SoftBanks US-Pläne: Trump + Arbeitsplätze versprechen = Profit
Der wirtschaftspolitische Kurs der neuen US-Regierung mit seinem Versprechen, auf Biegen und Brechen Arbeitsplätze zu schaffen, lässt diverse Investoren Morgenluft schnuppern. Das zeigt sich unter anderem am Beispiel des japanischen SoftBank-Konzerns, der endlich seine Beteiligungen vergolden will.
Der hinter SoftBank stehende Milliardär Masayoshi Son hatte gegenüber dem neuen US-Präsidenten Donald Trump zugesichert, einen 100 Milliarden Dollar schweren Investment-Fond für den Technologie-Bereich aufzubauen und über diesen 50.000 Arbeitsplätze in den USA zu schaffen. Dahinter dürfte aber in erster Linie das Ziel stehen, endlich freier auf dem US-Markt agieren zu können.
Wie aus einem Bericht der New York Times hervorgeht, haben sich kürzlich mehrere SoftBank-Manager mit Trumps Wirtschafts-Team getroffen. Dabei soll es unter anderem auch um den Mobilfunkbetreiber Sprint gegangen sein. SoftBank hält seit längerer Zeit 80 Prozent der Anteile an dem Unternehmen, dass sich seit vielen Jahren mehr schlecht als recht durchschlägt und nicht gerade eine sonderlich erfolgreiche Investition für die Japaner darstellt.
Immer wieder gab es Bestrebungen, die Beteiligung über eine Fusion mit einem direkten Konkurrenten oder einem Kabelnetzbetreiber auf ein neues Niveau zu heben. Dem machten aber stets die Behörden einen Strich durch die Rechnung. Denn diese befürchteten, dass ein Zusammenschluss mit T-Mobile USA oder Comcast dazu führen würde, dass der Wettbewerb unter einem solchen Schritt leiden würde und letztlich die Verbraucher die Lasten tragen müssten. In den letzten Jahren führte die Verweigerungshaltung der Wettbewerbshüter sichtlich dazu, dass die kleineren Mobilfunker klare Impulse für wesentlich bessere Angebote auf dem US-Markt setzten.
Die Gespräche, die seitens der SoftBank mit den neuen Regierungsvertretern geführt wurden, seien dem Vernehmen nach aber auch um wesentlich breitere Themen als nur die Zukunft von Sprint gegangen. Ein Punkt war so beispielsweise auch die im April anstehende Versteigerung weiterer Frequenzbänder, die dem Mobilfunk zur Verfügung gestellt werden sollen. Auch dies ist für die Netzbetreiber natürlich ein wichtiger Termin, für den man möglichst günstige Konditionen erhofft.
Und für das SoftBank-Management geht es aktuell auch nicht nur um die theoretische Vorbereitung von Übernahmen und Fusionen. OneWeb, ein Anbieter von satellitengestützten Internet-Anbindungen, der zu SoftBank gehört, hat die Probleme des Konkurrenten Intelsat genutzt und diesen geschluckt. Die Geschwindigkeit, mit der diese Transaktion vollzogen wurde, ist nach Einschätzung von Branchenkennern ein deutliches Zeichen dafür, was Son mit seinem geplanten Investment-Fonds vorhat.
Wie aus einem Bericht der New York Times hervorgeht, haben sich kürzlich mehrere SoftBank-Manager mit Trumps Wirtschafts-Team getroffen. Dabei soll es unter anderem auch um den Mobilfunkbetreiber Sprint gegangen sein. SoftBank hält seit längerer Zeit 80 Prozent der Anteile an dem Unternehmen, dass sich seit vielen Jahren mehr schlecht als recht durchschlägt und nicht gerade eine sonderlich erfolgreiche Investition für die Japaner darstellt.
Immer wieder gab es Bestrebungen, die Beteiligung über eine Fusion mit einem direkten Konkurrenten oder einem Kabelnetzbetreiber auf ein neues Niveau zu heben. Dem machten aber stets die Behörden einen Strich durch die Rechnung. Denn diese befürchteten, dass ein Zusammenschluss mit T-Mobile USA oder Comcast dazu führen würde, dass der Wettbewerb unter einem solchen Schritt leiden würde und letztlich die Verbraucher die Lasten tragen müssten. In den letzten Jahren führte die Verweigerungshaltung der Wettbewerbshüter sichtlich dazu, dass die kleineren Mobilfunker klare Impulse für wesentlich bessere Angebote auf dem US-Markt setzten.
Kartellregulierung wird gedrosselt
Unter Trump ist allerdings mit wesentlich weniger Regulierung zu rechnen und eine Fusion Sprints mit einem anderen Unternehmen wird greifbar. Hinzu kommt, dass man mit der Zusage einer Schaffung von Arbeitsplätzen sicherlich auch noch verschiedene Steuervergünstigungen mitnehmen könnte. Allerdings zeigen die Erfahrungen, dass im Vorfeld großer Fusionen immer wieder zugesagt wird, dass diese letztlich mehr Jobs bringen oder zumindest nicht zu einer Reduzierung der Belegschaft führen, die Realität dann aber meist anders aussieht. Vorteile bringen solche Schritte in erster Linie für die Profitabilität von Beteiligungen.Die Gespräche, die seitens der SoftBank mit den neuen Regierungsvertretern geführt wurden, seien dem Vernehmen nach aber auch um wesentlich breitere Themen als nur die Zukunft von Sprint gegangen. Ein Punkt war so beispielsweise auch die im April anstehende Versteigerung weiterer Frequenzbänder, die dem Mobilfunk zur Verfügung gestellt werden sollen. Auch dies ist für die Netzbetreiber natürlich ein wichtiger Termin, für den man möglichst günstige Konditionen erhofft.
Und für das SoftBank-Management geht es aktuell auch nicht nur um die theoretische Vorbereitung von Übernahmen und Fusionen. OneWeb, ein Anbieter von satellitengestützten Internet-Anbindungen, der zu SoftBank gehört, hat die Probleme des Konkurrenten Intelsat genutzt und diesen geschluckt. Die Geschwindigkeit, mit der diese Transaktion vollzogen wurde, ist nach Einschätzung von Branchenkennern ein deutliches Zeichen dafür, was Son mit seinem geplanten Investment-Fonds vorhat.
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen