist untertrieben.

Das werden pro Serie wohl ein paar hundert und mehr sein. Da reicht schon der bekannte Fabrikationsfehler mit dem Samsung strauchelte.

Warum sollte ein Foxxcom Bandarbeiter mit einem iPhone sanfter umgehen, wenn der Akku nicht passt. Hauptursache für brennende oder ausgasende Akkus sind Stürze auf hartem Boden. Oder man hat sie mechanisch geknickt und verbogen. (Falsche Verpackung)

Apple ist da immer sehr schnell, wenn etwaige Videos im Internet auftauchen, diese löschen zu lassen.

Ein gelöschtes Vid berichtete von einem Sportradler, der mit dem Rad stürzte. Das iPhone 6 fiel dabei aus der Gesäßtasche auf den Boden.

Er rappelte sich auf und steckte das iPhone wieder in die Gesäßtasche. Nach einigen Minuten wurde das Gerät heiß und fing Feuer. Er konnte das Teil gerade noch aus der Tasche ziehen. Hatte trotzdem Verbrennungen davongetragen.

Mutmaßlich gibt es tausendfach solche Vorkommnisse die nicht gemeldet werden.

Von einmal weil es in der Presse berichtet wird sollte man also wirklich nicht ausgehen.
 
@Memfis: Du musst aber bedenken, dass man es nicht mitbekommen hat, weil die Newsblase nur das Heimatland + etwas Ausland (Und da auch nur bei größeren Vorfällen) umfasste.
Und eine kaputte Batterie war kein Bericht wert.

Aber durch das Internet bekommt man es halt jetzt mit.
 
@Blubbsert: Das mag schon sein, aber von explodierenden Geräten hat man früher trotzdem nie etwas gehört. Im schlimmsten Fall liefen die Batterien aus und das meist auch nur, wenn die Geräte lange nicht benutzt wurden. Ansonsten wars das aber auch.
 
@Memfis: die Geräte von früher hatten auch alle die gleichen Akkus/Technik wie heute. Kann man richtig gut mit einander vergleichen!
 
@Rumpelzahn: Tja, Standards sind was schönes.
 
@Memfis: Ich erinnere mich noch an die gefälschten Akkus zu 3310-Zeiten. Da hat man so etwas häufiger gehört.
 
@Memfis: Du vergleichst zwei Akku-Techniken was einfach nicht geht.
 
@andi1983: Das scheint die explosive Technik halt Müll zu sein und man sollte wieder zum Vorherigen zurück und erstmal weiterentwickeln.
 
@Memfis: Das liegt nicht an der Bauform, sondern an der eingesetzten Akku Chemie. Entscheidet ist
es z.B., dass beim Laden kein Memory Effekt auftritt und die Kapazität der Hardware entspricht.

Heute wartet doch niemand mehr, bis der Akku vollkommen leer ist, bevor man ihn wieder aufläd.
 
@ManuelM2:
Hauptproblem sind mechanische Beanspruchungen durch Schlag, Druck und Zug auf den Akku. Dabei platzen innen Zellen auf und es gibt Leckageströme, die den Akku erhitzen.
Das verwendete Material Lithium ist das Problem.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator#Gefahren_beim_Umgang_mit_Lithium-Ionen-Akkus
 
@Memfis: Früher hatte man andere Technologien, z.B. Nickel-Metallhydrid und nicht Lithium-Ionen. Die ersten können auslaufen, die letzten nicht. Die Brandgefährlichkeit von Lithium-Ionen ist bekannt, das hat aber nichts mit der Bauform zu tun. Du kannst ja auf alte Akkutechnologien setzen. Dann geht Deinem Handy deutlich früher der Saft aus und Laden dauert 14 Stunden und die Akkus gehen bei dieser Nutzungsweise sehr schnell kaputt. Du produzierst dann mehr, giftigen Müll. Unabhängig davon, dass Dein Handy dann ein fetter, schwerer Brocken wird.
 
@Nunk-Junge: "Früher", das Nokia 6210 aus 2000 hatte auch schon einen Li-Ionen-Akku.
 
