"Glasfaser-Pirat" Telekom: Regierung will Gesetzeslücke schließen

Derzeit ist es in Deutschland möglich, sich in fremde Bauarbeiten mit seinen eigenen Glasfaserleitungen "einzuschmuggeln" - und das ganz offiziell, da es eine Gesetzeslücke gibt, die es erlaubt, von Grabungen für andere Zwecke zu profitieren. ... mehr... Glasfaser, Licht, Fiber Bildquelle: Alex Blackie Glasfaser, Licht, Fiber Glasfaser, Licht, Fiber Alex Blackie

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Jetzt will man den Netzausbau Bremsen?!?
 
@MacSpeedy: Nein, man will verhindern das doppelt ausgebaut wird. Provider A legt Glasfaser weil er die Region ausbauen will (ggf. Auschreibung gewonnen). Dann kommt die Telekom und sagt: Wenn ihr schon dabei seid legen wir einfach unsere Glasfaser daneben, das dürfen Sie ja auch nach aktueller Gesetzgebung. Wenn die Telekom dann natürlich VDSL100/250 anbietet statt DSL2000 vorher, dann bleiben die Leute und wechseln in den VDSL Tarif statt zu Provider A zu gehen der 300, 400, 500, 1000Mbit via FTTH / Glasfaser anbietet, aber eben 5-10€ teurer ist.
 
@Nero FX: Das Habe ich schon verstanden, ich habe den Artikel gelesen. Trotzdem ist das ziemlich dämlich. Ich habe mich sowieso schon ziemlich geärgert, da bei uns mehrfach Straßenbauarbeiten durchgeführt wurden ohne dass Leerrohre verlegt wurden. Deshalb begrüße ich jedes Glasfaserkabel das verlegt wird. Außerdem kann man sich dann den präferierten Anbieter aussuchen. Für das Land und den Endkunden super. Für die kleinen Netzbetreiber natürlich doof...
 
@MacSpeedy: Naja, Anbieterauswahl kann man auch anders realisieren z.B. das jede Glasfaser OpenAccess gesetzt wird (wenn Fördergelder eingesetzt werden).
 
@Nero FX: Davon kann man nur träumen. Wir leben schließlich im Kapitalismus.
 
@MacSpeedy: In den skandinavischen Ländern herscht meines Wissens auch Kapatalismus, aber OpenAccess funktioniert, das liegt wohl eher an der Trägheit unserer Politiker.
 
@MacSpeedy: Ohne Kapitalismus hätte man das "Problem" mit der Anbieterauswahl ja auch erst gar nicht ;)
 
@Overflow: Es gibt ja auch andere Formen von "entschärftem" Kapitalismus (auch wenn bei uns die Tendenz zum zügellosen Kapitalismus immer wieder durchkommt). Man muss ja nicht schwarz/weiß sehen. Es gibt viel gute Grautöne zwischen Kapitalismus und Sozialismus. In Reinform ist beides nicht so optimal.
 
@Nero FX: Die Politiker sind nicht träge, sondern nicht willens.
 
@Nero FX: Naja es ging ja um Anbieterauswahl, und mehr Sozialismus bewirkt dann eher das Gegenteil.
Außerdem ist der Telekom.-Sektor doch sehr stark reguliert, natürlich auch, weil da einige Sachen historisch gewachsen sind (siehe z.B. das jahrzehntelange Postmonopol). Also eher das Gegenteil von "zügellosen Kapitalismus" ;)
 
@Nero FX: Wir haben Politiker?! Hier in Deutschland? Oh man, muss ich lange geschlafen haben.
 
@MacSpeedy: So wie sich andere ins Telekom Netz einmieten kann die Telekom das anders herum genauso, es soll da ausgebaut werden wo eben noch nichts ist und nicht dazu genutzt werden anderen Vorhaben zu schaden und doppelt auszubauen eben das bremst schließlich das Vorhaben statt es zu fördern.
 
@PakebuschR: Bitte mal genau den Artikel lesen. Es geht hier nicht ums einmieten (die Nutzer des Breitbandnetzes der Telekom zahlen dafür ja an die Telekom) sondern um einfach mit reinzulegen ohne dafür zu bezahlen, dann eine bessere Verbindung anzubieten und der eigentliche Verleger der Rohre schaut in die Röhre. Das ist schon eine Art "Piraterie" und überrascht mich auch hinsichtlich der Telekom überhaupt nicht. Abgesehen davon geht es aber hauptsächlich um das Problem des richtigen DSL-Netzes (Glasfaser bis ins Haus) und des Vectorings (letzte Meile über Kupfer). Die Politiker scheinen ja nicht alle den Unterschied zu kennen, ansonsten würden sie den entsprechenden Ausbau fördern und nicht alles andere auch. Schaut doch einfach mal zu den Nachbarn: z. B. Holland! Mein Heimatort befindet sich an der holländischen Grenze und über die Hälfte der Einwohner haben jetzt eine Glasfaserverbindung bis ins Haus (also Gigabit-Netz) und zahlen moderat (nicht mehr als ich für meine 100000ere Leitung über Vectoring). Natürlich will auch deren Anbieter verdienen, tut er ja auch. Die Telekom hat dort aber keine Möglichkeit der Einmischung gehabt und prompt lief alles gut durch (verwunderlich?).
 
