OneDrive und NTFS: Microsoft-Stellungnahme sorgt für Verwunderung
Seit einigen Tagen sorgt der Umstand, dass OneDrive nur noch mit lokalen Speicherkarten verwendbar sind, die in NTFS formatiert wurden, bei Nutzern für Verwunderung und Ärger. Zunächst hat sich Microsoft nicht dazu geäußert, nun folgte aber eine Erklärung, die man als sehr unglücklich klassifizieren kann.
Das Redmonder Unternehmen hat dieses Verhalten bislang weder erklärt noch kommentiert, was zur Verwunderung und Verärgerung nur beigetragen hat, da viele von dieser Maßnahme schlichtweg überrascht waren. Erste Berichte, dass OneDrive nur noch mit NTFS-Datenträgern zusammenspielt, gab es am Wochenende auf Reddit.
Eine Stellungnahme gab es von Microsoft auch auf Nachfrage zunächst nicht, allerdings lag das zum Teil auch daran, dass am Dienstag der US-amerikanische Unabhängigkeitstag gefeiert wurde und viele wohl auch den Brückentag in Anspruch genommen haben.
So weit, so Standard-Stellungnahme. Weiter schreiben die Redmonder allerdings, dass man festgestellt habe, dass ein Warnhinweis fehlt, wenn Nutzer versuchen, ein OneDrive-Verzeichnis auf einem Nicht-NTFS-Dateisystem zu speichern. Dies habe man nun aber sofort behoben. Am eigentlichen Verhalten im Zusammenhang mit NTFS ändere sich dadurch nichts.
Microsofts Hinweis auf eine fehlende Warnung wird von Nutzern und Experten mit Verwunderung gesehen, denn transparente Kommunikation sieht anders aus. So scheint das NTFS-Verhalten tatsächlich schon länger in Kraft zu sein, in der offiziellen Dokumentation fehlt aber jegliche Erwähnung. Auch die Tatsache, dass man nun nicht mehr (mit vorhandenen Speichermedien) auf OneDrive zugreifen kann, hätte Microsoft besser machen können.
Eine Stellungnahme gab es von Microsoft auch auf Nachfrage zunächst nicht, allerdings lag das zum Teil auch daran, dass am Dienstag der US-amerikanische Unabhängigkeitstag gefeiert wurde und viele wohl auch den Brückentag in Anspruch genommen haben.
Stellungnahme
Das Microsoft-Blog OnMSFT hat nun aus Redmond ein offizielles Schreiben dazu bekommen, diese Stellungnahme wirft aber zum Teil mehr Fragen auf als sie beantwortet. Denn Microsoft schreibt, dass OneDrive sicherstellen will, dass die Nutzer auf Windows die "bestmögliche Synchronisationserfahrung" haben, das sei auch der Grund, warum der Cloud-Speicher-Dienst die Unterstützung des Industrie-Standards NTFS beibehält.So weit, so Standard-Stellungnahme. Weiter schreiben die Redmonder allerdings, dass man festgestellt habe, dass ein Warnhinweis fehlt, wenn Nutzer versuchen, ein OneDrive-Verzeichnis auf einem Nicht-NTFS-Dateisystem zu speichern. Dies habe man nun aber sofort behoben. Am eigentlichen Verhalten im Zusammenhang mit NTFS ändere sich dadurch nichts.
Microsofts Hinweis auf eine fehlende Warnung wird von Nutzern und Experten mit Verwunderung gesehen, denn transparente Kommunikation sieht anders aus. So scheint das NTFS-Verhalten tatsächlich schon länger in Kraft zu sein, in der offiziellen Dokumentation fehlt aber jegliche Erwähnung. Auch die Tatsache, dass man nun nicht mehr (mit vorhandenen Speichermedien) auf OneDrive zugreifen kann, hätte Microsoft besser machen können.
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