@floerido: Mein erstes Handy, irgendein Motorola, hatte noch 4 Micro-Akkus (AAA). Konnte aber auch nichts gegenüber heutigen Handys. Wenn man leistungsfähigere Handys haben will (LTE statt GSM, coole Apps, ultrahochauflösende Riesendisplays, ...) dann braucht man leistungsfähige Akkus. Und leider gibt es noch keine Alterntiven zu Lithium-Ionen (marktfähig).
 
@floerido: Ja, mit 1050mAh bei ähnlicher Baugröße? Vermutlich ist genau da der Hund begraben.
 
@Islander: Aber der Akku ist nunmal auch schon gut zwanzig Jahre alt, oben ging es darum, dass Li-Ion so etwas total Neues wäre. Eine Verdopplung der Kapazität nach dieser Zeit finde ich jetzt auch eine nicht so ungewöhnlich schnelle Steigerung.
 
@Memfis: Oder damals wurde einfach nicht gleich ein Artikel aus einem brennenden Game Boy.

Falls Du etwas anderes weißt dann würden mich da konkrete Zahlen interessieren.

Also wie oft haben alte Nokias, Game Boys, Walkmans im Vergleich zu iPads, iPhones und anderen moderne Smartphones und Tablets Feuer gefangen.

Hier noch eine Quelle zu alten Nokia Akkus:

https://www.test.de/Explodierende-Akkus-Nokia-Akkus-brandgefaehrlich-1139486-0/
 
@Memfis:
man müsste so was wie ein TüV einführen das Geräte in Europa erst in Handel verkauft werden dürfen, wenn bestimme Vorbrausetzungen gegeben sind.

Nicht auszudenken was passieren kann wenn man so ein Gerät im Auto im Handschuhfach hat und währender der Fahrt z.b. auf der Autobahn mit Tempo 130 so was passiert.

Früher gab es so was nicht erst in letzter Zeit wo Hersteller an Qualität
und Material sparen , so was sollte Verboten werden.
 
@Memfis: Wie auch, die damaligen meist genutzten Zink-Kohle AA Batterien bzw. späteren Alkaline Batterien haben nicht annähernd die Energiedichte, wie Lithium-XX Akkus.
 
Apple kennt wohl das Problem und hat notfalls immer Sand im Apple Store vorrätig :-D
 
@mastersascha: der dann u.u. zu Glas wird für ihre Geräterückseiten, XD
 
@mastersascha: also alle Geschäfte die mit Akkus umgehen sollten solche Behälter in der Nähe haben, in denen man Batterien versenken kann.
 
@mastersascha: Ja schon interessant... die haben Sand vorort... warum wohl? Weil sie das schon wußten...
 
@Zonediver: Jeder weiß das Akkus mit dieser Chemie ausgasen können, egal welcher Hersteller. Nur du scheinbar nicht ;)
 
@Zonediver: Und Feuerlöscher gibt's in jedem Haus, weil man schon weiss, dass es Brennen wird.
 
@mastersascha: Äh, hallo? Das war ein Kunden-iPad an der Genius-Bar, also zur Reparatur. Möglicherweise hat sich der Kunde auf das iPad draufgesetzt oder sonst was. - Ist doch klar, dass man für solche Fälle gerüstet sein sollte.
 
@mastersascha: Ist das ernsthaft so? Brennende Lithium-Ionen-Akkus erreichen Temperaturen von deutlich über 1000 Grad und können fast nicht gelöscht werden.
 
Es lag mit Sicherheit am nicht zertifizierten Ladegerät und nicht an Apple! /s
 
@ethernet: Ich glaub die meisten verstehen das überdeutliche "/s" nicht :D
 
Tjo... billiges China-Zeug zu Wucherpreisen... mehr muß man dazu nicht sagen...
Qualitativ hochwertige Akkus kosten eben - aber das verringert ja die Gewinnspanne. Da dürfen schon mal ein paar Akkus hochgehen... nennt man "kalkuliertes Risiko".
 
@Zonediver: Das hat nichts mit der Qualität der Akkus zu tun, sondern ganz einfach mit der verwendeten Chemie. Akkus gleicher Art können immer ausgasen, egal wie teuer sie produziert werden. Sie müssen das sogar, sonst würde das Gerät explodieren und das will man ja grade nicht. Dann wird es nämlich wirklich Lebensgefährlich.

Wenn man z.B. nicht warten will bis das Handy leer ist um dann erst aufladen zu können oder hohe Stromstärken abfangen zu können, dann gibt es einfach keine richtigen Alternativen. Außer du willst das der Akku nochmal so groß ist wie das Smartphone jetzt schon.
 
@ManuelM2: ...das hat "nur" und "ausschließlich" mit der Qualität der Akkus zu tun...
 
@Zonediver: ähm... nein. Li-Ion-Technologie ist in all den Geräten verbaut und diese birgt nunmal gewisse Restrisiken. Gerade wenn so ein Akku evtl. durch einen Sturz o.ä. bereits beschädigt ist. Dazu haben die Zellen eine Art "Sollbruchstelle", um zB bei Überhitzung nicht zu platzen.

Aber ich wüsste noch gerne was zB an Samsung-Akkus so schlecht ist? ("billiges China-Zeug" und so)
 
Ohne Apple in Schutz nehmen zu Wollen.
So etwas kann immer Passieren Lithium ist ein höchst Gefährliches Element aber derzeit leider recht Alternativlos, es reicht schon ein kleiner Fehler in der Produktion und so ein Akku kann zur Gefahr Mutieren.
Natürlich können Maximal Kompakte Bauformen das ganze begünstigen wenn zu wenig Platz für die Ausdehnung des Akkus eingeplant wird nur um 1 oder 2 oder gar 0,5 mm zu Sparen.
Dennoch Aktuell gibt es leider keine Alternative zu LiPo Akkus NiCd Akkus hatten zwar das Problem nicht doch diese hatten andere Probleme wie Memory Effekt und nebenbei erreichten diese nicht die Spannungen und Kapazitäten der LiPo.
Manchmal sind auch die Nutzer selbst Schuld wenn ein Akku klare Anzeichen für am Ende gibt wie springen von 75% auf 35% oder trotz 50% Ladezustand geht das Gerät aus sollte man den Akku Tauschen.
Der Klassiker ein aufgeblähter Akku hab hier noch ein Sony Experia Z1C der Akku hat sich Aufgebläht und das Backcover angehoben hab den Akku jetzt selber gewechselt (war gar nicht so schwer und Teuer) .
Aber auch hier muss man den Herstellern vorwerfen durch ihre Kompakten Bauformen am besten alles aus einem Guss ist das mitunter gar nicht so einfach.
Wenn ich mirt mein XZ1 ansehe hier müsste ich erst ganz Vorsichtig das Display ausbauen um an den Akku zu Kommen obwohl ich gerne Bastel lasse ich hier dann doch lieber die Finger davon.
Kompakt und leicht ist wirklich toll keine Frage doch lieber paar Gramm schwerer und 1mm mehr Gehäuse und dafür dann ein geschraubtes Akku Fach.
Bei den alten IPhones ging das doch auch oder gesteckt wie bei Android und anderen dennoch hatte man Staub und Wasserdichtigkeit.
 
@Freddy2712: Ganz genau, so ist es. Es gibt einfach keine wirklichen Alternativen in der Akku Chemie, die heute das Gleiche leisten. Alle Hersteller nutzen die gleiche Chemie und alle Akkus können entgasen. Das sollen sie ja auch, denn wenn sie ansonsten explodieren würden, wird es erst richtig gefährlich. Deswegen haben alle Geräte Entgasungslöcher.
 
@ManuelM2: Hab Berufsbedingt einen Gefahrgutschein wir haben es in der Ausbildung/Schulung mal aus Spaß ausgerechnet ein PKW mit 4 oder 5 Personen jeder ein Smartphone/Tablet jeder nocheine oder mehrere Powerbank.
Eigentlich müsste bei diesem Scenario der PKW eine Gefahrgut Tafel führen da genug Lithium Transportiert wird um über die 1000 Punkte zu kommen.
Hatten nicht schlecht gestaunt als er uns das grob ausgerechnet hat.
Von E-Austos wollen wir erst gar nicht Anfangen oder sonstigen Geräten mit Lithium Akkus.
Möglich das jetzt Mist erzähle ADR ist halt Schwierig deshalb gibt es ja Software um Fehler weitgehend zu Vermeiden.
 