@ossichecker: "die Nutzer des Breitbandnetzes der Telekom zahlen dafür ja an die Telekom" - eben und umgekehrt ginge das auch, will die Telekom natürlich nicht und legt extra eine Leitung. Gefördert wird seit kurzem nur noch echtes Glasfaser.
 
@MacSpeedy: So wie ich den Newstext lese, gehts aber nicht um ein Leerrohr sondern im Gegenteil um ein sozusagen Vollrohr, da sofort auch ein Telekomkabel drin liegt ?
Ist es evt. sogar sogar so: kleiner Provider zahlt das verlegen / die Materialkosten eines Rohres und Telekom quetscht sich unerbeten mit ihrem Kabel rein ? Oder T. verlegt sogar nen 2tes Rohr parallel, für das jeder, der DA mit rein will, zahlen muss ?
Stelle mir auch grade nen Tiefbauunternehmen vor, das in Terminverzug kommt oder gar deswegen Strafen zahlen muss, trotzdem sie in Wahrheit nur dank Telekommitarbeitern in der Baugrube nicht rechtzeitig fertig wurden ?
 
@DerTigga: korrekt.
Solange es fachfremde Tiefbauarbeiten sind, ist das ok, die Kostenkalkulation des Initiators wird von der Mitvertlegung des Glasfasers nicht berührt.
Sind die Tiefbauarbeiten aber wegen eines Glasfasers von privater Hand erfolgt (hier gibt es ja nur eine öffentliche Teilförderung oder kommunal initiierte Vorhaben), so spart sich der Konkurrent seinen Eigenanteil, den der Initiator leisten muß und es kommt zu einem gesetzlich verankerten Wettbewerbsvorteil für den Piraten. Hier muß zumindest eine Kostenteilungsregelung bei fachgleichen Nutzern eingearbeitet werden.
 
@Nero FX: und hier verlegt ein anderer kabel und dann biste an dem anbieter gebunden weil dort die telekom auf einmal keinen zugriff hat aber die anderen sollen immer auf die leitungen der telekom zugriff haben da wundert es mich nicht das die telekom versucht so die kosten zu drücken.. das is doch alles scheiße. wann sieht es die regierung endlich ein das der ausbau zentral sein muss und die anbieter(ISP mieten sich dann die leitung für die teilnehmer von der zentrale an. jeder muss das gleiche bezahlen. fertig
 
@PatrickH: Ich finde OpenAccess eine gute Sache aber so einseitig darf man es nicht sehen. Die Telekom muss auf Ihre Glasfaser niemanden lassen. FTTH = neues Netz = Keine Reseller Pflicht. Den Zugang zu VDSL (ohne Vectoring) hat die Telekom von sich aus eingeräumt, hätten Sie nicht machen müssen. Bei Vectoring ist das eine anderen Geschichte, da muss jeder! Anbieter der Vectoring ausbaut andere Provider ins Netz lassen. Nur die Preise sind nicht direkt vorgeschrieben. Wenn ein Provider meint das die Preise für die Vectoring Vorleistung zu hoch sind kann er aber, mit Nachweis, dagegen "Klagen".
 
@Nero FX: ahh ok dann hab ich das hier durcheinandergebracht . konnte mich nur daran erinnern das die telekom mal den ausbau gestoppt hat weil sie nicht wollte das jeder dann auf die leitungen zugreifen konnte eine zeitlang war aber wohl der VDSL ausbau nich der FTTH ausbau. naja ich bin mal gespannt was hier noch wird. Stadt hat sich gegen die telekom entschieden für die förderung obwohl schon 50% von der telekom erschlossen waren. wurde groß FTTH ausbau angekündigt und dann doch nur fiber von verteiler zu verteiler gelegt. jetzt hab ich zwar vdsl aber bin an genau diesen anbieter gebunden und kann nicht wechseln nur weil die Stadt das so entschieden hat. und ob jemals noch weiter ausgebaut wird steht in den sternen.
 
@PatrickH: Die Stadt hat eben aufs Geld geschaut und da ist VDSL eben billiger. Daher wird jetzt nur noch FTTH/FTTB (Glasfaser bis in die Wohnung / ins Mehrfamilienhaus) gefördert. Wenn Vectoring VDSL realisiert wird könnte sich auch bei diesem Anbieter jeder Provider (Telekom, 1und1, Vodafone, etc) einkaufen, lohnt sich aber scheinbar nicht. Bei Netcologne hat die Telekom z.B. einen Deal.
 
@Nero FX: nein das sah die EU anders! Auch FTTH sollte der Regulierung unterliegen. Daher hat die Telekom andere Alternativen gesucht und quetscht das Kupfer aus.
Nur wo denn ewentuell wirklicher Leidensdruck entsteht wird mehr gemacht.

Prinzipiell hat das Gesetzt einen guten Ansatz, wenn einmal gebuddelt wird, dann gleich alles rein was in der nächsten Zeit gebraucht wird und wenn es erstmal nur Leerrohre sind. Mal sehen was die Überarbeitung bringt. An den Kosten sollten aber alle beteiligt werden.
 
