Visual Basic feiert 25. und Microsoft hält Code unter Verschluss
Microsofts Programmiersprache Visual Basic (VB) gehörte lange zu den wichtigsten Fertigkeiten, die ein Entwickler beherrschen musste, wenn er für die Redmonder Windows-Plattform programmieren wollte. Inzwischen gibt es sie 25 Jahre - und in ihrem Umfeld hält sich auch das alte Gebaren Microsofts.
Anlässlich des Jubiläums kam aus der Entwickler-Community erneut die Forderung auf den Tisch, dass Microsoft Visual Basic 6 doch endlich als Open Source freigeben solle. VB6 war quasi die letzte Version der klassischen Windows-Programmiersprache und wird schon lange nicht mehr aktiv unterstützt. Denn Microsoft stellte in den darauffolgenden Jahren alles auf die .Net-Plattform um. Im Zuge dessen wurde Visual Basic .NET als weitgehende Neuentwicklung eingeführt.
Obwohl VB6 bereits auf das Jahr 1998 zurückdatiert, gibt es immer noch diverse Programmierer, die offenbar gern auf die Sprache zurückgreifen. Diese haben schon mehrfach eine Offenlegung verlangt - allerdings weigerte sich Microsoft stets. Als man nun zum 25. Jahrestag einen neuen Anlauf wagte, löschte Microsoft die Anfrage sogar kommentarlos aus dem User-Feedback-Kanal.
Unterdessen nimmt man das Jubiläum in Redmond zum Anlass, einen "Celebratiathon" zu veranstalten. In Microsofts Entwickler-Netzwerk soll dabei auf die vergangenen 25 Jahre zurückgeblickt werden. Doch nicht nur das. Es geht auch darum, in die Zukunft zu schauen, daher habe man sich einige Überraschungen hinsichtlich der weiteren Entwicklung der .Net-basierten Visual Basic-Variante aufgespart und will hier in den kommenden Tagen tiefergehende Einblicke erlauben.
Obwohl VB6 bereits auf das Jahr 1998 zurückdatiert, gibt es immer noch diverse Programmierer, die offenbar gern auf die Sprache zurückgreifen. Diese haben schon mehrfach eine Offenlegung verlangt - allerdings weigerte sich Microsoft stets. Als man nun zum 25. Jahrestag einen neuen Anlauf wagte, löschte Microsoft die Anfrage sogar kommentarlos aus dem User-Feedback-Kanal.
Keine sanften Töne
In Sachen Feinfühligkeit geben sich dabei aber beide Seiten nichts. "Eine Sprache ohne vernünftigen Grund von ihrer Community zu trennen ist ein Akt des Vandalismus", tönte es in Richtung Microsoft. Hier schwingt offenbar bereits etwas Frustration darüber mit, dass das Unternehmen sich in der Frage seit Jahren nicht bewegt. "Das neue Microsoft behauptet, Open Source zu unterstützen - warum nicht in diesem Fall? Microsoft muss nicht mehr an der Code-Basis arbeiten und sollte es einfach freigeben und der Community erlauben, es am Leben zu halten."Unterdessen nimmt man das Jubiläum in Redmond zum Anlass, einen "Celebratiathon" zu veranstalten. In Microsofts Entwickler-Netzwerk soll dabei auf die vergangenen 25 Jahre zurückgeblickt werden. Doch nicht nur das. Es geht auch darum, in die Zukunft zu schauen, daher habe man sich einige Überraschungen hinsichtlich der weiteren Entwicklung der .Net-basierten Visual Basic-Variante aufgespart und will hier in den kommenden Tagen tiefergehende Einblicke erlauben.
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Christian Kahle
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