@Freddy2712:
Naja, ganz so ist es nicht. Man muß nämlich unterscheiden zwischen Akkus mit "Softcase" und welchen mit Hardcase. Die in den Geräten fix verbauten Akkus sind immer mit Softcase, was beim Zusammenbau höchste Vorsicht erfordert - die kleinste Verletzung der dünnen Akkuhaut kann später zu Folgeschäden führen.
Wären nach wie vor Wechselakkus im Einsatz, müßte man hierfür welche mit Hardcase verwenden. Die sind robuster und kaum anfällig für solche Beschädigungen, allerdings kann excessives Überladen auch einen Hardcase-Akku zerstören...
 
@Zonediver: Stimmt Natürlich aber gerade das Überladen sollte Heute der Vergangenheit angehören die Lade Elektronik sollte das eigentlich Verhindern.
Natürlich gibt es auch hier wieder den Fall zu 99% klappt es.
Ich würde allerdings begrüßen wenn wir wieder zur Hardcase Akku Variante zurückkehren würden lieber 5 Gramm Schwerer dafür aber robuster.
Auch ich lade mein Smartphone über Nacht ich weiß soll man nicht aber ich Vertraue hier auf die Intelligente Ladeelektronik meines XZ1 was sich nach ein paar Tagen grob merkt wann ich in der Regel Aufstehe und entsprechend den Ladestrom anpasst.
In der Praxis sieht es dann so aus das bis glaube 90 % voll Geladen wird und dann ein Ladeerhalt durchgeführt wird und kurz vor Aufstehen auf 100% Fertig geladen wird.
Meines Wissens hat das bisher nur Sony so finde ich eigentlich eine ganz gute Sache soll den Akku schonen und man kann es auch Deaktivieren wenn man es nicht will.
 
Ich bin auf die Auflösung gespannt. Würde mich nicht wundern, wenn das Gerät einen Drittakku verbaut hatte. Man hat auch noch von keinem Fall gehört, in dem ein Auslagen-iPad einen aufgeblähten Akku hatte. Komischerweise nur Kundengeräte bei denen sich oft dann auch ergeben, dass die mit schlechten Ladegeräten oder Drittakkus verwendet wurden. (Was nicht heißen soll, dass die Originalteile von Fehlern verschont sind! Hab auch schon ein neues iPhone erstmal direkt wieder einsenden dürfen...Gefährlich wurde es aber nicht)
 
@bigspid: Das hat nur wenig mit den Ladern selbst zu tun - die Leute wissen nämlich nicht, dass ein LiPo-Akku nur bis 80% geladen werden sollte, damit er auch lange hällt.
Die Meisten stecken das Teil am Abend an, vergessen es und dann hängt's die ganze Nacht am Ladegerät. Das führt dann über einige Monate zu aufgeblähten Akkus...
 
@Zonediver: Oh das mit den aufgeblähten Akkus, weil man es über Nacht laden lässt, finde ich interessant? Woher hast du diese These? Hab ich seit meinem ersten Li-Akku vor 25 Jahren noch nie erlebt, und ich hatte seitdem schon viele Geräte, die alle über Nacht laden, jede Nacht.
 
@Islander: Das kommt "aus eigener Erfahrung" und dem Wissen um den Aufbau des Akkus (Nachrichten-Elektroniker). Wir haben in unserem Modellbau-Club einige "Spezialisten", die das auch nicht glauben wollten. Da kam einer daher mit einem wirklich großen Akku für einen Heli mit 2m Spannweite. Der Akku war ca. so groß wie zwei Moped-Batterien und schon ziemlich "ausgebeult". Auf meinen Rat, den Akku schleunigst stillzulegen wegen der Explosionsgefahr" wurde nur lächelnd und abwinkend reagiert... was dann passierte, war ziemlich unschön und hatte einen Großeinsatz der Feuerwehr, Rettung und der Polizei zur Folge. Der Typ nahm den Heli in Betrieb, am Gelände befanden sich ca. 30 Leute. Nach ca. 5-6min Flugzeit ist der Heli Explodiert, die Herumfliegenden Teile und auch die Rotorblätter verletzten 8 Personen...
Die Polizei hat die Leute dann einvernommen und natürlich kam man auf den Akku zu sprechen. Der Spezialist von der Feuerwehr stellt als erstes die Frage nach dem Zustand des Akkus. Quintessenz dieser "Ignoranz": 8 Verletze, eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft, eine Strafe in Höhe von mehreren tausen Euro und ein Flugverbot wegen unsachgemäßer Handhabung des Helis...
 