@Nero FX: Deshalb ist man auch nicht bei der Telekom. Sondern immer bei der Konkurrenz.
 
@MancusNemo: Jaein. Wenn ein anderer Anbieter mit eigenem Geld ausgebaut hat, auf jeden Fall dort einen Vertrag abschliessen. 1und1 und co sind dann aber Tabu. Wenn die Telekom Geld in die Hand genommen hat dann sollte man auch überlegen ob man nicht den Anstand hat und wenigstens 2-4 Jahren dort einen Vertrag macht um "Danke" zu sagen. Das steht aber jedem Frei.
 
@Nero FX: Das ist klar und klar was andres. In fast allen Fällen ist aber die Telekom das bekannte A*.
 
@Nero FX: also will man keinen Wettbewerb...
 
@Nero FX: naja nur das andere Provider eher mind 10€ oder mehr billiger sind ;p die Telekom ist fast überall der teuerste Anbieter, dafür stimmt der Service!
 
@Nero FX: Wenn das Gesetz genau nur für so einen Fall geändert wird, wäre es noch verständlich, obwohl es sicher auch von anderen Anbietern ausgenutzt wird. Telekom buddelt einen Graben und Anbiete 'B' legt sein Kabel kostenlos mit rein. Wie auch immer, das komplett zu verbieten bremst den Ausbau nur aus. Wenn die Stadtwerke z.B. eine neue Wasserleitung verlegen und die Straße dafür auf buddelt, wäre es angebracht, wenn dieser Graben von allen anderen mit benutzt werden kann.
 
@Zeppelin: Das war die Idee hinter dem Gesetz, sie werden es ja nicht abschaffen sondern nur anpassen. Es ist mir kein Fall bekannt bei dem ein anderer Provider in einen Telekom Graben mitverlegt hat, wenn die Telekom Glasfaser verlegt hat ein anderer Anbieter quasi keine wirtschaftliche Grundlage mehr selbst wenn das Glasfaser-Verlegen günstiger wird.
 
@MacSpeedy: nein man will Ihn beschleuigen. Denn jetzt mit der aktuellen Gesetzeslage prüft die Telekom ob bei dir innerhalb der nächsten 10 Jahren die Verkabelung der Strassenbeleuchtung erneuert wird, und findet dann 1000 Gründe warum sie das schnelle Internet zufällig aus Kapazitäts- oder anderen Gründen bei dir auch erst dann verlegen kann und leider nicht schon jetzt.
 
Verstehe ich das richtig, dass das Spielchen "Firma 1 reist Straße auf, erledigen ihren Kram und macht wieder zu, Firma 2 kommt reist wieder auf, machen ihren Kram und wieder zu, Firma 3 kommt, reisen wieder auf machen ihren Kram und wieder zu" weiter geht, anstatt dass das zukünftig koordiniert abzulaufen hat? Wäre besser für die Anwohner (Baulärm), Verkehr (es muss nur einmal gesperrt werden), die Umwelt (Was da an LKW und Ressourcen verschwendet wird) und die Kosten könnten auch entsprechend geteilt werden.
 
@Memfis: Wird ja eine richtige Reisewelle dann.
 
@iPeople: reisende soll man nicht aufhalten ;)
 
@Memfis: Bei soviel Reis auf der Straße bekomme ich Hunger. :(
 
@Runaway-Fan: https://www.youtube.com/watch?v=AainIbNwIcY
 
@kubatsch006: ja ?
 
@Memfis: So war es lange Zeit, das Gesetz oben sagt: Wenn offen dürfen andere Firmen Leerrohre mit einziehen ohne das sie sich an den Tiefbaukosten beteiligen müssen. Sie müssen nur die Verlegung des Leerrohrs bezahlen. Gute Idee wenn da nicht die Telekom wäre. Die nutzen die aufgerissene Straße (die auf Kosten eines anderen Providers geöffnet und wieder geschlossen wird) um eigene Leerrohre ggf. inkl. Glasfaser reinzulegen, neben der Glasfaser vom anderen Provider.

Wettbewerb soll sein, daher einfach die Kosten fürs Buddeln 50/50 Teilen, fertig.
 
@Nero FX: Genau so sollte es laufen!
 
@Nero FX: Wozu aber 2 Glasfasern in der Erde?
 
@PakebuschR: damit es einen Wettbewerb geben kann
 
@0711: Den gibt es im Netz das fast allein der Telekom gehört auch und so wie andere die Telekom Leitungen nutzen geht es ja auch umgekehrt, der Telekom geht es dabei darum Konkurrenz zu verdrängen.
 
@PakebuschR: "Den gibt es im Netz das fast allein der Telekom gehört auch" den gibt es nicht, was angeboten wird hängt von den Möglichkeiten der telekom ab, das ist kein Wettbewerb. Wettbewerb bedeutet auch unterschiedliche Leistungen liefern zu können oder sich gegenseitig bei der Entwicklung zu überholen, all das findet im deutschen netz nicht statt weil praktisch alles an der telekom hängt.
 
