Edward Snowden: Verzicht auf Microsoft aus Angst vor Hintertüren
Geht es nach Edward Snowden, wären seine Enthüllungen ohne die Existenz freier Software nicht möglich gewesen. Erst ihre Transparenz habe ihm das Vertrauen gegeben, sich nicht durch eventuelle Hintertüren in kommerzieller Software mit geschlossenem Code wie der von Microsoft in Gefahr zu bringen, sagte er.
Wie der ehemalige Mitarbeiter des US-Geheimdiensts NSA und inzwischen in Russland untergetauchte Whistleblower Snowden laut NetworkWorld kürzlich im Rahmen einer Zuschaltung während der LibrePlanet-Konferenz der Free Software Foundation (FSF) erklärte, hätte es seine Enthüllungen rund um die Überwachungsaktiviten diverser Ermittlungsbehörden nie gegeben, wenn es nicht auch Freie Software geben würde.
"Was 2013 passierte, hätte ohne Freie Software nie passieren können", so Snowden. Er habe damals keine Microsoft-Software einsetzen können, da er nicht sicher sein konnte, dass diese nicht doch über eingebaute Hintertüren verfügte. Er habe Computern mit Microsoft-Produkten nicht vertrauen können - nicht weil er von einer bestimmten Hintertür oder ähnlichem wusste, sondern weil er sich dessen nicht sicher sein konnte.
Er lobte die Transparenz Freier Software, deren Code unter entsprechenden Lizenzen öffentlich zugänglich und deshalb von jedermann eingesehen werden kann. Nur dadurch sei es ihm und anderen Nutzern möglich, die Kontrolle über ihre Privatsphäre und Sicherheit vollständig zu behalten.
Snowden lobte im Verlauf seiner Ansprache vor den Konferenzteilnehmern zwar das Engagement von Apple in der Auseinandersetzung mit der US-Bundespolizei FBI um die Ermöglichung des Zugriffs auf das iPhone des Attentäters von San Bernardino, kritisierte aber gleichzeitig, dass die großen Technologiekonzern seiner Meinung nach nicht genug tun, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. Als Beispiel nannte er die Bereitschaft der Unternehmen, den Behörden auf Anfrage zu Ermittlungszwecken Daten auszuhändigen.
Die gesamte Keynote-Ansprache von Edward Snowden kann auf der Website der LibrePlanet-Konferenz angesehen werden.
"Was 2013 passierte, hätte ohne Freie Software nie passieren können", so Snowden. Er habe damals keine Microsoft-Software einsetzen können, da er nicht sicher sein konnte, dass diese nicht doch über eingebaute Hintertüren verfügte. Er habe Computern mit Microsoft-Produkten nicht vertrauen können - nicht weil er von einer bestimmten Hintertür oder ähnlichem wusste, sondern weil er sich dessen nicht sicher sein konnte.
Er lobte die Transparenz Freier Software, deren Code unter entsprechenden Lizenzen öffentlich zugänglich und deshalb von jedermann eingesehen werden kann. Nur dadurch sei es ihm und anderen Nutzern möglich, die Kontrolle über ihre Privatsphäre und Sicherheit vollständig zu behalten.
Snowden lobte im Verlauf seiner Ansprache vor den Konferenzteilnehmern zwar das Engagement von Apple in der Auseinandersetzung mit der US-Bundespolizei FBI um die Ermöglichung des Zugriffs auf das iPhone des Attentäters von San Bernardino, kritisierte aber gleichzeitig, dass die großen Technologiekonzern seiner Meinung nach nicht genug tun, um die Privatsphäre der Nutzer zu schützen. Als Beispiel nannte er die Bereitschaft der Unternehmen, den Behörden auf Anfrage zu Ermittlungszwecken Daten auszuhändigen.
Die gesamte Keynote-Ansprache von Edward Snowden kann auf der Website der LibrePlanet-Konferenz angesehen werden.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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