"Macht keinen Spaß mehr":
Warcraft 1- und 2-Remakes ausgeschlossen

Auf seiner jüngsten Hausmesse BlizzCon hat Entwickler Blizzard ein Remake des ersten Diablo angekündigt, dieses wird im Rahmen eines kostenlosen Updates für das aktuelle Diablo 3 verteilt. Das hat viele Warcraft-Veteranen auf die Idee gebracht, ob es nicht etwas Ähnliches für die ersten beiden Warcraft-Teile geben könnte. Das ist derzeit aber höchst unwahrscheinlich.
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Blizzard
Denn Frank Pearce, einer der Co-Gründer von Blizzard, wurde im Rahmen einer Frage/Antwort-Session auf der BlizzCon gefragt, ob sich der Entwickler ein Remake oder eine Remastered-Version von Warcraft 1 und 2 vorstellen kann. Und das Fazit von Pearce: Vorstellen ja, man hat sich das sogar bereits angesehen, ist aber draufgekommen, dass es wohl keine gute Idee wäre.

Pearce erläuterte (via Kotaku), dass man noch den gesamten originalen Quellcode zu den ersten beiden Warcraft-Teilen besitze (was nicht zwangsläufig eine Selbstverständlichkeit ist). Und damit haben auch einige Blizzard-Mitarbeiter herumexperimentiert. "Wir hatten einige engagierte Leute, die sehr begeistert von der Idee waren und den Code und die Assets von Warcraft 1 ausgegraben haben."

"Nicht mehr zeitgemäß"

Pearce weiter: "Sie haben alles auch zum Laufen gebracht und es auch gespielt. Ich habe es selbst gespielt. Warcraft: Orcs & Humans war großartig für seine Zeit. Aber ich verspreche euch: In unserer heutigen Welt und nach heutigen Standards ist das Spiel einfach nicht mehr ganz so unterhaltsam."

Der Blizzard-Manager verweist auch darauf, dass man selbst als so großer Entwickler nicht unbegrenzte Ressourcen habe und sich genau überlegen müsse, welches Projekt man angeht. Und man macht lieber neue Inhalte für World of Warcraft oder Overwatch. Auch will man sich Neues einfallen lassen und in die Zukunft blicken statt zurück, um "Fossilien auszugraben", so Pearce.

Das bedeute aber nicht, dass man diese Spiele nicht trotzdem liebe. Dazu meinte Blizzard-Präsident Mike Morhaime, dass man "derzeit" dieser Meinung sei und deutete damit an, dass man sich das künftig noch einmal überlegen könnte.
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