@0711: Wenn andere ausbauen hängt es eben nicht mehr nur an der Telekom aber wenn die Telekom da ihr eigenen Netz neben legt haben die anderen halt kaum eine Chance allein die Kosten für den Ausbau wieder reinzuholen - OK da könnte man die Telekom beteiligen aber letzendlich wechselt dann kaum einer den Anbieter.
 
@PakebuschR: Achso aber bei der telekom ist es ok wenn die telekom dann nicht die kunden auf deren ausgebauten Leitungen bekommt sondern irgend ein schmarotzerprovider? Soso...
 
@0711: Die Telekom nimmt die Kunden in der Regel eh direkt auf den neuen Anschluss mit aber um 1und1... geht es hier nicht, die bauen auf dem Lande wie du schon andeutest leider nicht aus - zumindest nichts von mitbekommen.
 
@PakebuschR: ja die Telekom nimmt sie Mit und die Provider wie 1&1, o2, Vodafone usw Fischen dann ab was möglich ist
 
@0711: Und siw "kleine" Firma die den Ausbau überhaupt erst eingeläutet hat und investiert hat steht dumm da.
 
@PakebuschR: Wenn sich die Provider nicht auf eine "gemeinsame" Nutzung/Koexistenz einigen können (OpenAccess ist ein Modell dafür) müssen sie eben 2 Glasfasern verlegen auch wenn ich dir zustimmen das es nicht sehr zielführend ist.
 
@Nero FX: Mit der Telekom müssen sich auch alle einigen, wenn das umgekehrt bei der Telekom nicht klappt haben sie eben Pech gehabt, gibt genug anderen Anbieter.
 
@PakebuschR: warum denn nicht? Früher oder später wird auch das eine Kabel ausgelastet sein. Wäre doch sinnvoll wenn gleich eins liegt. Das ist wie bei Bundesstraßen... da wird verkehrsberechnung etc. Betrieben nur um festzustellen dass es 2 Jahre später doch deutlich mehr je fahren wird. Lieber einmal richtig als 2 mal oder mehr neu anfangen zu müssen.
 
@xerex.exe: https://winfuture.de/news,104392.html
- und selbst wenn, ob man die dann so einfach bündeln könnte/würde (2 Leitungen 2 Eigentümer) ...
 
@Nero FX: Wenn Wettbewerb dann auch richtig und alle müssen zu festen Preisen die Glasfaserkabel vermieten oder keiner
 
@0711: Da kann ich nur zustimmen, das ist das Prinzip von OpenAccess, jeder Provider kann, zu gleichen Konditionen die Glasfaser nutzen.
 
@Memfis: Das Problem sind unter anderem bestimmte Regularien die eine einfache Zusammenarbeit verhindern. Das Stichwort dazu lautet SiGeKo.
 
@Memfis: Geb dir vollkommen recht! Nur dass dann die Herrschaften auf den Ämtern planen müssten, was wirkliche Arbeit bedeutet. Und sorry.....aber bei den 4 Stadtverwaltungen die ich als Kunde habe besteht der Haupttagesablauf darin irgendwie die Zeit abzusitzen. Kommt dann mal einer ins Büro wird mit vorgetäuschter Konzentration so getan, als würde man irgendwas aufm Bildschirm bearbeiten.

Man könnte ne Menge Kosten, Lärm und Arbeitsaufwand sparen, würde man bei Straßenarbeiten gleich 2, 3 oder 4 Firmen beteiligen. Nur dann müsste der Hr. xyz vom Bauamt ja mit den einzelnen Firmen in Kontakt stehen und alle vorher planen, wann, wer und was verlegt wird.
--> Arbeit....Pfuii!!

Ausserdem müsste dann ein Fixdatum her, wann Firma A fertig ist und Firma B mit Ihren Aufgaben beginnen kann.....Auch Pfui! Müsste man ja rechtzeitig fertig werden.....und das geht natürlich grundsätzlich nicht...… Baustellen müssen immer länger dauern, und mehr kosten als geplant! Wäre es anders könnte ja noch einer merken, dass die Sache mit dem Flughafen Berlin doch anders hätte laufen können!
 
@andreas31HD: Ja, ich glaube ja, dass die als Satire verkaufte Serie "Das Amt" in Wahrheit eine Dokumentation war. Zumindest kann man sich vorstellen, dass es in den Ämtern wirklich so zugeht.
 
@Memfis: Eben, es sollte so sein, dass die Firmen sich in Tiefbauarbeiten "reinhängen" dürfen, dann aber einen Anteil entsprechend der Anzahl an Unternehmen an die die Bauarbeiten zahlende Firma zu leisten hat. Sprich, wenn sich noch jemand spät beteiligt, wird eine Rückvergütung des "zuviel" gezahlten Anteils gutgeschrieben. So lassen sich Staus, Lärmbelästigung etc. prima reduzieren und die Kosten des Ausbaus senken.
 
Man hätte wohl einfach per Gesetz klarer definieren sollen, dass die nicht gilt wenn schon wegen Glasfaserausbau aufgerissen wurde...
 
