SoftBank streckt jetzt auch noch die Finger nach Nvidia aus
Der japanische SoftBank-Konzern bastelt sich offenbar nach und nach eine einflussreiche Halbleiter-Abteilung zusammen. Nach der Übernahme ARMs im vergangenen Jahr kauft sich das Unternehmen nun auch noch mit 4 Milliarden Dollar in den GPU-Produzenten Nvidia ein.
Von einer Übernahme ist SoftBank damit sicherlich noch ein gutes Stück entfernt, doch ist man nun als viertgrößter Aktionär durchaus recht einflussreich. Die Investitionen in die Nvidia-Aktien erfolgten über den hundert Milliarden Dollar schweren Investmentfonds Vision Fund, in dem neben Kapital von SoftBank auch solches diverser saudiarabischer Investoren zu finden ist.
Nach Angaben Bloombergs erfolgte die Investition in aller Stille. Gekauft wurden demnach Anteile in Höhe von rund 4,9 Prozent. Ab einer Beteiligung von 5 Prozent hätte die ganze Sache über die Wettbewerbsbehörden laufen müssen. So hält man sich nun auch die Türen für mögliche Übernahmen auf, bei denen eine größere Beteiligung an einem Konzern wie Nvidia wettbewerbsrechtlich vielleicht im Weg gestanden hätte.
SoftBank hatte im letzten Jahr 32,6 Milliarden Dollar in die Hand genommen, um ARM zu übernehmen. Der japanische Internet- und Telekommunikationskonzern besitzt außerdem schon länger den US-Mobilfunkbetreiber Sprint und zahlreiche weitere recht einträgliche Beteiligungen. Auch wenn er bisher kaum bei Diskussionen um die Technologie-Branche mit bedacht wird, handelt es sich hier zunehmend um einen der größten Strategen in dem Sektor.
Nach Angaben Bloombergs erfolgte die Investition in aller Stille. Gekauft wurden demnach Anteile in Höhe von rund 4,9 Prozent. Ab einer Beteiligung von 5 Prozent hätte die ganze Sache über die Wettbewerbsbehörden laufen müssen. So hält man sich nun auch die Türen für mögliche Übernahmen auf, bei denen eine größere Beteiligung an einem Konzern wie Nvidia wettbewerbsrechtlich vielleicht im Weg gestanden hätte.
Mitsprache bei Zukunftstechnologien
SoftBank hat damit nun auf jeden Fall ein signifikantes Mitspracherecht in wichtigen Zukunftssegmenten der Halbleiter-Industrie. ARM liefert immerhin die Designs für die zahlreichen Smartphones, Tablets, Wearables und IoT-Systeme, die immer weitere Verbreitung finden. Nvidia hingegen spielt eine immer wichtigere Rolle im Hochleistungs-Computing der großen Datenzentren und befeuert mit seinen Chips insbesondere auch die immer wichtiger werdenden KI-Applikationen.SoftBank hatte im letzten Jahr 32,6 Milliarden Dollar in die Hand genommen, um ARM zu übernehmen. Der japanische Internet- und Telekommunikationskonzern besitzt außerdem schon länger den US-Mobilfunkbetreiber Sprint und zahlreiche weitere recht einträgliche Beteiligungen. Auch wenn er bisher kaum bei Diskussionen um die Technologie-Branche mit bedacht wird, handelt es sich hier zunehmend um einen der größten Strategen in dem Sektor.
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