Und dann machte es "Plop":
Die Snap-Blase platzt, Aktie stürzt ab
Am vergangenen Donnerstag ist Snapchat-Betreiber Snap unter großer medialer Aufmerksamkeit an die Börse gegangen, es war der wohl meistbeachtete IT-IPO (Initial Public Offering) seit jenem von Facebook. Doch während das soziale Netzwerk letztlich völlig unbegründet auf einige Skepsis stieß, hinterfragten bei Snap nicht alle den riesigen Snap-Hype. Nun folgte ein erster Absturz.
Wir wollen ja ungern rechthaberisch klingen (Na gut, eigentlich schon), aber wir wussten es ja schon von Anfang an: Der Börsengang von Snapchat oder besser gesagt der Mutterfirma Snap ist vermutlich eine der größten Blasen der jüngeren IT-Wirtschaftsgeschichte.
Denn am Donnerstag startete das Unternehmen beeindruckend an der New York Stock Exchange vulgo Wall Street: Am ersten Handelstag landete sie bei rund 24 Dollar, nach einem Emissionskurs von 17 Dollar war das ein Plus von immerhin 44 Prozent. Am Freitag war die Anlegereuphorie ungebrochen, das Papier mit dem Börsen-Kürzel SNAP stieg zwischenzeitlich auf 27,30 Dollar.
SNAP-Aktie zum 07.03.2017, Angaben in US-Dollar
Sie begründen das auf zweifache Weise: Zum einen können Anleger nur Aktien ohne Stimmrecht erwerben, zum anderen sehen die Finanzexperten das Geschäftsmodell von Snap durch Instagram und WhatsApp gefährdet, beide Facebook-Plattformen haben mittlerweile Features, die an Snapchat angelehnt sind.
Siehe auch: Die größte Blase aller Zeiten? Snapchat geht heute an die Börse
Denn am Donnerstag startete das Unternehmen beeindruckend an der New York Stock Exchange vulgo Wall Street: Am ersten Handelstag landete sie bei rund 24 Dollar, nach einem Emissionskurs von 17 Dollar war das ein Plus von immerhin 44 Prozent. Am Freitag war die Anlegereuphorie ungebrochen, das Papier mit dem Börsen-Kürzel SNAP stieg zwischenzeitlich auf 27,30 Dollar.
SNAP-Aktie zum 07.03.2017, Angaben in US-Dollar
Unter den Startkurs gefallen
Doch gestern war der Höhenflug bereits vorbei: Der Snap-Kurs landete am Ende des Handelstages bei 23,77 Dollar, also unter dem Wert der Erstnotiz. Das ist einerseits psychologisch ein Problem, andererseits gibt es immer mehr Zweifel der Analysten. Laut Financial Times (via Spiegel Online) haben mittlerweile sieben Börsenexperten negative Einschätzungen der Snap-Aktie abgegeben. Keiner von ihnen rät zum Kauf, im Gegenteil warnen fünf Analysten sogar explizit davor, diese zu kaufen.Sie begründen das auf zweifache Weise: Zum einen können Anleger nur Aktien ohne Stimmrecht erwerben, zum anderen sehen die Finanzexperten das Geschäftsmodell von Snap durch Instagram und WhatsApp gefährdet, beide Facebook-Plattformen haben mittlerweile Features, die an Snapchat angelehnt sind.
Siehe auch: Die größte Blase aller Zeiten? Snapchat geht heute an die Börse
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