Zeit für den Abschied: Microsoft schiebt Visual Basic aufs Abstellgleis
Wer in die Entwicklung für Windows einsteigen will und sich nach einer Sprache umschaut, sollte sich vielleicht besser nicht für das gute alte Visual Basic entscheiden. Denn dieses wird von Microsoft jetzt aufs Abstellgleis geschoben.
Wie die Leute vom .NET-Team mitteilten, bekommt die Programmiersprache mit dem Release von .NET 5 noch einmal verschiedene Neuerungen spendiert. Dazu gehört vor allem der Support für eine Reihe von Komponenten des Frameworks, die bisher nicht angebunden waren - wie Class Library, Console, Windows Forms, WPF, Worker Service und das ASP.NET Core Web API.
Das dient aber eben nicht dem Zweck, die Programmiersprache auf einen zukunftsweisenden Weg zu führen. Vielmehr eröffne man so Wege, auf denen die Visual Basic-Entwickler ihre Anwendungen in Richtung .NET Core migrieren können. "Darüber hinaus planen wir keine Weiterentwicklung von Visual Basic als Sprache mehr", teilte das Team aus Redmond mit. Die Sache wird zwar so dargestellt, dass man auf diesem Weg auch eine größtmögliche Stabilität bieten kann, was aber letztlich nur heißt, dass alles auf dem aktuellen Niveau eingefroren wird.
Damit ist nun endgültig klar, dass Visual Basic auch im Microsoft-Umfeld keine Zukunft mehr hat. Die Nummer 1 in Redmond ist ohnehin schon seit geraumer Zeit das neuere C#. Die Praxis sieht hier bereits länger so aus, dass diverse Features und APIs, die aus verschiedenen Abteilungen Microsofts herausfallen, schon nur noch anhand von C#-Code-Beispielen demonstriert werden und Visual Basic schlicht keine Rolle mehr spielt.
Siehe auch: Visual Basic feiert 25. und Microsoft hält Code unter Verschluss
Das dient aber eben nicht dem Zweck, die Programmiersprache auf einen zukunftsweisenden Weg zu führen. Vielmehr eröffne man so Wege, auf denen die Visual Basic-Entwickler ihre Anwendungen in Richtung .NET Core migrieren können. "Darüber hinaus planen wir keine Weiterentwicklung von Visual Basic als Sprache mehr", teilte das Team aus Redmond mit. Die Sache wird zwar so dargestellt, dass man auf diesem Weg auch eine größtmögliche Stabilität bieten kann, was aber letztlich nur heißt, dass alles auf dem aktuellen Niveau eingefroren wird.
Alte Zöpfe kommen weg
Entsprechend räumt man auch ein, dass zukünftige Entwicklungen in der IT-Landschaft nicht mehr in Visual Basic berücksichtigt werden. Wer will, kann seine Anwendungen also weiterhin in der Sprache programmieren und pflegen, mit der Zeit wird man aber den Anschluss verlieren, wenn man nicht parallel an einer Migration auf andere Sprachen arbeitet.Damit ist nun endgültig klar, dass Visual Basic auch im Microsoft-Umfeld keine Zukunft mehr hat. Die Nummer 1 in Redmond ist ohnehin schon seit geraumer Zeit das neuere C#. Die Praxis sieht hier bereits länger so aus, dass diverse Features und APIs, die aus verschiedenen Abteilungen Microsofts herausfallen, schon nur noch anhand von C#-Code-Beispielen demonstriert werden und Visual Basic schlicht keine Rolle mehr spielt.
Siehe auch: Visual Basic feiert 25. und Microsoft hält Code unter Verschluss
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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