Vodafone schaltet erste Funkzellen mit 500 Mbit/s für alle frei
Der Mobilfunk-Konzern Vodafone stockt die Bandbreite seiner LTE-Netze weiter auf. Die ersten Funkzellen können nun Übertragungen mit bis zu 500 Megabit pro Sekunde im Downstream absolvieren. Der Ausbau der entsprechenden Technik wird schrittweise vorangebracht.
Wie das Unternehmen heute mitteilte, steht die neue Bandbreiten-Stufe ab sofort in Düsseldorf zur Verfügung. Man tut sich also vor allem selbst etwas Gutes - denn dort ist der Konzernsitz von Vodafone Deutschland zu finden. In der nächsten Zeit sollen aber auch Dortmund, Dresden und Stuttgart auf ein halbes Gigabit hochgestuft werden.
Um die höhere Bandbreite erreichen zu können, werden Frequenzbänder aus den 800er, 1800er und 2600er Megahertz-Bereichen gebündelt. In Verbindung mit einer optimierten Ausrichtung der Antennen können die Bänder jeweils doppelt für Datenübertragungen genutzt werden, so Vodafone. Weiterhin kommt die 256-QAM-Signalübertragung zum Einsatz, mit der die Leistung zusätzlich verbessert werden soll.
Die höhere Bandbreite kann dabei im Wesentlichen unabhängig vom Tarif genutzt werden. Sowohl Kunden mit Red-Vertrag als auch solche mit einer CallYa-SIM-Karte können die schnellen Verbindungen verwenden - und im Hinterkopf schonmal ausrechnen, wie lange ihr Datenvolumen noch ausreicht. Nicht verfügbar sind die 500 Megabit pro Sekunde hingegen für Anwender, die zwar im Vodafone-Netz unterwegs sind, ihren Vertrag aber mit einem der Discounter abgeschlossen haben, die die Infrastruktur mitnutzen.
Vodafone Red-Tarife Aktuelles Mobilfunktarif-Angebot
Um die höhere Bandbreite erreichen zu können, werden Frequenzbänder aus den 800er, 1800er und 2600er Megahertz-Bereichen gebündelt. In Verbindung mit einer optimierten Ausrichtung der Antennen können die Bänder jeweils doppelt für Datenübertragungen genutzt werden, so Vodafone. Weiterhin kommt die 256-QAM-Signalübertragung zum Einsatz, mit der die Leistung zusätzlich verbessert werden soll.
Erste Smartphones können mitmachen
Vodafone hatte die Technologie im vergangenen Jahr bereits als Demo vorgeführt - allerdings war eine Übernahme ins kommerzielle Netz schlicht unsinnig, weil es noch keine Mobiltelefone gab, die die Geschwindigkeit unterstützten. Das hat sich inzwischen geändert. Das Xperia XZ und die Samsung Galaxy S8-Generation beherrschen die Technik bereits.Die höhere Bandbreite kann dabei im Wesentlichen unabhängig vom Tarif genutzt werden. Sowohl Kunden mit Red-Vertrag als auch solche mit einer CallYa-SIM-Karte können die schnellen Verbindungen verwenden - und im Hinterkopf schonmal ausrechnen, wie lange ihr Datenvolumen noch ausreicht. Nicht verfügbar sind die 500 Megabit pro Sekunde hingegen für Anwender, die zwar im Vodafone-Netz unterwegs sind, ihren Vertrag aber mit einem der Discounter abgeschlossen haben, die die Infrastruktur mitnutzen.
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