@MatthiasK2: Ich weiß nicht, das wäre dann wieder "Monopolisierung". Wenn die Telekom parallel gern Glasfaser verlegen möchte soll sie es doch tun, einfach die Kosten der Tiefbauarbeiten teilen (50/50) und schon passt das.
 
@Nero FX: Ja, "Monopolisierung" der Telekom, die wenigsten welchseln und zwei Glasfaser in der Erde macht keinen Sinn, woll dann auch jeder Anbieter extra Wasser/Stom legen... und in der Zeit könnte die Telekom schon andere Orte erschließen.
 
@PakebuschR: Sinn ergeben 2 Glasfasern nicht, aber die Telekom macht es trotzdem weil es nicht um den Ausbau geht sondern um die Behinderung der Konkurrenz. Gibt aber schlimmeres als 2 Glasfasern in einem Graben. Das ist die Freie Entscheidung des privatwirtschaftlichen Unternehmen Telekom, verbieten wäre der falsche Weg, unattraktiv machen (durch Kostenbeteiligung) hingegen ist möglich.
 
Nach 3 Wochen, 15 Telefonaten(Service, PTI, ...), sage und schreibe 7 Technikerbesuchen, wovon die Hälfte tatsächlich versucht hat mir weiszumachen, dass der Fehler an einer Hausinternen Leitung liegt, soll dieser Drecksverein zur Hölle fahren! Ich habe mich in meinem Leben noch nie so verarscht gefühlt, wie in den letzten 3 Wochen. Die extrenen Dienstleister wussten zu keiner Zeit, was Sache ist. Tickets wurden geschlossen, ohne das etwas repariert worden ist. Wenn du beim Service angerufen hast, hatten die keinerlei Informationen ... Ein Telekommunikationsunternehmen, dessen interne Kommunikation praktisch nicht existent ist. Sorry, aber wenn ich im Moment Telekom höre, dann steigt mein Blutdruck.
 
@Tomelino: Was möchtest du uns damit jetzt sagen? 7 Technikerbesuche in 3 Wochen klingen doch danach, das man dein Problem ernst genommen hat.
 
@Rhanon: Nein, denn diese Techniker haben jedes mal die gleiche Routiene durchgeführt und sind immer zu dem selben Ergebnis gekommen! Die Aussage jedes Technikers war: Die Sache wird an die PTI(Technik Netze) weitergeleitet, wahrscheinlich muss der Tiefbau anrücken. Wenn man dann aber tagelang nichts hört und sich zur PTI durchstellen lässt, bekommt man die Antwort, dass solch ein Fall nicht bekannt ist und auch nicht bearbeitet wird. Bingo! Vorschlag PTI: rufen Sie mal den Service an und lassen Sie ein Ticket erstellen.
Ich fühlte mich schon wie bei Edge of Tomorrow!
 
@Tomelino: Kommt mir bekannt vor. Bei mir ging das Monate. Das Problem war seinerzeit schnell gefunden. Kabel zwischen Haus und Verteiler war kaputt. Nur die Techniker die vor Ort waren haben die Aufträge immer gleich mit erledigt geschlossen gehabt statt es an die zuständige Abteilung weiter zu leiten die fürs Budeln in der Strasse zuständig war. Die Gebühren wurde natürlich weiter fleissig eingezogen. Erst nach mehreren Anwaltsschreiben kam damals Bewegung in die Sache, und dann auch die Gutschriften.
 
@Akkon31/41: Genau das ist passiert! Schon der zweite Techniker hat den Schaden zwischen Hausanschluss und KVz lokalisiert. Alle folgenden Techniker ebenfalls, wobei einer der Meinung war, dass es Hausintern einen Kurzschluss gibt. Es handelt sich um ein Zweifamilienhaus, mit zwei unabhängigen Leitungen. Beiden Leitungen waren von der Störung betroffen. Mein Router hat sogar die Telefonnummer vom anderen Anschluss zugeweisen bekommen! D.h. Anrufe auf der fremden Leitung, kamen bei mir an! Genau wie bei dir, wurden die Tickets immer und immer wieder mit "erledigt/behoben" geschlossen!
 
Why join the navy, if you can be a pirate?
 
Immer schön doppelt aufreisen, das ist bestimmt sinnvoll wer außer der Telekom soll das Angebot denn auch in der Breite nutzen? Es gibt einen Provider der Deutschlandweit ausbaut, das ist die Telekom, natürlich sind es die, die am häufigsten davon Gebrauch machen so wie es auch die Telekom ist welche die meiste Kohle aus dem fördertopf holt weil kein anderer großer was macht!

Wieder ein paradebeispiel wie der Staat aktiv gegen den Ausbau und Wettbewerb vorgeht
 
@0711: Einmal Glasfaser reicht, aufgerissen muss nur da werden wo noch nichts liegt.

Gibt auch genug kleine Anbieter die ausbauen können und wollen aber das muss natürlich mit aller Macht verhindert werden in dem man plötzlich da ausbaut wo man kein Intresse hatte, dann aber nach Möglichkeit zuvor kommt oder wenn zu spät dann eben notfalls nochmal alles aufreisst während andere weiter auf schnelles Internet warten.
 