@Zonediver: Sie reden von einer Lithium Polymer Batterie, diese sind gefährlich, so gefährlich das man sie in extra räumen aufbewahren muss, wir reden aber über Lithium Ionen Akkus die nur eine Hauch dünne Schicht Lithium zwischen Anode und Kathode haben.
Auch ihre 80% These ist vollkommen falsch. Handy Akkus sind keine AA Zellen in einem dummen Ladegeräte. Software steuert das laden damit die Zelle geschont wird und es nicht zu Alterung kommt, ganz einfach.
 
@Zonediver: Als Nachrichten-Elektroniker solltest Du aber wissen, dass Handys und Tablets eine geregelte Ladeelektromik haben, welche dafür sorgt, dass ein zu 100% geladener Akku keinen Ladestrom mehr zieht. Daher ist deine Behauotung einfach Nonsens. Dein Modellbaukumpel hat seine Akkus einfach falsch behandelt oder ein Ladegerät benutzt, welches die Ladeaktivität nicht überwacht.
 
@Zonediver: Zitat: "Die Meisten stecken das Teil am Abend an, vergessen es und dann hängt's die ganze Nacht am Ladegerät. Das führt dann über einige Monate zu aufgeblähten Akkus..."

Was heißt hier "vergessen"? Ich häng das doch nicht kurz vorm Schlafengehen an den Saft, und ziehe es dann ab, damit sich das Ding über Nacht wieder entladen kann. Natürlich lass ich's dran, damit ich morgens mit 100% das Haus verlassen kann. Das mache ich übrigens schon immer so, und da bläht nix. Kaufe allerdings auch kein Apple-Zeugs, vielleicht ist das ja ein besonderes Feature bei denen, das kann ich nicht beurteilen.
 
@DON666: Naja... du weißt anscheinend wie man einen LiPo "richtig" behandelt - gratuliere...
Es macht wenig Sinn, wenn man Leuten helfen will, die sich als unbelehrbar erweisen...
Dann mußt du damit rechnen, dass der Akku über kurz oder lang den Geist aufgeben wird...
 
@Zonediver: Und wenn schon. Sollte deine Theorie stimmen, dann geht halt der Akku irgendwann drauf. Na und? Mein Schlaf ist mir wichtiger.
 
@DON666: Genau - gut erkannt und vollkommen verinnerlicht...
 
@Zonediver: Äh, ja.
 
@Zonediver: In welchem Smartphone stecken denn bitte LiPo-Akkus.

Irgendwie habe ich son bisschen das Gefühl als wenn du mal ein Handbuch für Nachrichten-Elektroniker in der Hand hattest und diese Bezeichnung ganz toll fandest ohne zu wissen was es ist.
 
@Tomarr: ...jetzt wirds lächerlich bitte - gehts noch dümmer???
Der Terminus LiPo besagt was? Litium-Polymär? Nö? Dachte ich mir...

Ein Lithium-Polymer-Akkumulator (auch LiPoly oder LiPo) ist ein wiederaufladbarer Energiespeicher (Akkumulator) und eine Bauform des Lithium-Ionen-Akkus. Der Lithium-Polymer-Akkumulator stellt eine spezielle Bauform des Lithium-Ionen-Akkumulators dar und ist nicht durch eine eigenständige Zellchemie beschrieben. Die charakteristische Eigenschaft dieser Bauform ist die Art der Gestaltung des normalerweise flüssigen Elektrolyts, welches beim Lithium-Polymer-Akkumulatoren als feste bis gelartige Folie auf Polymerbasis vorliegt und somit im mechanischen Aufbau der Zelle verschiedenartige Gestaltungen wie den Aufbau flacher Zellen erlaubt.

Informier dich mal...
 
@Tomarr: https://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Polymer-Akkumulator

https://www.extratipp.com/lifehacks/sein-smartphone-auflaedt-laenger-akku-zr-9992870.html

Lesen soll ja bilden...
 
