World of Warcraft: Hersteller des Honorbuddy-Bots gibt jetzt auf
Der Zwickauer Entwickler von MMO-Bots Bossland stellt sein bisher wichtigstes Produkt jetzt ein. Wie das Unternehmen am Wochenende mitteilte, werde man "Honorbuddy" nicht mehr länger vertreiben. Der Bot wurde bereits seit Jahren in "World of Warcraft" (WoW) eingesetzt - und von Blizzard, dem Hersteller des Online-Games auch schon lange bekämpft.
Das Spieleunternehmen ging auf verschiedenen Ebenen gegen Honorbuddy vor. Nutzer, die erwischt wurden, wie sie ihren Account mit dem Bot koppelten, mussten mit Sperrungen rechnen. Dies wurde in den letzten Wochen noch einmal deutlich intensiviert. Weiterhin ging Blizzard auch mehrfach juristisch gegen Bossland vor und warf dem Unternehmen Verletzungen der Lizenzbestimmungen und Urheberrechtsverletzungen vor.
Bossland wirft dem Spielekonzern in einer Stellungnahme nun vor, bei der Suche nach den Nutzern der Bots sämtliche Verhältnismäßigkeit verloren zu haben. So soll der WoW-Betreiber beispielsweise die Rechner der User danach scannen, welche weiteren Programme parallel zu dem Spiel laufen. Und selbst wenn dieses im Hintergrund läuft, würden teils Screenshots angefertigt und an den Hersteller geschickt - was einen massiven Eingriff in die Privatsphäre bedeuten würde, der oft nicht einmal Strafverfolgungsbehörden bei Ermittlungen gegen ernsthafte Kriminalität gestattet ist.
Honorbuddy diente in erster Linie dem Farming. Die Software lässt den Charakter also automatisiert verschiedene gewünschte Tätigkeiten verrichten, um der Figur mehr Punkte oder Reichtum zu verschaffen, ohne dass der Anwender dafür selbst Zeit aufbringen muss. Das allerdings stört auf den WoW-Instanzen die wirtschaftlichen Strukturen zum Nachteil der ehrlichen Nutzer und ist diesen gegenüber auch unfair.
Bossland teilte nun mit, dass man ab sofort den Vertrieb von Honorbuddy einstellen werde. Kunden, die bereits eine Lizenz erworben haben, können diese allerdings weiterhin verwenden. Erst zum Jahresende erfolgt dann eine komplette Abschaltung des Bots. Gleiches gilt auch für einige andere Bossland-Bots wie Lazymon, Buddywing und Hearthbuddy.
Bossland wirft dem Spielekonzern in einer Stellungnahme nun vor, bei der Suche nach den Nutzern der Bots sämtliche Verhältnismäßigkeit verloren zu haben. So soll der WoW-Betreiber beispielsweise die Rechner der User danach scannen, welche weiteren Programme parallel zu dem Spiel laufen. Und selbst wenn dieses im Hintergrund läuft, würden teils Screenshots angefertigt und an den Hersteller geschickt - was einen massiven Eingriff in die Privatsphäre bedeuten würde, der oft nicht einmal Strafverfolgungsbehörden bei Ermittlungen gegen ernsthafte Kriminalität gestattet ist.
Honorbuddy diente in erster Linie dem Farming. Die Software lässt den Charakter also automatisiert verschiedene gewünschte Tätigkeiten verrichten, um der Figur mehr Punkte oder Reichtum zu verschaffen, ohne dass der Anwender dafür selbst Zeit aufbringen muss. Das allerdings stört auf den WoW-Instanzen die wirtschaftlichen Strukturen zum Nachteil der ehrlichen Nutzer und ist diesen gegenüber auch unfair.
Bossland teilte nun mit, dass man ab sofort den Vertrieb von Honorbuddy einstellen werde. Kunden, die bereits eine Lizenz erworben haben, können diese allerdings weiterhin verwenden. Erst zum Jahresende erfolgt dann eine komplette Abschaltung des Bots. Gleiches gilt auch für einige andere Bossland-Bots wie Lazymon, Buddywing und Hearthbuddy.
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