@PakebuschR: Nur einmal Glasfaser = kein echter Wettbewerb. Will man Wettbewerb in allen Bereichen müssen mehrere Leitungen rein!

Natürlich ändert sich eine Wirtschaftlichkeit wenn man bereits aufgerissenen Straßen was mit reinlegen kann.
"Es gibt genug kleine Anbieter", die kleinen Anbieter (alle Zusammen) Versorgung praktisch nichts auf der Breitbandkarte in Deutschland, es ist schön das es ein paar gibt aber in der breite sind die einfach uninteressant.
 
@0711: Wenn die Kunden dann wegbleiben können die kleinen Anbieter die Kosten aber nicht wieder reinholen bzw. lohnt dann nicht mehr, aktuell müssen sich alle bei der Telekom einmieten (zumindest auf dem Lande), warum soll sich nicht auch mal die Telekom einmieten? Es liegt bei uns auch nur einmal Wasser/Strom, also kein Wettbewerb?
 
@PakebuschR: Welche Weiterentwicklung siehst du bei Wasser/Strom? Gibt es nicht.
Hätte jeder Anbieter die gleiche Verpflichtung die Leitung zum festgelegten Preis zu vermieten wäre das eine Möglichkeit, für den Wettbewerb aber weiterhin eine schlechtere.
 
@0711: Blödsinn! Es geht nicht darum, dass der Staat etwas aufhält. Es geht darum, dass die Telekom sich vornehm mit dem Ausbau zurück hält. Baut dann aber jemand anderes aus, schultert die Kosten, kümmert sich um Genehmigungen, plant und baut, dann ist plötzlich die Telekom da und wirft ihre eigene Leitung dazu, was sie vorher nicht wollten.
Dann klappt aber die Finanzierung nicht mehr, denn derjenige, der die Buddelei bezahlt, will ja hinterher auch die Kunden. Und kann es überhaupt nicht gebrauchen, dass die Telekom da als Trittbrettfahrer nichts zahlt, aber nachher Kunden abgreift.

Jeder Anbieter hat momentan das Recht, da eine Leitung zuzulegen, wenn eh gebaut wird. Das ist völlig okay. Es müsste dann aber auch eine Verpflichtung geben, sich entsprechend an den Arbeiten finanziell zu beteiligen. Und diese fehlt offenbar bisher.
 
@der_ingo: Bwahahaha, klar die Telekom baut nichts aus, die Realität sieht halt anders aus und ja natürlich ist die Telekom auch überall dort aktiv wo kleinere Anbieter ausbauen und um selbst keinen Nachteil zu haben schmeißen die da die Kabel mit rein. "Zurückhalten", nenn mir einen Anbieter der in Deutschland mehr ausbaut! Nicht das es genug wäre aber wer sich zurückhält sind vor allem die Schmarotzerprovider ala 1und1, Vodafone, O2 usw.

Wenn es diese Verpflichtung gibt muss auch jeder Anbieter die Verpflichtungen der Telekom haben. Es ist nichts dagegen einzuwenden wenn jeder die gleichen Verpflichtungen hat, die hat aber niemand.

Der Staat ist jetzt schon seit Jahrzehnten die Bremse Nummer 1 beim Glasfaserausbau, das begann schon in den 80ern.
 
@0711: in vielen Bereichen, die sich für die Telekom angeblich nicht lohnen, kommen die auch nicht auf die Idee, irgendwas zu bauen. Gibt genügend Gebiete und genügend Berichte drüber, dass man da nur Absagen von der Telekom bekommt.
In diesen Bereichen bauen - wenn überhaupt - regionale Anbieter aus.

Da die Telekom immer noch zu Teilen ein Staatsunternehmen ist und außerdem auf Vectoring setzt, ist sie eigentlich der Bremser Nummer 1 beim Glasfaser-Ausbau.
 
@der_ingo: Würde es sich lohnen, würden sie bauen, wenn es sich nur lohnt wenn man sich wo dranhängt dann ist das so. Gibt genügend gründe für die telekom nicht auszubauen weil die schmarotzerprovider dann auf der telekomleitung hängen und die genau das Problem der regionalen anbieter auch haben, warum sollte die telekom das alleine haben? Der markt bekommt was er gefordert hat!

Vectoring ist eine direkte Folge der Regulierung durch die Bundesregierung, die Telekom wollte Glas ausbauen, hat keine Regulierungsferien bekommen, die folge war die wirtschaftlich sinnvolle Lösung Vectoring. So zieht es sich wie ein roter faden durch, die Bundesregierung setzt was durch, die ausbaupläne werden gestoppt oder gebremst...
 
@0711: Wenn andere Ausbauen wollen lohnt es sich dann aber doch.
 
@PakebuschR: ja weil zum einen der Kundenstamm der da ist abwandern könnte, was vorher keine Gefahr war und zum anderen das Thema der tiefbazkosten die man gar nicht oder nur zum Teil tragen muss
 
@0711: "dann ist das so" sehe ich halt anders. Sie können sich gerne irgendwo dranhängen. Dann müssen sie sich aber auch entsprechend bei den Kosten beteiligen. Schmeißen da nachher zwei Leute ihre Kabel rein, werden die Kosten halt geteilt. Sind es drei, werden sie gedrittelt. Alles sonst wäre unfair, denn es gewinnt immer der, der abwartet, ob ein anderer baut. Am Ende warten alle ab und es wird gar nicht gebaut.
 