@Zonediver: Na gut, das geht an dich. Nichts desto trotz habe ich noch nirgends gelesen das man einen Akku nicht zu 100% aufladen sollte. Was ja auch absoluter Schwachsinn wäre gleich von Anfang an 20 % zu verschenken. Ich habe meine Smartphones immer über Nacht aufgeladen und ich behalte meine Smartphones über mehrere Jahre. Noch nie hat sich ein derartiger Akku verabschiedet. Noch nie hat sich einer aufgebläht oder ist in irgendeiner Form in Flammen aufgegangen.
 
@DON666: Eigentlich sollte die Ladeelektronik so ein Verhalten ohne Probleme ausgleichen. Man lädt das Gerät voll und dann wird nur noch der "Betriebsstrom" genutzt ohne den Akku zu fordern.
 
@Zonediver: Die Ladeelektronik der Akkus sorgt schon dafür, dass der Akku physikalisch gesehen nur zwischen 20% und 80% ge- und entladen wird. Angezeigt werden dann dafür die 0-100%. Da kann mans auch problemlos hängen lassen.
 
@bigspid: ...nur leider ist das falsch...
Das dachte ich nämlich auch einmal, bis ich dann den Akku meines Wiko's durchgecheckt habe - 0 ist 0 und 100% sind auch tatsächlich 100%...
 
@Zonediver: Ist es nicht, hab eben deinen anderen Beitrag gelesen und wollt auch grad da drauf antworten. Arbeite auch fast täglich mit Akkus verschiedener Typen und hab ein Elektrotechnikstudium hinter mir, es kommt einfach auf die Ladeelektronik und den Akku-Typ an. Bei entsprechender Elektronik, wird die Spannungsversorgung zum Akku reduziert, sodass nur noch "Erhaltungsladung" fließt. Die ist aber so gering, dass es nicht zu einem Aufblähen kommt. Im Normalfall liegt ja dann das Smartphone ruhig da und hat einen Minimalsverbrauch. Falls natürlich durchgehend nachts die 100h Youtubevideos laufen, ist das was anderes. Beim Akku deines Kollegen hört sich das auch stark nach einem "Überladen" an. So fahrlässig muss man erstmal mit Gefahrstoffen umgehen, um einen so großen Energieträger so stark zu misshandeln...

Edit: Wenn 0% tatsächlich 0% wären, wäre das iPad/iPhone nicht in der Lage den "Bitte Laden"-Screen anzuzeigen, wenn man es dennoch versucht einzuschalten ;)
Und ich spreche hier tatsächlich nur von Smartphoneakkus aktueller Generationen. Ältere oder andere Akkutypen können sich natürlich anders verhalten.
 
@Zonediver: Eine prima Ergänzung zu oben. Du hast die Spannung gemessen, sehr toll, dafür kriegst du eine Medaille. Aber nicht eingeplant dass der Hersteller genau das eingeplant hat und nur die geplant höchste Spannung am Akku auch drauf schreibt? Hobbyelektriker. Man man man.
 
@Alexmitter: lel - die Spannung sagt bei einem Ionen-Akku nicht viel aus - da muß man schon Lade/Entladezyklen mit Messungen fahren (mit Mess-Adapter) - aber du als Hobby-wasweisich wirst das sicher wissen ;-)

EDIT: Leute, macht es einfach so, wie "ihr" es für richtig erachtet... einem Affen kann man das Fliegen auch nicht beibringen.
Viele hier haben einfach nicht den Intellekt, die Fakten zu akzeptieren - gut so - macht das - ladet eure Akkus auf 100% oder lasst eure Phones über Nacht am Ladegerät hängen und bringt sie um die Ecke - die Hersteller freuen sich ;-)
 
@Zonediver: lal - Selten so einen Stümper gesehen.
Der Ladestand eines Akkus wird duch seine Spannung definiert. Alles was das Gerät als indikator seines ladestandes nutzt ist die Spannung.
Was du meinst ist die menge an gespeicherten Wattstunden. Auch hier sind die Angaben geringer als das was der Akku Leisten kann.

"aber du als Hobby-wasweisich wirst das sicher wissen ;-)"
Jungchen, streiche das Hobby und ersetze den rest durch Elektroniker.

