Verkaufszahlen: Chromebooks laufen Macs in den USA den Rang ab
Google und seine Partner konnten in den ersten drei Monaten dieses Jahres in den USA erstmals mehr Chromebooks verkaufen als Apple Macs. Zwar bleiben die Verkäufe weitestgehend auf den Bildungssektor beschränkt, doch für Chrome OS dürfte damit ein Meilenstein erreicht sein, der belegt, dass Google durchaus Gründe hat, an Chromebooks festzuhalten.
Wie The Verge unter Berufung auf Angaben des Marktforschungsunternehmens IDC berichtet, wurden im ersten Quartal 2016 in den Vereinigten Staaten zum ersten Mal mehr Chromebooks abgesetzt als Macs durch Apple. Dabei ging der Löwenanteil der Stückzahlen wie zuvor an Schulen, Universitäten und ähnliche Einrichtungen, während Apple natürlich seine Macs an praktisch jedermann verkauft haben dürfte.
Insgesamt wurden laut IDC in der Zeit zwischen Januar und März 2016 durch Hersteller wie Acer, ASUS, Dell, HP und Lenovo fast zwei Millionen Chromebooks verkauft. Apple brachte es im gleichen Zeitraum nach den Schätzungen von IDC auf rund 1,76 Millionen verkaufte Macs unterschiedlichster Art. Offenbar enthalten diese Zahlen nicht nur die MacBooks, sondern auch Desktop-Systeme.
Normalerweise veröffentlicht IDC keine genauen Details zu den Notebook-Verkäufen nach Betriebssystemen, so dass keine konkreten Angaben zu früheren Quartalen oder gar Jahren vorliegen. Chromebooks sind vor allem in den Vereinigten Staaten beliebt, wobei unklar ist, wie die Verkäufe außerhalb der USA laufen, obwohl auch hierzulande einige Chromebook-Modelle im Handel erhältlich sind.
Angaben darüber, wie viele Windows-Geräte im gleichen Zeitraum abgesetzt werden könnten, ließ IDC nicht verlauten. Der in den USA anscheinend durchaus bestehende Trend zu Chromebooks als Schüler-Notebooks dürfte Microsoft durchaus ein Dorn im Auge sein. Nachdem Intel sein Engagement im Low-End-Bereich nach einer entsprechenden Ankündigung reduzieren will, bleibt offen, wie die beiden großen Partner künftig im Low-End-Markt agieren wollen.
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