@der_ingo: gerecht wäre wenn im Telko Markt für alle die gleichen Regeln gelten würden
 
@0711: Ja die Telekom baut schon aus aber da wo andere kleinere Firmen ausbauen ist das halt ein Problem, der Anbieter braucht auch seine Kunden und die sind in der Regel eher nicht so wechselwillig zumal ja die quasi gleiche Leistung angeboten wird.
 
@PakebuschR: ahja und die telekom bräuchte auch ihre kunden auf den Leitungen die sie ausbauen, bekommen sie aber nicht aufgrund der regulierungsbestrebungen.
 
@0711: Es sind genügend Orte/Kunden übrig die auf die Telekom warten.
 
@PakebuschR: Die Telekom hat dafür keine Sicherheiten, Sie müssen die Leitungen vermieten insofern macht die Telekom das was für Sie wirtschaftlich ist....man ruft zwar immer nach der Telekom wenn es um den Ausbau geht aber ob der Vertrag dann bei der Telekom ist, ist was anderes.
 
@0711: Und so sorgt die Telekom dafür das es für andere unwirtschaftlich ist/wird die ihre Leitungen genauso vermieten.
 
@PakebuschR: nur nicht zu diktieren Preisen.
 
@0711: du bist nicht zufällig Telekom Mitarbeiter, oder? Niemand sonst würde diesen Laden so verteidigen.

Da sie nun einmal eine Kupferkabel-Struktur nutzen, die von der Allgemeinheit bezahlt wurde und in gewissen Bereichen Monopolist sind, gibt es auch spezielle Regelungen, die nun eben nur für die Telekom gelten.
 
@der_ingo: nö bin ich nicht, nur sehe ich in der Telekom den einzigen Laden der Deutschlandweit wenigstens irgendwas tut, die Aktionen anderer sind entweder regional so begrenzt das sie bei der gesamtbetrachtung völlig uninteressant sind.

Wenn sie bereit sind eine komplett neue Infrastruktur zu bauen, was vor 10 Jahren der Fall war, dann ist das eben nicht das lange bezahle kupfer.

Von dem ab, die Anbieter bekommen alle Zuschüsse wenn je beantragt werden, ist das dann allgemeingut wie bei der Telekom, also warum sollten da die speziellen Regeln nicht gelten.

Wenn du mir einen Anbieter nennst der mehr ausbaut als die Telekom bin ich auch schon ruhig
 
bei uns hat man Ende des letzten Jahres durch innogy Glasfaser gelegt. Man versprach mir zum April diesen Jahres eine Leitung mit 120 Mbit/s Download und 40 Mbit/s Upload. Das änderte sich allerdings leider von Januar bis April immer wieder von 60 zu 120 und wieder zurück. 8 Tage vor der Umstellung bekam ich von innogy eine Mail mit der Ablehnung, da angeblich die Telekom den Port nicht freigeben würde um mich aufschalten zu können. Mein alter Anbieter (1und1 mit DSL 16.000) konnte mich auf die schnelle nicht wieder zurücknehmen und so meldete ich mich bei der Telekom um einen neuen Anschluß zu bekommen. Ich stand ca. 14 Tage ohne Telefon und Internet da. Jetzt bekomme ich zum Ende diesen Monats von der Telekom (nennt sich "Zuhause Start") über die angemietete Glasfaserleitung (von innogy) gerade mal 25 Mbit/s. Lächerlich nenne ich das. Wo ist da der Breitbandausbau (Vortschritt) wie uns die Politiker erzählen wollen? Und das nicht in einem Wohngebiet, sondern am Rande eines Industriegebietes wo jede Menge Firmen sitzen. Dieser ganze Wahnsinn ist echt nicht normal.
 
@Master of Disaster: Das ist dann aber keon Glasfaser Hausanschluss, da kam wohl die Telekom mit ihrem "schnellen" Internet zuvor so das sich das für innogy nicht mehr lohnte ider sind noch nicht so weit.
 
@PakebuschR: nein, das ist so nicht richtig. Es hat tatsächlich innogy Glasfaser bei uns im Ort gelegt, aktuell zeigt der Verfügbarkeitscheck wieder mal nur 60 Mbit/s an. Bei der Telekom bekomme ich max. 16 Mbit/s (nur DSL). Aber die von innogy geben nicht mehr an die Telekom frei als 25 Mbit/s bei meiner Adresse. Das letzte Stück vom Verteiler zum Haus geht bei uns sowieso nur über die normale Kupferleitung der Telekom.
 
@Master of Disaster: trotzdem wird das kein ftth sein... Und das ist es, was PakebuschR meinte denke ich...
 
@Master of Disaster: Dann hat innogy nur halbe arbeit geleistet, damit lediglich das ursprüngliche Ziel von 50mbit realisiert.
 