"Viele hier haben einfach nicht den Intellekt, die Fakten zu akzeptieren"
Jeder hat es Aktzeptiert, jeder. Aber das war 2003. Gesteuerte ladegeräte gab es noch nicht. Zellen waren noch von miderer Qualität oder in vielen fällen noch basierend auf Alten Technologien.

"ladet eure Akkus auf 100% oder lasst eure Phones über Nacht am Ladegerät hängen und bringt sie um die Ecke"
Das Älteste was ich hier habe wäre ein Lumia 920, und wäre mir das Mainboard nicht gestorben lebe es noch heute, zuletzt mit 98% seiner ursprünglichen Kapazität. Und das trotz vollladung über Nacht seit 2012.
Auch einem Tesla geht es nicht anders, die ältesten Teslas haben noch immer ihre Kapazität.

"die Hersteller freuen sich ;-)"
Noch habe ich in all den Jahren nicht ein Gerät wegen seines Akkus ausgetauscht. Die freuen sich ja sehr.

Ich glaube bei dir ist das eher etwas Religiöses. Habe einfach etwas mehr vertrauen in den verdammten Lademechanismus.
Am ende hattest du ja Recht als du sagtest "Das hat nur wenig mit den Ladern selbst zu tun - die Leute wissen nämlich nicht, dass ein LiPo-Akku nur bis 80% geladen werden sollte, damit er auch lange hällt.", nur haben LiPos nichts mit LiIons zu tun.
 
Auf "Drittakkus" könnte man aber auch verzichten, wenn die Originalakkus nicht so unangemessen Teuer währen. Dann würde der Kunde lieber das Original als etwas anderes nehmen, und es würde dann weniger Probleme dieser Art geben. Zudem ist der Trend zum andauernd schnelladen jeder Tod eines Akkus, egal wie er aufgebaut ist. Auf jeden Fall verkürzt sich die Lebensdauer dramatisch, was natürlich dem Absatz von Ersatzakkus oder gleich neuen Geräten sehr gelegen kommt.
 
Woher kam eigentlich der Sand?
 
@HenningG: Wenn man andere News zu ähnlichen Vorfällen betrachtet, scheint es so, als wenn das Teil des Sicherheitskonzepts bei Apple ist.
 
@Islander: Bei uns in der Firma gibt es entsprechende feuerfeste Kästen. Sandkästen sind da eher eine "Billig"-Lösung.
 
@floerido: Heißes, zischendes iPad zum feuerfesten Kasten tragen - oder lieber die "Billig-Lösung" mit Sand an Ort und Stelle drüberschütten? Hm, *grübel*, die Entscheidung ist echt schwierig ... Ah, ich hab's! Ich nehm dann bitte einmal die Billig-Lösung ohne verbrannte Finger und ohne Rauchvergiftung.
 
ich sehs direkt vor mir, wie der picklige nerd in all seiner seelenruhe ruft: "keine panik leude........ich hab hier nen eimer sand für genau solche fälle" X-D
 
Vielleicht hatte einer der Kunden von verdorbenen Äpfeln auch einfach nur Blähungen - jetzt versucht man den Vorfall herunterzuspielen und schiebt es auf die Technik ;)
 
So ein Feuerball, Junge!
 
Also quasi das Note 7 unter den Ipads. Ist für mich jetzt aber nichts ungewöhnliches. Sollte nicht passieren aber das war ja jetzt kein Produktionsfehler einer ganzen Charge.
 
Mir bläht der magen ab und an und dies hat zur folge dass einige verletzt werden
 
Lustig wenn sich dann dauernd 400-600 kg Akkus bei E-Autos blähen und die Dinger am laufenden Band dann lichterloh brennen.
Immerhin werden diese auch noch anders beansprucht wie die bei Smartphones.
 
@andi1983: Und sind anders aufgebaut.
 
@andi1983: "Komplett" anderer Aufbau...
 
ich hoffe die 3 leichtverletzten sind gut nach hause gekommen!
 
Wenn so etwas unter doch einigermaßen kontrollierten Bedingungen und schnellem Eingreifen zu 3 Leichtverletzten führt, bin ich doch verwundert, nicht von mehr Verletzten bei unkontrollierten exothermen Reaktionen von Akkus (allgemein) zu Lesen.
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