OneDrive und NTFS: Microsoft-Stellungnahme sorgt für Verwunderung

Seit einigen Tagen sorgt der Umstand, dass OneDrive nur noch mit lokalen Speicherkarten verwendbar sind, die in NTFS formatiert wurden, bei Nutzern für Verwunderung und Ärger. Zunächst hat sich Microsoft nicht dazu geäußert, nun folgte aber eine ... mehr... Microsoft, Windows 10, Cloud, Cloud Drive, OneDrive, Windows 10 Insider Preview Build 14986 for PC, Build 14986 Bildquelle: Neowin Microsoft, Windows 10, Cloud, Cloud Drive, OneDrive, Windows 10 Insider Preview Build 14986 for PC, Build 14986 Microsoft, Windows 10, Cloud, Cloud Drive, OneDrive, Windows 10 Insider Preview Build 14986 for PC, Build 14986 Neowin

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Stichwort die Offline-Dateien (oder wie MS das einst existierende, später gestrichene und dann wieder neu hinzugefügte Feature jetzt auch immer nennen).

Dafür wird das NTFS-Sparsefile-Feature verwendet (Zuordnung von Leerraum für eine Datei, ohne Platz wegzunehmen). Das geht nur mit NTFS (ReFS müßt ich grad passen, würd mich aber nicht wundern, wenn das ins nicht unterstützte Featureset gehört).

"Eigentlich" wäre es kein Problem, für Dateisysteme ohne Sparsefile-Unterstützung die Offlinedateien entweder anders zu implementieren oder ggf einfach zu deaktivieren.

Aber das will man bei MS offensichtlich nicht. Möglicherweise aus Supportgründen, um sich nicht wieder tonnenweise "aber ihr habt doch gesagt daß das jetzt geht" einzufangen.
 
@RalphS: Wie war das denn vorher, als das feature noch drin war? Finds etwas komisch, dass es da nie ein Problem war und nun auf einmal das auftaucht
 
@glurak15: Woher weißt Du denn, dass es "nie ein Problem" war? Das mag für Dich gelten, aber der OneDrive-Support bei Microsoft dürfte über breitere Erfahrungen zu dem Thema verfügen.
 
@Sven68: Wissen tu ichs nicht. Nur war das feature lange Zeit da und man hat nie was davon gelesen, als es unter früheren Windows Versionen lief.
Und da ja aus jeder Mücke einen Elefanten gemacht wird, scheints wohl nicht so ein Problem gewesen sein, da man sonst sicher davon gelesen hätte
 
es funktioniert auch ohne ntfs: auf meinem iphone zb läuft das ganze absolut erstklassig. dass jetzt zb fat außen vorgelassen wird weil dies zuviele beschränkungen hat, absolut logisch: dateigröße, keine file-system-events, keine unterstützung für alternate-datastreams (verstecken von meta-informationen "hinter" einer datei) und vorallem: kein umfangreiche sicherheitskonzept. wer synchronisiert denn auch von einer sd-karte? was ist, wenn die karte ausm pc genommen wird? dann müsste ja logischerweise die inhalte auch auf der cloud verschwinden. man müsste im grunde permanent die karte scannen und ich würde das auch unterbinden, wenn dann permanent die leute im support anrufen weil die 0815 10 € sd-karte geschrottet wurde, darauf würde ich als seriöser software anbieter auch verzichten wollen.
 
@tx: Bei Tablets wird man da schon eher zur SD-Karte greifen, der interne Speicher ist da teils knapp und externe Platte unhandlich. Wenn die SD-Karte mal kaputt geht bzw. entfent wird bleiben die Daten auf Onedrive erhalten aber NTFS hat da schon seine Vorteile.
 
@PakebuschR: ja, da stimme ich dir absolut zu aber bei tablets ist auch das anwendungsszenario ein völlig anderes weil ich die pfade gar nicht ändern kann: hier werden dateien ja nicht in dem sinne synchronisiert wie auf einem desktop rechner der meinetwegen noch in einem 365er firmenabo hängt und der 20.000 dateien aus dem firmennetzwerk lädt. auf dem handy/tablet werden bilder sowieso automatisch hochgeladen, dateien wie excel etc. öffne ich u. u. im browser oder der app bei bedarf, es werden aber nicht alle dateien heruntergeladen wenn ich meinetwegen die 200 excel dateien meiner kollegen brauche. diese öffne ich bei bedarf online (oder lade sie meinetwegen auch mal für unterwegs runter) und das wars. der aktuelle stand ist in der cloud, aber ein ganzes archiv offline verwalten bei den mobilen geräten geht ja sowieso nicht weil, sind wir doch mal ehrlich: diese ganzen file-browser kisten auf den mobilen geräten, da hat man ja schon die faxen dicke wenn man mal 30 bilder auf ne sd karte kopieren will weil man mit rum-touchen nicht fertig wird. also ein richtiges szenario bei dem ich kontinuierlich mit sd-karten arbeite fällt mir sowieso nicht ein, weder als privat- noch als geschäftskunde und mal eine karte ins tablet schieben und bilder hochladen etc., das geht ja nach wie vor.
 
@tx: es gibt durchaus Leute die ihre Daten auch mit dem Tablet oder Smartphone Synchronisieren. Ich mach das mit Word Dokumenten auch. Die liegen bei mir auch auf dem Tablet. Im Grunde macht das eigentlich jeder der sein Tablet Professionell nutzt und auf die Daten angewiesen ist. Sieht schon scheisse aus wenn man im Außendienst ist und dann zum Kunden sagt: "Sorry ich kann ihr Anliegen nicht bearbeiten weil ich gerade kein Empfang hab" oder "Tut mir Leid ich kann ihnen die Information nicht geben weil ich kein Empfang hab" das hat dann mit Professionalität nichts mehr zu tun.
 