Wenn die damalige Regierung net so geldgeil gewesen wäre und die von uns finanzierte Infrastruktur verscherbelt hätte, wären wir was den Datenausbau angeht nicht um Jahrzehnte abgehängt.
Etwas Off Topic..aber ich wär eh dafür das alles was Infrastruktur ist( Telekommunikation, Wasser, Elektrizität, Bahn, Straßen) alles wieder verstaatlicht gehört. Alles was privatisiert wurde ist doch voll vorn Baum gegangen..Telekommunikation..um Jahre zurück, Die Bahn..alles kaputtgespart. Die ganzen kleinen Bahnanschlüsse totgelegt. Mit den Straßen wirds als nächstes genau so passieren. Kaputt sind sie ja schon..
 
@Gerbil: Die Privatisierung der Postwesen ging von Europa aus und war eine der Bedingungen für die Öffnung des innereuropäischen Binnenmarkts. Oder anders gesagt: Ohne Privatisierungen, keine EU. Und da Deutschland der größte Nutznießer der EU ist... ;)
 
@Gerbil: die von uns damals finanzierte Infrastruktur waren Kupferleitungen, die jetzt gar nicht mehr gefragt sind. Es geht um den Glasfaser-Ausbau.
 
@der_ingo: und das hat die aktuelle regierung verbockt... Kann nicht sein, das 2018 neubaugebiete noch immer mit Kupfer angeschlossen werden...
 
@Gerbil: Ähm gerade diese tolle Regierung hat den Glasfaserausbau um Jahrzehnte verkackt, als man ende der 80er überall Kupfer statt Glas verlegt hat (korrupte Regierung), hat JEDER von Telko Branche bis Beobachter aus dem Ausland nur den Kopf geschüttelt.
Nach der Privatisierung hat man aktiv die Glasfaserausbaupläne blockiert indem man die Regulierung nicht lockern wollte

Heute haben wir das Ergebnis von Jahrzehnte langer falschen Politik und das nicht aufgrund der Privatisierung
 
Na toll, dann werden die Gehwege jetzt also dreimal aufgerissen, weil jede Telekommunikationsfirma ihre Leitung extra verlegt. Was das für Umstände, Lärm, Umweltverschmutzung und Kosten verursacht! Die Firmen müssten gesetzlich verpflichtet werden, sich untereinander abzusprechen bzw. Bauvorhaben bekanntzugeben, damit alles in einem Abwasch geht. Inkl. anteiliger Bezahlung der Baukosten.

Oder, noch einfacher: Infrastruktur wieder zurück in staatliche Hand, dann gibt es eine zentrale Behörde, die das regelt und gut.
 
@XaverH: Einmal Glasfaser reicht eigentlich und auf dem Lande wird generell nur einmal aufgerissen wenn überhaupt was passiert und da könnten wir schon weiter sein wenn nicht doppelt verlegt würde bzw. es kleineren Firmen nicht so schwer gemacht würde.
 
Es müsste ein Gesetz geben, dass alle ihre Kabel gleich mit in die Grube legen müssen und sich an den Grabungskosten finanziell beteiligen.
Mein Gehweg wurde im letzen Jahr 3x aufgerissen. erst Telekolumbus, dann 1&1 und von der Telekom. Wenn die nicht lernen sich abzusprechen wird das nichts ...
 
@KlauEs: Die Beteiligung an den Kosten ist der Knackpunkt, der im Gesetz zu Wettbewerbsverzerrung bei fachgleichen Nutzern führt.
 
@KlauEs: Ich glaube ja vieles, aber dass 1und1 eigene kabel hat halte ich für ein Märchen.
 
und wo wäre das problem dieses eigentlich ja praktische gesetz einfach mal so zu formulieren, dass wer zu erst den antrag stellt, darf das dazulegen und der andere hat pech? dann müsste der zuletzt gekommene die leitung mieten zb...
 
@Warhead: Das dazulegen wenn die Straße einmal offen ist für Wass/Stomleitungen ist hier nicht das Problem aber wenn ein anderer die Straßen um Glasfaser zu verlegen aufmacht und dann einer kommt und seine Glasfaser kostenlos mit reinschmeisst schon.
 
@PakebuschR: deswegen ja einfach auf einen anbieter beschränken und fertig. wer zuerst kommt mahlt zuerst
 
die einzige Lösung die funktioniert ist: Telefon/Glasfasernetz zurück in staatlicher Hand, der baut aus und jeder kann sich zu gleichen Konditionen einmieten! Einnahmen des Staates durch dieses "Einmieten" dürfen nur für den weiteren Ausbau / Wartung verwendet werden und nicht um andere Löcher zu stopfen ...
alles andere wird immer wieder an der Gier scheitern!

Infrastruktur zu privatisieren ist die blödeste Idee des Jahrtausends!
 
@serra.avatar: sehe ich absolut genauso! Genauso wie die Bahn...
 
Das ganze macht aber nicht nur die Telekom. Auch andersherum ist es gängige Praxis, dass sich andere Anbieter an die Bauarbeiten bzw. Planungen "der Telekom" mit Anhängen... Das geht leider im Artikel etwas unter.
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