Microsoft: Nein, die Cmd-Shell wird nicht aus Windows ausgebaut!
Vor einigen Wochen tauchten Gerüchte auf, dass Microsoft die klassische Command-Shell aus seinem Windows-Betriebssystem entfernen könnte. Diesen hat der verantwortliche Microsoft-Manager Rich Turner nun aber in einer ausführlichen Erklärung sehr vehement widersprochen.
"Die Cmd-Shell bleibt ein essentieller Bestandteil von Windows", erklärte Turner. Sie werde weder in naher noch ferner Zukunft aus dem Betriebssystem ausgebaut. Über ihr Ende würde man frühestens dann auch nur nachdenken, wenn sie von fast niemandem mehr benutzt würde. Die aktuelle Situation sieht allerdings komplett anders aus.
Millionen von Nutzern - insbesondere Entwickler, IT-Profis und Business-User - würden täglich auf die Cmd-Shell zurückgreifen. Cmd gehört so nach den Messungen Microsofts zu den am häufigsten aufgerufenen Programmen, die als Bestandteil von Windows ausgeliefert werden - "mit einer ähnlichen Häufigkeit wie File Explorer, Edge und Internet Explorer", führte der Microsoft-Manager weiter aus. Dies erklärt sich unter anderem aus der Tatsache, dass eine nicht gerade kleine Zahl von Nutzern diverse Shell-Skripte im Einsatz haben, mit denen relativ einfach verschiedene Aufgaben automatisiert werden können.
Turner stellte daher noch einmal klar, dass in dem fraglichen Text lediglich steht, dass an einigen konkreten Stellen PowerShell die Cmd-Shell ersetzt - das sei aber eben keine allgemeingültige Aussage für das gesamte Betriebssystem gewesen. Immerhin werde ja sogar erklärt, dass in den Systemeinstellungen beispielsweise eine Option hinzugekommen ist, mit der diese Änderung durch einen Klick wieder zurückgenommen werden kann.
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Millionen von Nutzern - insbesondere Entwickler, IT-Profis und Business-User - würden täglich auf die Cmd-Shell zurückgreifen. Cmd gehört so nach den Messungen Microsofts zu den am häufigsten aufgerufenen Programmen, die als Bestandteil von Windows ausgeliefert werden - "mit einer ähnlichen Häufigkeit wie File Explorer, Edge und Internet Explorer", führte der Microsoft-Manager weiter aus. Dies erklärt sich unter anderem aus der Tatsache, dass eine nicht gerade kleine Zahl von Nutzern diverse Shell-Skripte im Einsatz haben, mit denen relativ einfach verschiedene Aufgaben automatisiert werden können.
Release Note falsch gelesen
Woher die Gerüchte um ein mögliches Aus für die Kommandozeile kommen, ist inzwischen geklärt. In den Release Notes zu einer der letzten Insider Builds tauchte ein Abschnitt auf, in dem erklärt wurde, dass Cmd an einigen Stellen wie im Win-X-Menü oder im Datei-Menü des File Explorers durch einen Aufruf der PowerShell ersetzt wurde.Turner stellte daher noch einmal klar, dass in dem fraglichen Text lediglich steht, dass an einigen konkreten Stellen PowerShell die Cmd-Shell ersetzt - das sei aber eben keine allgemeingültige Aussage für das gesamte Betriebssystem gewesen. Immerhin werde ja sogar erklärt, dass in den Systemeinstellungen beispielsweise eine Option hinzugekommen ist, mit der diese Änderung durch einen Klick wieder zurückgenommen werden kann.
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