@tx:
Gerade die Surface Serie lässt sich leicht per SD Karte erweitern.
Habe ich bei meinem Book gemacht.
Für die paar Uni PDF und Dokumente brauche ich keinen internen Highspeedspeicher.
Da reichen die 40 MB/s von der 128GB SD Karte (die ich nie herausnehme).
 
@Mixermachine: ja das stimmt. ich selbst nutze ein neues surface und eine ordentliche sd-karte aber selbstverständlich ntfs formatiert weil ich die benutzerrechte etc. auch auf der karten setzen können möchte und ich speichere da auch größere dateien drauf, das geht mit fat ja wieder nicht und wenn man die karte ja sowieso nicht raus nimmt macht es für mich auch keinen sinn, mich da dateisystem-technisch einzuschränken.
 
@tx:
Ich setze meine manchmal in die GoPro.
Daher benötige ich exFat.
Benutzerrechte benötige ich eher nicht, kommt aber natürlich auf das Szenario an
 
@tx: " wer synchronisiert denn auch von einer sd-karte? was ist, wenn die karte ausm pc genommen wird? dann müsste ja logischerweise die Inhalte auch auf der cloud verschwinden"

DAS sollte nicht passieren. Wäre auch schlimm wenn es so wäre....
Neues Smartphone und alle Daten in der Cloud weg? Festplatte crasht und alle Daten in der Cloud weg? Aus der Cloud verschwindet nur was (solange alles richtig Funktioniert) wenn wirklich was Gelöscht oder verschoben wurde aber nicht wenn der zugewiesene Datenträger nicht mehr vorhanden ist.
Das einzige was passiert wenn ein Datenträger fehlt ist das OneDrive/GoogleDrive/usw. schreien das der Datenträger eben fehlt es wird aber nix in der Cloud gelöscht. Wäre ja noch schöner und Clouds völlig sinnfrei.
 
@Eagle02: Ist es eigentlich immer noch so, dass OneDrive keinen Versionsverlauf hat? (außer für Office-Dateien) Einer der Gründe, warum ich es nicht nutze.
 
Habe ich das richtig verstanden, dass diese ganze Geschichte nur für PCs, nicht aber für Smartphones gilt? Dann wären ja hauptsächlich diejenigen betroffen, die eins der kleinen Tablets mit 32 GB und SD-Slot besitzen, denn ich habe am Telefon jetzt noch nichts bemerkt, und an meinem normalen PC synchronisiere ich OneDrive ganz sicher nicht auf einer SD-Karte...
 
@DON666: scheint so zu sein. man gibt hald auch keine sd-karte im netzwerk frei so dass mehrere user sachen editieren können und sich diese dann wieder synchronsieren müssen und hochladen geht ja mit einer sd-karte sowieso. das hat ja mit der sd-karte nichts weil ich mittels whatsapp auch bilder verschicken kann, egal wo die drauf sind, genau wie bei onedrive.
 
@DON666: Ich würde sagen, das hast Du richtig verstanden. Auf meinem Smartphone (Android) findet aber auch keine Synchro in dem Sinne statt, wie es der PC macht. Die Ordnerinhalte werden "live" abgerufen, wenn Du in einen Ordner schaust, Dateien werden erst auf Anforderung heruntergeladen. Es gibt keine Platzhalter wie unter Windows (vgl. auch Kommentar O2).
 
@Der Lord: ich verwende offline synchro unter Android. Dazu benötigt man keine Platzhalter.
 
@DailyLama: Bin nur Standardkunde, da kann ich die Ordner unter Android nicht offline nehmen. Deshalb: "Auf meinem Smartphone..."

Aber die Platzhalter (oder deren Fehlen) sind der Unterschied zur Windowsversion, die eben deswegen NTFS will. Bei der Synchro auf dem Phone werden die Dateien auf jeden Fall runtergeladen. Unter Windows konnte man früher und kann man demnächst wieder die Dateien online lassen und nur bei Bedarf zur Bearbeitung downloaden (und beim Speicher wieder uploaden) und hierfür will Onedrive eben NTFS haben.
 
@Der Lord: danke für die Erklärung :)
 
Ähnlich macht es doch Dropbox. Hierbei legt der Windows-Client für jede Datei einen Alternativen Datenstrom an. Und das unterstützt nur NTFS.

Vielleicht nutzt der Onedrive-Client ähnliche Features des NTFS-Dateisystems?
 
OneDrive läßt sich bei mir (unter Win7-32 Bit) seit einigen Tagen gar nicht mehr installieren, und zwar weder als Update, noch als heruntergeladene Installationsdatei. Im ersteren Fall, tut sich schlicht und einfach gar nichts, keine Fehlermeldung etc. Im zweiten Fall öffnet zwar das Fenster mit dem Balken und dann tut und ändert sich nichts mehr. Das gilt auch nach vorheriger Deinstallation und Reboot.
 
industriestandard NTFS, was ich nicht lache. NTFS ist auf festpaltten die unter windows genutzt werden das de facto einzig verfügbare dateisystem, wenn man mal bei linux schaut ist ext4 der standard und bei apple halt HFS+ und seit neuem eben das neue.

aber mMn hat es keine proprietären standards zu geben.
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