OneDrive: Cloud-Dienst akzeptiert wohl nur noch NTFS-Datenträger
Mit dem Cloud-Service OneDrive bietet Microsoft den Nutzern des Betriebssystems Windows 10 eine einfache Möglichkeit an, Dateien ohne zusätzliche Programme über einen Ordner in die Cloud zu laden. Doch offenbar scheinen ältere Dateisysteme nicht mehr unterstützt zu werden.
Schon seit dem vergangenen Wochenende gibt es einige Berichte von Reddit-Nutzern, welche OneDrive nicht länger verwenden können: Die Software verlangt, dass der Datenträger, auf welchem sich der zu synchronisierende Ordner befindet, im NTFS-Format formatiert wurde. Zuvor wurden auch andere Dateisysteme wie exFAT akzeptiert, die beispielsweise auf Speicherkarten zum Einsatz kommen. Die einzige Möglichkeit zur Konvertierung besteht in einer vollständigen Sicherung der Daten, welche wieder auf das Medium kopiert werden, sobald dieses in NTFS formatiert wurde.
Eine offizielle Äußerung von Microsoft gibt es bislang allerdings noch nicht. Da die Änderung ohne eine vorherige Information umgesetzt wurde, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausgeschlossen werden, dass es sich lediglich um einen Fehler handelt. Möglicherweise möchte das Redmonder Unternehmen auch nur testen, wie die Beschränkung in der Praxis funktioniert. Es gilt zudem als wahrscheinlich, dass OneDrive demnächst auch weitere Vorteile von NTFS benutzen soll. Hierzu zählen unter anderem der integrierte Verschlüsselungsmechanismus sowie eine Vielzahl von Dateiattributen.
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Keine Äußerung von Microsoft
Von der Änderung sind nicht nur Nutzer betroffen, die den Cloud-Service neu einrichten: Auch die Systeme, welche bislang ohne Probleme funktioniert haben, können mit fehlender Vorankündigung nicht mehr genutzt werden. Dieser Umstand löste viel Kritik aus, da die Nutzer keine Zeit hatten, Änderungen an dem Speicherort ihres OneDrive-Verzeichnisses vorzunehmen. Interessant ist zudem, dass auch das kommende Microsoft-Dateisystem ReFS nach der neusten Aktualisierung nicht unterstützt wird.Eine offizielle Äußerung von Microsoft gibt es bislang allerdings noch nicht. Da die Änderung ohne eine vorherige Information umgesetzt wurde, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht ausgeschlossen werden, dass es sich lediglich um einen Fehler handelt. Möglicherweise möchte das Redmonder Unternehmen auch nur testen, wie die Beschränkung in der Praxis funktioniert. Es gilt zudem als wahrscheinlich, dass OneDrive demnächst auch weitere Vorteile von NTFS benutzen soll. Hierzu zählen unter anderem der integrierte Verschlüsselungsmechanismus sowie eine Vielzahl von Dateiattributen.
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